Warum muss man denn dumme Menschen provozieren? Was wollen die Demonstranten denn damit erreichen? Für mich sind das diejenigen, die eine Reaktion geradezu heraufbeschwören und Stress machen wollen...
Sie können ja demonstrieren gegen was immer sie wollen, aber man muss es nicht auf diese direkt angreifende Art und Weise machen.

die nazies provozieren mit ihren demos doch genauso. also ich fühle mich auch proviziert, wenn die hier in unsere stadt kommen und demonstrieren... und da bin ich bestimmt nicht der einzige, der sich da provoziert fühlt.
 
Eindeutig von den Demonstranten... Wer einen Affen reizt, kann nicht dem Affen die Schuld geben, wenn er sich nicht mehr unter Kontrolle hat... :p

Wer den Affen die Straße überlässt, darf sich nicht wundern, wenn er irgendwann nicht mehr aus dem Haus gehen kann... Von daher ist es mir lieber, wenn dolche Heinis ihr wahres Gesicht zeigen als das man sie weiter den Wolf im Schafspelz spielen lässt und sie ignoriert.

Es sind keine Steine geflogen, man sah keine provozierenden Gesten.
 
Da kann man eben unterschiedlicher Auffassung sein...
Wenn Herr Beck nach Polen fährt und dort von irgendwelchen Schwulenhassern auf einer nicht genehmigten Demo was abbekommt, kann ich ihm eine gewisse Teilschuld nicht absprechen...

Und auch Affen brauchen ihre Schutzreservate... ;)
Oder anderes ausgedrückt: Man wird durch solche direkten Provokationen keinen einzigen Neonazi dazu bewegen seine Gesinnung oder Ideologie zu ändern... Das einzige was man erreicht ist, dass sie sich ein wenig unterhalten fühlen und ihre sinnlose Existenz durch einen weiteren "nationalen Kampf" mit etwas Spannung versehen wird.
 
Oder anderes ausgedrückt: Man wird durch solche direkten Provokationen keinen einzigen Neonazi dazu bewegen seine Gesinnung oder Ideologie zu ändern... Das einzige was man erreicht ist, dass sie sich ein wenig unterhalten fühlen und ihre sinnlose Existenz durch einen weiteren "nationalen Kampf" mit etwas Spannung versehen wird.

Der Aspekt, der hier wichtig ist, liegt woanders. Nicht die Neonazis waren das Ziel, sondern die Nachbarn, diejenigen, die höchwarscheinlich wissen, was für ein Laden da in ihrer Straße/Ihrem Viertel/ihrer Stadt angesiedelt ist, und einfach wegsehen, ihn ignorieren, diese Leute gewähren lassen.

Das wegsehen hat in Deutschland eine zu lange Tradition - nach '45 wollte auch niemand etwas gewust haben. Natürlich provoziert man die Nazis so, aber wenn man aufrütteln will, dann geht das nicht im Flüsterton.

Und wenn diese Nazis gleich den Knüppel aus dem Sack ziehen, dann zeigt es doch, das zumindest ein wunder Punkt getroffen wurde...
 
Habe mir jetzt auch gerade endlich das Video angeschaut. Sagt mal, sehe ich da ein anderes Filmchen als ihr? Da passiert doch gar nichts *lach*

Da stehen 5 Glatzen vor einer Tür und werden von einer Masse Leuten denunziert. Auf einmal klinkt einer der fünf aus (wer weiß warum, der Ton wird wird wohl rausgeschnitten oder überlagert worden sein). Daraufhin eskaliert die Lage ein wenig, die 5 beschützen ihren Laden mit Baseballschlägern. Die Polizei zieht sofort die Waffen, schießt nicht, sondern droht nur - also richtig gehandelt. Einer ist noch immer auf 180 und will sich nicht festnehmen lassen. Er wird einige Sekunden später problemlos und ohne nennenswerte Gegenwehr überwältigt und abgeführt. Der Kommentar dazu: "Die Polizei ist hilflos und überfordert". Kann ich zwar nicht bestätigen, aber wahrscheinlich passt der Ton auch nicht zu den Bildern (Lehrling am Schneidetisch).

So, Leute - und welchen Film habt ihr nun gesehen? Ich dachte wunder, was es nun hier zu sehen gibt...

Gruß,
Photon
 
Zuletzt bearbeitet:
Da stehen 5 Glatzen vor einer Tür und werden von einer Masse Leuten denunziert.
Inwiefern? Ich mein, ich hab nix entsprechendes verstehen können, aber vielleicht du.
Auf einmal klinkt einer der fünf aus (wer weiß warum, der Ton wird wird wohl rausgeschnitten oder überlagert worden sein).
Ganz plötzlich hatten sie auch Handschue an und Baseballschläger in der Hand. :roll:
Daraufhin eskaliert die Lage ein wenig, die 5 beschützen ihren Laden mit Baseballschlägern. Die Polizei zieht sofort die Waffen, schießt nicht, sondern droht nur - also richtig gehandelt.
Das die Polizei überhaupt erst die Waffe ziehen muß, macht doch mehr als deutlich, das da nicht alles richtig lief. Die Route hätte garnicht erst da langführen oder die Spinner hätten sich da garnicht erst aufhalten dürfen. Bei jeder Anti-Rechts-Demo wird man mehrere Meter von den Rechten ferngehalten. Und hier dürfen die sich sogar mit Baseballschlägern wenige Meter vom Demonstrationszug aufhalten!?

'tschuldigung, aber sowat darf nicht sein. Das die ganze Situation dann so kommentiert wird, ist halt typisch Spiegel-TV, hat aber mit der Sache ansich nix zu tun.
 
Daraufhin eskaliert die Lage ein wenig, die 5 beschützen ihren Laden mit Baseballschlägern.

:think: Jetzt muss ich fragen, welchen Film du gesehen hast? mir erschein es nicht so, das der Laden "beschützt" werden musste... In einem weiteren beitrag in Spiegel-TV wurde mit versteckter Kamera gezeigt, das dort im Laden durchaus Volksverhetzendes Material unter dem Ladentisch gehandelt wurde...

Die Polizei zieht sofort die Waffen, schießt nicht, sondern droht nur - also richtig gehandelt.

Ich weiß nicht, abert hast du mal eine Pistole in der Hand gehabt? Der Beamte im Vordergrund läd am Schluss zwar durch, aber von einem ruhigen und überlegten Handlungsablauf ist er weit entfernt - das ist hektisch ud alles andere als souverän!

Einer ist noch immer auf 180 und will sich nicht festnehmen lassen. Er wird einige Sekunden später problemlos und ohne nennenswerte Gegenwehr überwältigt und abgeführt. Der Kommentar dazu: "Die Polizei ist hilflos und überfordert". Kann ich zwar nicht bestätigen, aber wahrscheinlich passt der Ton auch nicht zu den Bildern (Lehrling am Schneidetisch).

Naja, immerhin wirft der Typ noch eine Flasche und auch die festnahme klappt erst nach mehrmaligem nachfassen. Hilflos mag die Polizei nicht wirken, aber überrascht und überfordert.

Und der Ordnungsbeamte, der die Demo benehmigt hatte, ist sogar mitgelaufen (steht im text auf der dazugehörigen Seite. Der war genauso überrascht, wusste angeblich nichts von dr Ausrichtung des Ladens.

Dann liegt das Versäumniss aber auch klar bei den Ordnungsbehörden, die ihren Stall offensichtlich selber nicht mehr kennen...
 
Inwiefern? Ich mein, ich hab nix entsprechendes verstehen können, aber vielleicht du.
Ein gröhlender Mob von Demonstraten (laut Bericht 150 Mann) zieht auf ein Laden zu. Ein Mann mit einem Megafon höre ich sagen: "...es ist ein Nazi-Laden...". Einer der Demonstraten provoziert offensichtlich. Darauf rastet einer der Glatzen aus und geht ohne Waffen auf denjenigen los, wird aber problemlos von der Polizei aufgehalten (ein Polizist stellt sich in den Weg und gut ist). Daraufhin hört man den Mob losgröhlen und aufbegehren, woraufhin die 5 Glatzen zu den Baseballschlägern greifen und sich zur Verteidigung des Ladens vor der Tür aufstellen.

Ganz plötzlich hatten sie auch Handschue an und Baseballschläger in der Hand. :roll:
*lach* Also wenn an meinem Laden ein Demonstrationszug von 150 Demonstraten vorbeimarschiert und gröhlt, habe ich weit mehr in der Hand als Handschuhe und Baseballschläger. Ich würde mich auch nicht freiwillig zusammenfalten lassen - trotz Polizei. Die "Deeskalationstaktik" ist nämlich auch schon oft genug in die Hose gegangen. Aber Gott sei dank ist ja nichts passiert - sie haben sich schließlich nur vor ihrem Geschäft aufgebaut.

Das die Polizei überhaupt erst die Waffe ziehen muß, macht doch mehr als deutlich, das da nicht alles richtig lief. Die Route hätte garnicht erst da langführen oder die Spinner hätten sich da garnicht erst aufhalten dürfen. Bei jeder Anti-Rechts-Demo wird man mehrere Meter von den Rechten ferngehalten. Und hier dürfen die sich sogar mit Baseballschlägern wenige Meter vom Demonstrationszug aufhalten!?
Ja, also das frage ich mich auch. Warum wird die Route genau da entlang geführt? Unbegreiflich, aber vielleicht doch nicht? Schließlich hat so der Spiegel die Bilder bekommen, die er bekommen wollte ;) Vielleicht nicht ganz, es hätte ruhig noch etwas Blut fließen dürfen - am besten von einem der Demonstraten, dann kann man auch noch die Mitleidskarte ausspielen. Du weißt doch, wie Medien ticken...

Gruß,
Photon
 
:think: Jetzt muss ich fragen, welchen Film du gesehen hast? mir erschein es nicht so, das der Laden "beschützt" werden musste... In einem weiteren beitrag in Spiegel-TV wurde mit versteckter Kamera gezeigt, das dort im Laden durchaus Volksverhetzendes Material unter dem Ladentisch gehandelt wurde...

Und weil jemand eine andere gesinnung hat als du, was du ja aus dem Material entnimmst, ist er es nicht Wert geschützt zu werden ? Ist das dein Verständnis von Rechtsstaat ? Das wir Selbstjustiz einführen und sich nicht die Staatsanwalt um solches Material kümmert ?

Naja, immerhin wirft der Typ noch eine Flasche und auch die festnahme klappt erst nach mehrmaligem nachfassen. Hilflos mag die Polizei nicht wirken, aber überrascht und überfordert.

Also das Waffe ziehen fand ich auch überstürzt, aber die Festnahme gelang eigentlich recht gut. Das in einer Festnahme nicht jeder Griff reibungslos klappen muss, ist normal in "nahkampf" wenn man das überhaupt so nennen kann, weil so richtig gekämpft haben sie ja nicht
 
[...] Ich weiß nicht, abert hast du mal eine Pistole in der Hand gehabt? Der Beamte im Vordergrund läd am Schluss zwar durch, aber von einem ruhigen und überlegten Handlungsablauf ist er weit entfernt - das ist hektisch ud alles andere als souverän!
Nee, ich habe noch nie und werde nie eine Pistole in der Hand haben. Aber was hat das damit zu tun, das der Polizist etwaige Gewalt gleich im Keim erstickt? Klar, in Berlin hätte der Polizist wahrscheinlich anders reagiert, in Wismar ist man sowas halt nicht gewohnt. Aber der Polizist zielt nicht auf den Oberkörper, sondern auf die Erde/Beine. Insofern glaube ich schon, dass er die Situation im Griff hat.

Naja, immerhin wirft der Typ noch eine Flasche und auch die festnahme klappt erst nach mehrmaligem nachfassen. Hilflos mag die Polizei nicht wirken, aber überrascht und überfordert.
Gut, von der Flasche sehe ich nichts, aber kann ja sein. Aber er wurde innerhalb weniger Sekunden überwältigt und leistet eigentlich auch keine ernsthafte Gegenwehr. Genauso wird auch reagiert, wenn der linke Mob Pflastersteine auf NPD-Demonstraten wirft. So what? Ist es jetzt nur die Schlagzeile wert, weil es hier Rechte sind oder wie habe ich es zu verstehen?

[...] Dann liegt das Versäumniss aber auch klar bei den Ordnungsbehörden, die ihren Stall offensichtlich selber nicht mehr kennen...
Ja, entweder das oder bewusst, weil eben auch Kameras dabei waren. Wenn es nicht bewusst war (was ich kaum glauben kann), dann muss man natürlich schon etwas am Verstand und Kompetenz der zuständigen Beamten zweifeln.

Gruß,
Photon
 
Ein gröhlender Mob
:roll:
Ein Mann mit einem Megafon höre ich sagen: "...es ist ein Nazi-Laden...".
Das hab ich auch gehört. Du erwähntest aber etwas von Denunzierung.
Einer der Demonstraten provoziert offensichtlich.
Genau um solche Provokationen zu vermeiden trennt man beide Gruppen örtlich.
Darauf rastet einer der Glatzen aus
Einer!? Hatten eigentlich mehrere 'nen Schläger in der Hand.
Daraufhin hört man den Mob losgröhlen und aufbegehren, woraufhin die 5 Glatzen zu den Baseballschlägern greifen und sich zur Verteidigung des Ladens vor der Tür aufstellen.
Yo, man sah regelrecht, wie der Laden kurz vor der Stürmung stand. :roll:
*lach* Also wenn an meinem Laden ein Demonstrationszug von 150 Demonstraten vorbeimarschiert und gröhlt, habe ich weit mehr in der Hand als Handschuhe und Baseballschläger.
Erstaunlich. Bin schon bei einigen Demos mitgelatscht. Das 'ne Schlägertruppe mit Baseballschlägern vor 'nem Laden stand hab ich noch nicht gesehen.
Ja, also das frage ich mich auch. Warum wird die Route genau da entlang geführt? Unbegreiflich, aber vielleicht doch nicht? Schließlich hat so der Spiegel die Bilder bekommen, die er bekommen wollte ;) Vielleicht nicht ganz, es hätte ruhig noch etwas Blut fließen dürfen - am besten von einem der Demonstraten, dann kann man auch noch die Mitleidskarte ausspielen. Du weißt doch, wie Medien ticken...
Es wird langsam peinlich, wie du hier versuchst, die ganze Aktion ins Lächerliche zu ziehen. Es war 'ne Demo gegen Nazis. Was spricht dagegen, vor 'nen stadtbekannten Naziladen zu marschieren und 'ne Zwischenkundgebung zu halten!? Sicherlich hätte das Ordnungsamt das verbieten können, aber ob das vor dem gericht stand gehalten hätte, bezweifle ich. Deshalb hätte die Polizei dafür sorgen müssen, dass diese Azsosialen sich nicht da hinstellen konnten.

EDIT:
Ja, entweder das oder bewusst, weil eben auch Kameras dabei waren.
Ähm, ja. Das Ordnungsamt und damit die Stadt hat natürlich Interesse, dass bundesweit über 'nen Nazischop in ihrer Stadt berichtet wird. Ist ja schließlich typisch für deutsche Städte, mit diese Thema offensiv umzugehen. :roll:
 
Zuletzt bearbeitet:
:roll: Das hab ich auch gehört. Du erwähntest aber etwas von Denunzierung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Denunzieren

Yo, man sah regelrecht, wie der Laden kurz vor der Stürmung stand. :roll:
Na bei so vielen Demonstrationen warst Du wohl doch noch nicht dabei *sfg* Gerade bei politischen Demonstrationen eskaliert die Gewalt sehr schnell. Das wissen die, die an Demonstrationen teilnehmen normalerweise ganz genau, nicht umsonst hat die Antifa stets Helme und Lederjacken mit Protektoren an ;)

Es wird langsam peinlich, wie du hier versuchst, die ganze Aktion ins Lächerliche zu ziehen. Es war 'ne Demo gegen Nazis. Was spricht dagegen, vor 'nen stadtbekannten Naziladen zu marschieren und 'ne Zwischenkundgebung zu halten!? [...]
Absolut gar nichts, wenn man erwartet, dass genau das passiert, was passiert ist (und mehr).

EDIT: Ähm, ja. Das Ordnungsamt und damit die Stadt hat natürlich Interesse, dass bundesweit über 'nen Nazischop in ihrer Stadt berichtet wird. Ist ja schließlich typisch für deutsche Städte, mit diese Thema offensiv umzugehen. :roll:
Na es ist doch bestens, wenn die Glatzen leicht zu provozieren sind und wegen jedem kleinen Fussel ausrasten. Und das vor laufenden Kameras, was will man mehr? So kann man zeigen: "Wismar hat nichts mit den Nazis am Hut und betrachtet sie als zu bekämpfendes Übel".

Naziläden gibt es in jeder Klein- und Großstadt, in Berlin in jedem Bezirk Dutzende. Da macht Wismar absolut keine Ausnahme. Aber hier wäre wahrscheinlich niemand rausgestürmt gekommen, sondern sie hätten sicher den Laden abgeschlossen und gut. Da wusste man wahrscheinlich genau, welche Jungs sich dort aufhalten...

EDIT: Das Wort "Naziladen" verwende ich nur zum besseren Verständnis. Eigentlich sind es Szene-Geschäfte, in denen von Che-Guevara-T-Shirts über EK-Gürtelschnallen, RAF-Flaggen bis hin zu Reichskriegsflaggen und indizierten Tonträgern alles verkauft wird. Je nach Kundschaft überwiegt entweder das eine oder das andere Sortiment und je nach Clientel sind eben entweder hauptsächlich Glatzen oder Punks zugegen. Auch in Tattoo-Shops kann man sich je nach Wunsch auch ein Hakenkreuz tätovieren lassen, nebst der Tatsache, dass es dort auch das eine oder andere Utensil (Schmuckstück) zu kaufen gibt. Jedenfalls ist es hier so, kann mir nicht vorstellen, dass der Laden (sofern es ein Geschäft ist), dort anders verfährt.

Gruß,
Photon
 
Zuletzt bearbeitet:
Und weil jemand eine andere gesinnung hat als du, was du ja aus dem Material entnimmst, ist er es nicht Wert geschützt zu werden ? Ist das dein Verständnis von Rechtsstaat ? Das wir Selbstjustiz einführen und sich nicht die Staatsanwalt um solches Material kümmert ?

Perlini bringt es auf den Punkt: Ich kann in keiner Einstellung des Films eine Situation erkennen, das die Rechten vor irgend jemandem hätten geschützt werden müssen oder sich selber hätten schützen müssen.

Der Fehler liegt einzig und allein in der Tatsache, das der Demonstrationsweg durch diese Straße führte, und das istz ein Verwaltungsfehler, kein rechtsstaatlicher Mißstand!

Das hat nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun, das die kerle einen Baseballschläger zur Hand nehmen. Es war keinerlei aktives Vorgehen gegen den Laden erkennbar, sieht man von der Megafondurchsage mal ab.

Also das Waffe ziehen fand ich auch überstürzt, aber die Festnahme gelang eigentlich recht gut. Das in einer Festnahme nicht jeder Griff reibungslos klappen muss, ist normal in "nahkampf" wenn man das überhaupt so nennen kann, weil so richtig gekämpft haben sie ja nicht

Das Prinzip der verhältnismäßigkeit bei Notwehr/Nothilfe ist dir bekannt? Wenn er mit einem "Hilfmittel körperlicher Gewalt" (u.a. Schlagwerkzeuge wie Knüppel etc.) bedroht wird, hat der Beamte durchaus das Recht, zu den Mitteln zu greifen, die ihn in die Sichere Lage versetzen, im Vorteil zu bleiben. Also ist die Waffe nicht übertrieben, sondern das korrekte Vorgehen.

@Photon: Denunzieren kann man Personen, keine Dinge. Wenn der kerl mit dem megafon sagt, "das ist ein Naziladen" dann kann das schon mal per Deffinition keien Denunziation sein ;).

Und das Nazi-Devotionalien dort gehandelt wurden, sah man bei SpiegelTV im Übrigen gestern abend auch...

nachtrag: Und ich melde ernsthafte Angst um deine Gesundheit an, wenn du versuchst, dort ein Che-T-Shirt zu kaufen... :ugly:
 
Perlini bringt es auf den Punkt: Ich kann in keiner Einstellung des Films eine Situation erkennen, das die Rechten vor irgend jemandem hätten geschützt werden müssen oder sich selber hätten schützen müssen.

Also mal ganz ehrlich. Nehmen wir mal an da hätten 150 NeoNazis vor 4 Ausländern gestanden, die an der Tür ihres Ladens stehen und die Nazis hätten gegröhlt und gerufen und den Laden Gammelfleischladen genannt. Dann wärest du doch der erste der rasches eingreifen gegen Rechts gefordert hätte schon bevor etwas passiert, weil dir die situation ansich zu gefährlich erscheinen würde.

Der Fehler liegt einzig und allein in der Tatsache, das der Demonstrationsweg durch diese Straße führte, und das istz ein Verwaltungsfehler, kein rechtsstaatlicher Mißstand!

Das hat nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun, das die kerle einen Baseballschläger zur Hand nehmen. Es war keinerlei aktives Vorgehen gegen den Laden erkennbar, sieht man von der Megafondurchsage mal ab.

Die Rechtsstaatlichkeit bezog sich nicht auf die handhabe von Baseballschlägern. Sondern darauf das du in einem Satz den Schutz eines Ladens in Verbindung bringst mit Verfassungsfeindlichen Material. Der Zusammenhang kommt da einfach nicht klar rüber. Das mit den Baseballschlägern fand ich auch affig, aber das waren rechtsradikale (sahen jedenfalls danach aus) und von daher wussten die demonstranten wrauf sie sich einlassen.

Das Prinzip der verhältnismäßigkeit bei Notwehr/Nothilfe ist dir bekannt? Wenn er mit einem "Hilfmittel körperlicher Gewalt" (u.a. Schlagwerkzeuge wie Knüppel etc.) bedroht wird, hat der Beamte durchaus das Recht, zu den Mitteln zu greifen, die ihn in die Sichere Lage versetzen, im Vorteil zu bleiben. Also ist die Waffe nicht übertrieben, sondern das korrekte Vorgehen.

Und eine Waffe im Abstand von 2 Metern zu ziehen sichert eine Lage ? Durch ein Handgemenge neben einer Demonstration können nicht unschuldige verletzt werden wenn sich dann ein Schuß löst ? Darum wird auch bei Demonstrationen in erster Linie meist mit Schlagstöcken gearbeitet ? Ich glaub dir gefiel nun wieder nur das Bild das auf Rechte gezielt wurde. Also ich fand das war die einzig unüberlegte handlung der Polizei die Waffen zu ziehen, die hätten direkt Verhaften sollen so wie am Ende den einen. Weiß aber auch nicht wieviele Polizisten noch im Hintergrund dabei waren.
 
[...] @Photon: Denunzieren kann man Personen, keine Dinge. Wenn der kerl mit dem megafon sagt, "das ist ein Naziladen" dann kann das schon mal per Deffinition keien Denunziation sein ;).
Ja, nette Wortspielerei. Aber sie haben ja nicht vor einer Ruine gestanden, sondern vor einem laufenden Ladengeschäft. Folglich wollten sie wohl kaum das Gebäude denunzieren ;)

nachtrag: Und ich melde ernsthafte Angst um deine Gesundheit an, wenn du versuchst, dort ein Che-T-Shirt zu kaufen... :ugly:
Naja, also das weiß ich nicht. Ich bin dort auch kein regulärer Kunde, mich interessieren eigentlich immer nur die indizierten Tonträger. Aber wenn mir im Laden eine RAF-Flagge entgegen springt und um die Ecke die Reichskriegsflagge samt Wehrmachtshelme und dergleichen hängen, dann gehe ich erstmal blauäugig davon aus, dass dort beides auch verkauft wird.

Kann ja auch gut sein, dass es in Wismar anders gehandhabt wird, keine Ahnung. Aber dennoch muss ich sagen, dass wenn vor meinem Laden ein Knilch mit Megafon den Mob gegen mich und meinen Laden aufstachelt, ich mir auch schon etwas gesucht hätte, womit ich mich notfalls verteidigen kann. Dass gleich 5 Leute zur Stelle waren und sie gleich die Keulen zur Hand hatten beweist für mich eigentlich nur, dass es dort wohl häufiger zu Angriffen auf den Laden und die Personen kommt.

Gruß,
Photon
 
Dann wärest du doch der erste der rasches eingreifen gegen Rechts gefordert hätte schon bevor etwas passiert, weil dir die situation ansich zu gefährlich erscheinen würde.

ja, ganz sicher... :yawn:

Und eine Waffe im Abstand von 2 Metern zu ziehen sichert eine Lage ? Durch ein Handgemenge neben einer Demonstration können nicht unschuldige verletzt werden wenn sich dann ein Schuß löst ?
Der beamte mit der Waffe hatte ncihts mit der Festnahme zu tun - schau mal genau hin :p
Darum wird auch bei Demonstrationen in erster Linie meist mit Schlagstöcken gearbeitet ?
Der Polizist geht gegen 2-3 Personen vor, die ihm direkt gegenüber stehen und ihn mit Schlagwaffen zumindest indirekt bedrohen... ich bin kein Richter, aber ich sehe darin kein übertriebenes reagieren... :ugly:
Ich glaub dir gefiel nun wieder nur das Bild das auf Rechte gezielt wurde. Also ich fand das war die einzig unüberlegte handlung der Polizei die Waffen zu ziehen, die hätten direkt Verhaften sollen so wie am Ende den einen. Weiß aber auch nicht wieviele Polizisten noch im Hintergrund dabei waren.
Höre doch auf mit dem Rumgeheule, das ich mit Zweierlei Maß messen würde... es ist langweilig und gehört absolut nicht zum Thema... :yawn: :yawn: :yawn:

Edit:

@Photon: Weiter so! Vielleicht schaffst du es auch noch, den Demonstranten die Schuld am Transrapid-Unfall argumenattiv nachzuweisen... :ugly:
 
Der beamte mit der Waffe hatte ncihts mit der Festnahme zu tun - schau mal genau hin :p

hab ich das irgendwo behauptet ? Ich schreibe über das ganze video und über die gesamten Aktionen. Und wenn du keine Szene im Video hattest in der eine Waffe gezogen wurde und keine verhaftung war, dann haben wir was unterschiedliches gesehen. Ich habe von dem vorgehen der Polizei gesprochen und die haben beides gemacht.

Höre doch auf mit dem Rumgeheule, das ich mit Zweierlei Maß messen würde... es ist langweilig und gehört absolut nicht zum Thema... :yawn: :yawn: :yawn:


Natürlich gehört das zu dem Thema. Immerhin sprechen wir hier eigentlich über die NPD und andere rechte Parteien. Und dabei gehört es auch über vorurteile zu sprechen, die gegenüber diesen Parteien herrschen und auch darüber zu sprechen inwiefern es Menschen gibt die Gewalt gegen Gruppen die sie mit diesen Parteien in Verbindung bringen durchaus tollerieren würden oder zumindest den eindruck vermitteln als ob sie die Gewalt tollerieren würden.