Stuttgart (dpa) - Baden-Württembergs Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus hat bei seinem Auszug aus der Regierungszentrale die Festplatte seines Computers ausbauen und vernichten lassen. Die Regierungsfraktionen Grüne und SPD argwöhnen, der Christdemokrat habe damit wichtige Daten zum umstrittenen ...

Kommentare

(9) Redigel · 24. August 2012
@8 : Ich weiß nicht woher du diese Fehlinformation hast, aber wenn du alles formatierst und die Festplatte zu 100% überschreibst (mit Datendreck) und wieder formatierst, dann sind die Daten weg und der Speicher ist wieder frei. Es sei denn du kannst in der Zeit zurückreisen. Davor schützt dann allerdings auch das physische zerhämmern einer Festplatte nichts. Die Aufregung wäre nicht so groß, wäre das hier nicht so dilletantisch vonstatten gegangen.
(8) Perlini · 23. August 2012
@5 Steht doch gar nicht fest, ob auf der Festplatte (zusätzliche) Daten zum ENBW-Deal waren. Steht doch gar nicht fest, ob es sich (im rechtlichen Sinne) um verbratene Steuergelder handelt. Noch gibt's keine Anklage. Und natürlich macht es Sinn. Einfach nur Festplatte formatieren garantiert nicht, ob nicht einer die Festplatte ausliest.
(7) Engelfurz · 23. August 2012
war "bestimmt" nur "ein versehen" wie diverse Aktenvernichtungen beim BND...verknacken und zu hohen geldstrafen verurteilen!
(6) Mehlwurmle · 23. August 2012
Also mal unabhängig von den Vorwürfen: Wenn ich ein hohes Amt bekleiden würde und wüsste, dass nach mir mein Erzfeind auf den Posten rückt, dann würde ich auch die Festplatte rückstandslos vernichten.
(5) Redigel · 23. August 2012
@3 : Nicht, wenn darauf belastende Daten waren bzgl. des Enbw-deals, denn da ging es immerhin um verbratene Steuergelder im Milliardenbereich... Ich arbeite ja selbst in einer Behörde, mir ist es neu, dass die Festplatten physisch vernichtet werden. Macht ehrlich gesagt auch keinen Sinn... Formatieren und zu 100% beschreiben sowie wieder formatieren reicht völlig aus und spart eine Neuanschaffung.
(4) jdmolay · 23. August 2012
einfach erbärmlich !
(3) Calinostro · 23. August 2012
@2 In so einem Amt ist Privates und Dienstliches leider nicht immer scharf trennbar (z.B. aufgrund sehr ungewöhnlicher Arbeitszeiten oder Pausen zwischen Terminen, die dann auch mal für private Erledigungen genutzt werden). Daher ist es völlig normal, dass die Festplatte verncihtet bzw. magnetisiert wurde. Der materielle Schaden hält sich ja in sehr engen Grenzen...
(2) flowII · 23. August 2012
begruendung war aber, das dort auch private daten drauf waren. frage: warum hat jemand private daten auf einem dienstrechner, die die zerstoerung der festplatten rechtfertigen?!
(1) quark007 · 23. August 2012
Logisch gesehen macht die Vernichtung der Festplatte Sinn: Daten, an die keiner ran kommen soll, müssen vernichtet werden. Und ob in Politik oder Wirtschaft ist das vernichten von Festplatten bzw x-maliges 1-0-Formatieren Gang und Gebe. Vorwerfen kann man Mappus das sicher nicht!
 
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