Ostseemailer.de steht zum Verkauf

Katrawi,

sind damit auch komplette Geschäfte gemeint, die kann man ja nur inkl. der Kunden und Lieferantenquelle verkaufen.

Ich frage mich halt immer, wie man denn Verbindlichkeiten verkaufen kann. Die Daten von einem Paid4 User schätze ich mal nicht so unheimlich hoch ein, so 30-50 Cent?

@oliscomp, wenn man nichts versteht, einfach an Dieter Nuhr halten.
 
Katrawi,

sind damit auch komplette Geschäfte gemeint, die kann man ja nur inkl. der Kunden und Lieferantenquelle verkaufen.

Ich frage mich halt immer, wie man denn Verbindlichkeiten verkaufen kann. Die Daten von einem Paid4 User schätze ich mal nicht so unheimlich hoch ein, so 30-50 Cent?

@oliscomp, wenn man nichts versteht, einfach an Dieter Nuhr halten.

Jo werde ich tun...

Zum Thema. Ich sehe das Ganze eigentlich auch so wie Columbus. Datenhandel ist das nicht, es wird ein komplettes Projekt verkauft und wenn der Betreiber dies ankündigt und die Möglichkeit gibt innerhalb einer Frist zu widersprechen, sich auszahlen zu lassen und das Konto zu löschen ist das völlig in Ordnung.

Bei der Ebaysache geht es um reine Datenlisten, Adressenhandel und solche Dinge.
 
Na, ist doch schön, wenn wir mal einer Meinung sind. 8)

Probleme bekomme ich immer bei dem Begriff "Projekt." Jeder, der mal Projektmanagement gemacht hat, sollte da Probleme bekommen. Projekte sind nämlich ziemlich genau definiert, so mit Zeitabschritten und so.

Dummerweise gibt es für Projekte auch immer einen Anfang und ein Ende. :mrgreen:

Die werden zwar (zumindest das Ende) fast nie eingehalten, bestehen aber zumindest in der Theorie.

Oliscomp, machst du nicht Wartungen oder so etwas ähnliches in der ganzen Welt?

Als Projekt könnte man z.B. die Umrüstung einer Fabrik mit neuen Maschinen sehen.

Da gibt es einen genauen Zeitplan mit Meilensteinen (geiles Wort übrigens). Nebenbei, hier hat MS sogar mal ein gutes Programm herausgebracht, MS Projekt, ist aber für Kleinanwender zu umfangreich/kompliziert.

Ein Geschäft ist aber niemals ein Projekt, außer man plant wirklich, es zu verkaufen, nachdem man genug User gefunden hat.

Und genau das bringt mich zum Grinsen. So, jetzt aber genug erklärbärt.
 
Ja mach ich, ich bin selbständiger Projektleiter und Service-Techniker in der Photovoltaik Industrie.

Bin da weltweit unterwegs. Aktuell und noch bis irgendwann nächstes Jahr in Patras (Griechenland), danach soll Indien an der Reihe sein und das dauert unter Umständen mehr als 5 Jahre. Wir machen schlüsselfertige Fabriken im Wafering Bereich, also Herstellung von Solarzellen.

Von daher kenn ich mich ganz gut aus mit Projektmanagement, hatte das auch mal irgendwann in der Theorie auf in der Meisterschule gehabt. Ist so wie du meinst. Ein Projekt hat festgelegte Werte, Anfang, Ende, Kosten, Ablauf...jedenfalls in der Theorie. Praxis ist da wieder ganz anders ;-)

Daher ist die Bezeichnung Projekt eigentlich für einen Paidmailer falsch, aber das hat sich so ergeben und es sagt ja auch jeder Projekt dazu. Will da auch nicht so kleinlich sein.

So, nun genug Internet, gehe jetzt an den Strand (welcher etwa 40 Meter von meinem Hotel hier liegt...freu) und hau mir die Sonne auf den Bauch.
 
Dann wünsche ich dir einen angenehmen Strandauftenthalt, bei dem Sauwetter im Augenblick in Deutschland würde ich mich da auch hin wünschen. :-?

Das mit den Projekten regt mich auch gar nicht mehr groß auf, aber wenn man mal einen Kurs mitgemacht hat, muss man ja auch sein Wissen zur Schau stellen. :biggrin:

Aber der eine oder andere Webbi sollte vielleicht mal darüber nachdenken, es gibt auch durchaus preiswerte Lektüre zu dem Thema. Vielleicht bietet ja
sogar die eine oder andere VHS Kurse an? Ich denke mal, mir hat die Schulung schon etwas gebracht, was so Selbstorganisation und Koordinierung angeht.

Nebenbei: Indien kann ziemlich grausam sein. Ein Exkollege hat in Bangalore 40 Kilo verloren, ich wäre da schon fast nicht mehr da. Na ja, der hatte zwar an die hundert, als der hinfuhr, danach war er aber ein ziemlich schmales Hemd. :LOL: Heiß und schwül, nicht jedermanns Sache.

Und man soll niemals in Indien selbst Auto fahren, die haben wohl so einen ganz eigenen Fahrstil. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr interessant, danke für das Einstellen. Ich war bisher eher anderer Meinung. Mal sehen, ob Tigerchen hierzu etwas schreibt, würde mich interessieren.

Gab es nicht mal vor Jahren den Wechsel von Arcor zu Vodaphone im Mobilfunkbereich. Das würde ich ähnlich sehen, da gab es aber sicher keine
aktive Einstimmung der Benutzer, sondern nur eine Mitteilung des Betreibers.
 
Bei Gesellschaften ist es in der Regel anders, da man als Verbraucher nur einen Vertrag mit der Gesellschaft hat. Wem die Gesellschaft am Ende gehört ist datenschutzrechtlich unrelevant. Deshalb geht das bei den großen Unternehmen sehr leicht und bei Klein- und Mittelbetrieben oftmals nur schwierig.

Herr Oswald tritt mit dem Paidmailer als Einzelhändler auf. Man hat also mit IHM, als natürliche Person, einen Vertrag.

Bei Arcor hat man mit der Gesellschaft einen Vertrag - unabhängig davon wem diese gehört.
 
Na ja, es wurde ja nicht die komplette Arcor verkauft, sondern nur die Mobilfunksparte?

Aber das ist ja auch schon ein paar Jahre her und möglicherweise hat sich da die Rechtsprechung auch verändert.

Ist aber ein interessantes Thema, jedenfalls für mich.
 
Jo werde ich tun...

Zum Thema. Ich sehe das Ganze eigentlich auch so wie Columbus. Datenhandel ist das nicht, es wird ein komplettes Projekt verkauft und wenn der Betreiber dies ankündigt und die Möglichkeit gibt innerhalb einer Frist zu widersprechen, sich auszahlen zu lassen und das Konto zu löschen ist das völlig in Ordnung.

Bei der Ebaysache geht es um reine Datenlisten, Adressenhandel und solche Dinge.

eBay sieht das denn aber anscheinend anders, das Angebot wurde jedenfalls entfernt...

Steht ja eigentlich alles da, dass es sich halt nicht nur um Adressenlisten und derweiteren handelt.

"...oder andere Daten, die Namen, Anschriften, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen oder andere zur persönlichen Identifizierung dienenden Informationen enthalten, anzubieten."
 
Kannte ja bisher den Link nicht, aber es bestätigt eigentlich nur das was ich vorher bereits wegen dem Einverständnis und Weitergabe von personenbezogene Daten geschrieben hatte.

Gab es nicht mal vor Jahren den Wechsel von Arcor zu Vodaphone im Mobilfunkbereich. Das würde ich ähnlich sehen, da gab es aber sicher keine
aktive Einstimmung der Benutzer, sondern nur eine Mitteilung des Betreibers.
Wie es mit der Mobilfunksparte war, weiß ich nicht, da wir hierfür einen anderen Provider nutzen.
Letztes Jahr im August ist aber dann der restliche Teil von Arcor zu Vodaphone geworden, jedoch die Bestandsdaten blieben nach wie vor bei Arcor. Das hieß damals, dass manals Arcor-Kunde zwar von Vodaphone versorgt wurde, aber Rechnungen kamen weiter von Arcor und auch die Lastschriften wurden nicht mehr durchgeführt bis zum erneuten erteilen einer Einzugsermächtigung.


@ karottenkopp

Na da hat es dann wohl doch etwas gebracht :mrgreen:


@ Columbus

Ist denn nicht ein Paidmailer als eine Art von Mailingliste anzusehen bzw. enthält ein solcher Dienst mit Userdaten nicht zwangläufige diese welche an ein komplettes Geschäft in solch einem Fall angebunden ist?
Weiß, klingt jetzt ein bisschen verworren *gg*
 
Na ja, das alles ist ja auch ein wenig verworren. 8O

Ist denn nicht ein Paidmailer als eine Art von Mailingliste anzusehen bzw. enthält ein solcher Dienst mit Userdaten nicht zwangläufige diese welche an ein komplettes Geschäft in solch einem Fall angebunden ist?

Könnte man so sehen, man kann es aber auch anders sehen. Es sind ja nicht nur die Adressen und Daten der User, sondern auch das Geschäft dahinter.
 
Du bringst mich ja auf Ideen :evil:

Im Grunde genommen wird alles wieder auf eines hinauslaufen...die User werden mit Sicherheit in Zukunft kein Geld sehen, so leid es mir für die User auch tut.

Im Gegenteil - offene Gelder muss der Betreiber definitiv auszahlen. IMMER ! Dies lässt sich ohne aktive Einwilligung der User auch nicht an wen anderes übertragen. Schuldner bleibt der Betreiber.

Sofern Herr Oswald wirklich die Userdaten ohne AKTIVE Einwilligung weitergibt, können die Usersofort auf Unterlassung fordern und ggf. Schadenersatz geltend machen. Tipp: Die Rechtsschutzversicherung zahlt hier gegebenfalls.Es geht nicht um Wettbewerbsrecht sondern um Datenschutz. Einfach mal anfragen :)

Und noch etwas: In den AGB behält Herr Oswald sich das Recht das Portal zu verkaufen und/oder die Daten wieterzugeben. Dies ist rechtlich ungültig. Eine Weitergabe personenbezogener Daten muss AKTIV zugestimmt werden und darf nicht in den AGB versteckt sein.
Deshalb haben alle Gewinnspiele auch immer zwei Häkchen: Eins für die AGB und eins für die Datenschutzbestimmungen.

Im fall Payback damals war essogar noch härter. Die hatten damals ein extra Kreuzchen für die Weitergabe der Daten, dieses hätte man im Vertrag aber ankreuzen müssen,wenn man es NICHT WILL. Gerichte haben dies für ungültig erklärt! Der Verbraucher muss gesondert darauf hingewiesen werden und AKTIV die Einstimmung dazu geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, das alles ist ja auch ein wenig verworren. 8O

Könnte man so sehen, man kann es aber auch anders sehen. Es sind ja nicht nur die Adressen und Daten der User, sondern auch das Geschäft dahinter.
Sorry, ich sags ja, ziemlich verworren. Hatte mich doch etwas falsch ausgedrückt und meinte statt das [Ebay]Geschäft das Unternehmen (Firma/Gewerbe) selbst, wo ja die Userdaten aus der Datenbank mit angebunden sind.

An Ebay: Alle Mitglieder haben den Empfang von Werbeemails zugestimmt und wünschen diese auch. :LOL:
Da kann man doch nur lauthals lachen, logisch dass dem zugestimmt wurde, ABER hat das irgendwas mit der Weitgabe von Daten zu tun. Ich denke mal, hier versteht jemand mal gar nix um was es letztendlich geht. Vielleicht sollte man mal den Betreiber "netterweise" auf diesen Thread hier aufmerksam machen :mrgreen:
Mal schaun wie lange die Auktion noch aktiv bleibt ;)

Und noch etwas: In den AGB behält Herr Oswald sich das Recht das Portal zu verkaufen und/oder die Daten wieterzugeben. Dies ist rechtlich ungültig.
Der Zusatz dürfte wohl bis dato einzigartig sein, da der AGB-Punkt durch diesen in sich eindeutig schon widersprüchlich ist. Eine Veräußerung, egal auf welche Art, stellt in keinem Fall eine Ausnahme dar.
Denke mal, dass solch ein Punkt etwas für den zuständigen Datenschutz wäre, wo sich jeweilige User hinwenden sollten (?)

Wie verhält es sich aber mit den angemeldeten Sponsoren :think:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist wohl wahr... aber müssen und werden sind ja zwei paar Schuhe, was ja vor allem in der Paid4Welt öfters gesehen wird.

Es gäbe dazu eine einfache Methode. Als Gläuber kann man die jeweilige Forderung wiederrum auf jemand anderem übertragen bzw. auch verkaufen !

Man könnte also hergehen und von z.B. 200 Usern die jeweilige Forderung kaufen.

Vorteil: Mit nur einer Rechnung, Mahnung, Klage kann man das Geld von allen Usern gleichzeitig fordern :D

Noch etwas: Neuerdings kann man bereits ab der ersten Mahnung einen Schufa-Eintrag machen lassen, sofern der Empfänger der Mahnung nicht wiederspricht (Quelle: Stiftung Warentest). Bedeutet: Widerspricht der jeweilige Betreiber der Forderung nicht dann sucht Euch en Inkassobüro aus, dass Mitglied bei der Schufa ist. Das kostet zwar Geld aber damit kann man dem jeweiligen Betrüger sehr doll einen auswischen! Plötzlich kriegt er keine Wohnung, kein Handy, kein Konto/Kredit usw. mehr xD Nichtmal ein Konto bei der netbank kriegt man mit negativer Schufa :LOL: