Wenn ich mein Haus umbau...

hehehe,
stimmt clame.

Also Treffen war sehr gut. Hat sich richtig Zeit gelassen der junge Mann. Wie es jetzt genau aussehen wird kann ich noch nicht wirklich sagen.
Klar ist schon mal, dass ich einen Wärmespeicher nutzen werde der erweiterbar ist... heißt wenn ich mit Solarenergie arbeite und dazu mit Öl heize kann ich in ein paar Jahren z.B. auf eine Pelletheizung umsteigen. Es gibt sozusagen kompatible Komponenten.
 
heißt wenn ich mit Solarenergie arbeite und dazu mit Öl heize kann ich in ein paar Jahren z.B. auf eine Pelletheizung umsteigen. Es gibt sozusagen kompatible Komponenten.

Es ist zweifelsohne schön, wenn man Komponenten einfach tauschen kann, nur ist das wirklich relevant/wahrscheinlich?

Gerade von Öl zu Holz zu wechseln dürfte ja mit recht hohen Investitionen verbunden sein.
Der Brenner ist das eine, aber den Öltank plus Zubehör rausreißen, dann Holztank mit Fördereinrichtung einbauen etc. ist ja nun nicht mal so ein Ding, was man nebenbei mal aus der Portokasse zahlt, und bestimmt auch nicht in dem Fall, wenn man über Holz pro Jahr nen Hunni sparen könnte.

gruss kelle!
 
... bestimmt auch nicht in dem Fall, wenn man über Holz pro Jahr nen Hunni sparen könnte.

gruss kelle!

Jetzt sag mit doch mal bitte welches Haus ich mit knapp 200 Euro pro Jahr mit Heizöl beheizen kann.

Wenn man mal ein wenig recherchiert kostet momentan Holz nur knapp die Hälfte von Heizöl. Also sind das bei durchschnittlich 1000 Euro Ölkosten im Jahr bei der Umstellung auf Holz schon 500 Euro Ersparniss. Bei günstigen Anbietern kostet Holz nur ein Viertel von Heizöl und zwar Ofen fertig geschnitten und trocken. Pellets sind etwas teurer aber sparen immer noch knapp 30% an Kosten.
 
Gerade von Öl zu Holz zu wechseln dürfte ja mit recht hohen Investitionen verbunden sein.
Der Brenner ist das eine, aber den Öltank plus Zubehör rausreißen, dann Holztank mit Fördereinrichtung einbauen etc.

Wenn man Kinder hat, die man zu Holzhackarbeiten heranziehen kann und genügend Platz geht das viel günstiger und ohne Fördereinrichtung.

Holz bekommt quasi umsonst von Straßenmeistereien oder von anderen Unternehmen die irgendwo Bäume beschneiden/entfernen. [letzte Kurse pro LKW-Ladung : 1x kostenlos (aber bissl Trinkgeld um Freunde zu bleiben), einmal 70 Euro und ne Flasche Whiskey]

Nachteil ist das bei 1 Meter Stammdurchmesser die Sache etwas unspaßig wird wenn man die Stämme auseinanderkeilen muss :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei günstigen Anbietern kostet Holz nur ein Viertel von Heizöl und zwar Ofen fertig geschnitten und trocken. Pellets sind etwas teurer aber sparen immer noch knapp 30% an Kosten.
Und was meinst du wielange das noch so bleibt?

Holz ist zwar ein nachwachsender, aber dennoch nur begrenzt zur Verfügung stehender Rohstoff. Du kannst also davon ausgehen, daß mit steigender Verbreitung auch der Preis steigen wird.

Und selbst wenn man evtl. Preisentwicklungen komplett vernachlässigt bleiben immernoch relativ hohe Investitionen bei raltiv geriner Einsparung. Es dauert also mehrere Jahre bis sich die neue Anlage amortisiert hat. Wenn du Pech hast länger als die zu erwartende Lebensdauer der Anlage.
Dazu kommt noch, daß die Kosten für Wartung/Instandhaltung steigen.

Ein Umsteig aus rein wirtschaftlichen Gründen lohnt sich imho also nur selten.
Anders bei einer kompletten Neuplanung. Wenn die baulichen Gegenbenheiten es zulassen ist die Instalation einer Holzpellett-/Biomasseanlage zwar immernoch teurer, hat sich aber schneller rentiert.

Gruß Aru

Edit:
Holz bekommt quasi umsonst von Straßenmeistereien oder von anderen Unternehmen die irgendwo Bäume beschneiden/entfernen. [letzte Kurse pro LKW-Ladung : 1x kostenlos (aber bissl Trinkgeld um Freunde zu bleiben), einmal 70 Euro und ne Flasche Whiskey]
Schön, wen man solche Beziehungen hat... Das geht aber auch nur, wenn ich genug Platz hab das Holz zu trocknen, zu verarbeiten und zu lagern.

Auch hat man so wenig Einfluss auf die Holzsorten, die man bekommt. Viele Sorten sind jedoch für die Verfeuerung in Brennern (btw. geht es hier um die Verwendung in Heizungsanlagen als Ersatz für Öl/Gas, zum Heizen und zur Warmwasserbereitung, nicht den gemütlichen Kamin den man ab- und an mal anfeuert) ungeeignet weil sie zu stark rußen. Auch kann nicht jede Anlage grob gehacktes Holz transportieren und verfeuern.
 
Man sollte aber auch bedenken, dass sich die Ölpreise wohl kaum auf ihrem jetztigen Niveau halten werden, geschweige denn nennenswert billiger werden werden. Auch wenn sie nicht so stark steigen sollten/werden wie die Pelletspreise...
 
Und was meinst du wielange das noch so bleibt?

Holz ist zwar ein nachwachsender, aber dennoch nur begrenzt zur Verfügung stehender Rohstoff. Du kannst also davon ausgehen, daß mit steigender Verbreitung auch der Preis steigen wird.

Und was meinst du wie lange der Preis von Öl und Gas noch so "günstig"ist und das ist ein Rohstoff der nicht nachwäschst. Holz wird immer und zwar absolut immer günstiger sein als Öl oder Gas und zwar genau deswegen weil es nachwachsender Rohstoff ist.

Und selbst wenn man evtl. Preisentwicklungen komplett vernachlässigt bleiben immernoch relativ hohe Investitionen bei raltiv geriner Einsparung. Es dauert also mehrere Jahre bis sich die neue Anlage amortisiert hat. Wenn du Pech hast länger als die zu erwartende Lebensdauer der Anlage.
Dazu kommt noch, daß die Kosten für Wartung/Instandhaltung steigen.

Halte ich für ein Gerücht die Umrüstung lag bei Freunden von mir bei knapp 5000 Euro, Ersparnis im Letzen Jahr 700 Euro und nun Rechne mal selbst. Die Wartungskosten sind um einiges geringer als bei Gas oder Ölheizungen.

Ein Umsteig aus rein wirtschaftlichen Gründen lohnt sich imho also nur selten.
Anders bei einer kompletten Neuplanung. Wenn die baulichen Gegenbenheiten es zulassen ist die Instalation einer Holzpellett-/Biomasseanlage zwar immernoch teurer, hat sich aber schneller rentiert.

Gruß Aru

Du Widersprichst dir selbst oder warum ist die Nachfrage nach dem Brennstoff Holz plötzlich so hoch, wenn es sich doch so überhaupt nicht rechnet. Mit was heizt du denn?
 
Schön, wen man solche Beziehungen hat
Bekommt man leicht mit wenigen Anrufen und wenn man guten Alkohol als Tringeld gibt.

Das geht aber auch nur, wenn ich genug Platz hab das Holz zu trocknen, zu verarbeiten und zu lagern.
ja wie gesagt :)... ganz wichtig sind auch billige Arbeitskräfte

Auch hat man so wenig Einfluss auf die Holzsorten, die man bekommt. Viele Sorten sind jedoch für die Verfeuerung in Brennern (btw. geht es hier um die Verwendung in Heizungsanlagen als Ersatz für Öl/Gas, zum Heizen und zur Warmwasserbereitung

War ja bei uns so, in einer größeren Stückholzheizung kannst Du eigentlich alles verbrennen was die Straßenbäume hergeben, darfst Dir nur kein behandeltes oder verunreinigtes Holz aufhalsen lassen.
 
Und was meinst du wie lange der Preis von Öl und Gas noch so "günstig"ist und das ist ein Rohstoff der nicht nachwäschst. Holz wird immer und zwar absolut immer günstiger sein als Öl oder Gas und zwar genau deswegen weil es nachwachsender Rohstoff ist.
Bei Holz ist aber, wie bei den meisten nachwachsenden Rohstoffen, die "Produktion" durch die zur Verfügung stehende Fläche begrenzt und grade bei Holz extrem Zeitaufwendig. Solange der, bei der Produktion anderer Produkte anfallende Abfall genügt ist es entsprechend billig. Wenn der Bedarf dieses Angebot übersteigt wird der Preis extrem steigen.

Öl/Gas ist zwar in der Gesamtmenge begrenzt, die jährliche Fördermenge kann aber dem Bedarf in gewissen Grenzen angepasst werden.
Halte ich für ein Gerücht die Umrüstung lag bei Freunden von mir bei knapp 5000 Euro,
Das ist doch schön ;)
Ich hatte mich, als ich mein Haus saniert habe, ebenfalls nach Alternativen im Richtung Pellets/Biomasse erkundigt... Das Ergebnis war, daß wegen der baulichen Gegebenheiten eine Umstellung, soweit möglich, mit erheblichen Kosten verbunden wäre und nur wenige Systeme überhaupt in Frage kämen.

Ersparnis im Letzen Jahr 700 Euro und nun Rechne mal selbst. Die Wartungskosten sind um einiges geringer als bei Gas oder Ölheizungen.
DAS halte ich erstmal für ein Gerücht ;)
Wie geschrieben, ich hatte mich selbst in der Richtung erkundigt und finde die angesprochenen 50% Ersparnis gegenüber Gas schon extrem optimistisch. In der Realität dürfte die Einsarung tatsächlich eher bei 20-30%, je nach System liegen. Da würden 700€ Ersparnis potenzielle Heizkosten von 2.100€/Jahr bedeuten...
Du Widersprichst dir selbst oder warum ist die Nachfrage nach dem Brennstoff Holz plötzlich so hoch, wenn es sich doch so überhaupt nicht rechnet.
;)

Wenn ich ein Haus komplett neu bauen würde, und die Heizung und Fördersysteme direkt in die Planung einbeziehen könnte, würde ich es wahrscheinlich auch machen.
Wenn die Mehrkosten gegenüber herkömmlichen Heizungen angenommene 2.000€ betragen, bekomm ich die auch mit 200-300€/Jahr Ersparnis evtl. während der Lebenszeit der Anlage wieder rein.

Tausche ich aber eine funktionierende Anlage muss sich der komplette Betrag amortisieren. Bei angenommenen 7.000-8.000€ (inkl. Monatge unter guten Bedingungen durchaus noch günstig) und 300€ jährliche Ersparnis müsste die Anlage knapp 27 Jahre durchlaufen um sich zu rechnen.
Mit was heizt du denn?
Ich heize und koche mit Gas ;)

Gruß Aru
 
Bei einem Neubau würde ich einfach ein Passivhaus bauen und völlig auf eine Heizung verzichten.

Marty
 
HMM was soll man nun dazu sagen.

Tausche ich aber eine funktionierende Anlage muss sich der komplette Betrag amortisieren. Bei angenommenen 7.000-8.000€ (inkl. Monatge unter guten Bedingungen durchaus noch günstig)

und staatliche Förderung durch die BAFA von mindestens 2000 bzw. 2500 Euro ohne KFW Förderung und Bundesland bzw. Städtische Förderungen bin ich auch da bei knapp 5000-6000 Euro.

Wie geschrieben, ich hatte mich selbst in der Richtung erkundigt und finde die angesprochenen 50% Ersparnis gegenüber Gas schon extrem optimistisch.

Tja 1 RM Buchenholz ersetzt rechnerisch 200 Liter Heizöl. 200 Liter Heizöl liegen beim Momentan günstigen Heizölpreis bei knapp 150-160 Euro, aber 1 RM Buchenholz trocken ofenfertig nur bei 45-65 Euro das sind übrigens wesentlich mehr als nur 50% Ersparniss ich hatte oben alle Angaben zu Ungunsten von Holz gerundet. Die Wirkungsgrade der Anlagen sind fast identisch.


Natürlich ist es ok wenn Holz zu teuer für dich ist, für mich ist es das nicht und deswegen haben mich die Gaspreiserhöhungen der letzten 3 Jahre auch kein Stück interessiert. ;-)
 
Natürlich ist es ok wenn Holz zu teuer für dich ist...
Das habe ich nie behauptet ;)

Imho rechtfertigt lediglich die aktuell mögliche Ersparnis schon kaum den Tausch einer vorhandenen Anlage.

Und die Preise für Brennholz/Pellets sind u.a. deshalb im Moment so günstig, weil der Rohstoff hauptsächlich als Abfall anfällt. Das ändert sich aber spätestens dann, wenn der Bedarf nicht mehr aus Industrieabfällen und überschüssig erforstetem Holz gedeckt werden kann.

Auch wird Holz, im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen nicht als solcher besteuert. Aber auch da ist es imho nur noch eine Frage der Zeit und der Verbreitung bis sich das ändert...

Die Preisentwicklung für Brennholz ist imho deshalb viel zu unsicher, als das man da eine Kalkulation für die nächten 10-15 Jahre drauf stützen könnte.

Btw. geht es dabei auch nur um rein wirtschaftliche Aspekte...
Wie schon geschrieben wäre ich auch gerne auf Pellets o.ä. umgestiegen. Bei mir hätte sich dadurch aber, falls es überhaupt möglich gewesen wäre, der Preis für die gesamte Heizungsanlage weit mehr als verdoppelt. Ich muss dazu sagen, daß mein Haus ca. 1840 gebaut ist und meine Heizung aus diversen Gründen nicht in den Keller kann. Von daher habe ich mich u.a. für Gas entschieden, weil es das kompakteste System ist. Kleine Therme, Speicher, Ausgleichbehälter... Mehr ist nicht.

Gruß Aru
 
Also ich werde jetzt auch mal eine Beratung mit einem ZWS Berater machen, da bei uns im nächsten Jahr auch eine Umstellung ansteht...
 
Ich hatte letzte Woche jemanden von ZWS bei mir zuhause der sich mal die
Gegebenheiten meines Hauses angeschaut hat. ZWS ist quasi einer der Markführer
und die haben viele verschiedene Angebote in div. Bereichen (Solar, Photovoltaik etc).

Ich werde mir jetzt noch einpaar Vergleichsangebote einholen aber alles in allem
war die Beratung wirklich gut und vor allem kostenlos!!!
 
Ich hatte letzte Woche jemanden von ZWS bei mir zuhause der sich mal die
Gegebenheiten meines Hauses angeschaut hat. ZWS ist quasi einer der Markführer
und die haben viele verschiedene Angebote in div. Bereichen (Solar, Photovoltaik etc).

Ich werde mir jetzt noch einpaar Vergleichsangebote einholen aber alles in allem
war die Beratung wirklich gut und vor allem kostenlos!!!

Kostenlose Beratung von ZWS??? Das ist ja gut, da kann man ja quasi nix falsch machen!!! Auch ein guter Tipp ist, einfach mal bei der Stadverwaltung anzurufen, hab ich neulich von einem Bekannten gehört. Die informieren einen auch über Investitions- und vor allem auch über Fördermöglichkeiten. Und das Ganze ist natürlich auch kostenlos!

@Clame
Sag doch mal Bescheid, wenn du dich entschieden hast, wecher Anbieter es bei dir geworden ist, und auch warum! Würde mich interessieren!
 
Mach ich gerne, werde mir noch vergleichsangebote anschauen
und dann entscheiden. Halte Dich aber gern auf dem laufenden...
 
Auch auf die Gefahr, dass einiges schon mal hier erwähnt wurde, hier ein paar sehr effektive Methoden zur...

Gebäudesanierung von Altbauten.
- Fenster erneuern. Dreifachverglaste Fenster mit einem U-Wert von 0,8 U und drunter.
- Außenwände isolieren
- Dach isolieren (10% der Wärme geht über das Dach)
- Kellerdecken isolieren (falls unterkellert)
- Elektrische Heizungen sind Energiefresser Nr.1 - weg damit!
- Umlaufpumpen fürs Warmwasser mit Zeitschaltuhren ausstatten (brauchen Nachts nicht laufen)
- Einsatz von Wärmepumpen
- Erneuerung der Heizungsanlage (bei Mehrfamilienhäusern - bis 9 Parteien - lohnt sich eher eine Zentralheizung)


Generelles
- Geräte, die man auch komplett problemlos vom Stromnetz trennen gemeinsam an eine Steckleiste mit Aus-Schlater packen (und auch benutzen)
- An Heizkörpern kann man elektronisch geregelte Termostate anbringen. Die Heizen dann nur zu den Zeiten, die nötig sind
- Energiesparende Geräte einsetzten. Bei einen 10 Jahre alten Kühlschrank/Spülmaschine/Waschmaschine lohnt sich keine Reparatur, sondern nur noch eine Neuanschaffung.

Alternative Resourcen
- Regenwassernutzung mit einplanen (50% des Wasserverbrauchs kann durch RW ersetzt werden)
- Solarthermie ist lohnenswert, wenn man ein Dach mit Südausrichtung hat. Ansonsten ist die Anfangs-Investition viel höher
- Photovoltaik eignet sich nicht zum Eigenverbrauch. Es bringt zur Zeit viel mehr ein, den Strom zu verkaufen, als ihn selbst zu nutzen (ist auch technisch weniger aufwendig)
- Pelletheizungen lohnen sich noch. Da bin ich aber eher skeptisch. Durch eine erhöhte Verteilung von Pelletheizungen wird sich auch der Pelletpreis ständig steigern

Ich könnte jetzt noch Stundenlang weitermachen....
 
Mach ich gerne, werde mir noch vergleichsangebote anschauen
und dann entscheiden. Halte Dich aber gern auf dem laufenden...

Falls du dich über ZWS hinaus noch weiter informieren möchtest: Die Volksbanken und die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) geben da wohl auch Auskunft!