Quassel-Thread - für alle Wettbewerbe!

Hmm LennStar, Du hast ganz oft den Begriff schnulzig oder schrullig verwendet..ist mir mal so aufgefallen.
Ich denke die meisten schreiben das so, wie sie es für sich am liebsten lesen würden, das ist aber nicht umsetzbar, nicht ohne Übung auf jeden Fall.
ich glaueb die Welt kann froh sein, dass ich nicht in Erwägung ziehe Schriftstellerin zu werden, das wäre gaaannnzzz schlimm :)

Vielen Dank auf jeden Fall für Deine ziemlich umfangreiche Kritik. Sollte mich noch einmal der Hafer stechen, so würde ich die Basis noch etwas mehr ausfeilen. Aber das kann dauern :)
MiMo, Deine Kritik wäre mir auch noch sehr wichtig.....Bütte wenn Du mal Zeit dafür hast.
 
Also ich würd mich auch freuen, MiMo's Kritik auch irgendwann noch zu bekommen :) Man muss sich ja schließlich auch weiterentwickeln und wie geht das besser, als wenn man konstruktive Kritik erhält :)
 
Möchte nur auf einen Punkt direkt eingehen: du schreibst, du weißt nicht, welchen Pfad er geht. Zwei oder drei Zeilen darüber habe ich geschrieben, dass er den Weg bis zu einer Gabelung langgeht, da ist doch wohl logisch, dass dann von da zwei Wege abgehen müssen und er einen der beiden weitergehen muss.
Und die Frage ist immer noch welchen - nach rechts oder links? (Wenn ich das jetzt noch richtig im Kopf habe.)


@Dragonllilly: Nur damit wir uns nicht falsch verstehen - wenn ich etwas als schnulzig (schrullig oder sonstwas) bezeichne heißt das nicht automatisch, dass es schlecht ist. (Aber so etwas kann sehr schnell schlecht werden.)
Ähm... (wie soll ich das erklären? *kopfkratz*) Das ist eine Art Quantifizierung. Den Hang zur Schnulzigkeit haben viele, mich zwickt das auch manchmal, nur das Problem ist, dass man nicht übertreiben darf. In meinem Stammforum erwähnen wir größere Anzeichen von Schnulzigkeit deshalb normalerweise, damit der Betreffende weiß, dass es angekommen ist. Wir halten uns damit untereinander etwas an der kurzen Leine. Im Normalfall besteht nämlich der Wunsch, nicht zu schnulzig zu werden.

Grundsätzlich negativ meine ich es erst, wenn ich "übermäßig schnulzig" oder so schreibe. Ein Wort allein ist halt nur der Eindruck - und manchmal möchte der Autor ja auch gerade durch übertriebene Schnulzigkeit etwas zum Ausdruck bringen.
 
Sodele hier mal ein paar Anmerkungen zu den folgenden Stories:

Türkiser Planet (wundertuetchen)


Der Anfang wirkt noch extrem "herausgepresst".
Richtig wäre es auserdem "Lies bitte weiter, denn" (du hattest stehen "Lese bitte weiter, weil..."
dann gehts gleich weiter mit "erklärt viel von meinem Verhalten heute".
Besser wär da auch "erklärt mein heutiges Verhalten" oder sowas.

Insgesamt passen manchmal die Zeiten nich zusammen. Beispiel:

"Farin du Winzling..." dann kommt dein Einschub "Er kann es nicht ausstehen, dass ich dieses Jahr schon mitmachen darf"

wenn du die Erzählzeit in der Vergangenheit beginnst, dann auch dabei bleiben ;) Auch wenn der Vorgang des "Nicht ausstehens" noch anhält. Aber irgendwie passt das so nich ganz.

An sich is der Inhalt relativ schlüssig und liest sich gut, aber manchmal hast du kleine Ausdrucksschwierigkeiten, die ich mir persönlich nur so erklären kann, dass du manchmal ein wenig unter Zeitdruck standest und den Text kein zweites mal durchgelesen hast. Kann das sein?
Beispiel: "Weil, anders als ihr denkt..." das kann man so einfach net sagen *g*
oder "Probierte sie einen Fluchtweg zu finden?" Probieren geht über studieren, richtig, aber hier wäre "Versuchte" definitiv besser ;)
"Einmal als ich noch klein war, bin ich mit ein paar anderen ganz dicht zum Festfeuer geschlichen und wir haben zugeschaut"
alles stilistisch ein wenig holprig.

Nichts destotrotz wie oben schon geschrieben, sehr fantasievoll und gut erzählt. War bei mir eine der Favoriten-Stories ;)

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Sonambulo (Sonambulo)

Fang ich auch gleich beim ersten Satz an:
"Jede Nacht wandere ich [...]. Ich ging über die höchsten Bergspitzen"

Auch hier ZEITEN beachten. Da gabs auch einige andere Beispiele für.

Dann noch einmal Ausdrucksweise: "Und trotzdessen, dass es mir so schlecht ging..."

Insgesamt fand ich die Story sehr verwirrend. Auch passt sie nich so ganz in mein "Fantasy"-Schema. Das is eher ne traurige Story und ich hatte das Gefühl, dass aufgrund der vielen Emotionen darin, halt beim ZEITLICHEN einiges auf der Strecke geblieben ist.

Naja, aufgrund dem fehlenden Fantasy-Bezug hab ich die Story weniger gut bewertet.


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Ein Traum (DragonLilly)

Ganz gute Story, Handlung relativ schlüssig.
Aber auch hier einige zeitliche Verirrungen.
"Im Stall trat sein Schwarzer [...], er hat genau gespürt, dass sein Herr bald kommen würde".
"...aber wie lange würde es dauern, bis Jack es bemerkt?"
"...er hat sie beide sehr geliebt und doch meinte er immer.."

Insgesamt somit oberes Mittelfeld.
hab mir da relativ wenig angestrichen, weil es sich gut gelesen hat. ^^
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Flötenmädchen (Ambro)

Keine Frage, Highlight.
Vollkommen das FantasySchema getroffen. Ich hab kaum Fehler entdeckt, weder zeitlich noch stilistische (Ausdruck). Man merkt direkt, dass du die Story wirklich mehrmals durchgelesen und korrigiert hast (im besten Fall wars beim ersten Mal schon so perfekt *g*)

Mehr kann ich eigentlich gar nicht sagen. Verdientes Endresultat ;)
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Insgesamt hab ich net sonderlich viele Tipps, aber wenn ihr was erzählt, sei es ein Märchen oder eine Story, schmückt das so gut aus, wie es geht.
Es is wichtig, dass man nich schreibt "Das Volk wanderte aus dem einen Land in das andere und sah eine tolle Landschaft" sondern irgendwie auf diese Art: "Das Volk der XYZler, lebte vor langer Zeit. Mit Ochsenwagen, Kamelen, Ziegen und Hunden machte es sich auf eine große Reise. Diese Reise führte sie durch eine Ebene, über einen Berg, durch ein Tal, blablabla. Nach mehreren Tagen erreichten sie endlich ihr Ziel. Den Wald von hullubullu, in dessen Schatten sie sich niederliessen. Die Eichen standen sicher shcon etliche Jahrzehnte in dieser Region..."

nur mit extrem vielen Gefühlen und konkreten Symbolen kriegt der Leser ein gescheites Bild vor Augen.
"kaltes klares Wasser" ist schon relativ eindeutig. Aber wenn man schreibt, dass es "von den Händen perlte und angenehm kühl schmeckte und von den Mundwinkeln herabrann..." hört sich das ganze gleich noch viel besser an.

Sonst, ja... bitte die Zeiten beachten *g* Die beste Erzählzeit ist meines Erachtens das Präteritum...

Präteritum des Vergangenen

Das Präteritum drückt Sachverhalte und Geschehen aus, die im Sprechmoment vergangen, abgeschlossen sind.

Hannibals Truppen überquerten die Alpen.
Während der Besatzungszeit hungerte die Bevölkerung
Sie arbeitete als Marketingdirektorin.
Ich verschlief und kam zu spät zur Arbeit.

Das Präteritum wird in der allgemeinen und in der Dichtersprache verwendet. Es ist das Haupttempus der Erzählung: Es ist die Zeitform, die normalerweise für erfundene Erzählungen und wahre Tatsachenberichte verwendet wird. Präteritum und Perfekt

Das Präteritum hat die gleiche Bedeutung wie das Perfekt des Vergangenen. Die Beispielsätze können auch im Perfekt verwendet werden, ohne dass sich dabei die Bedeutung verändert.

Hannibals Truppen haben die Alpen überquert.
Während der Besatzungszeit hat die Bevölkerung gehungert.
Sie hat als Marketingdirektorin gearbeitet.
Ich habe mich verschlafen und bin zu spät zur Arbeit gekommen.

Stilistisch ist es meist besser, in Erzählungen das Präteritum zu verwenden.

In der Allgemeinsprache wird im Norden des deutschen Sprachraums eher das Präteritum, im Süden eher das Perfekt verwendet.

Das Präteritum kann NICHT das Perfekt des Vergangenen mit Auswirkung auf die Gegenwart ersetzen.
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Danke MiMo für deinen Kommentar :) Als zukünftige Deutschlehrerin kann ich ja froh sein, dass du weder große stilistische Fehler noch Tempusfehler gefunden hast *g* Wäre mir doch ziemlich peinlich :mrgreen:
 
Auch ich danke für deinen Kommentar MiMo. Ich gelobe Besserung, ist ja mein erster Versuch gewesen.
Dein letzter Satz zu mir baut mich natürlich wieder auf ;) und ich mach mich asap an eine Fortsetzung (nachdem ich den ersten Teil korrigiert habe :mrgreen:)
 
@Ambro: dann sind wir ja "bald Kollegen"
:biggrin:

@wundertuetchen: Ja, wäre echt schade, wenn die Story nich weitergeht ;)
 
Oh vielen Dank für die Kritik,
ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden, denn ich hatte ja keine Zeit und war zu dem Zeitpunkt schon in Asien.
So entstand die Story innerhalb extrem kurzer Zeit (ich glaube keine 2 Stunden).
Dankööö
 
nächstes Mal einfach jemanden Korrekturlesen lassen ;)

cmdr hat das bei mir mal sehr ausführlich gemacht :ugly: aber hat geholfen!
 
hm... du hast doch gesimst ^^ da hättest doch mal eben nachfragen können! ;)

was hat denn überhaupt sone sms gekostet? sicher n schweinegeld, oder?
 
hm... du hast doch gesimst ^^ da hättest doch mal eben nachfragen können! ;)

was hat denn überhaupt sone sms gekostet? sicher n schweinegeld, oder?

*gg* nur weil ich Dir simse, heißt es doch nicht das ich solange Netz habe, das ich eine Antwort noch rechtzeitig bekomme :biggrin:
Ach ich hab da überhaupt nicht dran gedacht.

Ich habe die Rechnung für den Monat noch nicht, ich erzähls Dir wenn ich es weiß.
 
Das ist ja mal ein schönes Thema für einen Wettbewerb! Ich bin noch unschlüssig, was ich schreiben soll. 8)

Kommt wieder ein Hinweis auf die Startseite? Oder soll ich mal Links buchen?
 
Hmm.... das Thema ist unheimlich offen... da kann man so viel schreiben! Momentan gehts mir wie bei Hausarbeiten in der Uni... zuwenig Vorgaben sind einfach nicht so mein Ding ;) Mal gucken, ob mir irgendwann ein Geisteblitz dazu kommt!
 
jau, voll zum kotzen immer dieses Studium
"schreiben Sie was sie wollen..." :biggrin:


@Lilly: wenn Jury gesucht, ich wär dabei ;)
 
Hachja... ich weiß nicht, ob Gedicht, Kurzgeschichte oder mal was GANZ anderes...

Aber es wird wohl wieder melancholisch werden... schließlich ist mir erst vor zwei Tagen wieder bewusst geworden, dass Träume immer schöner sind, als die Realität. Andererseits bin ich single und kann gaaaaanz viel Träumen... Hachja... :love:
Von Sternenhimmel, Waldspaziergängen und gemeinsamen Augenblicken, die einen Zeit und Raum vergessen lassen. Hach war das früher noch schön... mit all meinen verklemmten Einstellungen, hoffnungslos Romantischen Träumen und Vorstellungen, die Meilenweit von der Realität entfernt waren...

Ich freu mich schon aufs Schreiben. :) Und habe grade schon ne Idee gehabt, aber ich schlachte ungern so die Realität aus... mhm. :think:
 
Drückt sich Cybo wieder? :biggrin:

Ich denke, ich werde versuchen, ein Gedicht beizutragen. Das habe ich fast schon letztes Mal zugesagt. Mal schauen!