Berlin (dpa) - Die sächsische Sozialministerin und SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Petra Köpping, spricht sich für die Prüfung eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens aus. «Wir sollten die Chancen eines AfD-Verbots regelmäßig prüfen», sagte Köpping dem «Spiegel» und stellte sich damit an […] mehr

Kommentare

16Shoppingqueen05. Januar 2024
Wenn man in den Umfragen nur bei 3% liegt muss man zu anderen Mitteln greifen...
15Joshi8604. Januar 2024
Die AfD muss aufgehalten werden und das geht nur über ein Verbot. Das Zeitfenster schließt sich allmählich, entweder diese Antidemokraten folgerichtig verbieten und somit nach Grundgesetz handeln oder die AfD bekommt genug Macht und wird die Demokratie aushebeln und abschaffen, Hitlers Ermächtigungsgesetze grüßen.
14galli04. Januar 2024
Und ehemalige NPD Funktionäre haben andere gegründet.Z.b Freie Sachsen
13Sonnenwende04. Januar 2024
@12 danke, ich war ziemlich irritiert. Ich glaube, @6 meint, dass Frau Köpping sich auf die Wählerstimmen der NPD bezieht, und das tut sie tatsächlich wenn sie sagt, das NPD-Verbotsverfahren sei gescheitert, weil die Partei nur auf geringe Wahlergebnisse gekommen sei und damit keine Gefahr darstellte. Das ist tatsächlich nicht richtig, denn die Wahlergebnisse spielen in dem Gerichtsurteil überhaupt gar keine Rolle. Es ging lediglich um den Einfluss, die NPD nehmen kann.
12tastenkoenig04. Januar 2024
@10 : Entschuldige, ich hatte natürlich #1/#6 gemeint. Man muss doch immer 2x gucken …
11Sonnenwende04. Januar 2024
@9 ah, ich glaube jetzt verstehe ich was du meinst, hätte ich vielleicht noch ein bisschen warten sollen mit dem Schreiben. Ja, von den Wählerstimmen war das damals nicht abhängig. Es ging lediglich darum, wie viel Einfluss die NPD noch nehmen kann und der war eben zu gering.
10Sonnenwende04. Januar 2024
@9 Aber genau so was in der Richtung hab ich doch gesagt? Evtl. hätte ich noch dazu schreiben sollen, dass diese Art Betrachtung aus heutiger Sicht recht absurd ist. Wahrscheinlich haben die Verfassungsrichter sich damals auch was anderes dabei gedacht. Verfassungsfeindlich ist jedenfalls verfassungsfeindlich, egal wie groß oder klein eine Bewegung ist. Ob man die Bewegung dann verbietet, muss man natürlich von der Gefahr abhängig machen. Und die ging von der NPD 2017 nicht mehr aus.
9tastenkoenig04. Januar 2024
@1 ,6 :Nein, das ist nicht ihre Aussage. «Das NPD-Verbotsverfahren sei gescheitert, weil die Partei nur auf geringe Wahlergebnisse gekommen sei und damit keine Gefahr darstellte.» Das ist die Lehre aus dem BVergG-Urteil. Dass es dazu überhaupt kam zeigt doch, das dieses Verfahren nichts mit Wählerstimmen zu tun hatte. Dass die AfD diesbezüglich inzwischen relevant ist würde ein Urteil im Sinne der Kläger überhaupt erst möglich machen, so die Erfahrung.
8nadine211304. Januar 2024
Ein Verbot der AfD wäre doch nur Wasser auf die Mühlen von deren Anhängern. Klare und verständliche Politik bei den Regierungsparteien sehe ich hier als die bessere Lösung. Vor Allem sollte man die medienwirksamen Streitereien endlich ablegen.
7commerz04. Januar 2024
es ist nicht seit gestern bekannt und ich bin davon überzeugt, dass man bereits mehr für ein schnelles Verbot gesammelt hat als man es heute in der Presse verkünden möchte
6World4Cats04. Januar 2024
@4 Dann hätte Fr. Köpping anders formulieren müssen, denn so ist es ihre Aussage, sicherlich berufend auf das Ergebnis des Gericht. Sowas in den Raum zu werfen, zeigt worum es wirklich geht...um Wählerstimmen, um zu verhindern, dass man weiter absackt.
5Wasweissdennich04. Januar 2024
der nächste doofe Schachzug der Altparteien der der AfD nützt
4Sonnenwende04. Januar 2024
@1 du hast vollkommen recht, die Aussage bzgl. NPD Verbot ist wirklich absurd. Das ist aber keine Aussage von Politikern, sondern das ist die Begründung des Bundesverfassungsgerichts, warum es 2017 die NPD nicht verboten hat, obwohl es die NPD in allen Punkten als verfassungsfeindlich beschieden hatte.
3World4Cats04. Januar 2024
@2 jap aber die Astrengung dahinter ist ja das Verbot.
2galli04. Januar 2024
@1 Es geht nur ums prüfen
1World4Cats04. Januar 2024
Natürlich muss man das jetzt schnell prüfen, da Wahlen bevorstehen und man die eigenen Ränge wackeln sieht. Die Aussage, dass es bei der NPD im Grunde egal ist, da die Wahlergebnisse zu gering sind, ist meiner Meinung nach absurd. Entweder man strebt Verbote an, weil sie gegen die Verfassung verstoßen oder nicht. Interessant, dass man hier Unterschiede macht.