News Putzkräfte im Bundestag erhalten Dumpinglöhne

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25 April 2006
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[N] Putzkräfte im Bundestag erhalten Dumpinglöhne

Folgende News wurde am 11.05.2007 um 14:12:43 Uhr veröffentlicht:
Putzkräfte im Bundestag erhalten Dumpinglöhne
DPA-News

Berlin (dpa) - Putzkräfte im Bundestag werden nach Informationen der Gewerkschaft IG BAU mit Dumpinglöhnen abgespeist. Der Reichstag werde von Unternehmen gereinigt, die ihren Mitarbeitern teilweise 5,50 Euro pro Stunde und weniger bezahlten, berichtete die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Freitag in Berlin. Der Mindestlohn im Gebäudereinigungshandwerk beträgt seit kurzem 7,87 Euro. Die Bundestagsverwaltung erklärte, ihr seien weder von der Gewerkschaft noch von anderer ...
 
Es muss halt an allen Ecken gespart werden. Solche Löhne sind garnicht so abnormal. Es gibt z.B. einen großen Textildiscounter, wo der Kunde König ist ;), die Mitarbeiter aber auch so viel erhalten wie hier in den News geschrieben wurde.

Gruß
Gremlin
 
Ich finde das schon traurig. So ein Abgeordneter verdient 7.009,00 €(!!!) im Monat, nur damit er seinen dicken Hintern auf den Stuhl im Bundestag setzt. Und selbst wenn er keine Lust hat sich dort hinzusetzen und lieber zu Hause bleibt oder feiern geht, erhält er trotzdem das gesamte Geld.

Natürlich alles von unseren Steuergeldern. So viel zum Thema "Deutschland spart"
 
Und selbst wenn er keine Lust hat sich dort hinzusetzen und lieber zu Hause bleibt oder feiern geht, erhält er trotzdem das gesamte Geld.

Das stimt so nciht, ich war grade vor kurzem im Bundestag mti einer Führung und dort wurde uns erklärt, wenn Abgeordnete dort zu Versammlungen nicht erscheinen, müssen sie pro Sitzung 300 oder 500 Euro Strafe zahlen!
 
Das stimt so nciht, ich war grade vor kurzem im Bundestag mti einer Führung und dort wurde uns erklärt, wenn Abgeordnete dort zu Versammlungen nicht erscheinen, müssen sie pro Sitzung 300 oder 500 Euro Strafe zahlen!

Davon abgesehen müssen sie auch arbeiten wenn sie nicht gerade im Plenum sitzen, was auch oft vernachlässigt wird ;)
 
Naja hin oder her, ein Politiker verdient viel Geld, ich glaube, da gibt es nicht viel dran zu rütteln.

Aber was macht er für das Geld? Er trifft Entscheidungen, die teilweise sehr weitreichende Folgen haben. Er arbeitet ja nicht nur im Bundestag, sondern auch in den einzellnen Ausschüssen, usw.

Wenn ich mich vorstelle, dass jemand, der bei einem großen Unternehmen, bsp. VW, ziemlich weit an der Spitze steht, mehrere Millionen im Jahr verdient, dann finde ich es durchaus akzeptabel, Politikern ein hohes Gehalt zu bezahlen. Zumal es auch gesichtert sein muss, dass auch gute Leute in die Politik gehen. Wenn ich die Wahl hab, zwischen Politiker mit 100.000€ im Jahr, und Manager mit 4mio€ im Jahr, was mache ich dann denn bitte?

Ein weiterer Aspekt ist, dass die meisten Politiker von vielen Bürgern direkt gewählt wurden, also eine breite demokratische Masse hinter ihnen steht, die sie legitimiert. Wenn so viele Menschen Vertrauen in eine Person haben, kann man sie auch hoch bezahlen.

Naja zurück zum Thema.

Dumping Löhne an sich finde ich schon extrem sch*****, ich glaube, damit spiegele ich auch nichts anderes als die allgemeine Meinung wieder. Aber das grade im Bundestag die Putzfrauen schlecht bezahlt werden (6€ ist schlecht bezahlt) finde ich sogar richtig peinlich.

Naja okay, aber etwas anderes würde einfach gegen die Gesetze des Kapitalismuses gehen, man kann nicht ein kleines Problem ohne den großen Zusammenhang sehen.

Edit: Sorry, hab hier irgendwie Mist gemacht von wegen Doppelpost. Kann ein netter Mod bitte den obigen Beitrag von mir löschen?
 
[..] Ein weiterer Aspekt ist, dass die meisten Politiker von vielen Bürgern direkt gewählt wurden, also eine breite demokratische Masse hinter ihnen steht, die sie legitimiert.

... naja, - in der Regel stehen hinter diesen Wahlen in den meisten Fällen falsche Versprechen und Wahllügen.. ;)
 
Es muss halt an allen Ecken gespart werden. Solche Löhne sind garnicht so abnormal. Es gibt z.B. einen großen Textildiscounter, wo der Kunde König ist ;), die Mitarbeiter aber auch so viel erhalten wie hier in den News geschrieben wurde.

Gruß
Gremlin

*hust*kik*hust *röchel*T€Di*hustundröchel*

Ich kenn jmd. der da arbeitet. und das freiwillig mit 4 € die stunde :yawn:
 
Ungeahnte Möglichkeiten zur Kosteneinsparung:

Outsourcing: Fachbereiche könnten an andere Regierungen vergeben werden, die sich evtl. besser mit der Materie auskennen... :mrgreen:


Personalkosten: Weniger relevante Stellen ( Staatssekretäre und andere "Treppenterrier") könnten durch Personaldienstleister abgedeckt werden.
7,65 € / Std. sollten branchenüblich sein.

Was sich in der Wirtschaft bewährt hat, lässt sich sicher auch auf die Staatsverwaltung umsetzen...