Von der Seele geschrieben

Goreng

-Gustav Gans-
26 Februar 2009
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Ich habe schon seit einigen Jahren ein Problem, welches für mich eigentlich erst seit einer kurzen Zeit klar ist. Es ist einfach das ich keine eigene Persönlichkeit habe. Ich versuche es immer allen Menschen gleich zu machen und bloss nicht aufzufallen. Das sehe ich bei mir einfach schon daran das ich in der Schule nur gute Noten schreibe und einfach nicht einsehen kann das ich auch mal eine schlechte schreiben könnte.

Ok das kann natürlich auch nur Ehrgeiz sein aber als ich vor kurzem eine 4 geschrieben hatte war ich völlig sprachlos und konnte mich damit nur schwer abfinden. Wenn ich morgens aus dem Haus gehe achte ich sehr darauf das ich rasiert bin und jede Menge Parfum trage. Ich versuche immer nur Markensachen oder aber Sachen zu tragen bei denen es sehr stylisch aussieht. Ich gehe aber andersrum nie in eine Diskothek weil ich Angst habe, dass ich einfach da schlecht aufgenommen werde.

Ich habe keinen einzigen Freund oder aber eine Freundin und das obwohl ich 20 bin und eigentlich jetzt nicht unbedingt schlecht aussehe. Wenn ich eigentlich etwas sagen müsste weil ich eben verletzt werde, dann mache ich dies nie und ich kann mich nur schwer an einen gewöhnen. Wenn ich ihn aber näher kenne dann freunde ich mich auch gut an. Wenn ich andere Jugendliche sehe die vielleicht sogar nicht ganz perfekt aussehen aber einen grossen Freundeskreis haben dann werde ich neidisch und frage mich einfach wieso ich nicht derjenige bin. Ich lasse mir auch einfach zu viel gefallen. Woran liegt das?

MfG
 
Mach mal diesen Test und schau was dabei herauskommt.

https://www.palverlag.de/Selbstwertgefuehl_Test.php


Evtl. solltest du mal einen unverbindliches Gespräch mit einem Psychotherapeuten deines Vertrauens führen. Ich bin mir sicher, wenn du unglücklich bist und dich ändern willst, hast du einige Möglichkeiten.
 
Das Problem ist, man wird es nie allen da draußen Recht machen können. Es gibt immer Personen, und das ist einfach menschlich, mit denen man aneinander stoßen wird, bzw mit denen man nicht auskommt.
Natürlich kannst du versuchen, "jedermans Liebling" zu sein, allerdings ist (bzw muss) dann vieles von deinem Tun und Handeln einfach gespielt sein, eine Art Selbstschutz der einem davor bewahrt, auchmal unangenehme Dinge erleben zu können.

Ich möchte wetten, dass keine Person wirklich perfekt ist. Jeder hat doch irgendwo seine Makel, egal ob sich nun um das Aussehen handelt, irgendeine Charaktereigenschaft, was weiss ich was...
Man kann im Grunde nur versuchen, sich so zu geben, wie man auch wirklich ist. Wenn einer dann mit mir in irgendeiner Weise ein Problem hat, was solls, davon wird die Welt nicht untergehen. Jedenfalls bin ich ehrlich zu mir und meiner Umwelt, habe eine Meinung die ich vertrete, und muss mich niemandem unterordnen nur um dieser Person dann in irgendeiner Weise zu gefallen.
 
... mhm, schwierige Situation, ich kenne das sehr gut.
Mache gerade selber 'wieder' sowas durch, wobei bei mir schon Selbstwertproblematik diagnostiziert wurde.

Evtl. solltest du mal einen unverbindliches Gespräch mit einem Psychotherapeuten deines Vertrauens führen.

Das solltest Du wirklich mal in Erwägung ziehen.
 
der psychtherapeut oder der psychologe sind immer ein zweischneidiges schwert. oftmals ist es so, dass diese leute mehr kaputt machen als dir zu helfen.

du solltest dir etwas suchen, worin du richtig gut bist und dem nachgehen. das ist gut fürs selbstvertrauen. ansonsten könnte es vielleicht nicht schaden etwas geselliger zu werden. vielleicht ein sportverein? eben dinge, die in gesellschafft stattfinden. meistens ist es so, dass man über die gleichen interessen freunde findet. dazu musst du natürlich über deinen schatten springen und dein schneckenhaus verlassen. ;)
 
Ich kann da jumper2 nur zustimmen. Ärzte für solche Probleme sind zwar nicht unberechtigt, aber schon der Fakt, dass du dein "Problem" hier "öffentlich" machst, zeigt ja, dass du weiß, was nicht passt. Für mich stellt ein Psychologe/Psychoterapeuth nur dann das Mittel der Wahl dar, wenn man selbst gar nicht weiß, wo das Problem liegt. Denn wenn du ganz ehrlich bist, weißt du ja, woran es liegt. Sei es Schüchternheit, mangelndes Selbsvertrauen etc.. Klar ist es schwer über seinen Schatten zu springen, das Problem kennt sicher jeder. Aber gerade bei deinem "Problem" ist nur der erste Schritt wichtig, danach könnte es schon ein Selbstläufer werden. Genau dann, wenn du durch deinen ersten Schritt Freunde findest, die dir zeigen, dass du zu etwas gut bist, das du für andere wichtig bist.

Ich wünsche dir viel Glück bei der "Selbstfindung", wenn der erste schwere Schritt geschafft ist, wirst du sehen, dass es danach viel leichter ist. Es wird aber sicher nicht von Heute auf Morgen gehen. Du bsit über viele Jahre in diese Spirale "rein gelaufen" und ebenso wird es einige Zeit und Anstrenung kosten, da wieder herraus zu kommen.

stumpi
 
Ich weiss wo die probleme liegen aber es ist sehr schwer sie zu beherrschen.
Ich nehme mir gerne ein Beispiel an Schönheitsidealen und sehe mich nur dann als positiv wenn ich perfekt bin. Das sehe ich an Noten und an dem Drang ein gutes Ausehen abzugeben. Ich bin 20 und ich bin innerlich kaputt.
Ich weiss nicht wo auch das Problem liegt einige Freunde zu haben aber ich denke das man wenn man Freunde hat sehr perfekt sein muss. Ich bin aber nicht 100% perfekt, deshalb weigere ich mich erstmal danach.
 
aber ich denke das man wenn man Freunde hat sehr perfekt sein muss.

Das hast du gut erkannt. Nur der jenige, der wirklich perfekt ist, hat auch Freunde. Solltest schnell daran arbeiten, denn die meissten Menschen haben es ja schon geschafft diesen Perfektionismus zu erreichen. Und wehe dir, du hast auch nur ein Makel an dir.

Wer Ironie findet, darf sie gerne behalten
 
Also, ich muss ja sagen... ich bin alles andere als perfekt, und selbst ich habe Freunde.

Ich würde dir wirklich empfehlen, dir mal Hilfe zu suchen.

Meinereiner hat schon ziemlich früh im Leben ziemlich zu knabbern gehabt, aber dadurch habe ich ein Profil entwickelt, soll heißen, Standpunkte und Prinzipien, und Persönlichkeit. Ich bin nicht schön, und perfekt schon gar nicht, aber etwas an mir vermag die Menschen zu fesseln. Mir passiert es häufiger, das Leute auf mich zukommen und mich ansprechen, die mich vor Jahren getroffen haben. Teilweise kann ich mich an die Leute nicht erinnern, aber sie sich an mich.:mrgreen:

Du hast den Anspruch an dich, perfekt zu sein. Aber nichts und niemand ist perfekt, auch du nicht.
Vielleicht solltest du einfach mal einen Urlaub in einem Kloster einlegen, ohne deine Klamotten, Handy und alles, um dir mal klar zu werden darüber wer du eigentlich bist. Offensichtlich weißt du das nicht.

Wenn du so Wert auf Markensachen und gute Noten, ja, einen guten Eindruck legst, dann steckt dahinter oft die Angst, nicht mehr geliebt zu werden, wenn man den Erwartungen der Eltern/Leute nicht entspricht. Kann es sein, dass in deinem Elternhaus sehr viel Wert auf Leistung gelegt wird?
 
Ich kann da jumper2 nur zustimmen. Ärzte für solche Probleme sind zwar nicht unberechtigt, aber schon der Fakt, dass du dein "Problem" hier "öffentlich" machst, zeigt ja, dass du weiß, was nicht passt. Für mich stellt ein Psychologe/Psychoterapeuth nur dann das Mittel der Wahl dar, wenn man selbst gar nicht weiß, wo das Problem liegt.
Eigenartiger Gedanke. Gerade zu wissen, wo das Problem liegt, macht oft den Schritt zum Fachmann überhaupt erst möglich. Ich würde diese Idee jedenfalls an deiner Stelle, Goreng, nicht grundsätzlich ausschließen. Die Frage, die sich da immer stellt, ist, wie festgefahren das ist, was dich da belastet. Wenn du es mit ein bisschen "den Arsch hochkriegen" hinbekommst bzw. Besserung merkst, dann ist das klasse und diesen Weg würde ich auch als Erstes testen (ehrlich gesagt finde ich da Schwarzdrossels Idee mit dem Kloster nicht schlecht). Wenn allerdings auch das nicht weiterhilft, würde ich dir wirklich zu einem Psychotherapeuten (wohlgemerkt nicht zu einem Psychologen oder Psychiater) raten.
 
Um Perfektion zu erreichen müsstest du dich selbst aufgeben. Du darfst keine eigene Meinung haben, die du vielleicht auch noch gegenüber andere verteidigst. Oder müsstest immer deine Klappe halten, damit du auch ja niemanden verprellst. Du darfst keine eigenen Interessen haben, weil du die den anderen immer unterordnen musst. Damit du auch da eventuelle Freunde nicht verprellst.
Hier ist schon mal Knackpunkt Nr. 1

Du müsstest in deinem Aussehen so schön sein, dass dich jeder schön findet. Selbst eine Statue oder ein Gemälde ist nicht für alle Betrachter schön.
Also auch das kaum zu erreichen, weil es immer auf den Geschmack des Betrachters ankommt.
Knackpunkt Nr. 2

Du musst alles können, in allem perfekt sein. Perfekter Mann, perfekter Liebhaber, perfekter Vater, perfekter Charakter, perfekt in deinem Beruf, perfekt in allem was du anfasst. Schreiben lesen, artikulieren, benehmen, kochen, putzen, waschen usw. usf.
Knackpunkt Nr. 3

Und da kommen wir schon zur Definition von Perfekt: Was heißt das? Was beinhaltet Perfektionismus? Wie kann ein Mensch so etwas erreichen, so dass er von allen als perfekt angesehen wird?


Jeder Mensch auf dieser Welt ist einzigartig. Jeder Mensch auf dieser Welt hat Fehler, jeder Mensch auf der Welt hat seine eigene Ausstrahlung, sein "Spezialgebiet" auf dem er gut ist, sei es beruflich oder privat.

Und genau das ist, was z.B. Freundschaften verbindet. Die Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede. Freundschaften sind für Spaß da, aber auch für die negativen Seiten des Lebens. Füreinander da sein, Schwäche zeigen zu können, mal heulen zu können. Einfach man selbst sein und trotzdem wird man respektiert, gemocht und geliebt. Mit all den Fehlern, die ein jeder hier von uns hat.

Perfektionismus ist nicht zu erreichen, damit kannst du dein ganzes Leben verschwenden und daran arbeiten und du wirst es nie erreichen.

Egal wie du aussiehst, egal was du anhast, egal was für einen Beruf du erlernst, egal was auch immer du im Leben erreichen wirst, es gibt immer Menschen, die dich nicht mögen werden, die dich nicht hübsch finden und die dich nicht aktzeptieren. Aus welchem Grund auch immer.
Das ist das Leben.


Die Vorschläge der anderen, erstmal herausfinden wer du wirklich selbst bist, ist der einzige Weg, dass du glücklich wirst. Das Leben ist hart genug auch für die Menschen, denen es "vermeintlich" gut geht. Jeder hier von uns hat sein Päckchen zu tragen. Der Eine mehr, der Andere weniger. Aber perfekt ist keiner von uns.

Du musst deine eigenen Schwächen erkennen, stehe zu ihnen, lebe mit ihnen. Dann werden es auch andere deinen Wert als Mensch erkennen.

Manche haben viele "Freunde" wobei es Unterschiede zwischen Freunden und Freunden mit denen man Spaß haben kann besteht. Es ist so vielfältig.


Sei einfach du selbst. Auch mit Schwächen. Wir sind alle nicht perfekt. 8)
 
Vielleicht ist gerade das deine Persönlichkeit. Aber wenn du sagst das gefällt mir nicht an mir, dann kannst du das ändern, mehr brauchst du nicht zu tun.
 
Vielleicht ist gerade das deine Persönlichkeit. Aber wenn du sagst das gefällt mir nicht an mir, dann kannst du das ändern, mehr brauchst du nicht zu tun.

Wobei ich finde, dass es schon schwer sein kann, sich selber zu verändern, auch wenn man es sich selber noch so wünscht und man sich noch so anstrengt, dann aber trotzdem immer wieder in alte Muster verfällt.
 
Ich will einfach normal sein, mit Fehlern und auch mal mit Schwächen. Ich will von dieser Perfektion wegkommen. Ich sehe es ein, dass es auf Dauer einfach nur für mich belastend ist. Ich bin erst 20 und hab das ganze Leben noch vor mir. Und ja, bei mir in der Familie wird grossen Wert gelegt auf (gut darstehen).
 
Ich will einfach normal sein, mit Fehlern und auch mal mit Schwächen. Ich will von dieser Perfektion wegkommen. Ich sehe es ein, dass es auf Dauer einfach nur für mich belastend ist. Ich bin erst 20 und hab das ganze Leben noch vor mir. Und ja, bei mir in der Familie wird grossen Wert gelegt auf (gut darstehen).

Was oder wer ist schon normal ? Ich sicher nicht, aber ich bin glücklich, da drauf kommt´s an.

Wenn Du an Dir "schrauben" willst, dann ist der erste & schwerste Schritt die eigene Überzeugung trotz äußerer Einflüsse DAS wirklich durch ziehen zu wollen.
Ich wünsche Dir viel Glück dabei !!
 
Wobei ich finde, dass es schon schwer sein kann, sich selber zu verändern, auch wenn man es sich selber noch so wünscht und man sich noch so anstrengt, dann aber trotzdem immer wieder in alte Muster verfällt.

du hast recht, es ist nicht besonders einfach, aber mit der passenden Technik wird es viel einfacher, und wenn man es wirkclich will gelingt es auch. Das einzige was im Weg steht ist die Angst
 
Ein gutes Beispiel, Du triffst einen Menschen wieder den Du seit einem Jahr oder mehr nicht gesehen hast. Was machst Du dann? Laberst Du ihn die Ohren voll oder schweigt Ihr Euch dann an? Ist es wirklich ratsam immer seine Meinung zu sagen wenn man eben negativ und ungerecht behandelt wird? Wenn ich bei einem Bekannten bin und der bekommt Besuch, ist es dann direkt vorteilhaft wenn man mit ihnen andauernd versucht ein Gespräch anzufangen? Wie verhalte ich mich, um gesellig zu sein und auch mich einfach wohler und nicht überall fremd zu wirken/sein?

Wenn ich als Bespiel in eine neue Situation komme dann bin ich dann erstmal ein Beobachter. Muss ich den ersten Schritt machen bei andauernden Freundschaften und muss ich andauernd anrufen und Kontakt erstmal halten oder ist das dann schon wieder nervig? Ist es besser viel und manchmal auch unbeding nicht ernstgemeintes zu reden oder ist Zurückhaltung manchmal sehr sinnvoll? Woran liegt das, dass ich einfach mit meinen jungen 20 Jahren keinen einzigen Freund (Kumpel) habe und keine Freundin? Liegt es daran das ich ruhiger bin und keine eigene Persönlichkeit habe oder aber eben mich zu wichtig nehme? Ist es wichtig immer das Beste zu geben im Beruf oder aber auch mal zufrieden sein wenn es mal nicht so gut läuft? Was kommt bei Kumpels gut an, wenn ich mich wie benehme?
 
Ein gutes Beispiel, Du triffst einen Menschen wieder den Du seit einem Jahr oder mehr nicht gesehen hast. Was machst Du dann? Laberst Du ihn die Ohren voll oder schweigt Ihr Euch dann an?

Alle 2 Jahre treffe ich meine alte Schulfreundin, dann quatschen wir über unser Leben, die Arbeit, Partner, Familie, alte Zeiten, wie es einem so ergangen ist. Dann nehmen wir uns vor, dass wir öfter mal telefonieren - wissen aber mit einem Augenzwinkern, dass das nie was wird und in 2 Jahren entweder ich oder sie sich wieder meldet. 8) Das ist so seit 20 Jahren.

Den Rest deiner Fragen kann ich dir echt nicht beantworten. In meinem Leben hat sich mein "Freundeskreis" 4x gedreht, hat mit erwachsen werden und Lebensumstände zu tun. Der letzte Cut war vor 1,5 Jahren, danach habe ich wieder andere Menschen kennen gelernt, von denen ich ein paar inzwischen zu meinen Freunden zähle. Kontakt ist zu einigen sporadisch zu anderen enger. Manchmal melde ich mich, manchmal die anderen.

Ich weiß echt nicht, woran es bei dir liegt, das kann dir wahrscheinlich keiner so genau sagen, weil wir dich alle nicht persönlich kennen. Vielleicht wäre so ein UT-Treffen mal was für dich? Wenn da User sind, mit denen du hier im Forum schon geschrieben hast, ist es ein bisschen einfacher - jedenfalls hab ich das damals bei meinem 1. UT so empfunden. Da kann man sich auf persönlichere Ebene kennen lernen und bei vielen sind auch schöne Freundschaften entstanden, die seit Jahren anhalten.
 
Es ist bei mir einfach so das ich nicht so sehr labern kann wenn die Personen fremd sind. Wenn ich sie aber kenne dann bin ich sehr offen und komisch und auch fast schon zu sehr redsam^^. Ist es besser wenn man allgemein mit den Leuten viel redet und wird es als arrogant aufgenommen wenn man es nicht ist?
 
Ist es besser wenn man allgemein mit den Leuten viel redet und wird es als arrogant aufgenommen wenn man es nicht ist?

Einige würden mich als Quasselstrippe bezeichnen, die Leute mit Sachen volllabert, die die eh nicht interessieren :ugly:. Einige sagen mir das direkt ins Gesicht, andere machen Scherze. Ich nehms mit Humor.
Andererseits kann ich auch zuhören und meine Klappe halten. Und dann wieder kann ich auch "normale" Gespräche führen.
Es ist immer situations- und auch Leute-anwesend-abhängig.

Vielleicht können dir andere bessere Tipps geben, aber ich weiß echt nicht, wo da der Weg ist. Es gibt einfach keinen perfekten Weg, keine perfekte Darstellungsform von "Mitte finden wie man perfekt mit Leuten spricht". Komm von der Vorstellung runter, was richtiger oder falscher wäre ;)

Sei einfach du selbst.
Selbst die Menschen, die ich als Freunde bezeichne rollen manchmal mit den Augen, wenn mein Mitteilungsbedürfnis mal wieder überhand nimmt oder stopfen meinen Mund mit einem Essenstück zu oder geben mir irgendwas zu tun, damit ich endlich mal meine Klappe halte. :mrgreen:

Und andererseits kenne ich Leute, denen muss man alles "aus der Nase ziehen". Wenn man nicht fragt oder ein Gespräch in Gang bringt, kommt kein Wort. In Gruppen sind die eher ruhig und zurückhaltend, als ob sie nicht dazu gehören würden. Das ist aber so und für mich jetzt kein Grund mit denen nichts zu tun haben zu wollen. Und für andere auch nicht. Es kommt doch immer auf den Menschen an. Nicht darauf, wie perfekt sie mit anderen kommunizieren können. ;)