Eckieck schrieb:
Vorteile? Ich hoffe wir driften nicht so weit ab, dass wir jetzt über Vorteile sprechen
Würdest du als Nichtraucher eine Kneipe betreten, wo vor dem Eingang ein Schild mit der Aufschrift "Nur für Raucher!" hängt? :doh:
Fraglich ist ohnehin, welcher Wirt das mitmachen soll! :-? :roll:
 
phip schrieb:
Rauchen ist eine asoziale Handlung, wenn sie in der Öffentlichkeit stattfindet... Und wer asoziales Verhalten rechtfertigt ist nicht vernünftig... Da aber Rauchen und Vernunft nicht einhergehen können, war das ja sowieso klar...:roll:

Asozial: Ein Individuum vollzieht seine persönlichen Handlungen ohne die geltenden gesellschaftlichen Normen und die Interessen anderer Menschen zu berücksichtigen.
Das lässt sich so über alles mögliche sagen, etwa absolut über Autofahren, eingeschränkt über Heizen oder eingeschränkt über Grillen.

phip schrieb:
Aufs Rauchen umgemünzt... Das Individualverhalten des Rauchens tangiert die Interessen der nichtrauchenden Bevölkerung... Der Raucher raucht weiter öffentlich, obwohl es andere stört/stören könnte => asozial
Die meisten stört es nicht, sondern nur eine Minderheit und wen es stört soll eben Raucher meiden.
 
hfkb schrieb:
Toller Schutz, wenn das Verbot "freiwillig" ist und nicht kontrolliert wird! :ugly:
Irgendwie ist die Wortwahl in sich nicht wirklich schlüssig.

Außerdem würde das eher einen Vorteil für die Raucher als für die Nichtraucher bringen. :-?
Die Bürger sollten so mündig sein und sich freiwillig von Raucherbereichen fernhalten wenn sie sich durch den Rauch gestört fühlen.
Bei der Bahn hat das bisher immer gut geklappt gehabt aber man merkte wie schlecht die Luft in den Zügen dann doch war - vor allem wenn voll besetzt war und die Fenster zu waren.

Nichtraucher die das verbot übergehen sollten dann ihre "Raucherkrankheiten" auch nicht behandelt bekommen, denn sie haben schliesslich auch keine Tabaksteuer gezahlt. Das wäre dann eine mögliche Strafe. ;)
 
hfkb schrieb:
Würdest du als Nichtraucher eine Kneipe betreten, wo vor dem Eingang ein Schild mit der Aufschrift "Nur für Raucher!" hängt? :doh:
Fraglich ist ohnehin, welcher Wirt das mitmachen soll! :-? :roll:

Da die tendenz zum Nichtrauchen geht, wird Eckieck wohl in keine Kneipe mehr gehen können mit seiner Einstellung ,ausser er verkraftet es Körperlich und vorallem Geistich,das er dort nicht rauchen darf und raus muss um sich nen Glimmstengel anzuzünden.

Es wird keinen Wirt geben,der sich einer Minderheit wie Raucher anschliessen wird und seine Kneipe zur Räucherbude macht.
 
DocTrax schrieb:
Die Bürger sollten so mündig sein und sich freiwillig von Raucherbereichen fernhalten wenn sie sich durch den Rauch gestört fühlen.
Bald haben wir dann einen Stadtteil für Raucher und einen Stadtteil für Nichtraucher! :roll: ;)

Bevor wir hier auf total utopische Theorien eingehen, sollten wir lieber sachlich weiterdiskutieren.
 
Toomi schrieb:
Da die tendenz zum Nichtrauchen geht, wird Eckieck wohl in keine Kneipe mehr gehen können mit seiner Einstellung ,ausser er verkraftet es Körperlich und vorallem Geistich,das er dort nicht rauchen darf und raus muss um sich nen Glimmstengel anzuzünden.

Es wird keinen Wirt geben,der sich einer Minderheit wie Raucher anschliessen wird und seine Kneipe zur Räucherbude macht.

meinst den wirten faellt es einfach n schild hinzuhaengen, von wegen rauchen verboten..
ich mein, ein raucher wo weiß dass er in dem kaffee/bar was auch immer, nich rauchen darf, wird das doch auch meiden.. oder etwa nich?
 
Leicht fallen wird das einem Wirt nicht ,ein Schild aufzuhängen wo "Rauchen verboten" drauf steht.
Es sind schliesslich auch Kunden.

Die Entscheidung wird ihm aber durch entsprechende Gesetze leichter gemacht.
Und im Interesse aller wird dieser versuchen das einzuhalten.
 
phip schrieb:
Rauchen ist eine asoziale Handlung, wenn sie in der Öffentlichkeit stattfindet

Das ist so stark verallgemeinert einfach Schwachsinn und zeigt genau das Problem der Diskussion, die ich mehrfach angemahnt habe. Würde man sagen "Raucher sollen sich selbst dazu verpflichten, immer darauf zu achten, andere durch ihren Rauch nicht zu belästigen", hätte man doch alle Argumente auf seiner Seite.

Zwar ist mir bewusst, dass es viele Raucher gibt, die auf so etwas nur unzureichend reagieren, aber ich sehe da mittlerweile eine Wechselwirkung. Wenn jemand regelrecht angepflaumt wird und als asozial beschimpft wird, wenn er sich irgendwo draussen eine Zigarette anzündet, entwickelt er natürlich eine gewisse Trotzhaltung bzw reagiert irgendwann gereizt. Also wenn mich jemand an der Bushaltestelle (das Beispiel kam hier schon ein paar Mal) freundlich bittet, aufs Rauchen zu verzichten, bin ich immer (!) dazu bereit, auch wenn aus meiner Sicht genug Platz besteht, dass der Rauch ohne andere umzubringen in den Himmel aufsteigen kann (aber das schätzt man ja als Raucher schonmal schnell falsch ein).

Du beleidigst hier Raucher pauschal Raucher als asozial, auch wenn sie idR auf Bitten von Nicht-Rauchern reagieren. Auch ignorierst du die Möglichkeit, dass Raucher mit Leuten öffentlich zusammen sein können, die das Rauchen nicht stört, oder unter freiem Himmel soviel Abstand zu anderen haben können, dass es niemanden stören kann (höchstens Leute, die Zigaretten förmlich suchen, um sich darüber zu ereifern).
 
nessali schrieb:
meinst den wirten faellt es einfach n schild hinzuhaengen, von wegen rauchen verboten..
ich mein, ein raucher wo weiß dass er in dem kaffee/bar was auch immer, nich rauchen darf, wird das doch auch meiden.. oder etwa nich?
Es kommt eben auf das selbe heraus, nur ist es schwieriger und teuerer ein allgemeines Rauchverbot zu kontrollieren als einfach raucherbereiche auszuweisen. Aber der Staat hat ja genug Geld.

bennsenson schrieb:
Zwar ist mir bewusst, dass es viele Raucher gibt, die auf so etwas nur unzureichend reagieren, aber ich sehe da mittlerweile eine Wechselwirkung. Wenn jemand regelrecht angepflaumt wird und als asozial beschimpft wird, wenn er sich irgendwo draussen eine Zigarette anzündet, entwickelt er natürlich eine gewisse Trotzhaltung bzw reagiert irgendwann gereizt. Also wenn mich jemand an der Bushaltestelle (das Beispiel kam hier schon ein paar Mal) freundlich bittet, aufs Rauchen zu verzichten, bin ich immer (!) dazu bereit, auch wenn aus meiner Sicht genug Platz besteht, dass der Rauch ohne andere umzubringen in den Himmel aufsteigen kann (aber das schätzt man ja als Raucher schonmal schnell falsch ein).

Du beleidigst hier Raucher pauschal Raucher als asozial, auch wenn sie idR auf Bitten von Nicht-Rauchern reagieren. Auch ignorierst du die Möglichkeit, dass Raucher mit Leuten öffentlich zusammen sein können, die das Rauchen nicht stört, oder unter freiem Himmel soviel Abstand zu anderen haben können, dass es niemanden stören kann (höchstens Leute, die Zigaretten förmlich suchen, um sich darüber zu ereifern).
full ack
 
hfkb schrieb:
Würdest du als Nichtraucher eine Kneipe betreten, wo vor dem Eingang ein Schild mit der Aufschrift "Nur für Raucher!" hängt? :doh:
Fraglich ist ohnehin, welcher Wirt das mitmachen soll! :-? :roll:
Selbstverständlich nicht! Darum geht es doch. Drücke ich mich so undeutlich aus? ;)

Toomi schrieb:
Da die tendenz zum Nichtrauchen geht, wird Eckieck wohl in keine Kneipe mehr gehen können mit seiner Einstellung
Sollte ich auch weiterhin rauchen, ist dies der Fall, ja.

Toomi schrieb:
,ausser er verkraftet es Körperlich und vorallem Geistich
och QQ

bennsenson schrieb:
Wenn jemand regelrecht angepflaumt wird und als asozial beschimpft wird, wenn er sich irgendwo draussen eine Zigarette anzündet, entwickelt er natürlich eine gewisse Trotzhaltung bzw reagiert irgendwann gereizt.
:yes:
 
Ich - obwohl selbst Raucherin - bin für ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden. Dazu gehören auch Kneipen und Gaststätten.

Ich weiß, dass ich meine Gesundheit schädige durch meine Raucherei - aber ich möchte es auch bei mir belassen. Freiwillig rauchige ich nicht in Gegenwart von Nichtrauchern und in Gaststätten, in denen ausser mir niemand raucht.

Was ich allerdings nicht mag, ist, wenn mich militante Nichtraucher anflaumen, wenn ich z.B. auf der Straße und in offenem Gelände eine Zigarette rauche, denn dort ist aus meiner Sicht die Gefährdung der Nichtraucher (ausser, sie hängen mir direkt würgend am Hals) durch die stetige Luftzirkulation nicht gegeben.

Man mag mein Rauchen an "frischer Luft" als schlechtes Beispiel anprangern - doch ward Ihr mal beim rheinischen Strassenkarneval, wo volltrunkene Erwachsene bei den Kinderumzügen durch die Schulklassen taumeln und dünn bekleidet Verabredungen für die nächsten Stunden treffen? Da wird selbst mir als Erwachsener schlecht - und die Kinder der "Veedels-Umzüge" können sich nicht wehren, denn die Grundschüler im Rheinland sind seitens der Schule verpflichtet, an diesen "Karnevalsumzügen" teilzunehmen. (Bitte entschuldigt meine rüde Ausdrucksweise, doch für mich sind diese "Kinderumzüge" nur Billigpuffs zu Fuß).

Ob es sich die militanten Nichtraucher unter Euch nun vorstellen können oder nicht: Lieber sehe ich Kinder mit einer Zigarette in der Hand als volltrunken unter einer besoffenen mitt-vierziger "Frohnatur" bei rheinischen (nicht nur Kölner) Karneval.
 
Diese Ausgrenzung der Raucher ist widerwärtig.
Dann soll man doch bitte konsequent sein und Tabak zu einer illegalen Droge erklären, mit allen Konsequenzen. Aber nicht so eine Apartheidpolitik in klein. Das ist einfach nur widerlich.
 
BassHammer schrieb:
Dagegen spricht schon mal das der Gute Herr Schoppmann hartnäckig leugnet, dass passives Rauchen in irgendeiner Form Schaden kann :yes:
Ähm, es geht hier um Raucherflugzeuge bzw. Raucherkneipen. Was spielt da die Schädlichkeit von Passivrauchen für 'ne Rolle!?
 
perlini schrieb:
Ähm, es geht hier um Raucherflugzeuge bzw. Raucherkneipen. Was spielt da die Schädlichkeit von Passivrauchen für 'ne Rolle!?
Na vielleicht die Tatsache das dort nicht nur Raucher arbeiten? Oder ist es neuerdings Pflicht das man Raucher sein muß um in der Gastronomie zu arbeiten, oder im Bereich der Luftfahrt? Soweit mir bekannt, sind wir davon glücklicherweise noch einiges entfernt ;)