Weder Bund noch Zivi machen...

Bei der Musterung hab ich denen gesagt dass ich unbedingt zum Bund will, weil ich nicht so der Typ für Zivildienst bin, was nicht bedeute dass ich deren arbeit nicht respektiere .
Aber ich wurde dann doch nicht eingezogen, warum weiß ich nicht.
Wenn du das den Ärzten bei der Musterung erzählst bringt das überhaupt nichts. Die führen da nur ihre Routineuntersuchungen durch und geben die Ergebnisse weiter, mehr nicht.

Könnte man da nicht so etwas ähnlichen wie ein Praktikum machen, an dem dann alle interessierten teilnehmen könnten.
Wann willst du das denn machen? In den Sommerferien würde das bei den Schülern sicherlich keine große Begeisterung auslösen. Und vor allem wer sollte sowas bezahlen?
 
Wann willst du das denn machen? In den Sommerferien würde das bei den Schülern sicherlich keine große Begeisterung auslösen. Und vor allem wer sollte sowas bezahlen?

Die Sommerferien wären auch viel zu kurz dafür. So etwas sollte schon mehrere Monate gehen, damit man auch genau weiß ob es der richtige Beruf für einen ist. Das sollte dann gemacht werden nachdem die Interessenten schon ihren Abschluß gemacht haben. Das ist in anderen Berufen auch nicht ungewöhnlich.

In der Finanzierung sehe ich auch kein großes Problem. Schließlich zahlt der Bund auch jedes Jahr die Ausbildung neuer Wehrpflichtiger.
 
Wenn du das den Ärzten bei der Musterung erzählst bringt das überhaupt nichts. Die führen da nur ihre Routineuntersuchungen durch und geben die Ergebnisse weiter, mehr nicht.
VIelleicht hat er es auch bei dem Anfangsgespräch erwähnt? Ich wurde zumindest vor der ärztlichen Untersuchung an einen Frageboen gesetzt, wo unter anderem auch gefragt wurde ob man verweigern möchte oder den normalen Wehrdienst leisten möchte oder SaZ werden möchte.
 
Könnte man da nicht so etwas ähnlichen wie ein Praktikum machen, an dem dann alle interessierten teilnehmen könnten.
So bekäme man dann auch Leute die ansonsten gar kein Wehrdienst geleistet hätten, wie z.B. Frauen oder Leute die einfach vergessen wurden.

Die möglichkeit des Praktilums bei der Bundeswehr ist in der Tat gegeben. Ob du dann die Sachen wie in einer Grundausbildung aktiv mitmachst, ist der jeweiligen Kompanie überlassen...

ICh persönlich habe auch ein Praktikum beim Bund gemacht. War echt ne tolle Zeit und man hat einen guten Einblick bekommen.

Einfach mal beim zuständigen KWEA darüber infomieren :)
 
Ich war froh, das ich nie beim Bund oder Zivildienst war. Bei mir war damals die Grenze noch 26 Jahre, und die zu überbrücken war nicht so einfach.
Mein Fall ging dann auch fast vor Gericht, aber der Bund hat dann abgehalten davon, und nur da die Kosten, die von mein Anwalt auferlegt worden sind, denen zu hoch war.

Ich bin der Meinung, wer nicht dahin will, muss auch nicht. Oder es wird gerechter für alle, damit meine ich, das die Frau und mann auch eingezogen werden, weil somit ist die Gleichberechtigung auch nicht gegeben. Frauen können ein soziales Jahr machen und Männer halt Bund oder auch soziales Jahr, wobei Frauen auch zum Bund können. Solange das nicht ist, sollte keiner gezwungen werden.
 
Ich bin der Meinung, wer nicht dahin will, muss auch nicht. Oder es wird gerechter für alle, damit meine ich, das die Frau und mann auch eingezogen werden, weil somit ist die Gleichberechtigung auch nicht gegeben. Frauen können ein soziales Jahr machen und Männer halt Bund oder auch soziales Jahr, wobei Frauen auch zum Bund können. Solange das nicht ist, sollte keiner gezwungen werden.
dann sollten männer auch endlich kinder kriegen können, damit die gleichberechtigung gegeben ist...
 
Die Sommerferien wären auch viel zu kurz dafür. So etwas sollte schon mehrere Monate gehen, damit man auch genau weiß ob es der richtige Beruf für einen ist.
Und was ist wenn nicht? Soll man dann seine Ausbildung oder sein Studium im Dezember anfangen? :doh:

VIelleicht hat er es auch bei dem Anfangsgespräch erwähnt?
Möglich... Aber selbst da traue ich denen zu, dass die Notiz verloren geht. Die Beamten die mich da durchgeschleust haben waren zumindest nicht besonders motiviert.
 
T5, hätte aber bei T2 auch ohne mich zu beschweren Zivi gemacht.

EDIT: Der Text im Blog läuft übrigens über von Fehlern.
 
ich wurde T2 gemustert und ich muss sagen, dass es verdammt gut war! Zivi hat VIEL spaß gemacht, man hat Geld verdient (praktisch fürs Studium) und man hat einige Erfahrung gewonnen, die man ohne Zivi nicht gemacht hätte! Außerdem hab ich so die Möglichkeit noch ein wenig weiter zu arbeiten und mir nebenbei noch etwas zu verdienen!

Außerdem: dass es zu wenige Zivistellen gibt ist REINER Schwachsinn! Es werden zwar lieber FSJler eingestellt, aber Zivis sind immer noch sehr günstige Arbeitskräfte!

Gruß QuArK007
 
ich wurde T2 gemustert und ich muss sagen, dass es verdammt gut war! Zivi hat VIEL spaß gemacht, man hat Geld verdient (praktisch fürs Studium) und man hat einige Erfahrung gewonnen, die man ohne Zivi nicht gemacht hätte! Außerdem hab ich so die Möglichkeit noch ein wenig weiter zu arbeiten und mir nebenbei noch etwas zu verdienen!



Gruß QuArK007

Ich glaube das werden dir auch einige sagen die beim Bund waren. Auch dort verdient man sein Geld.

Ich denke das Bund und Zivi 2 wichtige Institutionen in unserer Gesellschaft sind :)

Das einzige was mich nur immer ärgert und zum Teil auch auf die Palme bringt ist die Tatsache das viele aus bequemlichkeit keine bundeswehr machen wollen oder einfach sagen das ist langweilig. Vorm PC aber ein Kriegsheld sind. ;)

Es gibt Leute die zahlen ein Schweine Geld dafür nur das sie mal für 14 Tage Krieg spielen dürfen. Hier sind es nur noch 3 Monate und ihr bekommt noch Geld dafür... ;)
 
Dann kann man sein Studium auch einfach ein Jahr später anfangen. Wenn man die 9 Monate Wehrdienst macht, verliert man genau so viel Zeit.
Und was würdest du nach einem solchen Praktikum machen wollen wenn du dann nicht zum Bund gingst? Dann quälst du dich mit ständig wechselnden Jobs über die Monate.
 
Und was würdest du nach einem solchen Praktikum machen wollen wenn du dann nicht zum Bund gingst? Dann quälst du dich mit ständig wechselnden Jobs über die Monate.

Dann verbringt man eben die restliche Zeit mit Nebenjobs. Wo ist das Problem?
Ich hab nach meinem Abschluß auch erst nach 14 Monaten eine Lehrstelle bekommen. Dazwischen hab ich gejobbt. Und ich hab das ehrlich gesagt nicht Qual empfunden.
Die Zeit kann man dann auch nutzen um sich Gedanken darüber zu machen, welchen Beruf man nun lernen will.
 
Ich glaube das werden dir auch einige sagen die beim Bund waren. Auch dort verdient man sein Geld.

Ich denke das Bund und Zivi 2 wichtige Institutionen in unserer Gesellschaft sind :)

Das einzige was mich nur immer ärgert und zum Teil auch auf die Palme bringt ist die Tatsache das viele aus bequemlichkeit keine bundeswehr machen wollen oder einfach sagen das ist langweilig. Vorm PC aber ein Kriegsheld sind. ;)

Es gibt Leute die zahlen ein Schweine Geld dafür nur das sie mal für 14 Tage Krieg spielen dürfen. Hier sind es nur noch 3 Monate und ihr bekommt noch Geld dafür... ;)

Keine Frage diese Institutionen sind auf jeden sehr wichtig. Das Argument Langweilig zählt nicht. Das Argument Bequemlichket gibt es bei der Wahl zwischen Zivi/Bund nicht. Ich habe Zivi in der Bronchoskopie und auch in der Rettungsstelle gemacht und grade in der RTS ist es kein Zuckerschlecken. Heißt....Zivi kann auch anstrengend sein ;) ...und das sollte wohl jedem klar sein!Und stell dir vor ich wollte auch etwas machen was mich fordert :D btw bin ich nicht zum Bund, weil ich nur 9 Monate zwecks Studium Zeit hatte und da gibt es bei Zivi mehr Kohle 8)

Zum letzten: Bundeswehr und Krieg spielen?Wie jetzt?:mrgreen:
 
Ich wurde 1982 mit T1 gemustert!
Wollte mich nach meiner Ausbildung auch für mindestens 15 Jahre zur Marine verpflichten. (Offizierslaufbahn)
Ich wurde auch für meine Ausbildung zurück gestellt, aber auch danach habe ich nichts mehr von Vater Staat gehört, obwohl ich 2 mal für Auslandsmontage eine freigabe ersucht hatte. Diese wurde aber abgelähnt.

1987 habe ich dann geheiratet. Was natürlich auch an das Kreiswehrersatzamt gemeldet wurde. Genauso die geburt meiner beiden Söhne 88 und 89.

Im Januar 90 bekam ich meinen Einberufungsbescheid, woraus hervor ging das ich Anfang Juli eingezogen würde. Mir wurde freigestellt mich zu der Einberufung zu äussern da sich seit mehr als 5 Jahren niemand mehr gemeldet hätte.

Ich schickte daraufhin nochmals mein Heiratsurkunde und die beiden Geburtsurkunden meiner Söhne und ein Attest von meinen Augenarzt (Grauer Star auf beiden Augen) ans KWA.

Nach 2 Wochen bekam ich dann bescheid, das auf meine Dienste verzichtet werden kann ( verh, Väter sind zu teuer als Wehrdienstleistende ).

Durch die Politischen Änderungen bin ich froh, das ich nicht zum Bund musste und ich habe meinen Söhnen auch empfohlen, zu verweigern bzw freiwillig zum THW oder Feuerwehr zu gehen.

Damals, konnte man bis zu 28 Jahren bzw. Studenten bis 36 Jahren gezogen werden. Ausserdem war der Wehrdienst 18 Monate.
Auslands einsätze der Bundeswehr, waren bis ca 1990 nur für humanitäre Zwecke möglich. Nicht so wie heute, das wir in der halben Welt unser Leben aufs spiel setzen müssen
 
Dann verbringt man eben die restliche Zeit mit Nebenjobs. Wo ist das Problem?
Dass man ein Jahr unnötig verbaseln würde, was man schon für das Studium oder die Ausbildung nutzen könnte. Ist doch logisch...

Aber die Diskussion darüber ist sowieso überflüssig, weil es ein solches Praktikum nie geben wird.
 
habe zivi gemacht, nachdem ich vorher schon gearbeitet hatte und es war klar, dass ich in dieser zeit ziemlich viel "geld verlieren" würde, da ja mein lebensstandard nicht dem zivigehalt entsprach. wenn ich jetzt sagen würde, dass alle bund oder zivi machen sollten, dann wäre es wohl auch nach dem motto: ich musste da durch, warum sollten andere das nciht müssen. Ist aber schwachsinn. finde es gut, wenn der geringere bedarf beim bund auch einen geringeren zivibedarf nach sich zieht (obwohl der bedarf an zivis grundsätzlich eher steigt als fällt). vielleicht schaffen die ganzen sozialen einrichtungen dann endlich mal wieder jobs. kann doch nicht sein, dass das wehrdienstsystem für die aufrechterhaltung des gesundheitswesens mißbraucht wird und so ein zweiter bzw. dritter arbeitsmarkt geschaffen wird, gleichzeitig aber viele arbeitswillige keinerlei möglichkeit kriegen, ihren lebensunterhalt selbst zu verdienen. Und dass dabei anderen leuten, die studieren wollen, die möglichkeit schneller sozialversicherungsbeiträge einzuzahlen verzögert wird. kostet nun mal alles geld! sollte endlich mal wieder n bissel mehr zur verfügung stehen!

habe übrigens meine sitution als berufliche fortbildung genutzt, ohne die ich meinen jetzigen job wohl nicht bekommen hätte.

@birnchen: was hat biologie und sozialsystem miteinander zu tun?