Für Liam Óg (Mo Chara) scheint sich die Partynacht zu einer regelrechten Schicksalsnacht zu entwickeln. Er ahnt nur nicht sofort etwas davon. Jedenfalls landet er schließlich bei der Polizei. Die Ermittlerin spricht jedoch nur englisch, also muss Irischlehrer JJ (DJ Próvaí) zum Dolmetschen herangezogen werden. Dabei wird JJ kurzerhand selbst zum Komplizen, versteckt Liams LSD und entdeckt dabei in Liams Notizbuch jede Menge brutal guter Texte über den von Drogen, Sex und auch Gewalt geprägten Alltag von Liams Generation. Die beiden beschließen schließlich, Text zur Musik zu machen und gründen zusammen mit Liams Kumpel Naoise (Móglaí Bap) eine Band, die nicht lange auf Erfolg warten muss. Die Politik sieht darin jedoch einen Funken Widerstand, den sie schnell im Keim ersticken will...
Es hilft, wenn man sich etwas in der Geschichte Nordirlands auskennt, diesen Film zu verstehen. Der Film ist dynamisch und rasant und respektlos in seiner Erzählung. Die Dialoge sind frech und rotzig. Der Film ist lustig, hat aber auch eine Aussage, die Musik ist mitreissend. Für Hip-Hop-Fans ein absolutes Muss. Der exzessive Drogenmissbrauch der Hauptfiguren, sowie einzelne Gewaltdarstellungen schmälerten mein Kino-Erlebnis.