Berlin (dpa) - Im Ringen um mehr lebensrettende Organspenden in Deutschland gibt es im Bundestag neue Forderungen nach einer grundlegenden Reform - und Warnungen vor solchen Änderungen. Eine neu gegründete Gruppe aus Abgeordneten von CDU, CSU, SPD, Linken und Grünen warnte in Berlin vor einem […] mehr

Kommentare

13Pontiusvor 10 Minuten
In unserem Grundgesetz stehen Recht und Pflichten der Menschen, also könnte die Verpflichtung der Beschäftigung mit der Organspende drin stehen. Und wie kannst du gegen Organspenden sein, wenn Hirn geworfen wird???
12Willow0815vor 28 Minuten
@11 doch das ist mein voller Ernst und nicht nur meiner! Nicht umsonst wird über das Thema seit Jahren intensiv Diskutiert und gestritten. Auch geht es nicht darum, das es evtl zu viel Arbeit ist sich mit dem Thema zu beschäftigen. Es geht um den Zwang der mit so einer Widerspruchslösung einhergeht. Das ist mit unserem Grundgesetz so nicht vereinbahr.
11Sharifvor 36 Minuten
@8 : DAS kann doch bitte nicht Dein Ernst sein. Jeder Erwachsene sollte sich von mir aus VERPFLICHTEND damit auseinander setzen müssen. Es geht auch darum Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen. Wenn Dir das zuviel Arbeit ist, dann fehlen mir tatsächlich die Worte....
10Willow0815vor 38 Minuten
@9 oh Gott! Herr schmeiß Hirn vom Himmel! Du vergleichst Widerspruchsrecht bei Steuern mit dem der Organspende??? Ernsthaft? Dann hat sich jegliche Diskussion erledigt und ich empfehle Dir Dich mal mit dem Grundgesetz auseinander zu setzen!
9Pontiusvor 43 Minuten
Es gibt in einer Demokratie immer Eingriffe ins Selbstbestimmungsrecht, was wird hier denn schon wieder verquer argumentiert? Und wenn man nach mehreren Aufforderungen sich nicht mit dem Thema beschäftigen will, dann hat man mit den Folgen zu leben. Ist beim Recht, den Steuern oder ähnlichem nicht anders.
8Willow0815vor 48 Minuten
@6 der zwang sich mit dem Thema beschäftigen zu müssen um nicht zum Spender zu werden ist ein Eingriff in mein Selbstbestimmungsrecht und das wird nicht umsonst seit Jahren Diskutiert. Wer spenden will soll das tun, aber es darf keinen Automatismus geben.
7Willow0815vor 50 Minuten
@5 weil ich die Wiederspruchlösung aus den genannten Gründen ablehne. Nicht umsonst wird seit Jahren darüber gestritten wie es bei der Organspende weitergehen soll. Wenn das alles nicht relevant wäre gäbe es diese Diskussion gar nicht
6thraseavor 53 Minuten
@2 Was spricht dagegen, sein Selbstbestimmungsrecht wahrzunehmen und einer Organentnahme bzw. -spende zu widersprechen? Was spricht dagegen, den eigenen Willen klar zu äußern und die Entscheidung verbindlich zu dokumentieren? Und warum ist die Widerspruchslösung in so vielen Ländern etabliert und weitgehend unumstritten, wenn es angeblich so überzeugende Gründe dagegen geben soll?
5Sharifvor 55 Minuten
@4 wieso zum Glück? Das ist die einzige vernünftige Lösung. Niemand wird gezwungen zu spenden. Daher sind Alle Gründe die Du bei @2 genannt hast schlicht nicht relevant.
4Willow0815vor 1 Stunde
@3 so ist der derzeitige Stand zum Glück nicht und wird es mit ziemlicher Sicherheit auch bei einem erneuten Anlauf nicht werden
3Pontiusvor 1 Stunde
@2 wer nicht widerspricht und sich damit beschäftigt, der ist damit einverstanden. Das gilt nach einigen Erinnerungen als gegeben.
2Willow0815vor 1 Stunde
Es gibt gute Gründe gegen die Widerspruchsregelung. Verletzung des Selbstbestimmungsrechts, Eigentum am eigenen Körper, Zweifel am Hirntod-Konzept; Vertrauensverlust ins Gesundheitssystem
1Joshi86vor 1 Stunde
Einfach die Widerspruchsregelung einführen, was ist daran so schwer? Die gibt es in vielen anderen Ländern bereits länger und stellt absolut kein Problem dar.