Das steht da nicht. Da steht, daß es keinen medizinischen Beweis gibt, daß es wirkt, nicht daß es nichts bringt.
Und warum sollte man es nicht beweisen können, wenn es was bringt? Sollte sich eine Behandlungsmethode nicht reproduzieren lassen? Warum kann man es dann nicht? Wenn ich heute behaupte es ist super gesund Mehlwassser eins zu 10 Milliarden zu verdünnen und ich verscherble es für teuer Geld... Gilt da dann auch "Nirgends steht, dasss es nichts nützt"... Kann jetzt jeder Depp irgendwelche Mittelchen erfinden und nach dem Credo "Zuerst einmal soll mir nachgewiesen werden, dass es nicht nützt" Menschen hinteres Licht führen? Sollte es nicht anders herum sein? Sollte nicht zuerst die Wirksamkeit bewiesen werden, bevor für verdünntes Wasser und verdünnte Salze Geld gescheffelt wird (oder gar Energiezeichen wie bei Ondevit?)?
Mal ne Frage an dich als Chemiker: Kannst du glauben, dass durch Verdünnen die Wirksamkeit einer Substanz gesteigert wird? Selbst wenn die Verdünnung größer ist als die Avogadro-Zahl, ergo sich in einer Lösung kein einziges Molekül dieser Substanz noch vorhanden ist? Das wird einem nämlich in der Homöopathie als Hochpotenz verkauft, also als besonders wirksam...
Aus physikalischer Sicht handelt es sich bei der Potenzierung um eine reine Verdünnung der Ausgangssubstanz. Hinweise für eine Übertragung einer Wirkung von Substanzen auf das Verdünnungsmittel gibt es nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Potenzieren_(Homöopathie)Für eine Wirkung extrem kleiner Substanzgaben gibt es keine Anhaltspunkte. Sogenannte Hochpotenzen enthalten überhaupt keinen Wirkstoff. Die von vielen Homöopathen angenommene selektive Steigerung erwünschter Wirkungen durch das Potenzierungsverfahren widerspricht jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis.
Darf man daraus schließen, dass zumindestens das Potenzieren (auch bei SChüssler wird das gemacht) Schwachsinn ist? Oder ist es nicht bewiesen, dass es nicht wirkt, "nur" weil es keinerlei Hinweise auf einie Wirkung gibt?
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