Ich bin Nummer Vier

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Original: I Am Number Four
Regie: D.J. Caruso
Darsteller: Alex Pettyfer, Dianna Agron
Laufzeit: 109min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Action, Science-Fiction (USA)
Verleih: Walt Disney Pictures
Filmstart: 17. März 2011
Bewertung: 9,0 (2 Kommentare, 2 Votes)
Obwohl John wie Millionen anderer Kids auf der Erde lebt, ist er alles andere als ein normaler Teenager. Denn kurz nach seiner Geburt wurde sein Heimatplanet Lorien zerstört. Zusammen mit acht weiteren Kindern konnte er hier in Sicherheit gebracht werden. Im Moment wohnt John zusammen mit seinem Beschützer Henri in einem Strandhäuschen an der Küste Floridas. Doch als er einmal mehr diesen brennenden, stechenden Schmerz im Bein verspürt, weiß er, dass sie wieder fliehen müssen. Denn seine erste Narbe bekam er mit neun, die zweite mit zwölf und die dritte letzte Nacht. Jede dieser Narben steht für den Tod eines Kindes von Lorien. Und John ist Nummer Vier! In Windeseile packen John und Henri ihre Habseligkeiten zusammen und verbrennen alles, was die Feinde, die sich Mogadori nennen, auf ihre Spur aufmerksam machen könnten. Wieder wechseln sie ihre Identitäten, ziehen in eine andere Stadt – ohne Familie, ohne Freunde, ohne Vergangenheit. Dieses Mal verschlägt es sie in einen kleinen Ort in Ohio mit dem vielversprechenden Namen Paradise. Und auch hier gilt Henris Devise: nur nicht auffallen. Für einen heranwachsenden Teenager alles andere als ein leichtes Unterfangen, zumal John an seiner neuen Schule schnell Anschluss findet: Bei der hübschen Hobbyfotografin Sarah, die sich gerade eine Rüge vom Direktor eingefangen hat, weil sie unerlaubt Bilder ins Internet gestellt hat, und bei dem etwas schrulligen Science-Fiction-Fan Sam. Henri sieht jedoch in solchen Freundschaften nur ein höheres Risiko und als er auf Sarahs Webseite Fotos von John entdeckt, werden diese sofort wieder gelöscht. Unterdessen wachsen die übersinnlichen Kräfte, mit denen John zum Schutze seiner Spezies gesegnet ist, ins Unermessliche. Er kann harmlose Fußbälle in tödliche Geschosse verwandeln, sich nahezu in Überschallgeschwindigkeit fortbewegen und Sprünge aus atemberaubender Höhe problemlos abfedern. Doch natürlich darf er diese Fähigkeiten nicht benutzen. Vielmehr muss er lernen, sie zu kontrollieren. Während die Mogadori unter ihrem mordlustigen Kommandanten ihre Mission, sämtliche Überlebenden von Lorien zu eliminieren, gnadenlos ausführen und bereits die Spur zu Nummer Vier aufgenommen haben, versucht John als Erdenbürger ein ganz normales Leben zu führen. Dazu gehört auch ein Besuch bei Sarahs Eltern, die den jungen Mann mit offenen Armen empfangen. Zum ersten Mal in seinem Leben empfindet er sich beim gemeinsamen Abendessen als Teil einer Familie, und immer wenn er Sarah in die Augen sieht, bekommt er dieses wohlige Kribbeln in seinem Bauch. Am nächsten Morgen wird John wieder vom knallharten Schulalltag eingeholt. Als er und sein neuer Kumpel Sam ihre Spinde öffnen, werden sie Opfer eines hinterhältigen Streichs, bei dem sie über und über mit roter Farbe bespritzt werden. Nur mit Mühe kann John seine Kräfte im Zaum halten. Denn am liebsten würde er den Kapitän des lokalen Footballteams, der hinter diesem „Attentat“ steht, in seine Schranken weisen. Als sich John am Abend auf dem Rummelplatz mit Sarah trifft, erfährt er auch den Grund, warum der Footballer so sauer auf ihn ist. Der behauptet nämlich nach wie vor, mit Sarah zusammen zu sein. Doch ihre Beziehung sei längst vorbei, beteuert das Mädchen. Das scheint ihr Ex allerdings nach wie vor ganz anders zu sehen. Denn als Sarah und John sich eine Fahrt mit der Geisterbahn gönnen, werden sie erneut von der Football-Gang attackiert. Doch dieses Mal kann der junge Mann seine außerirdischen Kräfte nicht zurückhalten und erteilt den Jungs auf mindestens so eindeutige wie unsanfte Weise eine Lehrstunde. Als er Sarah danach nach Hause bringt und zum Abschied einen ersten Kuss bekommt, ist John überglücklich. Allerdings hat die Schlägerei dieses Abends noch ein Nachspiel. Zum einen hat Alien-Experte Sam inzwischen herausgefunden, dass sein neuer Freund nicht von dieser Welt sein kann. Deshalb muss John ihn in sein Geheimnis einweihen. Zum anderen ist der Vater von Sarahs Ex zufällig der Polizeichef von Paradise, der wenig später bei John zu Hause vorbeischaut und Henri an dessen Aufsichtspflicht erinnert. Denn dem Gesetzeshüter kommt es schon sehr sonderbar vor, dass sich ein einzelner Teenager gleich gegen vier gestandene Footballer durchsetzten konnte. Das ist eindeutig zu viel für Henri. Er befiehlt seinem Schützling, sofort seine Sachen zu packen. Die Gefahr, dass ihre wahre Identität auffliegt, ist einfach zu groß. Doch dieses Mal stellt John sich quer. Er will nicht schon wieder die Stadt wechseln und erneut alles verlieren, was er sich aufgebaut hat. Zwischen den beiden kommt es zu einem heftigen Streit, an dessen Ende Henri plötzlich verschwindet. Die Spur führt John zu einem einsamen, verlassenen Haus. Und spätestens jetzt ahnt Nummer Vier, dass die Mogadori längst in Paradise angekommen sind und Henri in ihrer Gewalt haben. Während Sarah endlich erfahren will, was es mit ihrem neuen Freund auf sich hat, ist dieser fieberhaft damit beschäftigt, seinen Beschützer zu finden. Doch die Mogadori haben ganze Arbeit geleistet. Eine Spur der Verwüstung zieht sich durch das sonst so verschlafene US-Städtchen. Und als John Henri endlich gefunden hat, ist es zu spät. Wenig später stirbt er an den schweren Verletzungen, die ihm die Feinde Loriens beigebracht haben. John weiß, was jetzt zu tun ist. Er muss dringend die anderen Überlebenden finden. Ein Glück, dass Nummer Sechs genauso denkt. Sie hatte in den letzten Wochen die Spur von John und Henri von Florida bis nach Ohio verfolgt. Als John sich zusammen mit Sarah und Sam in der High School verschanzt und dort den Angriff der Mogadori erwartet, ist die Kämpferin vom Planeten Lorien zur Stelle. Und die erweist sich beim finalen Kampf gegen ihre Feinde als überaus wertvolle Hilfe, da sie mit ihren speziellen übersinnlichen Kräften die ideale Ergänzung zu Nummer Vier ist. Doch in dem Moment, als man glauben könnte, die Schlacht wäre zu Gunsten der Kids entschieden, packen die Mogadori ihre größte Waffe aus, ein gigantischgefräßiges Flugmonster namens Piken, das zum letzten Vernichtungsschlag ausholt. Jetzt muss John zeigen, was in ihm steckt. Denn an ihm wird es liegen, ob er seine Spezies vor der Auslöschung bewahren und jemals seine große Liebe Sarah wieder in seine Arme schließen kann.

Kommentare

(2) Hubsy vergibt 9 Klammern · 19. April 2011
Ich bin ganz der Meinung meines Vorredners. Ein toller Film, mit viel Action und eine Menge noch unbeantworteter Fragen, die man hoffentlich in den nächsten Teilen beantwortet bekommt.
(1) Rainbow284 vergibt 9 Klammern · 02. April 2011
Sehr guter Film mit guten Schauspielern und guten Kampfszenen. Die Story wird gut erzählt und es gibt auch immer wieder Erschreckmomente. Ich fand den Film sehr kurzweilig. Es ist eine Mischung aus Duell der Magier und X-Men. Sehenswert