Filmkritik - Heimat (1938)
 
 

Heimat

Regie: Carl Froelich
Darsteller: Heinrich George, Hans Nielsen
Laufzeit: 93min
FSK: ???
Genre: Drama (Deutschland)
Filmstart: 01. Januar 1938
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
1885 – In der herzoglichen Residenz Ilmingen steht ein festliches Ereignis bevor. Im Dom soll die Mathäus-Passion aufgeführt werden, und man erwartet als Solistin eine berühmte amerikanische Sängerin, die hier niemand kennt: Maddalena dall’Orto. Während man darüber noch erwartungsvoll diskutiert, marschiert ein Regiment der Garnison mit klingendem Spiel durch die Straßen, geführt von Leutnant Max von Wendlowsky. Er ist verlobt mit Marie, die bei ihrem Vater, dem Oberst von Schwartze, lebt. Dieser ist ein Mann von altem Schlag, der steif und starr nach einem Ehrbegriff lebt, den mancher für überholt hält. Vor acht Jahren hat seine Tochter Magda das elterliche Haus verlassen und in Berlin als Sängerin ein Auskommen gesucht. Darüber ist der Vater ein verbitterter alter Mann geworden. Als der Zug mit der berühmten Sängerin auf dem Bahnhof eintrifft stehen der Großherzog und die Honoratioren zum Empfang bereit. Großherzog Ludwig macht ihr gleich den Hof, und schnell ist sie in die Gesellschaft der Residenz eingeführt. Man beginnt zu tuscheln und bald bestätigt sich der Verdacht: Maddalena ist Magda von Schwartze, die damals die Stadt verließ.

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