Berlin (dts) - Angesichts der Flüchtlingskrise hat Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer weitere Ausnahmen vom Mindestlohn gefordert. "Wer langzeitarbeitslos oder geringqualifiziert ist oder noch nie gearbeitet hat, sollte für zwölf Monate von der Mindestlohnpflicht ausgenommen werden", sagte er den […] mehr

Kommentare

8Kioto6619. Februar 2016
Und wenn man die, die immer noch keinen Mindestlohn bekommen und nicht ohne Zuschüsse über die Runden kommen dazuzählt! Ist man bei 12 Millionen Menschen! 6 Millionen die im Billiglohnsektor arbeiten und von den 6 Millionen 3 M die hin und hergeschoben werden! Macht 9 Millionen die diesem Sektor zu Verfügung stehen! 2/3 arbeitet das letzte drittel jederzeit zum Austausch bereit! Ein super System für die Arbeitgeber!
7Kioto6619. Februar 2016
Ein schönes System! Ein niemals endender Kreislauf in dem viele Geld verdienen und billige Arbeitskräfte bekommen! Alles auf Kosten der Menschen deren Lebenslauf niemals besser wird! Und der Staat unterstützt das alles, weil er bereit ist Unsummen dafür zu zahlen, damit man kurzfristig aus der Statistik verschwindet! Hab letztens noch irgendwo nen Bericht gesehen das wir real etwa 6 Millionen Arbeitslose haben!
6Kioto6619. Februar 2016
@5 genauso wird es kommen! Diese Zuschüsse sind an vielem Schuld! Vor allem bekommt anscheinend jeder Geld nur der Arbeiter selbst nicht! Die Ämter vermitteln schon lange keine Jobs mehr! Das wird ausgesourced an Maßnahmeträger die für jeden der aus ihrer Maßnahme heraus einen Job findet Geld bekommen! Das ist aber, wenn so eine Maßnahme ein halbes Jahr dauert fast genauso wahrscheinlich wie ohne Maßnahme! Für die Maßnahmen wird Geld rausgeschmissen, für die Vermittlung und für den Arbeitgeber!
5marines19. Februar 2016
Na das Ergebnis ist eigentlich allen klar, ein Jshr unter Mindestlohn und den befristeten Vertrag nicht verlängert und das Jahr für Jahr mit einem neuen Angestellten.
4Folkman19. Februar 2016
Dass ein Arbeitgeberpräsident in seiner Funktion als Interessenvertreter solche Dinge fordert, ist ja irgendwo nachvollziehbar. Anstatt aber mit Milliarden Streuergeldern Jobs in der freien Wirtschaft zu bezuschussen, die oft nur wegen der Förderung existieren und scheinbar nicht genug Wertschöpfung haben, sollte man besser die allgemeinnützliche öffentliche Beschäftigung ausbauen - natürlich zum Mindestlohn.
3Muschel19. Februar 2016
Genau, der rechte Sektor applaudiert schon. Anscheinend wollt ihr es so und natürlich viiiiieeeeel mehr Geld und Arbeitskraft umsonst. *würg*
2Kojak19. Februar 2016
Er weiss das Ausnahmen vom Mindestlohn gesellschaftlicher Sprengstoff sind, fordert aber gleichzeitit deren Ausweitung...facepalm?
1Kioto6619. Februar 2016
Die Firmen Kassieren jetzt schon teilweise Geld dafür das sie Langzeitarbeitslose nehmen, dann wollen sie nicht mal Mindestlohn zahlen! Am Ende Plus auf dem Konto und die Arbeitskraft umsonst! Hab auch mal in so nem Betrieb gearbeitet zum Glück in meinem gelehrnten Beruf! Die Firma hat nen halbes Jahr das Geld kassiert (länger klappt das glaub ich nicht) Sie dann entlassen und wenn es wieder Geld dafür gab die selben eingestellt. Mussten ja nicht mehr eingearbeitet werden!Alles nur noch grausam!