Was denkt ihr über eure Familie

uli125

Well-known member
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18 Januar 2017
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Könnt ihr euch voll auf eure Familie verlassen oder ist es eher so das Zusagen nicht eingehalten werden?
 
Ich kann mich voll und ganz auf meine Familie verlassen, in guten wie in schlechten Zeiten. Manchmal sind wir unterschiedlicher Meinung, aber wir kommen sehr gut miteinander aus und sind immer füreinander da. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Familie, ich hoffe, du hast es auch.
 
Da gibts Sonne und Seuche wie sonst auch. Das pendelt sich ein, beruht irgendwann auf Gegenseitigkeit.
 
Ich kann mich voll und ganz auf meine Familie verlassen, in guten wie in schlechten Zeiten. Manchmal sind wir unterschiedlicher Meinung, aber wir kommen sehr gut miteinander aus und sind immer füreinander da. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Familie, ich hoffe, du hast es auch.
Ich nö meine Brüder schreiben wenn überhaupt nur an Geburtstagen die ich eh nicht feiere.
Meine werte Mutter verspricht alles mögliche und hält wenn überhaupt ca 10%. Schlechtes Verhältnis hab ich keins, eher kein Verhältnis.
 
Ach, ähnlich wie ich zu meiner (Ex-)Schwiegermutter: Wir haben uns bestens verstanden. Wir haben uns 13 Jahre lang nicht einmal gesehen. :mrgreen:
Meine Ex-Schwiegermutter habe ich leider viel zu oft gesehen. Sie schmort jetzt aber schon lange ..;-)

Meine aktuelle Schwiegermutter habe ich in den letzten 20 Jahren noch nie gesehen. Das wird wohl auch so bleiben.
Einem Ondit zufolge treffen sich beide Schwiegermütter irgendwann. :LOL:
 
Aber: Seine Mutter kann man sich nicht aussuchen, seine Schwiegermutter schon.

Naja, so einfach ist das auch nicht. Man will ja die Frau/ den Mann heiraten und nicht die Schwiegermutter!

Meine erste (fast-)Schwiegermutter hatte ich schon kennengelernt, als ich in den Ferien arbeiten war und wo noch gar nicht absehbar war, dass ich mal mit einem ihrer Söhne zusammen komme. Und schon da mochte ich sie sehr. Als ich später mit ihrem Sohn zusammen war hab ich sie erst "kennengelernt", als wir schon ein (nicht ganz geplantes) gemeinsames Kind hatten. War echt schade, dass die Beziehung nicht gehalten hat, denn ich fand seine Eltern toll.
Meine erste Schwiegermutter hingegen mochte ich gar nicht. Die war so was von eingebildet und überheblich. Und die Olle hatte `nen krankhaften Putzfimmel! Meinen ersten Schwiegervater konnte ich leider nie kennen lernen, denn der war schon bei der Armee verunglückt, als ich noch ein Jahr lang als Quark im Schaufenster lag.
Meine zweiten Schwiegereltern waren auch in Ordnung. Bin gut mit denen ausgekommen, nur aber eben nicht mit ihrem Sohn und seinem Alkohol.

Naja, und umgekehrt: keiner meiner Ex-Männer mochte meine frühere Pflegemutter. Was ich aber voll und ganz nachvollziehen konnte, denn ich mochte die ja selbst nicht.
Und, ich kenne auch nur eine einzige Person, die meine frühere Pflegemutter mag. Allerdings ist diese Person noch recht "jung" und kennt die Wahrheit über meine Pflegemutter nicht.
 
Naja, so einfach ist das auch nicht. Man will ja die Frau/ den Mann heiraten und nicht die Schwiegermutter!.
Das ist eine Frage der Prioritäten, der Versionen und Aversionen.

Wenn ich die Schwiegermutter absolut nicht will, muss ich vorm Altar "nein" sagen. Ersatzweise muss meine Braut bis zum Tod ihrer Mutter auf die Hochzeit warten. Oder wir ziehen nach der Hochzeit so weit weg, dass Schwiegermutter keine Chance mehr hat, sich irgendwie einzumischen.

Der umgekehrte Fall, also dass Schwiegermutter extrem sympathisch ist, Tochter/Braut aber vernachlässigenswert bis ablehnenswert ist, dürfte in aller Regel die Hochzeit verhindern. Will ich jetzt nicht mit aller Bestimmtheit behaupten, kommt aber sicher selten vor, dass sich ein Mann "nach oben schläft".

Darf ich um eine weibliche Sicht derselben Dinge bitten?
 
Zuletzt bearbeitet:
das geht die Öffentlichkeit doch, mit Verlaub, einen Scheißdreck an
Wird ja keiner gezwungen sich dazu zu äußern! Ist ja normal in einem Forum, dass allgemeine Fragen gestellt werden. Die sind ja auf freiwilliger Basis. Es gibt bestimmt genug Leute, die das gerne teilen.

Bei mir ist es so, dass ich mich schon darauf verlassen kann, dass mich Familienmitglieder unterstützen, wir haben einen guten Zusammenhalt und das finde ich echt toll. Klar gibt es die ein oder andere Reiberei, aber das ist normal und ich finde es sogar gut, dass wir uns gegenseitig sagen können, wenn uns etwas stört.
 
Da besteht allerdings die Gefahr, dass die "böse" Schwiegermutter hinterher zieht.
Ja, das ist klar richtig befürchtet. Umso wichtiger ist es, sich die Schwiegermutter gründlich auszusuchen. Als Geschiedener weiß ich a sehr gut, wovon ich rede. Die Schwiegermutter hat auf den Ehepartner (m/w/d) einen enormen Einfluss (gehabt), der nicht unterschätzt werden sollte.
 
Ja, das ist klar richtig befürchtet. Umso wichtiger ist es, sich die Schwiegermutter gründlich auszusuchen. Als Geschiedener weiß ich a sehr gut, wovon ich rede. Die Schwiegermutter hat auf den Ehepartner (m/w/d) einen enormen Einfluss (gehabt), der nicht unterschätzt werden sollte.
Das ist nicht nur Dir so ergangen, sondern auch meinem 1. Ex-Mann. Er hatte nur MICH (und meine Tochter aus meiner vorhergehenden Beziehung) ausgesucht und dachte, wenn ich dann in seine Stadt ziehe, dass seine Schwiegermutter, also meine Pflegemutter dann 70 km weit weg wohnt. Diese Hoffnung hatte ich ja auch, denn ich konnte meine Pflegemutter noch nie leiden. Doch, da hatten wir beide uns geirrt, denn 4 Monate nach meinem Umzug zog sie auch in die Stadt. Das ist `ne Großstadt, also auch da hätte es noch eine große Entfernung zu ihr geben können, aber nein, sie wohnte dann nur 20 Fußminuten von uns weg. Anfangs ging es noch, denn sie war ja auch arbeiten. Doch dann kam sie auf die "tolle" Idee in den Vorruhestand zu gehen und damit war der Beginn unserer späteren Trennung besiegelt. Sie "glänzte" tagtäglich mit ihrer Anwesenheit, die kaum ein Ende fand.
Ich war noch aus meiner Kinderzeit stark davon geprägt, dass, wenn ich irgendwelche Widerworte gebe, ich eine gescheuert bekomme.
Nur ein mal hab ich mich getraut "aufmüpfig" zu werden: Zu dem Zeitpunkt hatten wir dann selbst zwei eigene Kinder, also insgesamt 3 Kinder. Wohnten aber noch in einer 2-Zimmer-Whg.. Wir mussten also im Wohnzimmer schlafen. Mein Mann hatte in der Woche Frühschicht und meine frühere Pflegemutter wusste, dass wir da immer um 21 Uhr schlafen gehen, weil mein Mann um 4 aufstehen musste. Doch eines Abends saß sie stocksteif wie festgeklebt im Sessel. Ich hatte schon mehrfach erwähnt, dass mein Mann Frühsicht hat, doch das hat sie nicht zum Aufbruch bewegt. Also hab ich dann so ca. 23 Uhr angefangen unser Bett zu bauen. Ich dachte, vielleicht geht sie dann. Als ich die Couch ausklappte, bin ich nur gaaaanz leicht an ihr Knie gestoßen. Da meckerte sie mich gleich heftig an und fragte, ob sie denn jetzt einfach rausgeschmissen werde und ich antwortete ja, weil mein Mann bereits seit 2 Stunden schlafen müsse. Da ist sie ohne auch nur noch ein Wort zu sagen beleidigt angezogen und hat sich die nächsten 2 Wochen nicht blicken lassen. Doch dann ging das Spiel von vorn los. Erst kam sie nur aller paar Tage, dann immer öfter, bis sie wieder jeden Tag aufkreuzte.
Öh Gott, über diese Frau könnte ich ein ganzes Buch schreiben.