Brüssel (dpa) - Ungarn hat bei einem EU-Außenministertreffen in Brüssel die geplante Verschärfung von Russland-Sanktionen blockiert. Zudem bekräftigte das Land kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine auch sein Veto gegen ein wichtiges milliardenschweres EU-Darlehen für […] mehr

Kommentare

15Sonnenwende23. Februar um 20:01
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14Sonnenwende23. Februar um 20:01
@13 Also ich denke eher die EU ist da in einem Dilemma: wirkt sie erfolgreich auf Selenskyj ein - was meiner Meinung nach gar nicht geht, weil wenn die Pipeline kaputt ist sie kaputt - kann Orban das als Erfolg gegenüber seiner Bevölkerung verkaufen und damit Stimmen gewinnen. Zieht sie klare Grenzen gegenüber Orban, kann er das wieder anderweitig verwenden und damit Stimmen gewinnen, ist ihm mit EU-Bashing ja schon mal gelungen. Gut finde ich die Reaktion von EU-Ratspräsident António Costa: (2)
13tastenkoenig23. Februar um 19:53
@9 Die Ungarn hat damals die Grenze geöffnet und maßgeblich zum Zusammenbruch des Ostblocks beigetragen. Auch waren sie lange Vorzeigeeuropäer. Orban war mal ein Liberaler, bevor er den Rechtspopulismus als Geschäftsmodell zum Machterhalt und zur Bereicherung erkannt hat. in Kürze sind Wahlen in Ungarn, und es sieht nicht gut für ihn aus. Daher will er sich vermutlich mal wieder gegen die EU profilieren. Die sollte ihm im Moment nicht zu viel Munition liefern und sehr vorsichtig agieren.
12Stoer23. Februar um 19:38
Ein Rausschmiss ist ja nicht möglich in der jetzigen Form.Aber wäre ein Ausschluss aus allen Entscheidungssachen möglich? Immerhin gefährdet er ja die Sicherheit Europas und es ist ja nicht auszuschliessen,das Orban wichtige Dinge an Putin weiterleitet.Man lässt Orban einfach an der langen Leine hängen,was will er dagegen tun? Sich an Trump wenden? Wo will er sich beschweren,wo will er Klagen?
11Shanica23. Februar um 19:38
Ich wäre auch für ein Auslieferungsverfahren.
10nadine211323. Februar um 19:31
Die EU sollte den Handlanger Putins endlich rausschmeißen!
9RicoGustavson23. Februar um 19:15
Das waren früher zu Zeiten der UdSSR eh alles Satelittenstaaten. Verstehe nicht warum Ungarn sich nicht gleich an Russland gehängt hat.
8tastenkoenig23. Februar um 15:36
Naja, ganz so schlimm ist es nicht. Mit jeder Vertragsänderung wurde die Abstimmung mit qualifizierter Mehrheit (mind. 55% der Mitgliedsländer, die mind. 65% der EU-Bevölkerung repräsentieren) auf mehr Politikfelder ausgedehnt. Inzwischen werden etwa 80% aller EU-Rechtsvorschriften auf diesem Wege angenommen. Aber es wäre m.E. sehr viel sinnvoller gewesen, das ganze vor der großen Osterweiterung neu zu regeln. Damals hat man das verpasst.
7Linguist23. Februar um 15:31
@6 Um das zu beheben, ist wahrscheinlich auch wieder Einstimmigkeit erforderlich. Und da würde sich die Katze in den Schwanz beißen.
6setto23. Februar um 15:13
@3 richtig, das Problem sehe ich aber darin, das gerade in diesem Punkt die EU zeigt wie unflexibel sie ist. Das Problem mit der Einstimmigkeit ist bereits lange genug und wurde noch nicht einmal angegangen.
5bigbengel23. Februar um 14:33
Das Prinzip der Einstimmigkeit hätte es nie geben dürfen. Das macht aus einer demokratischen Institution eine Diktatur, in dem und in vielen Fällen mit Orban als Diktator.
4Linguist23. Februar um 14:23
Schwierig ist auch das Konzept der Einstimmigkeit. Das mag vielleicht bei 12 oder 15Staaten funktioniert haben. Aber bei 27 Staaten funktioniert das nicht mehr.
3tastenkoenig23. Februar um 11:05
Für Unternehmen und Vereine gibt es halt Regeln hinsichtlich eines Rausschmisses. Die EU hat diesen Fall nie vorbereitet, weil die Notwendigkeit einfach lange Zeit überhaupt nicht vorstellbar war.
2anne3023. Februar um 11:02
wir bräuchten eine EU 2.0 und schon würde Ungarn rausfliegen
1BOOTBOSS23. Februar um 10:41
In jedem Unternehmen oder Verein wäre Orban längst rausgeschmissen, aber die EU überweist ihm noch EU-HIlfen von unseren Steuern, die er grosszügig an Friends und Family weiterleitet.