Wenn ich mein Haus umbau...

Wenn hier mehrere Leute schreiben, dass dein Gerät möglicherweise nicht richtig funktioniert, dann musst du das schon glauben.

Unterstützend noch mal ein CHIP-Artikel:
https://www.chip.de/artikel/Tipps-z...utern-und-Consumer-Electronic-3_12892439.html
Es steht drin, dass beispielsweise ein Monitor im Standby-Betrieb 0,5 bis 4 Watt braucht.

Ich hab auch einen Monitor der 15 Watt im Standby verbraucht (ca. 5 Jahre Alt und 40W im Betrieb) und auch Computer die selbst dann noch 10-20 Watt verbrauchen wenn sie aus sind.

Sicher ist der Meßfehler "günstiger" Meßgerät bei niedrigen Wattzahlen erheblich aber so riesig dann auch nicht.
 
Um diese Diskussion mal wieder etwas in Richtung des eigentlichen Themas zu leiten:

Es kommt natürlich drauf an, was du an deinem Haus umbauen möchtest...
Um deine Heizkosten zu senken bzw. CO2 neutral(er) zu gestalten gäbe es z.B. folgende Möglichkeiten:
- Wärmepumpe: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, die je nach Region besser oder schlechter geeignet sind bzw. garnicht möglich sind (Luft-WP, mit Flächenkollektoren (1-2m tief vergrabene Leitungen, aber über eine größere Fläche, oder mit Tiefenbohrung). Luft WP sind zwar günstiger in der Anschaffung, haben aber keinen so guten Wirkungsgrad (Außenluft im Winter kalt). Wasser in mehreren hundert Meter Tiefe hat Sommer wie Winter fast die gleiche Temperatur (zur Info: https://www.waermepumpe.de/, https://waermepumpe.org/, https://www.waermepumpen-welt.de/)
- Pelletheizung: Quasi CO2 neutrales heizen, Pelletpreise in den letzten Jahren soweit ich weiß leicht gestiegen
- Hackschnitzelanlage
- Es gibt auch automatische Holzheizungen, die mit Holzscheiten befeuert werden (Wenn man das Holz dann selbst im Wald macht (z.B. Flächenlose von der Stadt) kommt das sehr billig, ist natürlich aber Arbeit)
- Kaminofen? (natürlich nur als "Zusatzheizung" z.B. im Wohnzimmer -> gemütlich :mrgreen:)
- Wenn du einen Gasanschluss hast wie wäre es mit einer Gasheizung (evtl mit KWK?), es gibt diverse Anbieter, die Bio-"Erdgas" liefern, auch hier dann quasi CO2 neutral
- Solarthermie: Eigentlich bei fast allen Heizungsformen zur Unterstützung möglich und sinnvoll. Lässt sich soweit ich weiß auch staatl. fördern. Von der Energieausbeute ist Solarthermie viel sinnvoller als Photovoltaik (Wirkungsgrad ca 80% (ST) vs. 15-20%(PV))

Natürlich wäre auch je nach Alter und Zustand des Hauses eine Dämmung möglich und sinnvoll (Vorher mal mit einer Thermocam checken lassen). Vielleicht auch neue Fenster?

PS: Sollte ich irgendwo Unsinn erzählt haben bitte korrigieren :ugly:
 
wenn du wirklich was bewegen willst beim umbau dann musst du auf jeden fall maßnahmen ergreifen, wie sie baddy02 genannt hat. der rest macht nur wenig aus.
 
- Solarthermie: Eigentlich bei fast allen Heizungsformen zur Unterstützung möglich und sinnvoll.

Naja, da lassen mich die Erfahrungen des letzten Winters und des gestrigen Tages inzwischen zweifeln.

In der Theorie klingt das gut, und man kann ja auch die Sonnenscheindauer der Wintertage ermitteln, die nicht zu verachten ist.

Komma ABER:

Liegt einmal Schnee auf den Kollektoren, ist aus mit Heizungsunterstützung, und das genau in der Zeit, wo man sie am nötigsten braucht.

Gut, kann sein, dass es inzwischen beheizbare Kollektoren gibt, um das Problem zu umgehen, ich kenn bisher nur die normalen.

gruss kelle!
 
Ein Bekannter von mir hat sein Haus komplett mit Photovoltaic(kA wie mans korrekt schreibt) bestückt, er vertreibt diese Dinger auch im großen Stil.
Er heizt mit Strom, am Ende des Jahres hat er mehr Strom erzeugt als verbraucht.

Allerdings befindet er sich auf der schwäbischen Alb in einer Höhe von ~900m über N.N.
 
Er heizt vielleicht mit 'Solarthermie' aber nicht mit Strom (sprich Photovoltaik). Das wäre wohl nicht schlau. Den verkauft man leichter an den "Staat" / die Allgemeinheit.

Geht doch ganz einfach:
Den Solarstrom "teuer" verkaufen und die Heizung mit günstigen Nachtstrom füttern, ist fast wie Geld drucken ;)

gruss kelle!
 
Naja, da lassen mich die Erfahrungen des letzten Winters und des gestrigen Tages inzwischen zweifeln.

In der Theorie klingt das gut, und man kann ja auch die Sonnenscheindauer der Wintertage ermitteln, die nicht zu verachten ist.

Wieso versucht man eine sinnvolle Sache Tod zureden? Rechne mal das Brauchwasser im Sommer dazu und das dein konventioneller Brenner dann aus ist, da sieht man die richtige Ersparniss und im Winter sollen diese Anlagen lediglich die Heizung unterstützen und nicht ersetzen. Da du scheinbar selbst so eine Anlage hast verstehe ich um so weniger deine Aussage.
 
Geht doch ganz einfach:
Den Solarstrom "teuer" verkaufen und die Heizung mit günstigen Nachtstrom füttern, ist fast wie Geld drucken ;)

gruss kelle!

Das denke ich auch, aber anscheinend ist eh alles Müll was ich erzähl, wurde mir ja schon beim Strommessen *nachgewiesen*.


ewin12000 schrieb:
Wieso versucht man eine sinnvolle Sache Tod zureden? Rechne mal das Brauchwasser im Sommer dazu und das dein konventioneller Brenner dann aus ist, da sieht man die richtige Ersparniss und im Winter sollen diese Anlagen lediglich die Heizung unterstützen und nicht ersetzen. Da du scheinbar selbst so eine Anlage hast verstehe ich um so weniger deine Aussage.

Wie? Was? Wer ist gestorben?
Er hat doch lediglich den Einwand gebracht, das ein verstopftes Rohr kein Wasser transportiert.
 
Wieso versucht man eine sinnvolle Sache Tod zureden?

Ich rede hier nix tot, sondern stelle eher einen konzeptionellen Mängel fest.
Ich brauch nicht ein System zur Heizungsunterstützung anzupreisen, wenn es da,, wenn die Heizung richtig zu tun hat, gar nicht funktioniert, weil - oh Wunder - im Winter Schnee liegt.

Das ganze lässt sich relativ simpel beheben, entweder a la Heckscheibe im Auto oder dass man einfach warmes Wasser hoch pumpt, so dass der Schnee halt schmilzt.

Rechne mal das Brauchwasser im Sommer dazu und das dein konventioneller Brenner dann aus ist, da sieht man die richtige Ersparniss und im Winter sollen diese Anlagen lediglich die Heizung unterstützen und nicht ersetzen.

Wenn die Unterstützung genau 0% beträgt, ist da wohl etwas Optimierungsbedarf.

Ansonsten wurde hier im letzten Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten cä. 11% der benötigten Wärmemenge durch Solarthermie erzeugt.

Ich weiß nicht, ob sich das so toll rechnet.

Da du scheinbar selbst so eine Anlage hast verstehe ich um so weniger deine Aussage.

Mein Vermieter hat eine, nicht ich.
Meine Eltern auch.

Und das Problem an Solarthermie ist nun schlicht und einfach das, dass man im Haushalt am wenigsten Energie verbraucht, wenn die Anlange die meiste zur Verfügung stellt.

gruss kelle!
 
Also ich würde sagen, dass eine Solarthermieanlage im Winter weniger Leitung als im Sommer bringt dürfte jedem klar sein. Ist natürlich nachteilig, da man ja gerade im Winter die meiste Heizenergie benötigt...
Ich denke aber über den Sommer dürfte deine Heizung komplett aus bleiben, das Brauchwasser zu erhitzen sollte die Anlage wohl schaffen. Und in der Übergangszeit dürfte sie wohl auch noch gute Arbeit leisten... Und im Winter hilft sie zumindest ein bisschen, wenn mal ein paar Tage die Sonne scheint :mrgreen:
Soweit ich weiß gibt es inzwischen auch beheizte Anlagen, zumindest was PV angeht.
 
Ich rede hier nix tot, sondern stelle eher einen konzeptionellen Mängel fest.
Ich brauch nicht ein System zur Heizungsunterstützung anzupreisen, wenn es da,, wenn die Heizung richtig zu tun hat, gar nicht funktioniert, weil - oh Wunder - im Winter Schnee liegt.

Das ganze lässt sich relativ simpel beheben, entweder a la Heckscheibe im Auto oder dass man einfach warmes Wasser hoch pumpt, so dass der Schnee halt schmilzt.

normalerweise öffnet man kurz die beiden Ventile der Schwerkraftbremse im Vor- und im Rücklauf und die Anlage würde in kürzester Zeit abtauen.
 
Ich rede hier nix tot, sondern stelle eher einen konzeptionellen Mängel fest.
Ich brauch nicht ein System zur Heizungsunterstützung anzupreisen, wenn es da,, wenn die Heizung richtig zu tun hat, gar nicht funktioniert, weil - oh Wunder - im Winter Schnee liegt.

Das ganze lässt sich relativ simpel beheben, entweder a la Heckscheibe im Auto oder dass man einfach warmes Wasser hoch pumpt, so dass der Schnee halt schmilzt.

Oder du gehst aufs Dach und fegst es weg ;) Bei uns lagen bisher lediglich 4 Tage Schnee aufm Dach aber es ist schon ne ganze Weile kalt...

Somit ist das ja auch wieder Regionbezogen. Hier liegt wenns hochkommt im ganzen Winter 3 Wochen Schnee. Meißt aber so gut wie nichts.
 
Oder du gehst aufs Dach und fegst es weg ;)

Du hoffst doch nur, dass Du als Begünstigter in meiner Lebensversicherung stehst. :ugly:

Somit ist das ja auch wieder Regionbezogen. Hier liegt wenns hochkommt im ganzen Winter 3 Wochen Schnee. Meißt aber so gut wie nichts.

Du, als ich 2005 ins norddeutsche Tiefland gezogen bin, war Schnee auch eher die Ausnahme und dann so a la Puderzucker auf der Straße.

Aber der Winter letztes Jahr, erst so 20/30 Zentimeter Schnee, dann wochenlang Frost, wo teilweise richtig die Sonne schien, da wurden dann doch eher konzeptionelle Mängel aufgedeckt.

Eine Schaltung aus Lichtsensor, Thermometer und Uhr sollte dem ganzen automatisiert Abhilfe schaffen.

gruss kelle!
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau doch ier mal rein: https://www.zws.de

Da gibt es jede Menge Infos zu verschiedenen
Möglichkeiten mit den Anforderungen und Vor-
bzw. Nachteilen...

Hahah,
einfach Klasse was in einem Forum immer mit einem Thema passiert. Wie beim Kaffeekranz jede hat was zu sagen und es ergeben sich plötzlich drei verschiedene Dialoge. FIND ICH ABER GUT... ist gar nicht als Kritik gemeint.

Danke erstmal Clame, habe die Seite eben mal überflogen und sieht zwar nicht besonders spannend aus, ist aber informativ. Ich rufe da mal an. Aber nicht für Neujahr... das schaffe ich einfach nicht mehr.

@KDA: Ich bin ja schon Vegetarier.