Wirtschaft Qualität "Made in Fernost"?

Taladius schrieb:
[...] Oh halt, wie ich gerade herausgefunden habe stammt das Netzteil meines Computers aus China, Motherboard und Grafikkarte aus Taiwan.
Den Computer hab ich jetzt 1,5 Jahre. Habe noch nie Probleme damit gehabt.
Ja, häufig kommt Elektronik aus diesen Ländern. Diese Artikel sind aber nicht "nachgemacht" oder von Kinderhänden zusammengelötet. Wenn ich mal an das taiwanesische Beispiel Lite-On denke. Die haben jahrelang wirklich ausschließlich nur Schrott produziert, was CD-ROM-Laufwerke angeht. Die Dinger sind stets nach wenigen Betriebsstunden hin und weg gewesen. Mittlerweile haben sie ganz schön aufgeholt in puncto Qualität, aber aus eigener Kraft oder haben sie sich europäisches Know-How in die Firma geholt (für viel Geld)? Aber Taiwan ist im Grunde noch eine etwas andere Liga als China. Dort stellen nämlich vornehmlich namhafte Firmen ihre Artikel her, die meist auch durch eine Qualitätskontrolle müssen.

Trotzdem machen Produkte aus diesen Ländern den europäischen und vor allem deutschen markt kaputt. Ehrlich gesagt möchte ich hier keine Arbeitsbedingungen wie in China haben, nur um konkurrenzfähig bleiben zu können...

Gruß,
Photon
 
Ah ja, natürlich, die Japaner habens vor Jahrzenten ebenso gemacht, damals wars vermutlich genauso verwerflich, heut ist es ok, sie haben sich ja weiterentwickelt.
Die Taiwanesen haben früher ja auch NUR Schrott produziert, aber heute haben sie sich ja weiterentwickelt.
Dasselbe kann man über Süd-Korea, Singapore, HongKong usw sagen.

O ja, die Engländer haben das im 19. Jahrhundert mit Sicherheit auch über Deutschland gesagt, als wir plötzlich anfingen uns zu industrialisieren. :roll:

Photon schrieb:
Trotzdem machen Produkte aus diesen Ländern den europäischen und vor allem deutschen markt kaputt. Ehrlich gesagt möchte ich hier keine Arbeitsbedingungen wie in China haben, nur um konkurrenzfähig bleiben zu können...
Das ist es doch, worum es hier wirklich geht!
Dieses Gerede über mangelnde Qualität usw. ist doch nichts weiter als ein Deckmantel über der zugrundeliegenden Globalisierungsangst, einem unglaublichen Minderwertigkeitsgefühl, dem wir Deutschen uns ja scheinbar gerne hingeben.

Ich kanns nur nochmals allen deutlich hinter die Ohren schreiben:
Wir profitieren mehr von der Globalisierung als das sie uns "schadet"!

Kauft eurem Kram strikt nach dem, ob Qualität und Preis in nem guten Verhältnis zueinander stehen und lasst Nicklichkeiten wie ein Herkunftsland weit außen vor.
 
Taladius schrieb:
[...] Ich kanns nur nochmals allen deutlich hinter die Ohren schreiben:
Wir profitieren mehr von der Globalisierung als das sie uns "schadet"!
[...]
Da bin ich anderer Ansicht. Ich denke, dass uns (Deutschland, nicht Europa) die Globalisierung weit mehr schadet, als es nutzt ;)

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Da bin ich anderer Ansicht. Ich denke, dass uns (Deutschland, nicht Europa) die Globalisierung weit mehr schadet, als es nutzt ;)
der meinung bin ich aber auch !! 8)
und das hat wenig mit dem export/import von waren zu tun.
 
Taladius schrieb:
Dabei besteht die Globalisierung doch aus nichts anderem... ;)
Unter Globalisierung versteht man Prozesse einer zunehmenden internationalen Verflechtung verschiedenster Bereiche unseres Planeten. Diese Intensivierung der globalen Beziehungen geschieht auf allen Ebenen (einzelne Menschen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten) und in allen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation etc.). Die damit verbundenen Veränderungen von ökonomischen, politischen, sozialen, kulturellen, ökologischen und weiteren Verhältnissen werden Globalisierungseffekte genannt.[...]
https://de.wikipedia.org/wiki/Globalisierung
achso na klar ... ;)
 
Mal sehen wie weit der Rest überleben würde, wenn der internationale Warenverkehr einstellt werden würde... :yawn:

Nicht wie der Wikipedia-Autor Ursache und Wirkung, bzw. Begeitumstände in einen Topf werfen.
 
Taladius schrieb:
Mal sehen wie weit der Rest überleben würde, wenn der internationale Warenverkehr einstellt werden würde... :yawn:[...]
Den "internationalen Warenverkehr" gab es schon bei den alten Römern. Die haben auch regen Handel mit den Griechen, Ägyptern und Germanen betrieben.

Aber ein paar Jahrtausende später sind die Verhältnisse anders. Heute können wir mit unserem sozialen Netz, unseren Löhnen und Kosten gar nicht konkurrenzfähig mit Ländern des Nahen Ostens sein - sofern wir uns deren "Gepflogenheiten" nicht anpassen wollen. Wollen wir?

Gibt ja noch eine andere Variante: Einfuhrzölle drastisch erhöhen. Aber das wirkte ja den Interessen der Großkonzerne (und damit der Globalisierung) entgegen...

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Aber ein paar Jahrtausende später sind die Verhältnisse anders. Heute können wir mit unserem sozialen Netz, unseren Löhnen und Kosten gar nicht konkurrenzfähig mit Ländern des Nahen Ostens sein - sofern wir uns deren "Gepflogenheiten" nicht anpassen wollen. Wollen wir?
Schön, daß wir endlich alle ehrlich zum Kernpunkt dieser Diskussion vorgestoßen sind.
Der Nahe Osten wiederum muss uns wohl kaum Sorgen machen, ich denke mal du meinst immer noch den Fernen Osten.
Wie auch immer: Offensichtlich gibt es immer noch Berufe in Deutschland, offensichtlich sind wir also immer noch konkurrenzfähig, wenn auch nicht auf jedem Gebiet, aber das ist doch was gutes, oder nicht?
Wenn sich alle auf das spezialisieren, was sie am besten und billigsten können profitieren schließlich beide Seiten davon.
Und wer sagt denn, daß wir auf chinesisches Niveau runtergehen werden?
Wir treten aktuell zwar auf der Stelle, von einem Rückgang kann ich beim besten Willen nichts feststellen, dafür kommen die anderen immer weiter hoch, was uns freuen sollte.
Der Aufstieg Kontinentaleuropas hat England nicht geschadet, sondern geholfen, der Aufstieg der USA hat Europa nicht geschadet, sondern geholfen (mehr als nur wirtschaftlich), der Aufstieg Japans hat Europa und den USA nicht geschadet, sondern ebenfalls geholfen, der Aufstieg der Tigerstaaten hat nicht geschadet usw.
Ja, der Aufstieg Chinas, Indiens und Osteuropas ist größer und damit umfassender als alles bisher dagewesene, aber er ist nichts Neues, es passiert nichts, was nicht die letzten Jahrhunderte auch schon geschehen, allein der Rahmen ist größer geworden.
So wird es weitergehen bis irgendwann die gesamte Welt auf einem mehr oder weniger einheitlich hohem Niveau leben wird. Ich persönlich bin optimistisch genug zu hoffen, daß ich das noch zu meinen Lebzeiten mitbekommen werde.

Nicht wir sinken auf deren Niveau, sie erreichen unseres. Und zwar nicht indem sie uns runterziehen, sondern in gemeinschaftlichem Wirtschaften, das wir nicht zu fürchten brauchen, denn auch wenn Individuen dadurch Nachteile erleiden werden - die Gesellschaft profitiert von all dem, letztlich sogar die ganze Menschheit.

Photon schrieb:
Gibt ja noch eine andere Variante: Einfuhrzölle drastisch erhöhen. Aber das wirkte ja den Interessen der Großkonzerne (und damit der Globalisierung) entgegen...
Echt? Interessant, da frage ich mich doch, warum dann ausgerechnet die Industrielobby der stärkste Verfechter von Einfuhrzöllen ist...
Zumindest, wenn sie selbst nichts importieren.

Ich hab ja immer gedacht, daß es die Konsumenten sind, die lieber 20.000€ für nen Auto ausgeben anstatt von 40.000€ und die für ihren DVD-Player lieber 50€ hinblättern anstelle von 200€.
Ich Dummerchen! :biggrin:
 
Taladius schrieb:
[...] Der Nahe Osten wiederum muss uns wohl kaum Sorgen machen, ich denke mal du meinst immer noch den Fernen Osten.
Ja natürlich meinte ich den. Das passiert, wenn es über 30° warm ist und man in zwei Themen gleichzeitig schreibt :)

Taladius schrieb:
Wie auch immer: Offensichtlich gibt es immer noch Berufe in Deutschland, offensichtlich sind wir also immer noch konkurrenzfähig, wenn auch nicht auf jedem Gebiet, aber das ist doch was gutes, oder nicht?
Wenn sich alle auf das spezialisieren, was sie am besten und billigsten können profitieren schließlich beide Seiten davon.
Und genau das tun sie ja nicht. In Deutschland wird für sehr viel Geld Know-How entwickelt, geforscht und weiterentwickelt. China kopiert billig und verkauft ebenso billig. Keine Möglichkeit für Staaten wie Deutschland, die immensen Kosten decken zu können.

Dafür beschweren wir uns lieber über die Missachtung der Menschenrechte und die Arbeitsbedingungen in China, haben aber weder die Courage, noch effektive Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. Im Endeffekt bleibt alles, wie es ist und wird für uns schlechter...

Taladius schrieb:
[...] So wird es weitergehen bis irgendwann die gesamte Welt auf einem mehr oder weniger einheitlich hohem Niveau leben wird. Ich persönlich bin optimistisch genug zu hoffen, daß ich das noch zu meinen Lebzeiten mitbekommen werde.
Ich hingegen neige zu glauben, dass es nur zu einem Wechsel kommen wird. Es können nicht alle Länder der Welt ein so hohes Lebensniveau (wie wir) haben und trotzdem gesunde Konkurrenz hervorbringen. Der Endeffekt wäre nur der, dass sich eine Hand voll internationaler Großkonzerne die Macht teilen würden (politisch und wirtschaftlich). Es käme zu Preisabsprachen und letzlich wird irgendein Land, eine Ethnie oder welche Gruppe auf immer bevorzugt und eine andere dafür benachteiligt, um die Lebensqualität der anderen Gruppe sicherstellen zu können. Zu funktioniert nunmal Kapitalismus...

Taladius schrieb:
[...] Echt? Interessant, da frage ich mich doch, warum dann ausgerechnet die Industrielobby der stärkste Verfechter von Einfuhrzöllen ist...
Zumindest, wenn sie selbst nichts importieren.
Ja, um konkurrenzfähig bleiben zu können. Dagegen steht aber die Macht der Konzerne, die importieren (müssen).

Taladius schrieb:
Ich hab ja immer gedacht, daß es die Konsumenten sind, die lieber 20.000€ für nen Auto ausgeben anstatt von 40.000€ und die für ihren DVD-Player lieber 50€ hinblättern anstelle von 200€.
Ich Dummerchen! :biggrin:
Nee, völlig richtig. Aber der einzelne wird sich denken: "Na ich allein kann sowieso nix ändern, also kann ich auch billig kaufen". Das gleiche Prinzip, weswegen immer weniger Leute wählen gehen. Also müsste vielleicht in de Fall doch die Politik eingreifen...

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Und genau das tun sie ja nicht. In Deutschland wird für sehr viel Geld Know-How entwickelt, geforscht und weiterentwickelt. China kopiert billig und verkauft ebenso billig. Keine Möglichkeit für Staaten wie Deutschland, die immensen Kosten decken zu können.
Denkst du nicht, daß du da um einige Nummer zu schwarz malst.
Klar, China kopiert, was es kann, aber darum versuchen die Unternehmen ja auch soviel Kerntechnologie und Wissen aus China herauszuhalten wie möglich.
Und selbst wenn sie kopieren haben sie eben noch immer nicht das gleiche Qualitätsniveau in vielen Bereichen erreicht, werden es evtl. nie erreichen, solange wir uns konstant verbessern.

China hat bislang nur eines: Masse!
Diese Masse ist beeindruckend; das Momentum, von dem sie getragen beneidenswert, aber beides hat ein Ende. Erst danach wird sich zeigen, was sie wirklich können.

Photon schrieb:
Ich hingegen neige zu glauben, dass es nur zu einem Wechsel kommen wird. Es können nicht alle Länder der Welt ein so hohes Lebensniveau (wie wir) haben und trotzdem gesunde Konkurrenz hervorbringen.
Wieso nicht?
Nur entwickelte Länder sind überhaupt in der Lage Konkurrenz zu erzeugen, ein Land wie Angola erzeugt keine Konkurrenz.
Aber das Wort gesund deutet ja an, daß du auch eine Art ungesunder Konkurrzenz zu erkennen meinst.
Konkurrenz ist aber Konkurrenz und nur die Wahl der Mittel unterscheidet da, das positive Resultat ist davon jedoch eher unbeeinflusst.

Photon schrieb:
(...)und letzlich wird irgendein Land, eine Ethnie oder welche Gruppe auf immer bevorzugt und eine andere dafür benachteiligt, um die Lebensqualität der anderen Gruppe sicherstellen zu können. Zu funktioniert nunmal Kapitalismus...
Nein, so funktioniert die "soziale Marktwirtschaft". Denn Dinge wie Zölle bedeuten eben nichts anderes als die Ausgrenzung anderer Völker zugunsten von Teilen der eigenen Volksgruppe.
Kapitalismus ist Konkurrenz pur, das Raubtier, von dem alle so fürchten es würde sie verschlingen, weswegen sie ständig weiterlaufen, sich ständig verbessern, immer optimieren und damit am Ende uns alle weiterbringen.
Man muss nur Angst haben, wenn man nicht in der Lage oder nicht willens ist zu rennen.
Ersteres trifft auf uns nicht zu, beim zweiten hätten wir es nicht besser verdient...
 
Photon schrieb:
Und genau das tun sie ja nicht. In Deutschland wird für sehr viel Geld Know-How entwickelt, geforscht und weiterentwickelt. China kopiert billig und verkauft ebenso billig. Keine Möglichkeit für Staaten wie Deutschland, die immensen Kosten decken zu können.

Das ist in erster Linie Panikmache.
Kopieren mag bei Sportschuhen gehen, oder bei WM Shirts, aber nicht bei HighTech.
Klar kann man einen Transrapid mechansicch nachbauen, man wird ihn aber nie zum laufen bekommen, da die ganze Software nicht kopierbar ist, und es so enge Zusammenhänge zwischen Hard- und Software gibt, dass schon die Verwendung eines anderen Kondensatorherstellers nix mehr laufen kann.

Deutschland hat den großen Vorsprung jahrzehnte bis jahrhunderte langer Erfahrung, und den gilt es zu verteidigen, durch Fortschritt, und nicht durch "Hilfe Mama, die Chinesen sind so böse."

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
Das ist in erster Linie Panikmache.
Kopieren mag bei Sportschuhen gehen, oder bei WM Shirts, aber nicht bei HighTech.
Kelle, was zählt denn alles zu High-Tech? Auch Heimelektronik? Die wird seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich, allenfalls aber billig kopiert und verkauft. Baumaschinen? Die werden auch kopiert und exportiert. Und so viele andere Dinge auch...

Und man darf sich ja China nicht nur als einen großen Billigarbeiterkomplex vorstellen, die in kleinen Fabriken Tag für Tag nur Ausschuss produzieren. Es gibt dort ebenfalls auch ganz helle Köpfe, die durchaus in der Lage sind, für die meisten Geräte gute Firmware herzustellen und auch gute Chips herzustellen (ich denke da an die MOD-Chips der Play Station und dergleichen). Ich habe keine Ahnung, wie umfangreich die Software des Transrapid ist, aber die wird schon monumental sein. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie nicht kopierbar ist.

Aber die Milliarden werden doch ganz woanders gemacht. Nämlich bei Produkten, die in Masse hergestellt und womit der Markt zugeschissen wird. Und das ist eben der Markt der Software, Bekleidung, Heimelektronik, Unterhaltungsmedien und -elektronik, Spielzeug, ............ , Stahlkugeln. Die Deutschen können aber (wenn der augenblickliche Trend so weiter geht) ihre Unkosten nur dadurch decken (und natürlich auch Gewinne machen), wenn die Patente oder die Lizenzen verkauft werden...

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Kelle, was zählt denn alles zu High-Tech? Auch Heimelektronik? Die wird seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich, allenfalls aber billig kopiert und verkauft. Baumaschinen? Die werden auch kopiert und exportiert. Und so viele andere Dinge auch...

High Tech ist das, was wir richtig gut können, und wo andere arge Probleme haben ;-)

Qualität ist etwas, wo wir den Chinesen einiges vorraushaben.
Energie-, Medizien-, Transport- und IT Technik ist etwas, wo wir denen Kilometerweit vorraus sind.

Sich in der jetzigen Situation gegen die Globalisierung zu stellen, bedeutet nix anderes als eine Aufgabe des Wettbewerbs mit der Folge, dass in fünfzig Jahre immer noch von Deutschland gesprochen wird, aber dann als verarmtes Entwicklungsland.

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
[...]
Sich in der jetzigen Situation gegen die Globalisierung zu stellen, bedeutet nix anderes als eine Aufgabe des Wettbewerbs mit der Folge, dass in fünfzig Jahre immer noch von Deutschland gesprochen wird, aber dann als verarmtes Entwicklungsland.
Ich hingegen bin der Überzeugung, dass es so passieren wird, wenn wir nicht schnellstens der Globalisierung entgegenwirken.

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Ich hingegen bin der Überzeugung, dass es so passieren wird, wenn wir nicht schnellstens der Globalisierung entgegenwirken.

Arbeite mal bei ner Truppe, die mehr als 50% des Umsatzes im Ausland macht ;)

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
Arbeite mal bei ner Truppe, die mehr als 50% des Umsatzes im Ausland macht ;)
Ja, diese Großkonzerne sind ja auch die einzigen, die von der Globalisierung profitieren. Alle anderen verlieren - besonders das deutsche Rückgrat: Der Mittelstand. Guter Tausch?

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Ja, diese Großkonzerne sind ja auch die einzigen, die von der Globalisierung profitieren. Alle anderen verlieren - besonders das deutsche Rückgrat: Der Mittelstand. Guter Tausch?

Das ist mir zu pauschal.

Zum einen profitiert der Mittelstand als Subunternehmer von Großkonzernen von der Globalisierung, andererseits gibt es diverse Mittelständler, die auch eigenständig von der Globalisierung profitieren...

gruss kelle!
 
Photon schrieb:
Ja, diese Großkonzerne sind ja auch die einzigen, die von der Globalisierung profitieren. Alle anderen verlieren - besonders das deutsche Rückgrat: Der Mittelstand. Guter Tausch?
Komisch, mein Arbeitgeber macht seit Jahren als Mittelständler neue Exportrekorde. Er verkauft fast 20% seiner (in Deutschland gefertigten) Produkte in Ostasien.

Warum kaufen die nur bei uns? Hast Du eine Erklärung? Die müssten unsere Produkte doch eigentlich kopieren können... Ist noch nicht mal High-Tech, sind nur gewebte Filze.

Marty