Domspatzen - Ein Jahr mit Deutschlands ältestem Knabenchor

Original: Domspatzen - Ein Jahr mit Deutschlands ältestem Knabenchor
Regie: Matti BauerGenre: Dokumentation | Deutschland (2008)Kinostart: 04.12.2008 (Deutschland)Verleih: MFAFreigegeben ohne Altersbeschränkung (89 Minuten)Offizielle Webseite: http://www.mattiba.com
Darsteller: Deutschlands ältestem Knabenchor Von Matti Bauer
Laufzeit: 89min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Dokumentation (Deutschland)
Verleih: MFA
Filmstart: 04. Dezember 2008
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Seit über Tausend Jahren pflegt der Knabenchor der Regensburger Domspatzen den liturgischen Gesang. Es ist eine intensive Ausbildung, die die zehnjährigen Buben absolvieren. Fern von den Eltern richten sie sich im Alltag des katholischen Internats ein, bemühen sich um Anerkennung durch die Lehrer und Mitschüler und kämpfen gegen das Heimweh, das sie immer wieder überfällt. Was sie eint, ist die Liebe zum Gesang und der Ehrgeiz, in den berühmten Konzertchor zu kommen, der Konzertreisen unternimmt und im Fernsehen auftritt. Ein Jahr lang hat Regisseur Matti Bauer die jungen Sänger beobachtet und Höhen und Tiefen ihres Lebens als angehende Domspatzen miterlebt. Es sind keine Wunderkinder, die wir in seinem Film kennen lernen, sondern Buben, die an der Schwelle zur Pubertät stehen, manchmal ganz Kind, ein anderes Mal kleiner Mann mit Milchbart, der Gameboy spielt und Angst hat vor dem Stimmbruch. Jeder mit seiner eigenen Persönlichkeit und besonderen Wünschen, die im Lauf des Jahres immer wieder auf die Probe gestellt werden. Marco, der wegen seines Heimwehs in Tränen ausbricht und mehrmals ans Aufhören denkt. Johannes, der es gar nicht darauf anlegt, schnell voran zu kommen und lieber Harry Potter liest. Peter, der immer gut drauf ist und dem alles zufliegt, ohne dass er sich groß darum bemühen muß. Und der Klassenprimus Maxl, der trotz seiner schulischen Erfolge am Ende des Jahres feststellt: „Es kann einem nicht immer perfekt gehen. Aber man soll nicht verzweifeln, wenn es einem schlecht geht. Du kannst immer noch durchhalten.“

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