Schüler benoten Leerkörper

Maastaaa

Troddl
ID: 22745
L
20 April 2006
7.510
1.004
Ich habe gestern Abend zu späterer Stunde noch "Markus Lanz" auf ZDF geguckt. Thema war u.a. spickmich.de - eine Seite wo Schüler ihre Lehrer anonym bewerten können.

Tenor der Lehrer war, das eine anonyme Bewertung der Lehrer von Schülern schlecht sei, da man unter anderem nicht einmal sicher stellen kann, das der Lehrer den Bewerter überhaupt unterrichtet. Außerdem kommt es auch darauf an, wann ein Schüler seine Bewertung abgibt. Je nach Gemütslage kann sie ja sehr unterschiedlich ausfallen.

Der Vertreter der Lehrer meinte weiterhin, das eine namentliche Bewertung besser sei, schließlich könnte dann der Lehrer auf den Schüler zu gehen und mit ihm über diese Bewertung diskutieren.

Schüler und spickmich-Chef sind (natürlich?) dagegen, da sie Angst haben das die Lehrer nicht angemessen damit umgehen - schließlich sitzen sie am längeren Hebel.

Ich bin aus der Schule raus, hab also keine Ahnung wie die Lehrer reagieren.

Was meint ihr dazu? Haben die Schüler das Recht, die Lehrer zu bewerten? Muss es anonym sein oder wäre eine namentliche Bewertung besser? Wieso über das Internet und nicht in einem Gespräch?


P.S. Ich habe extra Leerkörper geschrieben ;p
 
Der Vertreter der Lehrer meinte weiterhin, das eine namentliche Bewertung besser sei, schließlich könnte dann der Lehrer auf den Schüler zu gehen und mit ihm über diese Bewertung diskutieren.

Natürlich, den Lehrern geht es doch nur darum zu wissen, wer sie bewertet hat und das sie demjenigen dann ans Bein pinkeln können. Dort wurde ja auch diverse Male darüber geredet, dass die Schulen auch selbst Evaluierungen durchführen. Diese laufen ja auch anonym ab, also wieso sollte dann die Bewertung bei spickmich nicht auch anonym sein?

Bei uns an der FH werden ja auch immer Evaluierungen durchgeführt, welche auch immer anonym ablaufen. Trotzdem finde ich die immer ziemlich für den A..., da die meisten Dozenten ja eh Beamte auf Lebenszeit sind und ihnen somit nicht passieren kann, was die natürlich auch wissen und deswegen diesen Berwetungen immer recht gelassen entgegen sehen.

Was meint ihr dazu? Haben die Schüler das Recht, die Lehrer zu bewerten? Muss es anonym sein oder wäre eine namentliche Bewertung besser? Wieso über das Internet und nicht in einem Gespräch?

Ich denke schon, dass die Schüler das Recht haben ihre Lehrer zu bewerten. Ich glaube, dass die Seite auch gar nicht so populär wäre, wenn die Lehrer nicht so einen riesen Aufstand (Klagen etc.) gemacht hätten. Das ist ja letztendlich kostenlose Werbung für die Seite und immer mehr Leute werden sie benutzen. Sowas nennt man dann wohl Eigentor der Lehrer.

Ich selbst habe 2 Lehrer in der Familie (wo ich jetzt aber nicht weiß, ob sie dort auch schon bewertet wurden) und die sehen diese Seite auch ehr als lustiges Gimmik im WWW.
 
Ich als zukünftige Lehrerin stehe Bewertungen (noch besser: Evaluation) eigentlich sehr offen und positiv gegenüber. Allerdings glaube ich nicht, dass eine Plattform wie spickmich dazu wirklich geeignet ist. Ich glaube, dass die Anonymität des Internets gerade dazu herausfordert, nach Lust und Laune zu bewerten... fand ich heute mal die Aufgaben zu schwer, geb ich miese Noten... bin ich mit dem falschen Fuß aufgestanden...gibt es auch miese Noten usw.
Auch bei "ernsthaften" Bewertungen fallen die Rechtfertigungen eher kurz aus oder komplett weg. Wenn dann noch Dinge wie das Aussehen bewertet werden (die Lehrerin ist dick, also kriegt sie mal ne 6!), wobei dies absolut nichts mit der Kompetenz zu tun hat, dann sind solche Bewertungsportale erstrecht fragwürdig.
Ich würde es vielmehr unterstützen, wenn den Schülern vom Lehrer / der Schule direkt eine Evaluationsmöglichkeit geboten wird. Sei es regelmäßig 1x im Monat, am Ende einer Unterrichtseinheit oder eines Schuljahres (mE zuwenig) oder frei durch ausliegende Vordrucke, die man z.B. per Computer ausfüllen kann und in einen Briefkasten werfen kann... so ist die Anonymität auch gewahrt, die Bewertung kommt aber direkt dort an, wo sie landen soll... beim Lehrer bzw. dem Kollegium. Somit ist auch gegeben, dass die Lehrer direkt von ihren Schülern bewertet werden und nicht auch durch "Fremde", die sich einfach mal aus Jux und Dollerei quer durch die Namenlisten klicken und schlechte Noten verteilen. Außerdem können solche "direkten" Bewertungen schneller aufgegriffen werden, gerade wenn sie etwas ausformuliert sind ist das Feetback deutlicher und man kann besser drauf reagieren.

Ich persönlich habe bei allen Praktika bisher den Schülern die Möglichkeit gegeben, mich anonym zu bewerten... sowohl Kritik als auch Lob waren willkommen und ich hab mir zu den Meinungen dann auch ernsthaft Gedanken gemacht. Ich denke, als Lehrer muss man sich sein Leben lang weiterbilden, was auch die Persönlichkeitsbildung miteinschließt. Deshalb kann ich für mich nur sagen... Evaluation ja bitte, aber so, dass ich auch etwas für mich draus herausziehen kann!
 
Ich würde es vielmehr unterstützen, wenn den Schülern vom Lehrer / der Schule direkt eine Evaluationsmöglichkeit geboten wird. Sei es regelmäßig 1x im Monat, am Ende einer Unterrichtseinheit oder eines Schuljahres (mE zuwenig) oder frei durch ausliegende Vordrucke, die man z.B. per Computer ausfüllen kann und in einen Briefkasten werfen kann...

An Universitäten ja schon gang und gäbe, würde ich an Schulen auch begrüßen.Ein Problem neber der Anonymität des Internets ist das Alter der Schüler. Man kann von einem 13- oder 14-jährigen nicht immer die Reflektiertheit erwarten die für eine solche Evaluation angebracht wäre. Da heißt es nunmal schnell, 'Lehrerin X ist fett' und 'Lehrer Y ist häßlich wie die Nacht'.

Ich denke es wäre sinnvoller, schon früh bei Kindern die Kritikfähigkeit (sowohl im austeilen als auch im einstecken:ugly:) zu fördern. Lehrer sollten sich bereitwilliger Diskussionen mit ihren Schülern stellen, und Kritik annehmen. Gerade Leerkörper der älteren Schule ziehen ihren Unterricht durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Da ist es, denke ich, oft verständlich, dass sich Schüler ein anderes Ventil suchen.
Im Arbeitsleben sind Evaluationen mittlerweile sehr im Kommen, jede große Firma lässt sowas laufen, warum also nicht auch im Staatsdienst?
 
Hallo,
erst bei uns in der Berufschule haben einige Lehrer eine Fragebogen ausgeteilt,
diese Lehrer sind dan bei uns in der Achtung gestiegen.
Ich würde es gut finden wenn lehere sich die Meinug der Schüler anhören

Gruß
 
Ich als zukünftige Lehrerin stehe Bewertungen (noch besser: Evaluation) eigentlich sehr offen und positiv gegenüber. Allerdings glaube ich nicht, dass eine Plattform wie spickmich dazu wirklich geeignet ist. Ich glaube, dass die Anonymität des Internets gerade dazu herausfordert, nach Lust und Laune zu bewerten... fand ich heute mal die Aufgaben zu schwer, geb ich miese Noten... bin ich mit dem falschen Fuß aufgestanden...gibt es auch miese Noten usw.

Das ist doch schon die eigentliche Kernaussage. Evaluation ist ein durchaus wichtiger Prozess, wenn sich beide Seiten Mühe geben, aber im Internet ist das nicht sinnvoll.
spickmich kann nicht feststellen ob der Schüler wirklich mal in der Klasse des Lehrers war, Schüler können sich absprechen über Schulen hinweg etc.
Eine Evaluation ist ein Prozess zwischen Lehrer/Prof und Lernenden, das gehört in die vier Wände in denen auch unterrichtet wird.
 
Eine Evaluation ist ein Prozess zwischen Lehrer/Prof und Lernenden, das gehört in die vier Wände in denen auch unterrichtet wird.

Da ist doch aber auch schon das nächste Problem. Bei uns an der FH gibt es Studenten, die im ganzen Semester das erste Mal zur Klausurvorbereitung antanzen und dann aber nen Evaluierungsbogen bekommen. Somit macht das doch auch relativ wenig Sinn.

Und der Prozess zwischen Lehrenden und Lernenden besteht vielleicht auf dem Papier und der Grundgedanke ist sicherlich auch richtig, aber wie schon erwähnt, wenn es keine Konsequenzen auf Seiten der Lehrenden gibt, kann man sich auch so eine ganze Evaluierung schenken. Einzig die Gastdozenten stehen ein wenig mehr unter Druck, aber die sind meistens (jedenfalls bei uns) die Dozenten, welche den besten und konstruktivsten Unterricht machen.
 
Aber wieso kann man sich keiner anonymen Bewertung annehmen sondern muss wissen von wem sie kommt? Das war eine Forderung die imGespräch laut wurde. Ändert sich denn dann an der eigentlichen Aussage etwas? Schließlich kann ich auch meinem Lehrer eine schlechte Note geben, wenn mein Name darunter steht. :roll:
 
Aber wieso kann man sich keiner anonymen Bewertung annehmen sondern muss wissen von wem sie kommt?
Damit man sie einordnen kann. Ich kann bei Spickmich Lehrer Hempel aus Buxtehude bewerten als unfähig, arrogant und eigentlich beerdigungsreif. Was nützt diese Bewertung, wenn a) niemand weiß, ob ich Herrn Hempel überhaupt kenne und b) ob ich diese Äusserung ernst meine.

a kann man ausschliessen, indem man solche Bewertungen (anonym) in der Schule durchführt. b kann man nur ausschliessen, indem man sich in die Augen schaut und die Meinung sagt.

Ich habe meinen Lehrern direkt nach dem Abitur meine Meinung mitgeteilt. Bei einigen lag meine Kritik eher im zwischenmenschlichen, bei anderen war es Kritik an der Fachkenntnis. Einige Lehrer haben das brüsk zurückgewiesen. Denen ist aber auch jegliche Kritik im Internet egal. Andere haben gesagt, dass sie das noch nie so gehört haben und versuchen, etwas daran zu ändern. Das würden sie aber nicht, wenn sie das auf einer Internetseite lesen zwischen 500 Kommentaren, die nur abwertend gemeint sind.

Ich hoffe und vermute, dass viele Lehrer in einer offenen Runde sachlich vorgebrachte und untermauerte Kritik durchaus ernstnehmen würden ohne direkt auf "Rache" zu sinnen.

Marty
 
Aber wieso kann man sich keiner anonymen Bewertung annehmen sondern muss wissen von wem sie kommt? Das war eine Forderung die imGespräch laut wurde. Ändert sich denn dann an der eigentlichen Aussage etwas? Schließlich kann ich auch meinem Lehrer eine schlechte Note geben, wenn mein Name darunter steht. :roll:

Ich denke, dass die Bewertungen durchaus anonym sein können und man diese genauso ernst genommen werden sollten. Noch besser fände ich es aber, wenn das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern so gut ist, dass man auch offen, d.h. mit Nennung des Namens oder gleich direkt im Gespräch miteinander umgehen kann und einfach gegenseitiger Respekt und Vertrauen da ist.
Ich würde aber nie von meinen Schülern verlangen, ihren Namen unter eine Evaluation zu setzen... schließlich kommt dann wirklich schnell das Gefühl auf, dass ich evtl. jemanden für seine Ehrlichkeit/Kritik bestrafen könnte... was evtl. bei manchen Lehrern leider sicher auch zutreffen würde.
Allerdings wäre es für mich z.B. auch immer wichtig zu wissen, dass die Äußerungen wirklich von meinen eigenen Schülern kommen und das ist im Internet einfach nicht gegeben.
 
Meine Schule (Fachakademie für Wirtschaft, München) ist TÜV zertifiziert. D. h., dass jährlich anonyme Befragungen bezüglich der Lehrer durchgeführt werden, um eine gewisse Qualität an Unterricht zu gewährleisten. Dabei werden Fragen, über die Lehrkraft persönlich, den Unterrichtsstoff und den Aufbau gefragt.

Daher finde ich die Idee von spickmich.de gar nicht so schlecht. Im Prinzip. Das Problem an der Sache ist jetzt folgende: spickmich.de will mit ihrer Idee Geld verdienen. Schön und gut, aber dient das dem Zwecke der Qualitätssicherung? Eher weniger. Eine Befragung von Seiten der Schule würde viel mehr bringen, da die Daten direkt dem Rektor - oder vielleicht sogar dem Kultusministerium - vorgelegt werden könnten, und diese dann dementsprechende Maßnahmen zur Besserung ergreifen könnten. Das alles ist bei spickmich.de nicht gegeben (oder wendet sich spickmich.de an die Rektoren der Schule?). Zudem ist das Ganze Datenschutztechnisch äußerst fragwürdig.

Fazit:
Qualitätsmanagement an Schulen (mit anonymen Fragebögen zu Lehrern, evt. Schulgebäude und Organisation) - ja, unbedingt.
Das ganze kommerziell verpacken und verwursten? - nein danke.

p. s. solche Umfragen gibt es nicht nur bei uns in der Fachakademie, sondern auch an der Wirtschaftsschule, der Realschule, der Berufsbildungsschulen, der Technikerschule und allen anderen Schulen der Sabelstiftung auch: www.sabel.de
 
Wir haben an der FH auch eine anonyme Evaluation und damit wird wirklich verantwortungsvoll umgegangen. Ich habe noch niemanden sagen hören, dass ein Dozent da aus irgendwelchen Gründen subjektiv bewertet wurde. Und die Ergebnisse am Ende sind ziemlich hilfreich, weil die Dozenten häufig aus der freien Wirtschaft, oder eben von der Hochschule engagiert sind. Wenn es über einen längeren Zeitraum überhaupt nicht läuft, dann bekommt der Dozent halt keine Kurse mehr.

Und da sind wir beim Hauptproblem: Was kann eine Schule unternehmen, wenn ein verbeamteter Lehrer schlecht abschneidet? Nichts!

Jedem Lehrer eilt sowieso schon ein Ruf voraus und das nicht nur bei den Schülern, sondern auch im Kollegium. Und wenn es möglich wäre, dann wäre gegen den einen oder anderen Lehrer ganz sicher schon was unternommen worden.
 
Halte das für eine sehr gute Idee

Im Allgemeinen denke ich, dass dort fair bewertet wird

Natürlich haben die meisten Lehrer Angst davor

Wenn man dort schlecht bewertet wird, ist das natürlich ärgerlich

Meiner Meinung nach sollte eine Schule so etwas jährlich durchführen

So könnte man schlechte Lehrer entweder eine Chance geben sich zu verbessern
oder sie direkt feuern

So würde das Niveau an den Schule gesteigert werden und die Schüler lernen mehr

Hierbei ist nur das Problem, da es Lehrer gibt, die gut bewertet werden würden, aber keine gute Lehrer sind

Z.B. ein Lehrer, der immer freundlich ist, Noten verschenkt würde vermutlich gut bewertet werden, auch wenn man bei ihm nichts lernt

Ein Lehrer der den Schülern viel beibring, aber sehr streng ist und hart bewertet, würde schlecht bewertet werden

Ein schwieriges Thema, aber der Grundgedanke ist wirklich gut
 
Meiner Meinung nach sollte eine Schule so etwas jährlich durchführen

So könnte man schlechte Lehrer entweder eine Chance geben sich zu verbessern
oder sie direkt feuern
Du bist also der Meinung, Schüler sollten jährlich durch Abstimmungen über den Job des Lehrers entscheiden dürfen? Welche Qualität an Lehrern Du nachher hast, kannst Du Dir wohl denken.

Marty
 
Ich finde das gut. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass manche Lehrer einfach im falschen Beruf arbeiten.
Lehrer heisst auch, gleichzeitig ein wenig Erzieher zu sein und dementsprechend diplomatisch mit den Schülern umzugehen.

Das hat mir bei einigen Lehrern gefehlt, deren Umgangsmethoden reichlich bedenklich wirkten.

Die Lehrer sollten diese Plattform nicht als persönlichen Angriff sehen, sondern eher darüber nachdenken, warum sie so bewertet werden, und an ihrem Verhalten etwas ändern.

Würde diese Anonymität der Bewerter aufgehoben, sähe ich die Gefahr des Mobbings Lehrer gegenüber den bewertenden Schülern. Eventuell würden die Lehrer nicht offen auf diese Schüler zugehen, sondern sie schweigend auf den Kicker nehmen.
 
[...]Ich glaube, dass die Anonymität des Internets gerade dazu herausfordert, nach Lust und Laune zu bewerten... fand ich heute mal die Aufgaben zu schwer, geb ich miese Noten... bin ich mit dem falschen Fuß aufgestanden...gibt es auch miese Noten usw.

Ok, soll es geben.
Aber gerade ich, auch noch Schüler(12JG), bemerke immer wieder, dass das bei den Lehrer genau so ist.
Man merkt ja als Schüler selbst, wie man sich gerade anstrengt und mitarbeitet. Und dass die (mündl.) Noten dann abweichen, kann man teilweise nicht nachvollziehen.

die Bewertung kommt aber direkt dort an, wo sie landen soll... beim Lehrer bzw. dem Kollegium.



Entgegen der Anmerkung von Spickmich:
https://www.spickmich.de/forteachers schrieb:
Liebe Lehrer,

diese Seite dient Ihnen zur Bestätigung Ihrer guten Arbeit, aber auch als Denkanstoß für eine mögliche Verbesserung Ihres Unterrichts. [...]
würde ich sagen, dass die Bewertungen auf Spickmich unter keinen Umständen ernst zu nehmen sind. Darüberhinaus sollten sie von den Lehrer noch weniger ernst genommen werden, als von den Schülern.
Gucken Schulen, bevor sie neue Lehrer an ihre Schule holen, erst bei Spickmich, ob den Schülern die Lehrer auch gefallen haben?
Schlimm wäre es.
Wissen Schüler, wie über sie auf den Schulkonferenzen(ohne SV, etc.) / im Lehrerzimmer geredet wird?
Schlimm wäre es wohl ebenfalls.

Fazit:
Wenns geht, sollte man die Seite nicht allzu ernst nehmen. Allerdings sollte bei Spickmich wohl noch konsequenter gegen beleidigende und überaus abwertende Kommentare vorgegangen werden. Beispielsweise könnte man die Kommentarfunktion komplett löschen, dass nur eine reine Bewertung übrig bleibt.
Und, achja, was ist eigentlich mit den gut bewerteten Lehrern? Wie schaffen die das? :p
 
Die Lehrer sollten diese Plattform nicht als persönlichen Angriff sehen, sondern eher darüber nachdenken, warum sie so bewertet werden, und an ihrem Verhalten etwas ändern.
Manchmal legen es die Schüler aber sicherlich genau auf einen persönlichen Angriff an. Wenn ein Lehrer mal etwas lauter geworden ist weil einfach keine Ruhe war, dann gibt es halt als kleine Rache eine schlechte Bewertung. Nicht unbedingt in der Oberstufe, aber bei Schülern der 7. oder 8. Klasse kann man sich das durchaus vorstellen.

Der Grundgedanke der Seite ist ja wirklich gut, bloß lässt sich das Konzept nicht wirklich vernünftig umsetzen.
Und wenn die Schüler erstmal alt genug sind, dann sollten sie sowieso ganz normal mit den Lehrern über Schwierigkeiten reden können, auch ohne irgendein Bewertungssystem.

Man merkt ja als Schüler selbst, wie man sich gerade anstrengt und mitarbeitet. Und dass die (mündl.) Noten dann abweichen, kann man teilweise nicht nachvollziehen.
Ein bisschen Subjektivität ist wohl immer dabei, egal ob bei Schiedsrichtern oder bei Lehrern. ;) Dagegen kann sich niemand so richtig wehren.