Original: Due soldi di speranza
Regie: Renato Castellani
Darsteller: Vincenzo Musolino, Maria Fiore
Laufzeit: 90min
FSK: ???
Genre: Komödie (Italien)
Filmstart: 10. April 1952
Bewertung: n/a (1 Kommentar, 0 Votes)
Ein süditalienisches Dorf in der Nähe von Neapel. Mit großem Trubel wird der junge Antonio (Vincenzo Musolino) von den Bewohnern empfangen, als er nach abgeleistetem Militärdienst nach Hause zurückkehrt. Am allermeisten freut sich natürlich seine Mutter (Filomena Russo) - ist nun doch endlich wieder ein Mann im Haus, der sie und ihre jüngeren Töchter ernähren kann. Doch Arbeit ist rar in der Gegend, und so muss Antonio seine Familie und sich selbst mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Eine Stelle als Limonaden-Abfüller ist nicht von Dauer, und der Versuch, mit einer Reihe weiterer Männer eine eigene Buslinie zu gründen, scheitert zu guter Letzt an der dümmlichen Eitelkeit der Beteiligten. Aber seiner hysterischen, ständig nörgelnden Mutter, die den armen Antonio nach Strich und Faden ausnutzt, ist sowieso kein Opfer ihres Sohnes genug. Und als wäre das alles nicht genug Ärger, hat die eigenwillige Carmela (Maria Fiore) es sich in den Kopf gesetzt, Antonios Herz zu erobern - was ihr dank ihrer unnachgiebigen Hartnäckigkeit auch gelingt. Damit gehen die Probleme allerdings erst richtig los. Carmelas Vater (Luigi Astarita) nämlich, ein mürrischer Feuerwerks-Hersteller, lehnt es strikt ab, seine Tochter einem Mann anzuvertrauen, der ihr keine materielle Sicherheit bieten kann. Also strengt Antonio sich fortan noch mehr an, um eine gute Arbeit zu bekommen und den Vater seiner großen Liebe doch noch umzustimmen. Vom Pfarrer (Luigi Barone) bekommt er einen Job als Glöckner - den er prompt wieder verliert, weil die naiv-geschwätzige Carmela das Gerücht verbreitet, ihr Freund sei ein Kommunist. Vom ganzen Dorf geächtet, geht der gekränkte, von Carmela zutiefst enttäuschte Antonio nach Neapel, wo er es durch Fleiß und harte Arbeit bis zum Filmvorführer bei einer erfolgreichen Kinokette bringt. Aber auch in der Großstadt wird er aufgrund seiner Gutmütigkeit und Selbstlosigkeit immer wieder ausgenutzt.