News Störfall im AKW Fukushima nach Erdbeben

Zitat: Roboter gibt es nicht. Weil die Reaktoren sicher sind.

Ich bin mir jetzt nur nicht ganz sicher, ob das Japan war oder Deutschland. Müsste aber Japan gewesen sein.
 
Ich habe vor ein paar Tagen irgendwo gelesen, dass Versuche mit ferngesteuerten Fahrzeugen im Umfeld der AKWs gescheitert sind, da diese "die Strahlung nicht überlebt" haben (und deswegen wieder Menschen benutzt wurden)… entweder war der Artikel aber sehr unwissenschaftlich, oder die Japaner haben üble Technik und noch üblere (als gedacht) Menschenachtung…
 
Ich habe vor ein paar Tagen irgendwo gelesen, dass Versuche mit ferngesteuerten Fahrzeugen im Umfeld der AKWs gescheitert sind, da diese "die Strahlung nicht überlebt" haben

Dummerweise richtig, damit hatten auch die Russen schon ihren Spaß (Lief letztens u.a. bei Quarks&Co n ganz interessanter Bericht).
Afaik die einzigen, die einigermaßen strahlungsresistente Systeme im Einsatz haben, sind Roskosmos, NASA, ESA und Co mit Systemen, die unseren PCs Stand ~ Anno 1992 entsprechen (und in Ansätzen das Militär, aber auch nicht in brauchbaren Umsetzungen).
Damit sind echtzeit- funkgesteuerte oder teilautonome Roboter mit (digitaler) Videoübertragung kaum zu realisieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe vor ein paar Tagen irgendwo gelesen, dass Versuche mit ferngesteuerten Fahrzeugen im Umfeld der AKWs gescheitert sind, da diese "die Strahlung nicht überlebt" haben (und deswegen wieder Menschen benutzt wurden)…

In einer Doku über Tschernobyl hiess es, dass die ferngesteuerten Raupen und roboterähnliche Technik nach einiger Zeit wegen der Strahlung den Geist aufgaben. Nur war das 1986 in Russland und nicht 2011 in Japan, einem Vorreiter bei der Robotertechnik.

Das versteh ich wirklich nicht.
 
In einer Doku über Tschernobyl hiess es, dass die ferngesteuerten Raupen und roboterähnliche Technik nach einiger Zeit wegen der Strahlung den Geist aufgaben. Nur war das 1986 in Russland und nicht 2011 in Japan, einem Vorreiter bei der Robotertechnik.

normal herschen solche Strahlungswerte auf der Erde ja nicht, also wenn man nicht gerade Geräte für den Weltraum oder zerstörte AKWs entwickeln will, investiert man einfach nicht diese immense Mehrarbeit Roboter zu entwickeln die strahlungsresistent sind.
Denn solche Strahlung ist nicht nur Gift für Menschen sondern auch für elektr. Bauteile.
 
Hallo

Grundsätzlich lässt sich sagen, je neuer die Technik, je anfälliger ist sie auf die Radioaktivität. Mikrochips und so sind relativ unbrauchbar, weil die innert kürzester Zeit nicht mehr funktionieren. Ältere Systeme sind dazu sicherer, aber sind natürlich weniger autonom und mit viel weniger Funktionen ausgerüstet.
Die einzigen, die hier vielleicth helfen könnten, während Organisationen wie die NASA, die mit ähnlichen Problemen im All zu kämpfen haben.

Aber naja, da ist wohl das Kapital Mensch billiger :roll:

Und ja, bereits in Tschernobyl gab es Probleme mit Robotern.

Viele Grüsse

Lukas
 
Ab Mitte April sollen die ersten evt. verseuchten Lebensmittel bei uns im Land eintreffen, welche erst nach den Explosionen hergestellt wurden Pilze u.s.w !!!
 
Ja, und du stirbst von einem Pilz ;)

Keine Sorge, da wird schon kontrolliert. So sehr, dass es schon seit 2 Wochen keine Geigerzähler mehr gibt. :D

Und gerade Pilze werdne erst nach Jahren gefährlich - dann nämlich, wenn die Radioaktivität sich im Boden gesammelt hat, dort, wo die Pilze ihre Geflechte ausbreiten.

Rate mal, wie hoch belastet derzeit freiwachsende deutsche Pilze sind - das ist erst seit ein paar Jahren und ist von Tschernobyl.
 
In Japan starten jetzt auch langsam Anti-Atomkraft Demos... So haben gestern 20 (keine Null vergessen) Menschen vor dem Hauptsitz von Tepco demonstriert...