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Mein Vorschlag: Lasst die Leute 20% weniger arbeiten, dann ist auch Arbeit da für die ganzen Arbeitslosen.
Marty
hehe einfach Wochenarbeitszeiten von über 35 Stunden gesetzlich verbieten... die ganzen Streber mit 60-90 Wochenarbeitsstunden müssen auch mal als Sündenbock herhalten
wenn mein gehalt das gleiche bleibt, habe ich doch die gleich kaufkraft wie vorher.![]()
eine lohnsenkung ist schon eher das richtige wort dafür, wenn diese auch verschwindend gering ausfällt.![]()
die kaufkraft sinkt nur dann, wenn die waren teurer werden (inflation) oder ich weniger geld in der brieftasche habe als vorher.
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Mein Vorschlag: Lasst die Leute 20% weniger arbeiten, dann ist auch Arbeit da für die ganzen Arbeitslosen.
Marty
Wie wäre es, wenn die Wirtschaftsverbände zur Abwechselung mal auf Verzichtsforderungen verzichten würden?![]()

Nein, ich denke nicht.Mensch Marty, hat jemand Deinen Account gehackt?![]()
Das geht nur ohne Lohnausgleich, sonst können sich die Arbeitgeber das nicht leisten. Und ich würde fast vermuten, dass in den besser bezahlten Jobs da auch die Bereitschaft da wäre. Ich würde gerne 20% weniger arbeiten und dafür 20% weniger verdienen, wenn dafür jemand Anderes einen Job erhält. Geld nutzt nämlich nichts, wenn man keine Zeit hat, es auszugeben.Bin ja mal ganz Deiner Meinung. Und auch wenn es von "links" Haue gibt, müsste man dabei wohl überlegen, in welchen Bereichen es vertretbar ist, das ohne Lohnausgleich bzw. nur mit geringem zu machen.
Und Arbeitnehmer sind produktiver, wenn sie keine Angst um ihren Job haben müssen...Bei weniger Arbeitslosen müssen die Arbeitsplatzinhaber weniger um ihren Arbeitsplatz bangen und Arbeitslose müssen nicht mehr für jeden Hungerlohn antreten.
Das glaube ich nicht, ihnen fehlen nur die qualifizierten Kräfte.Und das ist sicherlich einer der Gründe dafür, warum die Wirtschaftseliten kein Interesse daran haben, die Arbeitslosigkeit abzubauen.
Bei weniger Arbeitslosen müssen die Arbeitsplatzinhaber weniger um ihren Arbeitsplatz bangen und Arbeitslose müssen nicht mehr für jeden Hungerlohn antreten.
Und das ist sicherlich einer der Gründe dafür, warum die Wirtschaftseliten kein Interesse daran haben, die Arbeitslosigkeit abzubauen.


Geh mal weg von Dir persönlich und betrachte das als Ganzes. Die Kaufkraft sinkt auch, wenn der Preis gleich bleibt, der Lohn gleich bleibt, aber es mehr Waren auf dem Markt gibt. Du arbeitest und produzierst mehr, bekommst aber den gleichen Lohn ...
Mein Vorschlag: Lasst die Leute 20% weniger arbeiten, dann ist auch Arbeit da für die ganzen Arbeitslosen.
Marty
40 Mio Arbeitnehmer müssen nicht Angst haben, von 5 Millionen ersetzt zu werden.
Das funktioniert nicht.
Auch wie oben, Käsefug.
Die Eliten haben ein Interesse:
Ihr Produkt mit mehr Features, mit geringeren Kosten, höheren Margen und zwei Tage früher als der Konkurrent auf dem Markt zu haben.
Ich meinem Bekanntenkreis gibt es Leute, die rufen 150 € Stundensatz als Freiberufler aus, und die Firmen prügeln sich um die.
Huch, das nicht mehr, nicht weniger ist ja aus dem Zitat gerutscht. Vielleicht, weil es sich vorzüglich auf den Faktor Arbeit anwenden lässt. Die Deutsche Bank lässt grüßen, trotz Rekordgewinnen Stellenabbau ....
Mir hat vor 10 Jahren ein IHK-Geschäftsführer propheizeit, dass verdammt viele Jobs überflüssig werden, er brachte das Beispiel, dass man zukünftig Bankdienstleistungen beim Bäcker kaufen könne.
Tja, und ich habe Studierte in meinem Bekanntenkreis, die könnten Synonym für die "Generation Praktikum" sein. Verleger schicken Redakteure in die Scheinselbständigkeit, es gibt so viele Beispiele, die genauso gut das Gegenteil beweisen.
Ich weiß nicht, was Deine Bekannten machen. In meinem Bekanntenkreis sind diese so hoch bezahlten Kräfte insbesondere dabei, lange daran zu tüfteln, wie sie andere Arbeitsplätze überflüssig machen können.
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Mir hat vor 10 Jahren ein IHK-Geschäftsführer propheizeit, dass verdammt viele Jobs überflüssig werden, er brachte das Beispiel, dass man zukünftig Bankdienstleistungen beim Bäcker kaufen könne.
in jedem kleinen Nest steht ne Sparkasse die jährlich ne siebenstellige Summe frißt , wozu denn sowas ?

Damit auch Oma und Opa aus der Vor-Internet-Generationübers Ohr gehauenberaten werden können?![]()
also wenn ich überlege wie meine "Beratungsgespräche" bei der Sparkasse verliefen hätte ich da meine Oma wirklich nicht alleine hingehen lassen wollen
aber die Omas und Opas aus der Vor-Internetgeneration sind ja aus natürlichen Gründen eh nicht mehr allzu lange anwesend
Erstmal hat Gewinn nix mit der Arbeit zu tun, die geleistet werden muss.
Und alleine die Menge der Arbeit entscheidet darüber, wie viel Personal ich benötige.
Dann bleibt immer noch die Frage, was mir geringere Löhne nutzen, wenn das Produkt zwei Tage nach dem Konkurrenten auf dem Markt ist.
So lange wie der Mensch lebt, sind Tätigkeiten überflüssig geworden, dafür gab es neue.
Was ich sagen will: Es gibt solche und solche.
Und das sollte man nicht aus den Augen verlieren, weil die Leute für 150 € sind nicht vom Himmel gefallen, die haben sich Ihren Wert redlich erarbeitet.
Da fehlt aber ein Prozent in Deiner Rechnung.... Besser noch: 10% werden gefeuert, die anderen 90% arbeiten 10% mehr. ...
Möchtest Du das notariell beglaubigt, oder reicht es, wenn ich Dir aus meiner Erfahrung als Headhunter versichere, daß Du RECHT HAST?Und das ist sicherlich einer der Gründe dafür, warum die Wirtschaftseliten kein Interesse daran haben, die Arbeitslosigkeit abzubauen.
Nee, das zeigt, wie hierzulande miteinander umgegangen wird. "Jeder gegen Jeden" statt "gemeinsam voran". Der Fisch stinkt IMMER zuerst vom Kopf her!Wenn es ums sparen geht, sollen doch immer erst die anderen anfangen.
Die Arbeiter meinen, der Chef soll an seinem Gehalt sparen, der Chef meint halt, die Arbeiter sollten sparen...
Ist doch nen gelungenes Unentschieden.
Auf alle Fälle zeigen doch solche Forderungen mal wieder, wie unflexibel hier in Deutschland das Gehaltssystem aufgebaut ist.
Nein, Marty, die meisten Arbeitslosen sind schon recht gut qualifiziert. Wenn Du Dir mal am Wochenende die Stellen-Anzeigen der WELT, der SZ oder der F.A.Z. anschaust, kriegst Du überwiegend Gesuche nach Vertriebs-Ingenieuren, 20 Jahre alt, 30 Jahre Berufserfahrung, mit Bereitschaft zum weltweiten Einsatz im Schichtdienst, auf 400-€-Basis zu sehen. Gehalt darf auf Wunsch mitgebracht werden. (Ok, das war jetzt natürlich überspitzt.) Die meisten Arbeitgeber wollen schlichtweg der Konkurrenz fertig ausgebildete, erfahrene Kräfte abwerben, ohne drüber nachzudenken, daß sowas halt seinen PREIS hat.Problematisch dürfte das im Niedriglohnsektor werden, und gerade da müssten ja die meisten Arbeitslosen mangels Qualifikation untergebracht werden.
...Und Arbeitnehmer sind produktiver, wenn sie keine Angst um ihren Job haben müssen...
Das glaube ich nicht, ihnen fehlen nur die qualifizierten Kräfte.
Ach, und die Freiberufler wechseln den Einsatzort nicht wie die Unterwäsche? Was sind denn das für Freiberufler? Horizontales Gewerbe???Und da braucht man keine Leute, die den Job wechseln wie die Unterwäsche.
Ich meinem Bekanntenkreis gibt es Leute, die rufen 150 € Stundensatz als Freiberufler aus, und die Firmen prügeln sich um die.
Doch, weil die Steuer-Progression vielen mehr Netto läßt als wenigen. Die Sozial-Abgaben beleiben gleich. Nur der Verwaltungsaufwand steigt.problem - die hohen lohnnebenkosten. die sind so hoch, dass es sich für arbeitgeber garnicht lohnt die gleiche anzahl an arbeitsstunden von mehr arbeitnehmern verrichten zu lassen.
Betriebswirtschaftlich richtig.
Volkswirtschaftlich und politisch eine Katastrophe.
Och, Open Office kam gegenüber MS Office zehn Jahre später auf den Markt und erfreut sich großer Beliebtheit, mal nur so als Beispiel ....
Hast ja recht. Und nach Marx werden im Fortgang der Geschichte auch mal bestimmte andere Tätigkeiten überflüssig werden![]()
Hier hast Du aber nun verallgemeinert. Kann aus naher Verwandschaft das Gegenbeispiel bringen. Bei den Rechnungen steht auch schon mal die 2 anstelle der 1 vorne - aber nix mit redlich erarbeitet.
problem - die hohen lohnnebenkosten. die sind so hoch, dass es sich für arbeitgeber garnicht lohnt die gleiche anzahl an arbeitsstunden von mehr arbeitnehmern verrichten zu lassen.
kannst Du Konrinthen kacken?90 P + (90 x 10 / 100) P = 99 P
Da wird also nur zu 99 % gearbeitet.
Ich rede von den Langzeitarbeitslosen, die das Arbeitsamt schon seit Jahren versucht, aus der Statistik rauszudrängen, weil sie kaum vermittelbar sind oder sogar unwillig. Und der Anteil der Schlechtqualifizierten ist da sehr hoch. Vermute ich, kennst Du eine Statistik?Nein, Marty, die meisten Arbeitslosen sind schon recht gut qualifiziert.
Könntest Du mir dieses "überwiegend" mal hier mit einer passenden Suche demonstrieren? https://fazjob.net/Wenn Du Dir mal am Wochenende die Stellen-Anzeigen der WELT, der SZ oder der F.A.Z. anschaust, kriegst Du überwiegend Gesuche nach Vertriebs-Ingenieuren, 20 Jahre alt, 30 Jahre Berufserfahrung, mit Bereitschaft zum weltweiten Einsatz im Schichtdienst, auf 400-€-Basis zu sehen.
Sie wollen nicht jeden Preis zahlen. Aber fähige Leute werden auch vernünftige Angebote bekommen, so zumindest meine Erfahrungen von beiden Seiten des Tisches.Die meisten Arbeitgeber wollen schlichtweg der Konkurrenz fertig ausgebildete, erfahrene Kräfte abwerben, ohne drüber nachzudenken, daß sowas halt seinen PREIS hat.