News Priestermangel: Der Papst hätte eine Lösung, aber die wird nicht gewollt

Vielleicht liebäugelt der Vatikan ja auch schon mit einer Reform, aber dort wird eben alles etwas behutsamer und langsam reformiert... (Was aber auch nicht unbedingt schlecht sein muss, denn zu abrupte Reformen könnten im schlechtesten Falle eine Spaltung auslösen...)
Ich hatte ehrlich gesagt gehofft, dass Benedikt die Kraft/den Mut haben würde ein neues Konzil anzusetzen. Wünschenwert wäre es jedenfalls.
 
Das Zölibat unterstreicht aber meiner Meinung nach schon, dass ein Mensch eine besondere Beziehung zu Gott hat und daher sollte es auch erhalten bleiben...
Ach Quatsch, das Zölibat unterbindet ein von Gott geschaffenes menschliches Grundbedürfnis. Ein Priester der sich an das Zölibat hält ist weiter von Gott weg als jeder andere.
Früher - als es noch keine Kondome gab - war das ein probates Mittel um den Bevölkerungszuwachs zu kontrollieren, was der Vatikan immer als Enthaltsamkeit propagiert. Und jetzt sollen Priester aus Ländern mit stärkerem Bevölkerungswachstum rekrutiert werden.

Wer damit nicht zurechtkommt, soll eben kein Priester werden...
Die Kirche ist nichts ohne ihre Priester - soll sie sich doch auflösen?
 
Hm keine Kirche mehr? Waere zu unterstuetzen :).

Naja wie auch immer: Die Katholische Kirche beruft sich auf diese Regeln seit ka 1,5-1,9k Jahre ob die da so schnell _reformieren_? Vorallem Benedikt der ja immer noch son antikondomler is.
 
Naja wie auch immer: Die Katholische Kirche beruft sich auf diese Regeln seit ka 1,5-1,9k Jahre ob die da so schnell _reformieren_? Vorallem Benedikt der ja immer noch son antikondomler is.

Na so alt sind die Regeln nun auch nicht. Sind so ca aus dem 12ten Jahrhundert. bei 1,9k Jahren wäre die Regel der Kirche ja knapp nach Jesu gewesen. Ich glaub da hatte die Kirche noch andere Probleme *g*
 
Und was würdest du problematisch finden ? Also mal ehrlich eigentlich sollte die Predigt noch vorm Gesang stehen in einer Kirche und wenn man den Mann nicht versteht finde ich es schon bedenklich.
Sorry, da habe ich mich wohl nicht gut ausgedrückt: Mir ist an sich die Tatsache egal, welche Hautfarbe der Mensch vorne am Altar hat.
Doof ist nur, wenn man denjenigen nicht verstehen kann.
Speziell auf den Nachbarspriester bezogen: Man versteht ihn genauso schlecht wie seinen Vorgänger in seinen letzten Messen. Bei ihm war es altersbedingt.

Hm keine Kirche mehr? Waere zu unterstuetzen :).
In wiefern wäre das zu unterstützen? 8O
 
In wiefern wäre das zu unterstützen? 8O

Kein Schwein braucht ne Kirche. Kindergaerten sollten sowieso vom Staat gehalten werden, Caritas und co erhalten die meisten Spenden nicht von der Kirche und im grossen und ganzen ist es sowieso nur noch ein Traditionsglaube. Zumal ich es nicht gutheise hier gegen Kondome zu sein und ich sachen wie Hexenverbrennung, Kreuzzuege und Ablasshandel nicht einfach ignoriere. Jemand der vor 10 Jahren als Nazis Menschen getoetet hat, den halt ich mir jetzt ja auch nicht als besten Freund. Die Kirche ist gut ersetzbar...
 
Und wo sollen die über 1 Milliarde Mitglieder dann hin?
Freier Glaube an irgendwas? Oder Glauben direkt abschaffen?
Wodurch wäre die Kirche denn ersetzbar?
 
glaube ist ein hinderniss .. es ist etwas was damals entschtand um ordnung unter die leute zubringen und ganz nebenbei sind paar glucke leute ganz reich davon geworden ..
 
Die Idee an sich ist doch gar nicht mal schlecht, z.B. gibt es in Italien noch weniger Priester als in Deutschland und dort werden zwangsläufig Inder und Tunesier als Priester "rekrutiert". Unser Pastor war z.B 8 Jahre in Südafrika und hat da gearbeitet ;)
 
Ein Hindernis für was oder wen?

Naja vor 500 Jahren hat die Kirchen die Wissenschaft um ueber 100 Jahre aufgehalten.

@Maastaaa Wohltaetigkeitsvereine brauchen keine Kirche. Menschen die in die Kriche gehen wollen, koenne sich auch so treffen. Was macht den die Kirche heutzutage schon noch grossartig? Beerdigungen? Die meisten Friedhoehfe sind eh schon lange gemeindenfriedhoefe.
 
Ich finde das Thema gar nicht mal uninteressant.

Viele Menschen benötigen tatsächlich keine Kirche. Ich pers. auch nicht. Aber für viele ist sie aber auch "Halt", was auch immer.

Man sollte sie aber umgestalten, das wird ja auch in evangelischen Gemeinden umgesetzt.

Ich weiß das nur, weil eine Bekannte da ziemlich aktiv ist. ;)
 
Naja vor 500 Jahren hat die Kirchen die Wissenschaft um ueber 100 Jahre aufgehalten.
Du bist auch gar nicht nachtragend, hm?

@Maastaaa Wohltaetigkeitsvereine brauchen keine Kirche. Menschen die in die Kriche gehen wollen, koenne sich auch so treffen. Was macht den die Kirche heutzutage schon noch grossartig? Beerdigungen? Die meisten Friedhoehfe sind eh schon lange gemeindenfriedhoefe.
Wohltätigkeit benötigt Geld. Das kommt von den Kirchen. Ja, es war schon mal mehr Geld, das da floss. Aber ohne sie ginge es heutzutage einfach nicht. Die Kirchen betreiben Kindergärten, Schulen, Kinderheime, Altenheime, Krankenhäuser...
Mir ist auch klar, daß du dir gleich die Schulen herauspicken wirst und was von Indoktrination bzw. Gehirnwäsche redest, aber das mal beiseite. Es gibt tatsächlich Menschen, die den Glauben als Institution brauchen. Denen gibt das sowas wie ein Lebensziel. Wer bist du, diesen Menschen ihren Traum vom Glück wegnehmen zu wollen?
 
Du bist auch gar nicht nachtragend, hm?


Wohltätigkeit benötigt Geld. Das kommt von den Kirchen. Ja, es war schon mal mehr Geld, das da floss. Aber ohne sie ginge es heutzutage einfach nicht. Die Kirchen betreiben Kindergärten, Schulen, Kinderheime, Altenheime, Krankenhäuser...
Mir ist auch klar, daß du dir gleich die Schulen herauspicken wirst und was von Indoktrination bzw. Gehirnwäsche redest, aber das mal beiseite. Es gibt tatsächlich Menschen, die den Glauben als Institution brauchen. Denen gibt das sowas wie ein Lebensziel. Wer bist du, diesen Menschen ihren Traum vom Glück wegnehmen zu wollen?

Oeh die Kirchen halten irgendwas bei 1-3% an Spenden fuer Wohltaetigkeitsorganisationen. Es geht sehr wohl ohne Kirche... Die Kirchen betreiben in D Schulen? Naja die bekommen Geld dafuer... Geht die Kirche uebrnimmt sowas ne Privatfirma. Bei Altenheime und Kinderheime ist der Geldfaktor auch nicht sehr gross. Sie sind problemlos ersetzbar. Im schlimmsten Fall uebernimmt man halt die Kirchensteuer und laest sie in die normale einfliesen. Btw. es gibt keine Ersatzsteuer fuer Kirchensteuer. Man spart sich also richtig Geld :D

Ach btw. wegen Nachtragend: Wuerdest du nem Kinderficker verzeihen?
 
Btw. es gibt keine Ersatzsteuer fuer Kirchensteuer. Man spart sich also richtig Geld :D
Und genau deshalb wird so ziemlich das gesamte Sozialsystem zusammenbrechen, wenn man die Kirchen da raushält. Es gibt nämlich keine Ersatzsteuer. Wenn nun jeder statt der Kirchensteuer einer anderen gemeinnützigen Organisation spenden würde, dann vielleicht. Aber wer tut das schon?

Ach btw. wegen Nachtragend: Wuerdest du nem Kinderficker verzeihen?
So nach 500 Jahren, bestimmt. Aber nu bleib mal sachlich.
 
Und genau deshalb wird so ziemlich das gesamte Sozialsystem zusammenbrechen, wenn man die Kirchen da raushält. Es gibt nämlich keine Ersatzsteuer. Wenn nun jeder statt der Kirchensteuer einer anderen gemeinnützigen Organisation spenden würde, dann vielleicht. Aber wer tut das schon?


So nach 500 Jahren, bestimmt. Aber nu bleib mal sachlich.

Rofl? Unser Sozialsystem ist nicht von der Kirche abhaengig... Von was traeumst du den nachts oO? Noch nie die Zahlen angesehen inwieweit die Kirche da beteiligt is? Ich habs vorhin schon erwaehnt: Die Hilfsorganisationen erhalten zwischen 1 und 3% von der Kirche. Kirchliche Schulen bekommen Geld von Deutschland und tragen sich nicht selbst. Kindergaerten werden jetzt eh noch weiter ausgebaut und as werden keine Kirchlichen. Der Staat ist nicht auf die Kirche angewiesen...

Und naja nach 500 Jahren, wuerd ichs trotzdem nicht tun. Und diese Analogie ist nicht unsachlich sondern relativ gut. Die Kirche hindert uns ja atm immer noch. Kondomverbot und ja gegen Homosexuallitaet.
 
Hast du Zahlen, die deine Thesen Belegen, oder sagst du das nur so dahin? Ich für meinen Teil weiß, das unsere Kirchengemeinde jedes Jahr einen 5-stelligen Betrag in den Gemeindekindergarten steckt.
 
Die Hilfsorganisationen sind sie Kirche, vielleicht übersiehst du das ja nur aus Versehen. Und dann sag den Satz mit dem nicht angewiesen nochmal, nachdem du dir alles, was Caritas, Diakonie u.ä. ist, weggedacht hast.
 
Noch zum Thema Kirchensteuer: Klar spart man sich Geld, das ist aber auch nicht das meiste. Man spart nicht den kompletten Kirchensteuerbetrag, da sich die Einkommenssteuer erhöht.
 
Noch zum Thema Kirchensteuer: Klar spart man sich Geld, das ist aber auch nicht das meiste. Man spart nicht den kompletten Kirchensteuerbetrag, da sich die Einkommenssteuer erhöht.

Wie soll sich bitte die Einkommenssteuer erhoehen wenn die Kirchensteuer von der Einkommenssteuer berechnet wird oO?

"Beispiel 1: Das Diakonische Werk unterhält Sozialeinrichtungen. Die dafür verwendeten Mittel sind zu 82% Leistungsentgelte (d. h. Geld von Krankenkassen, Sozialamt etc.), zu 10,8 % öffentliche Mittel (Länder und Kommunen); Spenden und Mitgliedsbeiträge machen 3,4 % aus. Die Zuwendungen der Kirche betragen 3,8 %!
Hierbei handelt es sich um eine Schätzung des Diakonischen Werks selbst. "Schätzung" deshalb, weil es bei den Kirchen keinen einsehbaren Haushalt gibt und quasi kanonischen Haushaltsrecht gilt.

Die Zahlen veröffentlicht hat Horst Herrmann "Die Kirche und unser Geld" , Hamburg 1996.

Für den Caritasverband sind die Zahlen sehr ähnlich.

Beispiel 2: Herrman nennt auch noch einige Zahlen aus früheren Jahren: 1984 betrugen die Kirchensteuereinnahmen der EKD 5,156 Milliarden DM; davon wurden für kirchliche Sozialarbeit 674,65 Millionen DM ausgegeben (= 13,1 %).
Im Fall der katholischen Kirche betrugen die Einnahmen aus der Kirchensteuer in 1986 die Summe von 5,802 Milliarden DM, davon sind rund 960 Millionen DM an Einrichtungen und Verbände der Caritas geflossen (= 16,7 %)

Zum Vergleich: Für 1986 betrugen die Gesamtaufwendungen für die Wohlfahrtspflege 46,6 Milliarden DM. Der Kirchenanteil davon beträgt gerade 1,73 Milliarden DM. Der Rest sind Aufwendungen des Staates, finanziert durch Steuermittel.

(Hinweis zur Primärquelle: Goll, E.: Die freie Wohlfahrtspflege als eigener Wirtschaftssektor. Theorie und Empirie ihrer Verbände und Einrichtungen. Baden Badenb 1991 (Diss.)."