Ökonomie der Sinnlosigkeit

CashButterfly schrieb:
..um mal wieder zum Irdischen zurück zu kommen...
@Pentre
Was hälst du von diesen sonderbaren Reaktionen der Leute, die mir mal nahe standen? (siehe meinen post oben)

Ich kann das nicht wirklich bewerten, da es ja immer vorkommen kann, dass man "sich auseinanderlebt". Aber, wenn sie sich von dir absichtlich entfernt haben, weil du ihnen "als Pflegefall" nicht mehr so bequem warst als als Freundin, wie es den Anschein hat. Wenn es so ist, dann haben sie auf jeden Fall bewiesen, dass sie nicht deine Freunde waren.
 
Pentre schrieb:
Wenn es so ist, dann haben sie auf jeden Fall bewiesen, dass sie nicht deine Freunde waren.
Und wer bringt jetzt mein "Weltbild" wieder in Ordnung? Ich habe mein Leben lang an das Gute im Menschen geglaubt.

Jetzt weigere ich mich aber, nach dieser Erfahrung, zum Dauer-Pessimisten, Dauer-Zweifler, Dauer-Schlechtseher zu werden.

Nur...was soll ich dann sein?
 
CashButterfly schrieb:
Nur...was soll ich dann sein?

Ich weiß nicht (hey, ich bin auch nur ein Kind).
Realist, dass beste zu hoffen, aber es nicht zu erwarten, um nicht enttäuscht zu sein, wenn es nicht eintritt?
 
Realist, dass beste zu hoffen, aber es nicht zu erwarten, um nicht enttäuscht zu sein, wenn es nicht eintritt?
Hmm, wenn ich diesen Satz mal frei Schnauze interpretieren darf...

Natürlich fügt der lebenserfahrene Mensch seinem "ich hoffe es" gleich die Relativierung "ich erwarte es aber nicht" hinzu. Schon alleine, um sich vor der Enttäuschung zu schützen.

Aber mal ehrlich....differenziert das Unterbewußtsein wirklich so genau zwischen "Hoffen" und "Erwarten"? Ich würd mal sagen, nein. Wenn man etwas erhofft, erwartet man es auch.
Egal wie man sich ausdrückt, vor Enttäuschungen ist man trotzdem nicht gefeit.

Realist? Ein schöner Begriff. Aber wer ist schon ein lebenlang Realist? Dazu müßte er ultracool sein und keine Gefühle haben. Ich bin mit Sicherheit kein Realist.
 
Realist? Ein schöner Begriff. Aber wer ist schon ein lebenlang Realist? Dazu müßte er ultracool sein und keine Gefühle haben. Ich bin mit Sicherheit kein Realist.
Realist sein setzt ja vorraus, dass man immer Recht hat....denn sobald etwas mal nicht so eintrifft wie man es aus seiner realistischen Anischt heraus erwartet hat, war man entweder pessimistisch oder optimistisch...

mfg
 
Realist sein setzt ja vorraus, dass man immer Recht hat....denn sobald etwas mal nicht so eintrifft wie man es aus seiner realistischen Anischt heraus erwartet hat, war man entweder pessimistisch oder optimistisch...

mfg
Na ja, es gibt immer mal Ausnahmen. Trinidad & Tobago Weltmeister wird und man es nicht erwartet hat, heißt das nicht, dass man kein Realist ist. Realist heißt doch nur, das zu erwarten, was warscheinlich eintreffen wird.
 
Hab mir die ganze Ökonomie der Sinnlosigkeit hier durchgelesen, und bin begeistert auf welche tiefgründigen Abschweifungen zustande gekommen sind.
War auch auf der 1-2-3-4-5-6-7.org welche im ersten Post vorkommt. Ganz nette Idee, und weils grad um Realismus ging - ich würd gern wissen wie weit die beiden Initiatoren Realisten sind, bzw total abgedrehte Träumer. Ich geb ihnen eine Chance von 1:10 dass, die Idee funktioniert