News Ware günstig bei eBay ersteigert - Verurteilung wegen Hehlerei

@haben wollen/müssen
müssen-> denn sie müssen die Differenz sonst zahlen!!

@KFZ
Nun nicht alle, aber viele fangen niedrig an. Bei KFZ sind z.b. die Auktionsgebühren auch ganz anders als bei den anderen Artikeln!

@blöder Händler?
Nun kann man so oder so sehen, denn sowas ist natürlich Werbung, viele Verkaufen sehr Günstig (teils zunächst mit Verlust) dafür haben sie einen Günstigen werbeeffekt!

@Brauchbare Beispiele?
Geh mal in die Stadt und guck dir mal an, wo es bis zu 75% gibt, was nicht seltenheit ist. Und zudem haben die Anbieter bei Ebay kleinere Kosten (Fixnebenkosten) wie ein Kaufhaus und können günstiger anbieten.

@Angebot/Nachfrage/Service
Es gibt genügend Anbieter mit Service, die Domains günstig anbieten und andere wiederum ohne Service die es teuer anbieten. Zu dem Rams-> Saturn und Conrad, da habe ich fast den Selben service (Die bei Saturn haben nicht mal Ahnung mir per Mail sagen zu können welche RAm ich für mein ort Erworbenen laptop brauche). echtfertigt es das die übe 50% mehr nehmen? Nein....


@Insolvenz
Dennoch ist es eine Auktion wo niedrige Preise erlangt werden.

@kloppis und megatrend
Eben es gibt genug die sich bei ebay überbieten, das klappt aber nicht immer.

Was mit den handys bei ebay? Die kosten dort auch ein Bruchteil gegenüber dem ladenpreis. Sind die auch alle geklaut?
 
das hoffe ich doch mal

denn wenn das Urteil bestätigt würde, würde der Sinn einer Auktion vollkomen ad absurdum geführt ...

so sehe ich das auch :roll:

IRONIE AN ! Idee, jeder der ne Auktion mit einem Euro startet sollte vorsorglich verhaftet werden. Bei einem solch niedrigem Startgebot muss die Ware ja zwangsläufig geklaut sein IRONIE AUS !:mrgreen:
 
Da verkauft ein mir nicht bekannter Pole ein neuwertiges Gerät im Werte von über 2.000 € für ein Drittel - warum sollte ich da skeptisch werden!? :ugly:

Finde das Gezeter hier witzig. "Er habe aber zumindest billigend in Kauf genommen, dass dieses Gerät wohl gestohlen war." Das ist der entscheidende Punkt. Wer bei solchen Geschäften scheinbar keinerlei Bedenken hat und sich keine Sicherheit verschafft, muß mit entsprechenden Konsequenzen rechnen, falls es sich um Diebesgut handelt.

Es ist auch nicht der Untergang der "Auktions-Kultur", wie's hier oder durch ebay propagiert wird, sondern es geht darum, daß Käufer verantwortungsvoller handeln.
 
Da verkauft ein mir nicht bekannter Pole ein neuwertiges Gerät im Werte von über 2.000 € für ein Drittel - warum sollte ich da skeptisch werden!? :ugly:

er hätte es genauso gut für 75 % verkauft, wenn nur jemand soviel geboten hätte


Finde das Gezeter hier witzig. "Er habe aber zumindest billigend in Kauf genommen, dass dieses Gerät wohl gestohlen war." Das ist der entscheidende Punkt. Wer bei solchen Geschäften scheinbar keinerlei Bedenken hat und sich keine Sicherheit verschafft, muß mit entsprechenden Konsequenzen rechnen, falls es sich um Diebesgut handelt.

jaja Gezeter bissl neutraler hättest du das ruhig ausdrücken können ;), man hat nicht billigend in Kauf genommen das der Artikel gestohlen ist, man konnte es schlicht und einfach nicht wissen

und wenn Artikel mit nen Startpreis in der Nähe des normalen Neupreises beginnt kann er trotzdem geklaut sein,



Es ist auch nicht der Untergang der "Auktions-Kultur", wie's hier oder durch ebay propagiert wird, sondern es geht darum, daß Käufer verantwortungsvoller handeln.

Wie soll man das machen Deiner Meinung nach ? Wenn ich bei nen privaten Menschen oder bei nen scheinbaren kleinen Händler kauf besteht immer nen winzig kleines Risiko das es geklaut sein könnte
 
Wie soll man das machen Deiner Meinung nach ? Wenn ich bei nen privaten Menschen oder bei nen scheinbaren kleinen Händler kauf besteht immer nen winzig kleines Risiko das es geklaut sein könnte
Erst einmal eine allgemeine Skepsis vor Neuwaren. Hier schrieb jemand, daß mit dem Urteil der Sinn einer Auktion ad absurdum geführt wird. Meinen Verständnis nach handelt es sich bei Auktionen um den Verkauf von gebrauchten Gegenständen. Sprich ich verzichte auf solche Angebote.

Ist aber sicherlich eine sehr "radikale" Vorgehensweise, da es bei ebay nicht ungewöhnlich ist, neuwertige Sachen zu verkaufen (was es Hehlern einfacher macht). Daher würde ich auf jeden Fall einen Kaufbeleg und Garantieschein verlangen. Kann man sicherlich auch fälschen, aber es dürfte dann vor Gericht schwerer fallen zu behaupten, "man hätte es billigend in Kauf genommen".

Und wer in diesem speziellen Fall (Navigerät) auf Nummer sicher gehen will, läßt es gleich von der Polizei überprüfen. Kein Plan, wie eine Überprüfung funktioniert, wenn's da 'nen Produktnummer oder ähnliches gibt, würde ich mir die erst mal durchgeben lassen. Klingt zwar überzogen, aber wie man durch die Medien erfuhr, sind geklaute Navis bei ebay nix ungewöhnliches. Auch sollte man berücksichtigen, daß es hier um Navis geht - eine Überprüfung durch die Polizei ist da wahrscheinlicher als bei einem DVD-Player zum Beispiel (zumindest bei den Leuten, die nie die Polizei in ihrer Wohnung zu Besuch haben).

Alles 3 mehr oder weniger aufwendige Möglichkeiten, zumindest einer Bestrafung zu entgehen. Wer einfach auf den Preis schaut und sich sonst keine Gedanken macht muß dann mit den möglichen Konsequenzen rechnen.

Gezeter ist übrigens das richtige Wort gewesen. Man tut ja so, als ob man jedes Angebot, daß mit 1 € beginnt, für Diebesgut halten sollte. :roll:
 
Hier schrieb jemand, daß mit dem Urteil der Sinn einer Auktion ad absurdum geführt wird. Meinen Verständnis nach handelt es sich bei Auktionen um den Verkauf von gebrauchten Gegenständen.

Gezeter ist übrigens das richtige Wort gewesen. Man tut ja so, als ob man jedes Angebot, daß mit 1 € beginnt, für Diebesgut halten sollte. :roll:


also., die Auktion ist definiert als Verkauf von Gebrauchtwaren?
das zeig mir mal ...

eine Auktion ist nichts weiter, als eine Art des Verkaufs, die Art und Beschaffenheit der Ware spielt dabei keine Rolle

und ja, das Urteil führt nunmal die Auktion in ihren Grundfesten ad absurdum

und auch ja, wenn man das Urteil nun streng auslegt und wörtlich nimmt, muss man ab sofort bei jeder billigen Auktion Diebesgut vermuten
 
also., die Auktion ist definiert als Verkauf von Gebrauchtwaren?
das zeig mir mal ...
Kunstauktionen, Auktionen von Fundsachen, Grundstücksauktion - sind Auktionen, die mir spontan einfallen. Versteigerung von Neuwertigen Produkten, hmm, da fällt mir jetzt bloß ebay ein. Hmm, vielleicht noch auf Viehmärkten, da ließe sich aber streit ob neu/oder gebraucht. :ugly:
und auch ja, wenn man das Urteil nun streng auslegt und wörtlich nimmt, muss man ab sofort bei jeder billigen Auktion Diebesgut vermuten
Und wo ist das Problem!? :roll:
 
Ist bei einem Artikel im Wert von 2000 € aber ein sehr geringer Startpreis angegeben, der zu einem Verkaufspreis von einem Drittel des Marktwertes führt, ist es dem Verkäufer offensichtlich relativ egal wie viel er für den Artikel bekommt.
Und egal kann es ihm nur sein, wenn er selbst nichts bezahlt hat. -> Diebesgut
!

Ähm, wenn ich meine Handys bei Ebay reinsetze fange ich auch immer mit einem Euro an, denn es spart Auktionsgebühren. Die läppern sich mit der Zeit nämlich ganz ordentlich Ebay ist nicht so günstig.

Kunstauktionen, Auktionen von Fundsachen, Grundstücksauktion - sind Auktionen, die mir spontan einfallen. Versteigerung von Neuwertigen Produkten, hmm, da fällt mir jetzt bloß ebay ein. Hmm, vielleicht noch auf Viehmärkten, da ließe sich aber streit ob neu/oder gebraucht. :ugly:
Und wo ist das Problem!? :roll:

Versteigerung von UMTS Lizenzen *g*

Der Staat verkauft geklaute Ware :ugly:
 
Ähm, wenn ich meine Handys bei Ebay reinsetze fange ich auch immer mit einem Euro an, denn es spart Auktionsgebühren. Die läppern sich mit der Zeit nämlich ganz ordentlich Ebay ist nicht so günstig.
Bist du Pole? Kostet dein Handy neu mehr als 2.000 €? Hast du keinen Kaufbeleg mehr?
Jetzt tut doch nicht so, als ob das mit dem Startgebot das einzige Argument für die Verurteilung war. :roll:

"Die da oben" sind doch eh alles Verbrecher, würd mich also nicht wundern. :ugly: ;)
 
Bist du Pole? Kostet dein Handy neu mehr als 2.000 €? Hast du keinen Kaufbeleg mehr?
Jetzt tut doch nicht so, als ob das mit dem Startgebot das einzige Argument für die Verurteilung war. :roll:

"Die da oben" sind doch eh alles Verbrecher, würd mich also nicht wundern. :ugly: ;)

Ich sage ja nichts dagegen, dass Hehlerware beschlagnahmt wird, aber ein Ebayuser kann das in meinen Augen ganz simpel nicht feststellen.
Denn nach dem Urteil darf man ja eigentlich nicht bieten, wenn die Auktion mit einem günstigen Startgebot beginnt.

1 Euro Start, mein letztes Handy ging für 349 Euro weg.

Und wer bei Ebay versucht den Ladenpreis zu kriegen wird in 99% der Fälle scheitern. Warum sollte ich was bei Ebay kaufen, wenn ich es im Laden neu, verpackt und mit Garantie bekomme?
 
Ich sage ja nichts dagegen, dass Hehlerware beschlagnahmt wird, aber ein Ebayuser kann das in meinen Augen ganz simpel nicht feststellen.
Denn nach dem Urteil darf man ja eigentlich nicht bieten, wenn die Auktion mit einem günstigen Startgebot beginnt.
Seh ich nicht so. Laut Urteil geht es nicht darum, Diebesgut zu erkennen - weil das für den Käufer unmöglich ist -, sondern das man beim Kauf etwas Sorgfalt an den Tag legt.
 
Seh ich nicht so. Laut Urteil geht es nicht darum, Diebesgut zu erkennen - weil das für den Käufer unmöglich ist -, sondern das man beim Kauf etwas Sorgfalt an den Tag legt.

Doch, genau darum geht es. Dem Käufer wird vorgeworfen, dass er anhand der Nationalität ( :roll: ), dem Startpreis, der Artikelbeschreibung (neu und unbenutzt) und dem Ladenverkaufspreis Diebesgut erkennt.
 
Doch, genau darum geht es. Dem Käufer wird vorgeworfen, dass er anhand der Nationalität ( :roll: ), dem Startpreis, der Artikelbeschreibung (neu und unbenutzt) und dem Ladenverkaufspreis Diebesgut erkennt.
Seh ich anders. Geht in meinen Augen darum, ob man es billigend in Kauf nimmt, Diebesgut zu kaufen. Und dafür sind für mich die Inizien hinreichend.

Trotzdem, scheenes Wochenende. 8)
 
Seh ich anders. Geht in meinen Augen darum, ob man es billigend in Kauf nimmt, Diebesgut zu kaufen. Und dafür sind für mich die Inizien hinreichend.

Trotzdem, scheenes Wochenende. 8)

worin liegt die Billigung?

darin, dass ich Glück hatte, und keiner weiter hoch bietet?
darin, dass vielleicht ein Druckfehler in der Überschrift war, und weniger darauf aufmerksam wurden?

ich sehe hier keine Grundlage, um einen bestätigten Tatverdacht aufzubauen ...

dieses Urteil entbährt jeglicher rechtlichen Grundlage

ok, hier ist es nun vielleicht so, dass zufällig wirklich ein geklautes Gerät aufgedeckt wurde

was aber nun, wenn hier, da ja, wie du es sagst, hier die Indizien ausreichend wären, weitere Fälle im Dunkelzifferbereich liegen, in denen dann zu Unrecht beschuldigt wurde?
denn auch das wird vorkommen ...

wie gesagt, dieses Urteil ist eben ein Urteil gegen den Grundsatz einer Auktion

dann musst du bitte alle Videospielhändler auf ebay anklagen, die Spiele teilweise kurz nach Erscheinen als Neuware bis zu 60% unter Listenpreis anbieten ...
ebenso Handyhändler, Autozubehörhändler, etc ...

die Liste ließe sich unendlich weiterführen ... das Urteil hat weder Hand noch Fuß, es ist nur absurd

dann muss ich dem Urteil nach ja nun jeden Tag mit der KriPo im Haus rechnen, weil ich billig Spiele gekauft habe?

typisch deutsche Rechtssprechung ..
 
Wenn ich hier immer lese, bei nem Euro kostet es weniger Einstellgebühr, dann schmeiß ich mich weg vor lachen.
Faktisch richtig, aber mit der Argumentation im reellen Leben würde das so aussehen, dass ein Autohändler die Wagen irgendwo im Wald abstellt, weil Verkaufsgebäude ist zu teuer, Grundstücke auch, ich will nix ausgeben.

Will man etwas verkaufen hat man Kosten, diese sind in den Verkaufspreis mit einzurechnen, ganz einfach.

Wer aber denkt, mal eben den schnellen Euro machen zu müssen, sowohl als Käufer wie auch Verkäufer, muss halt mit solchen Konsequenzen leben.

Und wenn ich lese, der Sinn der Auktion wird hier zerstört, vollkommener Quark.

Eine Auktion ist einfach nur eine besondere Art und Weise der Preisermittlung.
Mehrere Interessenten bieten für ein Produkt an dem Kaufinteresse besteht.

Wo der Startpreis ist ist genauso egal wie der Endpreis.

Das alles stellt dieses Gericht nicht in Frage.

Das Urteil beruht unter anderem auf der Nationalität des Verkäufers, und dem Dumpingpreis.

Und das gilt nicht nur bei Ebay.

Kauf ich nem Polen ne ein Jahre alte S Klasse für 15.000 € ab, irgendwo aufm Parkplatz in Polen, dann nehme ich auch billigend in Kauf, dass es Hehlerware ist.

gruss kelle!
 
Wo der Startpreis ist ist genauso egal wie der Endpreis.

Das Urteil beruht unter anderem auf der Nationalität des Verkäufers, und dem Dumpingpreis.

Kauf ich nem Polen ne ein Jahre alte S Klasse für 15.000 € ab, irgendwo aufm Parkplatz in Polen, dann nehme ich auch billigend in Kauf, dass es Hehlerware ist.


zu 1...
dann hast du dich noch nie mit der Käuferpsychologie bei Auktionen auseinandergesetzt
startest du hoch, bekommst du weniger Interessenten, selbst dann, wenn der Endpreis, der zu erwarten wäre, weit über dem hohen Startpreis liegt
startest du tief, bekommst du zu Anfang eine Menge Hits auf die Auktion, viele Interessenten gehen auf beobachten, einige bieten direkt mit, die potentiellen Käufer nehmen zu

viele schauen bei der Auktionsfindung extra nach dem Preis und sortieren die Auktinen nach eben dem Preis

zu 2...
das Urteil beruht auf Nationalität?
also klauen alle Polen?
sorry, wieder eine Diskreminierung aufgrund der Herkunft, und das darf ein Gericht eigentlich nicht ... (vor dem Gesetz sind alle gleich....)

zu 3...
wenn er mir ordentliche Papiere dabei gibt, dann ist es ein gutgläubiger Erwerb und ich als Käufer bin erstmal fein raus, so geschehen mit einem Holländer, der massig Autos mit ungedeckten Schecks gekauft hat, diese alle an einen deutschen Händler weitergereicht
der deutsche Händler muss nicht eines der Fahrzeuge wieder hergeben, nicht eines!
 
Das Urteil beruht unter anderem auf der Nationalität des Verkäufers, und dem Dumpingpreis.

Und das gilt nicht nur bei Ebay.

Kauf ich nem Polen ne ein Jahre alte S Klasse für 15.000 € ab, irgendwo aufm Parkplatz in Polen, dann nehme ich auch billigend in Kauf, dass es Hehlerware ist.

gruss kelle!


Alleine die Tatsache, dass dieses Urteil Polen generell als Diebe abstempelt ist ein Skandal sonder gleichen. Wie Witti schon schrieb: vor dem Gesetz sind alle gleich und für ein deutsches Gericht gehört es sich nicht, andere Nationalitäten zu beleidigen.

Und wo gab es denn einen Dumpingpreis? Es gab lediglich ein "Dumping"-Startgebot, was aber absolut üblich ist bei eBay. Es gab keinen vom Verkäufer festgelegten Dumping-Kaufpreis, da das Endgebot außerhalb des Einflussbereichs des Verkäufers liegt (er könnte höchstens mit einem Zweitaccount den Preis in die Höhe treiben, was aber gegen die Richtlinien verstößt).

Dein Beispiel mit der S-Klasse hingegen ist richtig: wenn Dir wer auch immer eine relativ neue S-Klasse für 15.000 € anbietet, dann sollte man in der Tat mißtrauisch werden und davon ausgehen, dass die Karre geklaut ist.

Aber für den Endpreis bei einer Auktion kann der Verkäufer nichts - er nimmt lediglich in Kauf, dass er möglicherweise ein Verlustgeschäft macht (bei einem niedrigen Startgebot). Das ist das Risiko bei einer Auktion - dabei spielt es m.E. keine Rolle, ob die Plattform eBay oder Christie's heißt. Selbst wenn der Startpreis bei dieser Auktion (S-Klasse-Beispiel) 100 Euro wäre oder von mir aus auch 10.000 Euro, wieso muss ich bei einer Auktion davon ausgehen, dass es sich hier um Diebesgut handelt? Schließlich wird es höchstwahrscheinlich nicht beim Startgebot bleiben und wie es Witti ebenfalls schon geschrieben hat: viele Bieter sind vor allem gegen Ende einer Auktion geradezu im Bietrausch und darauf spekulieren viele Verkäufer bei eBay.

Um noch mal einen Teil der News zu zitieren:

In der Begründung stand beispielsweise, der äußerst günstige Preis sowie die Tatsache, dass der Verkäufer aus Polen komme, hätte beim Käufer Verdacht erregen müssen. Er habe aber zumindest billigend in Kauf genommen, dass dieses Gerät wohl gestohlen war.

Was wäre denn gewesen, wenn der endgültige Verkaufspreis durch einige andere Mitbieter in höhere Regionen getrieben worden wäre? Dann hätte es keinen "Dumpingpreis" gegeben und der Käufer hätte es laut Urteil trotzdem billigend in Kauf genommen, dass es sich um Diebesgut handelt, weil der Verkäufer aus Polen kommt??? Ich habe es ja weiter oben schon geschrieben: dieses Urteil ist ein Skandal und ich sehe jetzt schon die Schlagzeilen in polnischen Zeitschriften! 8O :roll:

VG, Andy
 
worin liegt die Billigung?
Ein neuwertiges Produkt ohne "Papiere" zum Dumpingpreis gekauft zu haben.
wie gesagt, dieses Urteil ist eben ein Urteil gegen den Grundsatz einer Auktion
Wie bereits geschrieben, sehe ich nicht so.
dann musst du bitte alle Videospielhändler auf ebay anklagen, die Spiele teilweise kurz nach Erscheinen als Neuware bis zu 60% unter Listenpreis anbieten ...
ebenso Handyhändler, Autozubehörhändler, etc ...
Wie schon geschrieben, halte ich die (gewerbsmäßige) Versteigerung von Neuwaren für äußerst fragwürdig (wie erzeilt man da einen Gewinn!?), aber mit einem Kaufbeleg ist man gewiss auf der sicheren Seite.
dann muss ich dem Urteil nach ja nun jeden Tag mit der KriPo im Haus rechnen, weil ich billig Spiele gekauft habe?
Absolut überzogen. Dann müßte ja erstmal gegen dich ermittelt werden, damit deine ebay-Käufe überwacht werden. Dann bedarf es einen Durchsuchungsbefehl, damit die Bullerei in deine Bude kommt. Wie hier schon geschrieben, ist das mit den Navi ein spezieller Fall.
typisch deutsche Rechtssprechung ..
Mit welcher Rechtsprechung kennst du dich denn noch aus, um hier von "typisch" zu sprechen. :roll:
wenn er mir ordentliche Papiere dabei gibt
Mein "Reden"! Papiere - und alles ist gut.

Alleine die Tatsache, dass dieses Urteil Polen generell als Diebe abstempelt ist ein Skandal sonder gleichen.
Wo bitte werden den Polen als Diebe abgestempelt!? :roll:
Was wäre denn gewesen, wenn der endgültige Verkaufspreis durch einige andere Mitbieter in höhere Regionen getrieben worden wäre? Dann hätte es keinen "Dumpingpreis" gegeben und der Käufer hätte es laut Urteil trotzdem billigend in Kauf genommen, dass es sich um Diebesgut handelt, weil der Verkäufer aus Polen kommt???
Zur Begründung des Urteils wurde auch der "Dumpingpreis" angeführt. Warum blendest du denn diesen Punkt jetzt aus bzw. warum schlußfolgerst du jetzt, daß auch ohne diesen Punkt das Urteil gleich wäre!?

Ich verstehe es einfach nicht, das gelobt doch der gesunde Menschenverstand. Ich bekomme regelmäßig Mails z.B. aus Russland, super günstig Software zu kaufen. Ich bekomme mails aus Nigeria mit super Geschäftsangeboten. Usw. Kein normaler Mensch geht auf solche Geschäfte ein.

Und nun soll man bei ebay alle Bedenken beiseite schieben und einfach was kaufen!? :roll:
 
Wo bitte werden den Polen als Diebe abgestempelt!? :roll:

Hier: https://www.klamm.de/partner/unter_news.php?l_id=8&news_id=676249

Zitat:

In der Begründung stand beispielsweise, der äußerst günstige Preis sowie die Tatsache, dass der Verkäufer aus Polen komme, hätte beim Käufer Verdacht erregen müssen.

synthpower schrieb:
Was wäre denn gewesen, wenn der endgültige Verkaufspreis durch einige andere Mitbieter in höhere Regionen getrieben worden wäre? Dann hätte es keinen "Dumpingpreis" gegeben und der Käufer hätte es laut Urteil trotzdem billigend in Kauf genommen, dass es sich um Diebesgut handelt, weil der Verkäufer aus Polen kommt???

Zur Begründung des Urteils wurde auch der "Dumpingpreis" angeführt. Warum blendest du denn diesen Punkt jetzt aus bzw. warum schlußfolgerst du jetzt, daß auch ohne diesen Punkt das Urteil gleich wäre!?

Hättest Du Dir das von mir geschriebene mal genauer durchgelesen wäre Dir a) aufgefallen, dass ich weiter oben in meinem Posting sehrwohl auf den "Dumpingpreis" eingehe und das b) der von Dir zitierte Teil eine Frage ist, die daraufhin abzielt, was denn gewesen wäre, wenn der Auktionspreis höher gewesen wäre. Man beachte den Konjunktiv ("was wäre denn gewesen, wenn")... :roll: Dann wäre das einzige Merkmal laut diesem Urteil die Tatsache gewesen, dass der Verkäufer aus Polen kommt und das ist total absurd!

Ich verstehe es einfach nicht, das gelobt doch der gesunde Menschenverstand. Ich bekomme regelmäßig Mails z.B. aus Russland, super günstig Software zu kaufen. Ich bekomme mails aus Nigeria mit super Geschäftsangeboten. Usw. Kein normaler Mensch geht auf solche Geschäfte ein.

Ja, aber was hat das mit einer eBay-Auktion zu tun? :roll: Ich habe auch schon Schnäppchen bei eBay gemacht und wenn ich bei 'nem Polen Schnäppchen mache ist das Zeug automatisch Diebesgut? Und wenn jemand bei mir ein Schnäppchen macht, bin ich dann auch ein Dieb (auch wenn ich nicht aus Polen komme)?! Dieses Urteil ist lächerlich und zum Glück noch nicht rechtskräftig...

VG, Andy
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann da nicht erkennen, daß da alle Polen als Diebe abgestempelt werden.
Man beachte den Konjunktiv ("was wäre denn gewesen, wenn")... :roll:
Wäre denn dann das gleiche Urteil gefällt worden!? Nur weil du ein Punkt ausblendest, ist das Urteil schwachsinnig!?
Ich habe auch schon Schnäppchen bei eBay gemacht und wenn ich bei 'nem Polen Schnäppchen mache ist das Zeug automatisch Diebesgut?
Kein Mensch redet von "automatisch". Ich schreib es ja bereits mehrmals: Überzogen und Gezeter. :roll:

Ich versteh euch/dich einfach nicht: Wenn ich bei ebay 'ne ausländische Auktion finde, bei der ein niegel-nahel-neuer 3.000 € Flatscreen für 1€ angeboten wird, macht ihr euch da wirklich keine Gedanken, ob das Ding vielleicht nicht ganz koscher ist!?!? :roll: