Ich denke es gibt so Themenblöcke wie z.B. Natur oder Reise, bei denen sich inhaltlich wirklich nix tut und auch herzlich egal ist, wer das produziert. Bei politischen oder wirtschaftlichen Themen merkt man aber schon für welche Zielgruppe das vorrangig produziert wurde und ob so eine Doku nur für die Nebeneinnahmen auch international ausgestrahlt werden. Da will ich eigentlich ungern nur die amerikanisch/britische Sicht auf das Weltgeschehen haben. Selbst wenn die Bilder und Interviews zum großen Teil eh aus dem selben Archiv bezogen werden, macht ein französischer Journalist daraus etwas anderes als ein britischer. Und je weiter du thematisch regionaler wirst, desto dünner wird halt auch das Angebot (mengenmäßig und inhaltlich) von National Geographic, BBC und Co. Ich kann mir nicht vorstellen, dass National Geographic z.B. zu europäischen Themen eine ähnlich große Auswahl produziert oder BBC zur deutschen Geschichte.Was auf National Geographic und History Channel läuft (seltener auch bei SyFy), ist meiner Ansicht nach hochwertig, gut bis sehr gut recherchiert und umgesetzt. Für mich stimmt da sowohl die Informationstiefe, als auch die Didaktik (heißt, ich brauche kein Lexikon, um die Informationsflut zu verstehen und schlafe auch nicht ein vor Langeweile). Das macht beispielsweise die BBC genauso gut. Müssten sie aber nicht, weil ich alles schon einmal gesehen habe.
Naja, sowas fällt für mich eher unter Entertainment und vermittelt höchstens die Illusion was sinnvolles zu gucken.Klar gibt es auch "Dokus", die keiner braucht. Wie etwa "Pawn Shop" oder "Axe Men". Aber ist doch schön, dass selbst die Privaten was für die einfachen Geister anbieten.