Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Anmerkung: This feature may not be available in some browsers.
Dieser WiWo-Artikel ist in meinen Augen ziemliche Propaganda. Es gibt in JEDEM Supermarkt nicht verpackte Wäre, die anhand von Schildern sauber gekennzeichnet ist. Und vorverpackte Lebensmittel sollen der Verschwendung entgegenwirken?Statt den kaum spürbaren Plastikmüll in der alten Tüte zu sammeln und das 9-Cent-Luxusgut samt Inhalt ordnungsgemäß zu entsorgen, gibts den ganzen Spaß bei uns jetzt rollenweise mit Zugband (8,7 Cent / Stück).
Ich fühl mich jetzt richtig nachhaltig. Ihr auch?
Mülleimer mit Inneneimer und Deckel (gegen Geruch) reicht, den kann man direkt in die Gelbe Tonne/den gelben Sack ausleeren.
„Gelbe Tonne“?Wie oft leerst du den denn aus? Und wie oft wäschst du ihn aus? Oder ausschließlich für Plastik und Papier?
Bei uns liegen ganz oft nur die Bio-Sachen noch mal in Folie verpackt. Bio-Bananen in Folie, Chiquita lose. Bio-Äpfel in Folie, alle anderen lose.... Begründung: Damit wir das an der Kasse auseinander halten können....Es gibt in JEDEM Supermarkt nicht verpackte Wäre, die anhand von Schildern sauber gekennzeichnet ist.
Die Rechtfertigung is Käse, stimmt. Aber die Daten kann man ja benutzen.Dieser WiWo-Artikel ist in meinen Augen ziemliche Propaganda.
Ich sehe den großen Sinn nicht so recht. Wenn wir durchschnittlich statt 68 nur noch 45 Tüten pro Kopf und Jahr verbrauchen macht das irgendwo zwischen 0-1% des Kunststoffverpackungsmüll pro Kopf aus, 2,5% wenn du ganz militant drauf verzichten kannst. Brutto und nur auf Verpackungen bezogen. Nun muss ich auch noch bedenken, dass stattdessen der Papiertütenverbrauch pro Kopf steigt. Natürlich nicht 1:1. Wenn ich dann noch anfange meinen Eimer öfter auszuwaschen, weil ich da keinen Müllsack reintun will, is die Umweltbilanz komplett futsch und die ganze Idee imo nur fürs Gewissen.Du bist nicht nachhaltig, sondern süchtig nach einer Ersatzdroge.
„Gelbe Tonne“?
Für Restmüll nutze ich zumeist alte Umverpackung, wie oben beschrieben.
Und wie viel Erdöl steckt nun in einer Polyethylen-Einkaufstüte? Aus einem Kilo Erdöl gewinnt man ein knappes halbes Kilo Polyethylen, teilt das Umweltbundesamt mit. Da man für die Tütenherstellung noch Erdgas und Energie benötigt, kann man mit dem Verhältnis 2 zu 1 rechnen. Eine durchschnittliche Einkaufstüte wiegt etwa 20 Gramm. Für deren Produktion braucht man also 40 Gramm Erdöl. Da ein Liter Öl rund 800 Gramm wiegt, benötigt die Herstellung dieser Plastiktüte 50 Milliliter oder ein Zwanzigstel Liter Erdöl.
Gehen wir mal davon aus, dass dein Verbrauch der Durchschnitt pro Person in Deutschland ist -
Dann verbrauchen wir also allein in Deutschland 80.000.000 L Erdöl p. a. nur für Plastiktüten. ist natürlich überhaupt nicht viel...![]()
Wenn wir bezogen auf den Rohölbedarf pro Jahr in Deutschland etwa über das Äquivalent des Verbrauchs von 5 Stunden reden, ist das objektiv auch nicht viel.
Nein, sollten wir nicht. Ich meinte meins auch eher spassig. Auch ich spare jede Tüte ein, wenn ich sie nicht brauche.Dann können wir - rein objektiv betrachtet - ja komplett auf Umweltschutz verzichten...
Ich würde mir allerdings wünschen, dass man ebenfalls genauso drastisch gegen jede Art von Verpackungsmüll vorgeht. Als Kunde darf ich keine Plastiktüte mehr kaufen, aber den ganzen Plastickmüll, der da in den Verpackungen steckt, den darf es weiter geben...