Volkszählung 2011

Ich verstehe nicht mal, was das für ein sin haben soll.
Das ist doch unnötige Steuergeldverschwendung.
Jeder der in Deutschland wohnt, muss sich bei sein Einwohnermeldeamt melden.
Und spätestens wenn der Personalausweis abläuft, weiss der Staat ob diese Person noch da ist.

Ich ahne schon ganz böses, wenn die Stichproben laufen.
Das werden sich 100%ig einige schwarze Schafe zu nutze machen, um an daten ranzukommen.
 
Du vergisst die Illegalen, die in Deutschland wohnen. Die einsamen Rentner, die erst gefunden werden, wenn der Verwesungsgestank aus der Wohnung wabert... Ich war 3 Monate nicht existent, weil Perso abgelaufen und neuen nicht abgeholt - mir wurde eine Lohnsteuerkarte nicht zugestellt, obwohl ich nicht umgezogen bin in der Zeit...

Fakt ist, das bei den Datenbergen, die in den einzelnen Behörden anfallen, sich mit der Zeit viel Datenmüll ansammelt - und das Behörden nicht so ohne weiteres Datensätze abgleichen dürfen!

Es reicht ja schon, wenn du umziehst und die Ummeldung wird verschusselt. Entweder suchen dich Ämter dann an der alten Adresse, an der Neuen, oder vielleicht an beiden oder gar nicht mehr... Und jede fraglich Akte von einem Beamten überprüfen zu lassen - da ist eine Volkszählung sicherlich billiger ;)
 
Ich war 3 Monate nicht existent, weil Perso abgelaufen und neuen nicht abgeholt - mir wurde eine Lohnsteuerkarte nicht zugestellt, obwohl ich nicht umgezogen bin in der Zeit...

Moin..
Das ist komisch, ich betrachte grade meinen Perso, und der ist 2004 Abgelaufen.. 8O
Bin in der Zwischenzeit umgezogen, habe den perso also dort abgegeben und mir wurde dort meine neue Adresse draufgekritzelt..
Hätte denen eigentlich dort auch schon auffallen müssen..
Allerdings habe ich jedes Jahr meine Karte bekommen..

Also von daher..

Aber was mich intressiert.., wenn man hört das jetzt aber nicht wirklich jeder gezählt werden soll, was is denn dann überhaupt Sinn & Zweck daran?

Ich meine okay, das man ca. 60 % der Menschen ohne festen Wohnsitz nicht zählen kann leuchtet mir ein aber....
 
Du vergisst die Illegalen, die in Deutschland wohnen. Die einsamen Rentner, die erst gefunden werden, wenn der Verwesungsgestank aus der Wohnung wabert... Ich war 3 Monate nicht existent, weil Perso abgelaufen und neuen nicht abgeholt - mir wurde eine Lohnsteuerkarte nicht zugestellt, obwohl ich nicht umgezogen bin in der Zeit...

Fakt ist, das bei den Datenbergen, die in den einzelnen Behörden anfallen, sich mit der Zeit viel Datenmüll ansammelt - und das Behörden nicht so ohne weiteres Datensätze abgleichen dürfen!

Es reicht ja schon, wenn du umziehst und die Ummeldung wird verschusselt. Entweder suchen dich Ämter dann an der alten Adresse, an der Neuen, oder vielleicht an beiden oder gar nicht mehr... Und jede fraglich Akte von einem Beamten überprüfen zu lassen - da ist eine Volkszählung sicherlich billiger ;)


Wenn du nach diesen Argumenten gehst, müsstest du jeden Monat eine Volkszählung durch führen.
Bei einer Volkszählung müssen die doch auch erst nach fragen ob es den oder den nicht mehr gibt oder etwa nicht?!
Kann man die Datenbank nicht einfach aktuell halten?!

Also wozu soll das ganze gut sein?!


Mein Personalausweis war mal abgelaufen, als ich post von meinen Bürgermeister bekommen hatte durfte ich 20€ blechen, weil das eine Ordnungwiedrigkeit ist kein gültigen Personalausweis zuhaben.
 
Du vergisst die Illegalen, die in Deutschland wohnen. Die einsamen Rentner, die erst gefunden werden, wenn der Verwesungsgestank aus der Wohnung wabert... Ich war 3 Monate nicht existent, weil Perso abgelaufen und neuen nicht abgeholt - mir wurde eine Lohnsteuerkarte nicht zugestellt, obwohl ich nicht umgezogen bin in der Zeit...
Und all die würden jetzt bei einer Volkszählung erfaßt werden!? :roll:
 
Wenn du nach diesen Argumenten gehst, müsstest du jeden Monat eine Volkszählung durch führen.
jeder Laden macht 1 bis 2 mal im Jahr Inventur.... warum sollte ein Staat das nicht alle 25 Jahre tun?

Bei einer Volkszählung müssen die doch auch erst nach fragen ob es den oder den nicht mehr gibt oder etwa nicht?!
Kann man die Datenbank nicht einfach aktuell halten?!
Jede Datenbank ist nur so gut wie die Einträge... Nochmal: WIE sollen die Behörden ihre Datenbanken auf dem neusten Stand halten? Meldet sich einer nicht beim Einwohnermeldeamt in der Stadt X, so wohnt er dort OFFIZIELL nicht. Hat er sich vorher in der Stadt Y nicht abgemeldet, ist aber nicht auffindbar, so wohnt er da TATSÄCHLICH nicht...

Preisfrage: Welche Datenbank, sei sie auch noch so aktuell, erfasst diese Person? Welche Behörde "weiß", wo er ist? Im Idealfall kann so ein Status maximal 12 Monate dauern, weil ein Erwerbstätiger ja eine Lohnsteuerkarte braucht, um legal zu arbeiten. Ist er Selbstständig, braucht er keine, um seine Steuer abzugeben. Arbeitet er schwarz, weiß noch nicht mal das Finanzamt, das es ihn GIBT.

Also wozu soll das ganze gut sein?!

Entfernen von Karteileichen, bessere Demoskopische Zahlen, präzisere Steuerschätzungen...

Mein Personalausweis war mal abgelaufen, als ich post von meinen Bürgermeister bekommen hatte durfte ich 20€ blechen, weil das eine Ordnungwiedrigkeit ist kein gültigen Personalausweis zuhaben.

Da hatte ich wohl glück :biggrin:. Aber mal anders gesagt: Wärst du in der Zwischenzeit umgezogen, und der Brief vom Bürgermeister hätte dich nicht erreicht - was wäre dann gewesen? Im Endeffekt hättest du eine ganze Weile mit dem abgelaufenen Lappen 'rumlaufen können, solange es niemandem auffällt - Polizeikontrolle etc. Selbst bei Banken oder der Post gucken die Schalterfutzis (erfahrungsgemäß) eher auf Foto und Unterschrift, nicht auf das Ablaufdatum.

@perlini: Wohl nicht... ;). Aber das finden solcher Karteileichen wäre sicherlich einfacher. Immerhin weiß man eher, wo man suchen muss.
 
Also mein Perso ist seit Februar abgelaufen *huch* gut, dass ich grad mal geguckt habe...

Habe aber meine Lohnsteuerkarte letzten Monat ganz normal bekommen.

Ansonsten können die mich ruhig zählen, ich mache seit fast 20 Jahren brav jedes Jahr meinen Lohnsteuerjahresausgleich und ich glaube, es gibt nicht viel, was der Staat von mir noch nicht weiss...es gibt manche Gewinnspielseiten, die stellen indiskretere Fragen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zählen dürfen sie mich schon, aber wenn dumme Fragen kommen wird derjenige aus der Wohnung entfernt und Ende, bzw. wenn ein Fragebogen kommt wo sachen drin stehen die ich nicht sagen will wird der zerissen, ganz einfach.

Sinn hat das ganze sowieso nicht, denn Behörden dürfen Daten untereinander abgleichen, zumindest einige, und selbst ein Gesetzentwurf der allen Behörden erlaubt die Daten ausschließlich zu diesem Zweck abzugleichen wäre VIEL billiger und sinnvoller da es dann Jährlich abgeglichen werden könnte und man immer aktuelle Zahlen hätte ohne die Bürger zu nerven ;)

Und die 0,001 % der Bürger die auf keinem Amt geführt werden kann man beruhigt weglassen da so kleine Mengen das Endergebniss nicht oder kaum beeinflussen.
 
Sinn hat das ganze sowieso nicht, denn Behörden dürfen Daten untereinander abgleichen, zumindest einige, und selbst ein Gesetzentwurf der allen Behörden erlaubt die Daten ausschließlich zu diesem Zweck abzugleichen wäre VIEL billiger und sinnvoller da es dann Jährlich abgeglichen werden könnte und man immer aktuelle Zahlen hätte ohne die Bürger zu nerven ;)
Nur wurde diese explizite Trennung zwischen Behörden bzw. Datenbanken als Folge des Nationalsozialismus eingeführt, damit es böse Buben nicht so leicht haben, alles unter einen Hut zu bringen. Sicherlich wäre es anders billiger, aber nicht zwangsweise günstiger. *nen euro in die phrasenkasse schmeiss*
 
aber was genau erhofft man sich von einer Volkszählung bei der nur 7-8% befragt werden? ich dachte der hauptgrund sei, mal die genaue Einwohnerzahl zu kennen.
 
aber was genau erhofft man sich von einer Volkszählung bei der nur 7-8% befragt werden?

Statistik...
Wenn man eine ausreichend breite Basis hat, kann man gut hochrechnen.

Beispiel:
Du willst 100.000 Leute befragen.
Da stellt sich heraus, dass nur 99% noch existieren, macht also 99.000 gezählte.

Hochgerechnet auf die Basis von 80 Mio. ergibt das 79,2 Mio. reelle Einwohner.

gruss kelle!
 
ok ich dachte es sei da genau andersrum, dass man sozusagen mal echte Werte hat, nicht immer nur hoch gerechnete. Hab gerade mal bisschen gelsen, Kosten sind ja enorm 350mio bis 1,4Mrd (je nach Methode und Schätzung) wird uns der "Spaß" kosten
 
ok ich dachte es sei da genau andersrum, dass man sozusagen mal echte Werte hat, nicht immer nur hoch gerechnete.

Nja...

Aber ab einer gewissen Basis ist es egal, ob Du rechnest oder zählst, weil die Ungenauigkeiten/Toleranzen gleich sind.

Ich glaube es existiert die Frage nach den Personen im Haushalt.
So wie manche Klappspaten hier in D drauf sind, werden da die abstrusesten Angaben gemacht, um den pösen Staat eins auszuwischen.

Dann lieber errechnet ;-)

gruss kelle, der den mathematikern mehr traut ;-)
 
Hey, ich war 1987 noch im Kindergarten, daher würde mich mal interessieren, wie damals die Volkszählung eigentlich genau von statten lief! Würde mich mal echt interessieren.
Ich ha sie mitgemacht, und wir haben Name und Adresse wahrheitsgemäß angegeben, sowie die Personenzahl.
Dann wollten die aber noch wissen wie hoch das Einkommen, die Zahl der Autos, Wohnfläche usw. usw.
Das sollte ja nach Abtrennung des Deckblattes (wo die Personalien draufstanden) völlig anonymisiert erfasst werden. Diesem Umstand hat aber keiner so wichtig getraut, daher der "Widerstand" dagegen. Nu war ich ja nicht mehr im Kindergarten, sondern im "renitenten spätjugendlichen" und wir haben (wie Kelle hier erwähnt)

...
..., werden da die abstrusesten Angaben gemacht, um den pösen Staat eins auszuwischen.
eben dann auf der zweiten Seite 6 Personen im Haushalt angegeben, 12 Zimmer, 210 qm Wohnfläche, 350 DM Monatseinkommen, 4 Fahrzeuge usw. usw.
Und was ist passiert? Nix, die Bundesrepublik ist nicht untergegangen, und es ist auch keiner bei uns vorbeigekommen und hat nachgemessen bzw. -gezählt.

Insofern sind die Angaben bei Gewinnspielen genauer, oder ich hab mich bei einer Marktforschungsfirma als Probant gemeldet, die Angaben da sind differenzierter als die bei der VZ.

Aber warum kauft der Staat nicht diese ominöse DVD mit den 20 Mio Datensätzen (oder waren es schon mehr?) und berechnet daraus die Bundesrepublik neu?
 
Und was ist passiert? Nix, die Bundesrepublik ist nicht untergegangen, und es ist auch keiner bei uns vorbeigekommen und hat nachgemessen bzw. -gezählt.

Ob nix passiert ist, halte ich für ein Gerücht...

Alle möglichen Planungen basieren auf statistischen Erhebungen.

Um bei dem Ding mit dem Autos zu bleiben...
Eine Kommune stellt ja nun Parkplätze bereit, die sicher in Abhängigkeit der vorhandenen Autos berechnet werden.

Geben alle Einwohner das doppelte an Fahrzeugen an, kann es im schlimmsten Falle passieren, dass die Kommune das doppelte der real benötigten Parkplätze baut, worauf dem Bürgermeister Steuerverschwendung vorgeworfen wird...

gruss kelle!
 

auch wenn ich dir grundsätzlich zustimme, ist gerade dieses Beispiel glaub ich relativ realtitätsfremd. Zumindest bei uns im Landkreis ist es so, dass es "Marktanalysen" gibt. Es gibt ja ein bestimmtest Parkplatzangebot (um beim Beispiel zu bleiben) Und dann wird einfach ein Mitarbeiter mal für 2 wochen abgestellt um zu beobachten wie die Auslastung eben dieser Parkplätze ist. Gerade im kommunalen Bereich wird viel über den kurzen, einfachen Weg entschieden.