Wirtschaftliche Interessen mögen vielleicht nicht der Grund gewesen sein nach Afghanistan zu ziehen, wahrscheinlich war es einfach nur Vergeltung, aber der uneingeschränkte Rückhalt war sicherlich ein (willkommener?) Anlass um bestehende Pläne (Irak) endlich aus der Schublade zu ziehen. Insofern hat/wird es sich insgesamt vielleicht doch noch gerechnet/rechnen. Unabhängig davon verdient die heimische Rüstungsindustrie auch so bei jedem Krieg hervorragend. Deren Einfluss auf die Politik kann man mindestens als bedenklich einstufen.Im konkreten Fall war das definitiv kein Grund für einen Krieg denn den immensen Ausgaben müssten ja nun Einnahmen aus dem Projekt langsam mal entgegenstehen.
Dass es beim amerikanischen Interventionismus im allgemeinen nicht darum geht Freiheit und Frieden in der Welt zu verbreiten, wirst du doch nicht bestreiten, oder?
Ich bin allerdings immer wieder erstaunt wie schnell das amerikanische Volk die hässlichen Seiten ihrer Kriege vergisst, selbst angesichts von Entbehrungen im Alltag diese Politik noch unterstüzt und mit wehenden Fähnchen auf die nächsten "Schurken" schielt. Hier würde vermutlich die Revolution losbrechen.