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Und selbst, wenn man mit der ewigen Masche des unvergesslich unverzeihlich grausigen Jahrzehnts des Nationalsozialismus, welches die Juden für alle Zukunft jedem kritischen Vorwurf enthoben hat, argumentiert, sollte man doch zugestehen: es wäre löblich, die pervertierte Version im KZ wieder durch die ursprüngliche Sinnhaftigkeit zu überstrahlen...
https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_BuchenwaldDie Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt, darunter 11.000 Juden.
Nur wird man das sicherlich nicht durch die Verwendung in der Werbung erreichen...![]()
Aber man erreicht es noch viel weniger, wenn man anfängt, sich zu beschweren, obwohl es keinerlei Zusammenhang oder gar persönliche Berührungspunkte gibt...
Diesen Zusammenhang kannst du nicht wegdiskutieren.
Wenn ein Slogan wie dieser unreflektiert einsetzt, dann darf man sich nciht wundern, wenn ihn jeder so auffasst, wie er es für richtig hält. Und der Buchenwald-Zusammenhang ist ebenso mit dem Satz verknüpft wie der griechische Rechtsgrundsatz.
Diesen Zusammenhang kannst du nicht wegdiskutieren.
Ich schmeiß mal ein unhöfliche "HÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!?" in den Raum. Wieso wird eigentlich immer die "Schuldfrage" von den Leuten ins Spiel gebracht, sobald der ZdJ einfach nur "Guten Tag" sagt?! Wäre nett, wenn du mir erklären könntest, wie du aus den Äußerungen "nicht zu überbietende Geschmacklosigkeit" bzw. "totaler Geschichtsunkenntnis" ableitest, daß eine "Schuldfrage" gestellt wird. Danke....der Punkt ist einfach, dass ich nicht einsehe, wieso eine Schuldfrage für jede Generation neu gestellt werden muss, und wieso man späteren Ereignissen, die in keinerlei Zusammenhang stehen, frühere Ereignisse zum Vorwurf macht...
Ich schmeiß mal ein unhöfliche "HÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!?" in den Raum. Wieso wird eigentlich immer die "Schuldfrage" von den Leuten ins Spiel gebracht, sobald der ZdJ einfach nur "Guten Tag" sagt?! Wäre nett, wenn du mir erklären könntest, wie du aus den Äußerungen "nicht zu überbietende Geschmacklosigkeit" bzw. "totaler Geschichtsunkenntnis" ableitest, daß eine "Schuldfrage" gestellt wird. Danke.
Und den Ursprung mehr zu wichten als die 1. Assoziation halte ich auch für den falschen Weg. Wie im Artikel geschrieben haben die Nazi Symbole, Gesten, Redewendung usw. mißbraucht. Das hat (unsere) Gesellschaft eben stark geprägt, so das ein Hakenkreuz uns eben nicht als erstes an Hinduismus denken läßt.
Es gibt sicherlich gewisse Symbole die wir alle sofort mit dem Nationalsozialismus verbinden, das ist keine Frage. Das Hakenkreuz steht dabei an erster Stelle.Wie im Artikel geschrieben haben die Nazi Symbole, Gesten, Redewendung usw. mißbraucht. Das hat (unsere) Gesellschaft eben stark geprägt, so das ein Hakenkreuz uns eben nicht als erstes an Hinduismus denken läßt.
Es gibt sicherlich gewisse Symbole die wir alle sofort mit dem Nationalsozialismus verbinden, das ist keine Frage. Das Hakenkreuz steht dabei an erster Stelle.
Aber ist es denn wirklich noch zeitgemäß, wenn man bei jedem Satz den man in die Öffentlichkeit bringt überlegen muss, ob ihn mal ein Nationalsozialist ausgesprochen oder aufgeschrieben hat? Muss sich unsere Generation so intensiv mit etwas auseinandersetzen, was wir alle nicht miterlebt haben und wofür wir überhaupt keine Schuld tragen?
Ich persönlich halte solche Debatten für übertrieben. Der Zentralrat der Juden beschäftigt sich den ganzen Tag mit nichts anderem als auf solche Faux-Pas zu warten, die in meinen Augen aber überhaupt keine sind.
"Jedem das Seine." Wie oft habe ich den Satz schon gesagt!? Und noch nie, aber wirklich noch nie, habe ich ihn mit dem Dritten Reich in Verbindung gebracht. Nicht mal mein Geschichtslehrer ist soweit gegangen... Und das will bei dem schon eine Menge heißen.
Muss sich unsere Generation so intensiv mit etwas auseinandersetzen, was wir alle nicht miterlebt haben und wofür wir überhaupt keine Schuld tragen?
Ich lese schon wieder "Schuld".Aber ist es denn wirklich noch zeitgemäß, wenn man bei jedem Satz den man in die Öffentlichkeit bringt überlegen muss, ob ihn mal ein Nationalsozialist ausgesprochen oder aufgeschrieben hat? Muss sich unsere Generation so intensiv mit etwas auseinandersetzen, was wir alle nicht miterlebt haben und wofür wir überhaupt keine Schuld tragen?
Mein "so intensiv auseinandersetzen" bezog sich darauf, ob man jetzt jedes Zitat kennen muss, was irgendwann mal ein Nationalsozialist gesagt hat, damit es bloß nie über die eigenen Lippen kommt.selbstverständlich sollte sich jede Generation damit intensiv auseinandersetzen [...]
Geht mir auch so. Es gibt ja noch die dritte Möglichkeit: Wir tragen zwar keinerlei Schuld, interessieren uns aber trotzdem dafür. Da stimme ich dir absolut zu.Ich lasse weder gelten, dass die heutige Generationen "Schuld" tragen, noch lasse ich gelten "ich habe keine Schuld, das interessiert mich alles gar nicht."
Findest du? Wofür trage ich denn jetzt konkret die Verantwortung? Mach mal eine Liste mit ein paar Punkten, damit ich mir darunter etwas mehr vorstellen kann.Neben der Schuld gibt es nämlich noch etwas wie Verantwortung, und die tragen wir alle.
Sorry, ich konnte das jetzt nicht unbedingt herauslesen.Ich denke aber schon, dass man im Kontext herauslesen kann, dass damit die Verantwortung gemeint ist, dass ähnliches nicht mehr geschehen darf.
Wenn nicht sachlich, wie dann?Und damit gehört für mich auch die Beschäftigung mit der Vergangenheit, zunächst einmal ganz sachlich, soweit es möglich ist.