raptor230961
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- 24 Juli 2016
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„Iss auf, dann gibt es morgen gutes Wetter!“
Wohl fast jeder hat von seinen Eltern das auch schon einmal gehört: "Iss Deinen Teller leer, dann gibt es morgen gutes Wetter!" Doch diese Redewendung entstand tatsächlich durch ein sprachliches Missverständnis:
Die ursprüngliche Redewendung hat überhaupt nichts mit dem Wetter zu tun! Die deutsche Redensart, wie wir sie heute kennen, entstand nämlich durch ein großes Missverständnis.
Hat jemand sich zu viel auf den Teller getan oder stochert unzufrieden im Essen
herum, so hören gerade Kinder "Iss auf, dann gibt es morgen gutes Wetter!"
Doch was sollte das Wetter mit dem eigenen Essteller zu tun haben? Vor allem: Was passiert, wenn man selbst den Teller brav leer isst - aber der Nachbar nebenan die Reste auf dem Teller liegen lässt? Gibt es dann ein Wetterchaos? Schnell kommt man zu dem Ergebnis, dass dieser Spruch ziemlicher Quatsch ist... Zu Recht!
Ein Fehler in der Übersetzung aus dem Plattdeutschen
Die Redensart beruht nämlich auf einer missverstandenen plattdeutschen Formulierung. Im Plattdeutschen lautete diese: "Et Dien Töller leddig, dann givt dat morgen goods wedder."Daraus wurde im Hochdeutschen dann schnell der Ausdruck "Iss Deinen Teller leer, dann gibt das morgen gutes Wetter".
Doch bei dieser Übersetzung unterlief ein Fehler: Denn "wedder" heißt gar nicht "Wetter", sondern "wieder". Eigentlich müsste es also korrekt heißen: "Iss Deinen Teller leer, dann gibt das auch morgen wieder etwas Gutes."
Wohl fast jeder hat von seinen Eltern das auch schon einmal gehört: "Iss Deinen Teller leer, dann gibt es morgen gutes Wetter!" Doch diese Redewendung entstand tatsächlich durch ein sprachliches Missverständnis:
Die ursprüngliche Redewendung hat überhaupt nichts mit dem Wetter zu tun! Die deutsche Redensart, wie wir sie heute kennen, entstand nämlich durch ein großes Missverständnis.
Hat jemand sich zu viel auf den Teller getan oder stochert unzufrieden im Essen
herum, so hören gerade Kinder "Iss auf, dann gibt es morgen gutes Wetter!"Doch was sollte das Wetter mit dem eigenen Essteller zu tun haben? Vor allem: Was passiert, wenn man selbst den Teller brav leer isst - aber der Nachbar nebenan die Reste auf dem Teller liegen lässt? Gibt es dann ein Wetterchaos? Schnell kommt man zu dem Ergebnis, dass dieser Spruch ziemlicher Quatsch ist... Zu Recht!
Ein Fehler in der Übersetzung aus dem Plattdeutschen
Die Redensart beruht nämlich auf einer missverstandenen plattdeutschen Formulierung. Im Plattdeutschen lautete diese: "Et Dien Töller leddig, dann givt dat morgen goods wedder."Daraus wurde im Hochdeutschen dann schnell der Ausdruck "Iss Deinen Teller leer, dann gibt das morgen gutes Wetter".
Doch bei dieser Übersetzung unterlief ein Fehler: Denn "wedder" heißt gar nicht "Wetter", sondern "wieder". Eigentlich müsste es also korrekt heißen: "Iss Deinen Teller leer, dann gibt das auch morgen wieder etwas Gutes."




















