vor Jahren ausgemustert - Soldat werden?

Es geht darum, dass er sagt ihm sind 40.000 € Schulden zu viel, die sich laut seinen Berechnungen anhäufen. Und wenn 40.000 € einen abhalten, den (wahrscheinlich richtigen) Weg einzugehen, dann ist es halt nicht so prickelnd.


evtl. wäre für sein alter aber etwas wie BWL oder WiInf besser als ausgerechnet Lehramt....
 
Das bekanntlich nicht jeder kriegt.

Jeder bekommt Bafög, wenn er berechtigt ist.

Wenn man selbst kein Geld hat - und trotzdem kein Bafög kriegt, dann liegt im Regelfall wohl Unterhaltspflicht der Eltern vor. Sprich man kriegt das Geld dorther. Das Argument, das die Eltern nicht genug Geld hätten, zählt in diesem Fall wohl nicht, da die Grenzen für den Bafög-Bezug relativ human ist. Wenn also nicht beide Elternteile vernünftig verdienen, bekommt man es im Regelfall schon...

Hat man eine eigene Wohnung (oder beabsichtigt dies), kann sich ja der Bafög-Satz auch bis zu verdoppeln. Und mit eigenen Zuverdiensten (400-Euro-Job) ist es da wohl durchaus möglich, ein Studium zu finanzieren.

LG

ps: Wenn die Eltern freiwillig kein Geld überweisen, dann gibts immer noch ne Unterhaltsklage!
 
Nen Studienkredit kriegt aber jeder.

Den er dann aber hinterher zurückzahlen muss von dem Geld, dass er vorher schon nicht hatte.

Jeder bekommt Bafög, wenn er berechtigt ist.

Das entkräftet meine Aussage nicht, dass nicht jeder Bafög kriegt...

ps: Wenn die Eltern freiwillig kein Geld überweisen, dann gibts immer noch ne Unterhaltsklage!

Auch die will erstmal finanziert sein.
 
Ach Kesselchen... Hättest Du doch mal den Eingangspost gelesen.

Er ist 27 Jahre alt. Ergo: Wohl eher kein BAFöG und schon gar nicht mehr eine einklagbare Unterhaltspflicht...
 
Man kann auch alles totdiskutieren. :roll:

Man kann auch einfach mal nachdenken, bevor man urteilt. :roll:

Bekommt man alles vom Staat - zumindest wenn man Schüler oder Student ist ;)

Will ich nicht abstreiten. Wie's im konkreten Fall aussieht, wurde ja schon deutlich gemacht. Aber selbst, wenn derjenige die nötigen Mittel für das Verfahren aufbringt, muss er ja auch noch Recht kriegen etc. Ich will ja nur betonen, dass es einige Unwägbarkeiten gibt, die man beachten sollte, bevor man sagt, dass mangelndes Geld nur ein vorgeschobener Grund sei.
 
ich glaub Heidi wollte eher sagen, dass fehlendes eigenes Geld ein vorgeschobener Grund ist. Man sollte zumindest probieren das Geld zu bekommen (eben durch Kredit, Bafög, Eltern oder arbeiten) Und da muss ich ihr absolut recht geben, wer es nicht versucht der will es auch nicht. Es kann natürlich trotzdem sein, dass der Versuch misslingt und man das Geld nicht zusammen kriegt.
 
Fairerweise muß man aber auch bedenken, daß es nicht nur darauf ankommt, das Geld zu beschaffen, sondern auch darauf, welche Chancen man später hat, die Schulden abzutragen.
 
Nen Studienkredit kriegt aber jeder.

Den er dann aber hinterher zurückzahlen muss von dem Geld, dass er vorher schon nicht hatte.
Das ist auch nicht fuer Leute gedacht, die aus Spass Philosophie studieren wollen, denn wer ein abgeschlossenes Studium hat und mit der Wahl des Faches nicht ganz blau-aeugig war, sollte in der Lage sein mit seinem nicht unerheblich hoeheren Gehalt diesen Kredit zu bedienen.
Wer das nicht kann oder will, hat selbst schuld.
 
Das ist auch nicht fuer Leute gedacht, die aus Spass Philosophie studieren wollen, denn wer ein abgeschlossenes Studium hat und mit der Wahl des Faches nicht ganz blau-aeugig war [...]

Entnehme ich dem, dass Philosophie ein drittklassiges Studium für weltfremde Traumtänzer ist, die nicht erwarten dürfen, dafür Hilfe in Anspruch nehmen zu können?
 
Ich meinte es, wie ich geschrieben hatte:
"Aus Spass".
Wer es sich leisten kann, kann das gerne tun.
Philosophie ist hier eine als Verallgemeinerung solcher Studiengaenge zu verstehen, die in der Regel nicht zu einem der Wirtschaft eingegliederten Arbeitsplatz fuehren, sondern eher Privatvergnuegen sind.

Wenn man nicht davon ausgeht, dass das Wunsch-Studium zu genug Einkommen fuehrt, dass man etwaige Finanzierungen realisieren kann, sollte man es lassen. So sehe ich das.

zum Thema:

wenn du beim Bund dein Studium in der Offz-Laufbahn machst, dann verpflichtest du dich meines Wissens nach fuer 12 Jahre, bei Medizin dann sogar 17.
Im Anschluss daran hast du in der Regel die Moeglichkeit (Auf Antrag natuerlich) Berufssoldat zu werden.
Der Ablauf waere ca so:
Einstieg in die Off-Laufbahn, ca 1-2 Jahre Truppendienst.
Dann das Studium (3-5 Jahre etwa, je nach dem)
und den Rest der Verpflichtungszeit wirst du irgendeinen Posten innehaben, und es kann durchaus sein, dass dieser kaum etwas mit deinen Studieninhalten zu tun hat, glaub mir.
und wenn du nach egschaetzten 5 Jahren entlassen wirst, und dich auf dem Arbeitsmarkt wiederfindest, wird es nicht grade Vorteilhaft sein, dass du einen so langen Zeitraum dazwischen liegen hast.

moeglich waere eine Feldwebel-Laufbahn, die dir am Ende der Dienstzeit eine Ausbldung in Aussicht stellt.

Aber wie gehabt: am besten kontaktiert du den Laufbahn-Berater deines Vertrauens.
Viel Glueck
 
Würde man die Universität zur wirtschaftlichen Ausbildungsstätte reduzieren, blieben nur noch Mathematik, Wirtschaftslehre und Ingenieurswissenschaften übrig, was wohl kaum förderlich sein kann.

letztendlich läßt sich jedem Studiengang auch nen wirtschaftlicher Wert zuweisen, auch mit Philosophie könnte man z.B. auf verschieden Wegen Euros verdienen- muss man aber nicht wenn einem der rein ideelle Wert schon Wert genug ist
 
letztendlich läßt sich jedem Studiengang auch nen wirtschaftlicher Wert zuweisen, auch mit Philosophie könnte man z.B. auf verschieden Wegen Euros verdienen- muss man aber nicht wenn einem der rein ideelle Wert schon Wert genug ist

Die Erkenntnis, dass jede Wissenschaft wirtschaftlich genutzt werden kann, setzt erstmal die Erkenntnis der einzelnen Wissenschaften voraus. Und wenn man sich die heutige Situation mal ansieht, fehlt es daran vielerorts, denn z.B. den gesamten Geisteswissenschaften wird oft nur Unverständnis entgegengebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn man sich die heutige Situation mal ansieht, fehlt es daran vielerorts, denn den z.B. gesamten Geisteswissenschaften wird oft nur Unverständnis entgegengebracht.

Unverständnis allein wäre ja nicht weiter schlimm wenn die Leute nicht auch gleichzeitig noch so intolerant gegenüber Dingen wären die sie nicht verstehen - die sie (im Normalfall ) auch nie verstehen werden, weil ihre Intoleranz sie davon abhält sich mit den Dingen zu beschäftigen:roll: