@Marty und anderen "Gutsmenschen"
Man kann ja über die Wortwahl Photon's gerne streiten. Aber warum geht ihr nicht einmal auf die Photon's genannten bennsenson's Aussprüche ein, wie die Relativierungen zur Tötungen von Zivilisten als "Kollateralschäden" oder das sich doch Terroristen hinter Zivilisten verstecken nur bei manchen Angriffen gar keine Terroristen gefunden werden, die als solche betitelt werden können.
Ich finde solche Aussagen wesentlich kritischer und gefährlich für unsere Jugend. Da hier impliziert wird, alle Afghanen, Libanesen, Palästinenser oder insgesamt alle Moslems seien Terroristen und Islamisten (oder anders gesagt, Menschen "2. Klasse"). Aber anscheinend findet ihr solche Aussagen sehr bewegend das eure Kritik diesbezüglich sehr zurückhalten oder gar vollkommen überlesen werden.
Oder folgende Aussagen eines Users hier im Forum, der die Tötung von Zivilisten bewußt in Kauf nimmt, und sagt das dies ein muss auf dem Weg zum "Frieden" sein mag.
Was zivile Opfer angeht habe ich meine Meinung schon gesagt.

Der Preis ist immer exorbitant hoch und schmerzlich ... ich bin der Meinung, dass er bezahlt werden muss.
Nur als Anmerkung das muss habe nicht ich gekennzeichnet sondern derjenige User.
Solche menschenverachtende Aussagen sehe ich wesentlich kritischer an.

Aber sowas bleibt leider von euch unkommentiert, man kann sich nur fragen, warum?
 
[...] Aber warum geht ihr nicht einmal auf die Photon's genannten bennsenson's Aussprüche ein, wie die Relativierungen zur Tötungen von Zivilisten als "Kollateralschäden" oder das sich doch Terroristen hinter Zivilisten verstecken nur bei manchen Angriffen gar keine Terroristen gefunden werden, die als solche betitelt werden können.
Ich bin mal gespannt, ob jetzt wieder die Feigenblattargumentation hervorgekramt wird und mit einem Nebensatz dann noch schnell Betroffenheit über unvermeidbare Opfer geheuchelt wird, während man den edlen "Anti-Terrorkampf" der "ruhmreichen US-Armee" glorifiziert :LOL:

Wir können ja mal beide raten, wie der erste Satz dazu ausfallen wird, so überhaupt einer das Ding aufgreift. Ok, ich fang' mal an:

"Es ist eine Tragödie, was da passiert. Schuld sind in jedem Fall die Terroristen, die die Guten dazu zwingen, so zu agieren. Auf Zivilisten wird immer Rücksicht genommen und wenn doch mal hier und da vereinzelt und ganz selten jemand zu Schaden kommt, dann sind es sehr bedauerliche Opfer, die aber gebracht werden müssen, will man alle Terroristen dingfest machen. Die Zivilisten können sich ja auch selber wehren und alle Terroristen in und unter ihren Häusern erschlagen. Oder weg ziehen. Oder einfach von sich aus tot umfallen."

Ok, jetzt Du :D
 
Es wurde ja schon oft genug auf diese hirnverbrannten Vergleiche ohne nennenswerte, nachhaltige Einsicht bei den Adressaten eingegangen, deshalb ist es eine klassische Sisyphos-Arbeit (https://de.wikipedia.org/wiki/Sisyphos#Sisyphosarbeit). Aber man muss sie wohl dann und wann wiederholen.

Der Vorwurf: Es sei ein Zeichen von Doppelmoral, wenn man Kollateralschäden (angeblich!) nicht beklagt und sich gleichzeitig über die Schändung eines Andenkens an Ermordete während des NS-Regimes beschwert.

Gut, nehmen wir zunächst die beiden Themen. Kollateralschäden sind qua definitionem "Begleitschäden", die im Zuge einer militärischen Handlung auftreten können. Im Speziellen sind hier getötete Zivilisten gemeint. Auf die von Photon und Reddogg immer gerne ignorierte, zynische Taktik von Terroristen, die sich im Zuge einer asymetrischen Kriegsführung eine Win-Win-Situation zunutze machen (nämlich durch das Verstecken hinter Zivilisten entweder einer militärischen Sanktion zu entgehen oder durch das Mitreissen von Zivilisten in den Tod dem Gegner moralisch zu schaden), will ich jetzt garnicht mal eingehen, obwohl das sicherlich ein wichtiger, wenn nicht sogar ein entscheidender Ansatz ist.

Begleitschaden heisst also, dass etwas sekundär zu Schaden kommt. Diese Schäden sind nicht das Ziel, also nicht beabsichtigt.

Ein NS-Mahnmal gedenkt nicht zu Schaden gekommenen oder durch Kollateralschäden zu Tode gekommenen, sondern Ermordeten. Das Nazi-Regime verfolgte gezielt bestimmte ethnische oder anders definierte Gruppen und erklärte alle Angehörigen dieser Gruppen pauschal zu Freiwild. Sie wurden in Lager gesperrt und und dort ermordet, oder gleich an Ort und Stelle oder in irgendeinem Wald erschossen.

Nachdem dieser grundlegende Unterschied geklärt ist, kommen wir zur Frage des Bedauerns. Es ist allgemein bekannt, dass Kollateralschäden von denjenigen, die sie hervorrufen, bedauert werden. Die Angriffe, bei denen Zivilisten zu Schaden kommen, erfolgen nicht wahllos auf eine bestimmte ethnische Gruppe, sondern verfolgen einzelne militärische, paramilitärische oder terroristische Ziele. Bei der Ermordung von Menschen aus fremdenfeindlichen, homophoben oder faschistischen Gründen heraus kommt es bekannterweise nicht zu Erklärungen des Bedauerns. Es stellt sich beim Betreffenden vielmehr ein Gefühl der Befriedigung ein und führt nicht selten zu weiteren Morden. Die Ermordung von Homosexuellen zeichnete sich durch eine ausgesprochene Wahllosigkeit aus. Jeder, der schwul war, wurde verfolgt, egal was für ein Mensch er war.

Ich denke ich habe die grundlegenden Unterschiede dieser beiden Fälle ausreichend dargestellt. Warum sollte ich also, wenn ich um ermordete Menschen trauere und mich über die Schändung ihrer Gräber aufrege, praktisch im selben Atemzug Kollateralschäden bedauern? Das ist rein inhaltlich völlig verquer. Wenn es gerade um Kollateralschäden geht, trauere ich um die Unschuldigen und werde wütend auf die Auslöser des jeweiligen Konflikts, in dem sie umkommen.

Nun zu einer anderen Frage: Wie sieht es mit Euch beiden aus? Was ist aus eurer Sicht schlimmer? Innerhalb von ein paar Jahren Millionen von Juden, Sinti, Schwule, Kommunisten, Linke etc zu vergasen oder unter Inkaufnahme von gewissen Kollateralschäden Terroristen zu jagen? Gibt es da wirklich keinen Unterschied? Gar keinen? Ich bin gespannt. Und wenn ihr wirklich keinen Unterschied erkennt, dann gute Nacht. Bzw auch sonst gute Nacht.
 
Der Vorwurf: Es sei ein Zeichen von Doppelmoral, wenn man Kollateralschäden (angeblich!) nicht beklagt und sich gleichzeitig über die Schändung eines Andenkens an Ermordete während des NS-Regimes beschwert.
Nur mal zu Begriffserklärung:
Laut wikipedia:
wobei die Heiligkeit, Ehre und Integrität des Objekts der Schändung zerstört wird mit der Absicht, die damit in Verbindung stehenden Menschen zu demütigen
Also mir wäre es neu wenn das Mahnmal "zerstört" worden wäre. Bleiben wir mal auf dem Boden es war eine Scheibe, oder? Also ich glaube nicht dass das Mahnmal nun nicht mehr seine Wirkung, der Ehrung der in der NS-Zeit ermordeten Personen gedenkt und ihrem Kampf gegen das zu der Zeit amtierende System.

Gut, nehmen wir zunächst die beiden Themen. Kollateralschäden sind qua definitionem "Begleitschäden", die im Zuge einer militärischen Handlung auftreten können. Im Speziellen sind hier getötete Zivilisten gemeint. Auf die von Photon und Reddogg immer gerne ignorierte, zynische Taktik von Terroristen, die sich im Zuge einer asymetrischen Kriegsführung eine Win-Win-Situation zunutze machen (nämlich durch das Verstecken hinter Zivilisten entweder einer militärischen Sanktion zu entgehen oder durch das Mitreissen von Zivilisten in den Tod dem Gegner moralisch zu schaden), will ich jetzt garnicht mal eingehen, obwohl das sicherlich ein wichtiger, wenn nicht sogar ein entscheidender Ansatz ist.

Begleitschaden heisst also, dass etwas sekundär zu Schaden kommt. Diese Schäden sind nicht das Ziel, also nicht beabsichtigt.
Ich habe mal die Schlgwörter für Kollateralschäden unterstrichen. Bleiben wir mal allein im Libanon oder Gaza, ist diese "Begleiterscheinung" wie Du es ausdrückst (wo mir echt die Nackenhaare sich schon wieder aufstellen um der Relativierung wegen) weder sekundär noch eine "Begleiterscheinung". Genug Zahlen findet man bei wikipedia oder bei PCHR oder der UN.


Ein NS-Mahnmal gedenkt nicht zu Schaden gekommenen oder durch Kollateralschäden zu Tode gekommenen, sondern Ermordeten. Das Nazi-Regime verfolgte gezielt bestimmte ethnische oder anders definierte Gruppen und erklärte alle Angehörigen dieser Gruppen pauschal zu Freiwild. Sie wurden in Lager gesperrt und und dort ermordet, oder gleich an Ort und Stelle oder in irgendeinem Wald erschossen.
Also ist für Dich ein Schussbefehl durch einen NS-Soldaten ins Genick etwas anderes als ein Schussbefehl auf ein Krankenhaus, Krankenwagen, flüchtenden Zivilisten, UN-Soldaten und Reportern? Hmm einzige Möglichkeit die mir da in den Kopf kommt ist eventuell die Sicht das die Soldaten zu dem Zeitpunkt nicht vor Ort waren, sondern entweder aus der Luft oder Schutzbunker oder Panzer diesen Befehl gaben und von dort der Angriff erfolgte und somit vielleicht Deiner Meinung nach keine direkte Gewalt durch Personen auf die Opfer einwirkten.

Nachdem dieser grundlegende Unterschied geklärt ist, kommen wir zur Frage des Bedauerns. Es ist allgemein bekannt, dass Kollateralschäden von denjenigen, die sie hervorrufen, bedauert werden. Die Angriffe, bei denen Zivilisten zu Schaden kommen, erfolgen nicht wahllos auf eine bestimmte ethnische Gruppe, sondern verfolgen einzelne militärische, paramilitärische oder terroristische Ziele. Bei der Ermordung von Menschen aus fremdenfeindlichen, homophoben oder faschistischen Gründen heraus kommt es bekannterweise nicht zu Erklärungen des Bedauerns. Es stellt sich beim Betreffenden vielmehr ein Gefühl der Befriedigung ein und führt nicht selten zu weiteren Morden. Die Ermordung von Homosexuellen zeichnete sich durch eine ausgesprochene Wahllosigkeit aus. Jeder, der schwul war, wurde verfolgt, egal was für ein Mensch er war.
Also ist ein Beschuss von oben genannten Objekten ok solange man sein Bedauern ausspricht? Naja zum Glück muss ich diese Meinung nicht teilen...

Nun zu einer anderen Frage: Wie sieht es mit Euch beiden aus? Was ist aus eurer Sicht schlimmer? Innerhalb von ein paar Jahren Millionen von Juden, Sinti, Schwule, Kommunisten, Linke etc zu vergasen oder unter Inkaufnahme von gewissen Kollateralschäden Terroristen zu jagen? Gibt es da wirklich keinen Unterschied? Gar keinen? Ich bin gespannt. Und wenn ihr wirklich keinen Unterschied erkennt, dann gute Nacht. Bzw auch sonst gute Nacht.
Meine Meinung steht hier mehrmals schon für mich ist es nicht abhängig von der Quantität der Aktionen sondern das Verbrechen an unschuldigen Personen durchgeführt werden. Und von Dir z.T. diese Gewaltaktionen relativiert werden, zumindest dann wenn Du es gerade brauchst.
 
[...] Gut, nehmen wir zunächst die beiden Themen. Kollateralschäden sind qua definitionem "Begleitschäden", die im Zuge einer militärischen Handlung auftreten können. Im Speziellen sind hier getötete Zivilisten gemeint. Auf die von Photon und Reddogg immer gerne ignorierte, zynische Taktik von Terroristen, die sich im Zuge einer asymetrischen Kriegsführung eine Win-Win-Situation zunutze machen (nämlich durch das Verstecken hinter Zivilisten entweder einer militärischen Sanktion zu entgehen oder durch das Mitreissen von Zivilisten in den Tod dem Gegner moralisch zu schaden), will ich jetzt garnicht mal eingehen, obwohl das sicherlich ein wichtiger, wenn nicht sogar ein entscheidender Ansatz ist.
Schade, dass Du genau darauf nicht weiter eingehen willst. Denn die Zivilisten sind bei der Bewertung der zentrale Punkt. Dass Du, Reddogg, ich und wahrscheinlich die allermeisten Menschen auf der Welt die Terroristen am liebsten gestern als heute entschärfen würden, steht doch außer Frage. Die Frage ist vielmehr, ob 5 tote Zivilisten durch den Tod 2 Terroristen zu rechtfertigen ist. Du sagst ja, wir sagen nein - und schon stehen wir wieder da.

[...] Nachdem dieser grundlegende Unterschied geklärt ist, kommen wir zur Frage des Bedauerns. [...] Warum sollte ich also, wenn ich um ermordete Menschen trauere und mich über die Schändung ihrer Gräber aufrege, praktisch im selben Atemzug Kollateralschäden bedauern? Das ist rein inhaltlich völlig verquer.
Stimmt. Und das sollst Du auch gar nicht. Aber vielleicht versuchst Du es einfach mal in einem anderen Atemzug. Aber das bringst Du nicht fertig.

Dein "Bedauern" währt im Allgemeinen genau einen Nebensatz lang, um ihn in den nächsten 2 oder 3 Hauptsätzen wieder zu relativieren. Bei Dir klingt die Rechtfertigung der militärischen Angriffe auf zivilie Einrichtungen, in denen Terroristen vermutet werden, stets ähnlich, als wenn H****r nur den Fehler gemacht hätte, gezielt und öffentlich gegen Juden vorzugehen. Hätte er gesagt: "Als wir das Zyklon B einsetzten, um die Duschräume von Ungeziefer zu reinigen, sind bedauerlichweise wieder hunderte von Juden, Zigeuern und Homosexuellen ums Leben gekommen, die sich zufällig zeitgleich in den Räumlichkeiten aufhielten. Aber im Kampf gegen das Ungeziefer sind diese Opfer in Kauf zu nehmen, so bedauerlich es auch sein mag..."

Jaja, harter Tobak, den ich wieder vom Stapel lasse, wa? Aber sieh' es mal so: Auch in der Industrie werden die Kosten und der Nutzen abgewogen. Und auch Du wirst Dir privat keinen LKW kaufen, um damit ein Mal pro Woche einkaufen zu fahren. Kein Mensch würde sich beschweren, wenn beim Ausheben eines Terroristennetzwerkes auch die Putzfrau der Akaida zu Tode kommt. Und wenn man wegen deren Tod die offizielle Stellungnahme mit "bedauerlichem Kollateralschaden" zum Besten gibt, würde ich es den Leuten sogar abkaufen. Das, was die USA und Israel regelmäßig veranstalten, ist ein rücksichtsloses Reinhalten in die Masse. Etwa so: "Wenn vor der Zielperson Zivilisten spazieren gehen, dann muss halt die Größe des Kalibers angepasst werden, nicht etwa die Taktik." Nicht akzeptabel, menschenverachtend.

[...] Nun zu einer anderen Frage: Wie sieht es mit Euch beiden aus? Was ist aus eurer Sicht schlimmer? Innerhalb von ein paar Jahren Millionen von Juden, Sinti, Schwule, Kommunisten, Linke etc zu vergasen oder unter Inkaufnahme von gewissen Kollateralschäden Terroristen zu jagen? Gibt es da wirklich keinen Unterschied? Gar keinen? Ich bin gespannt. Und wenn ihr wirklich keinen Unterschied erkennt, dann gute Nacht. Bzw auch sonst gute Nacht.
Es geht hier nicht um "Schlimmer", "Weniger schlimm" und "gar nicht schlimm". Es geht hier auch nicht um Opferzahlen und in welchem Zeitraum neue Völkermordrekorde aufgestellt wurden. Israel kämpft nicht gegen ein faschistisches Regime, sondern gegen Terroristen; wendet aber Methoden an, als würden sie gegen ein faschistisches Regime kämpfen.

Wie Du merkst, unterscheiden sich unsere Ansichten nur in der Prioritätsfrage. Die von Dir auch hier wieder nur beiläufig erwähnten "gewissen Kollateralschäden" sind eben für Leute wie mich der Hauptpunkt bei der Sache. Deshalb würde ich aber nie sagen, dass die Terroristen nicht schnellstmöglich zu stellen wären. Natürlich müssen sie unschädlich gemacht werden, auf die eine oder andere Art. Aber es geht genau um die eine oder die andere Art!

Um es deutlicher zu machen: Welche Methode ist praktikabel im Kampf gegen Terrorismus? Welcher Preis ist tragbar, welcher zu hoch? Welche Methode hat die höchste Wahrscheinlichkeit auf Nachhaltigkeit?

Ich denke, in diesen Fragen gehen unsere Ansichten am weitesten auseinander.
 
Nur mal zu Begriffserklärung:
Laut wikipedia: wobei die Heiligkeit, Ehre und Integrität des Objekts der Schändung zerstört wird mit der Absicht, die damit in Verbindung stehenden Menschen zu demütigen.

Also mir wäre es neu wenn das Mahnmal "zerstört" worden wäre. [...]

Also wenn ich auf das Grab Deiner ermordeten Vorfahren und/oder Verwandten kotze, weil ich sie eklig finde, glaubst Du nicht, dass ich damit ihre Ehre und Integrität verletze?

Ich habe mal die Schlgwörter für Kollateralschäden unterstrichen. Bleiben wir mal allein im Libanon oder Gaza, ist diese "Begleiterscheinung" wie Du es ausdrückst (wo mir echt die Nackenhaare sich schon wieder aufstellen um der Relativierung wegen) weder sekundär noch eine "Begleiterscheinung".

Das ist mir ziemlich egal, ob sich Dir bei dem Wort Begleiterscheinung die Nackenhaare hochstellen, trotzdem sind Kollateralschäden Begleiterscheinungen. Die israelische Armee hat keinen Krieg gegen Zivilisten, sondern gegen die Hisbollah geführt.

Also ist für Dich ein Schussbefehl durch einen NS-Soldaten ins Genick etwas anderes als ein Schussbefehl auf ein Krankenhaus, Krankenwagen, flüchtenden Zivilisten, UN-Soldaten und Reportern?

Zunächst mal finde ich bedenklich, dass Du Dich argumentativ wie ein Neonazi auf den "Schussbefehl" rausredest. Nach gültigem Recht macht sich ein Soldat auch dann schuldig, wenn er auf Befehl einen Zivilisten vorsätzlich ermordet. Aber das nur am Rande. Die Absicht ist zur Beurteilung einer Tat entscheidend, strafrechtlich und moralisch. NS-Verbrecher mordeten mit der primären Absicht, Menschen zu erniedrigen, zu berauben und auszurotten. Die Darstellung, israelische Soldaten hätten gezielt Krankenhäuser, UN-Soldaten, Reporter etc angegriffen, um Krankenhäuser, UN-Soldaten oder Reporter auszurotten, ist also eine reine Diffamierung und schlichtweg falsch. Der Vergleich hinkt deshalb, egal wie oft Du ihn wiederholst.

Also ist ein Beschuss von oben genannten Objekten ok solange man sein Bedauern ausspricht? Naja zum Glück muss ich diese Meinung nicht teilen...

Das habe ich so nicht gesagt. Ich machte lediglich darauf aufmerksam, dass auf der einen Seite Bedauern zum Ausdruck gebracht wird und die Absicht vorherrscht, Schäden zu verringern oder zu vermeiden, und auf der anderen Seite bei NS-Mördern keinerlei Bedauern, eher Triumph zu beobachten war/ist und das Ziel ist, zivile Opfer zu maximieren


Meine Meinung steht hier mehrmals schon für mich ist es nicht abhängig von der Quantität der Aktionen sondern das Verbrechen an unschuldigen Personen durchgeführt werden. Und von Dir z.T. diese Gewaltaktionen relativiert werden, zumindest dann wenn Du es gerade brauchst.

Und auch hier wird deutlich, dass Du beharrlich um einen ganz anderen, entscheidenden Punkt herumredest oder herumdenkst. Es geht nicht nur um die Quantität, die sicherlich allein schon eine Unterscheidung zuließe. Nein, es geht vor allem um die inhaltliche Ebene der Beweggründe. Und die ignorierst Du, wo Du nur kannst, und deshalb ist es auch wie ich gesagt habe eine völlig unfruchtbare Argumentation, wenn Du auf diese offensichtlichen Unterschiede partout nicht eingehen willst oder kannst. Schade.

EDIT:

Photon schrieb:
Hätte er gesagt: "Als wir das Zyklon B einsetzten, um die Duschräume von Ungeziefer zu reinigen, sind bedauerlichweise wieder hunderte von Juden, Zigeuern und Homosexuellen ums Leben gekommen, die sich zufällig zeitgleich in den Räumlichkeiten aufhielten. Aber im Kampf gegen das Ungeziefer sind diese Opfer in Kauf zu nehmen, so bedauerlich es auch sein mag..." Harter Tobak, was?

Ja, der übliche Tobak von Dir. Denn Du verwechselst hier das Bedauern von bei Militäraktionen gegen Terroristen umgekommenen Zivilisten mit der möglichen, aber offensichtlichen Lüge, Juden, Zigeuner und Homosexuelle seien versehentlich ums Leben gekommen, wobei sie gezielt vernichtet wurden. Außerdem ist jegliches Bedauern, auch anders konnotiert als mit dieser wahnwitzigen Idee, rein hypothetisch, da die Nazis sich auf einem Weg der Erfüllung ihrer quasi-heiligen, rassisch begründeten Pflichten als Arier sahen.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] Ja, der übliche Tobak von Dir.
Woher wusste ich bloß, dass Du Dir nur genau diese Passage herausgreifst? :think: Ich muss wohl übersinnliche Fähigkeiten haben...

Naja, da Du sowieso nur liest, was Du lesen willst und auch sonst nur bestrebt bist, mir das Schlechteste dieser Welt an den Arsch zu dichten, schenke ich Dir gleich noch eine Steilvorlage, pass' mal auf:

[...] Außerdem ist jegliches Bedauern, auch anders konnotiert als mit dieser wahnwitzigen Idee, rein hypothetisch, da die Nazis sich auf einem Weg der Erfüllung ihrer quasi-heiligen, rassisch begründeten Pflichten als Arier sahen.
Da kenne ich aber noch ein "von Gott auserwähltes Volk" :LOL:

Achja, ich hatte letzte Woche erst ein sehr informatives Gespräch mit einem gebürtigen Israeli. Interessanterweise hat der mir folgendes gesagt (sinngemäß):

"Weißt Du, wir Juden haben dort unten schon immer in Frieden und Freundschaft mit den Arabern gelebt. Von uns aus hätte es keinem Staat Israel bedürft.[...] Die Kriegshetzer sind die zugewanderten Juden, die auch hier nie gelebt haben. Die bringen einen Hass nach Israel, den es dort vorher nie gab..."

Und weißt Du was? Ich glaube seinen Ausführungen mehr, als Deinem Grind, den Du immer zum Besten gibst. [...]

[edit by darkkurt]
 
Also wenn ich auf das Grab Deiner ermordeten Vorfahren und/oder Verwandten kotze, weil ich sie eklig finde, glaubst Du nicht, dass ich damit ihre Ehre und Integrität verletze?
Für Dich als Privatperson, mag das eventuell sogar gelten. Aber ich würde mich davor hüten, jetzt dem ganze deutschem Volke Hass gegenüber meine Familie auszusprechen. Ich habe schon gesagt über die Begriffswahl kann man durchaus streiten. Aber Deine "Bild"-technische Pauschalisierung ist mindestens genauso gefährlich.

Das ist mir ziemlich egal, ob sich Dir bei dem Wort Begleiterscheinung die Nackenhaare hochstellen, trotzdem sind Kollateralschäden Begleiterscheinungen. Die israelische Armee hat keinen Krieg gegen Zivilisten, sondern gegen die Hisbollah geführt.
Wie gesagt, Israel kann viel sagen wenn der Tag lang ist (hat es ja auch schon genug). Trotzdem geht es nicht wie Photon schon sagte das die Terroristen "minimiert" werden, sondern um die Art und Weise. Aber es scheint so als wenn Du das hinnimmst, das Zivilisten getötet werden. Reicht ja zu wenn wir mal kurz sagen, "Es tut uns Leid, *seufz*."
Ich erinnere immer nochmal an den Tod des Reuters-Reporters mit einer Panzergranate wird dort auf Reporter gezielt. Findest Du das verhältnismäßig?
Das Du diesen Gewaltakt relativierst ist mir eh klar. Gerade jetzt wo die Panzerfahrer frei gesprochen wurden. Ähnlich dem Vorfall während der Dmemonstration, wo auf einen augenverbunden und gefesselten Demonstrant geschossen wird. Zum Glück kann man sagen hat es "nur" den Zeh getroffen. Aber so wie komerzhasi das runterspielte, könnte man auch die Raketenangriffe abtun, zum Glück wurde meist niemand verletzt... Eure inkonsequente Aussagen kritisiere ich nicht den Kampf gegen Terroristen. Aber das scheint ihr einfach nicht nachvollziehen zu können. Ihr findet ja die Tötung von ca. 1000 Libanesen in Ordnung wenn man ca. 100-200 Terroristen dabei trifft. Ihr findet es ok, wenn 60 Zivilisten getötet werden, wenn man eine "mögliche" Raketenstellung trifft. Ich nicht.



Zunächst mal finde ich bedenklich, dass Du Dich argumentativ wie ein Neonazi auf den "Schussbefehl" rausredest. Nach gültigem Recht macht sich ein Soldat auch dann schuldig, wenn er auf Befehl einen Zivilisten vorsätzlich ermordet. Aber das nur am Rande. Die Absicht ist zur Beurteilung einer Tat entscheidend, strafrechtlich und moralisch. NS-Verbrecher mordeten mit der primären Absicht, Menschen zu erniedrigen, zu berauben und auszurotten. Die Darstellung, israelische Soldaten hätten gezielt Krankenhäuser, UN-Soldaten, Reporter etc angegriffen, um Krankenhäuser, UN-Soldaten oder Reporter auszurotten, ist also eine reine Diffamierung und schlichtweg falsch. Der Vergleich hinkt deshalb, egal wie oft Du ihn wiederholst.
Zum ersten Teil, siehe oben, da wurde absichtlich auf einen Demonstranten geschossen. Ergebnis Freispruch für Soldaten plus Kommandeur.
Weiteres Beispiel Tötung des Reporters trotz klar ersichtlichem weißem TV auf der Motorhaube, wird dieser getötet. Ergebnis: Freispruch für die Panzerfahrer. Weitere Beispiele findest Du indem vom mir vor einiger Zeit gebrachten Artikel das auch Israel nicht gegen Soldaten oder gar Siedlern vorgeht bei deren Aktionen. Also lass Deine Vermutungen hier und zeige lieber mal Berichte dafür, ich habe sie gebracht das es nicht so ist.

Zum zweiten Teil willst du es leugnen das der UN-Posten angegriffen wurde. Willst Du es leugnen das flüchtende Libanesen abgeschossen wurden (*ironie on*ok mit nem Flugzeug kann man das eventuell schwer sehen*ironie off*). Willst es leugnen das Demonstranten bewusst an/beschossen werden. Willst Du es leugnen das klar gekennzeichnete Reporter angegriffen werden?
Das ist echt krank wie Du hier diese Gewaltaktionen sowohl relativierst wie legitimierst ohne kritisch darüber nachzudenken.



Das habe ich so nicht gesagt. Ich machte lediglich darauf aufmerksam, dass auf der einen Seite Bedauern zum Ausdruck gebracht wird und die Absicht vorherrscht, Schäden zu verringern oder zu vermeiden, und auf der anderen Seite bei NS-Mördern keinerlei Bedauern, eher Triumph zu beobachten war/ist und das Ziel ist, zivile Opfer zu maximieren
Ich zitiere mal kurz Werner Ulbricht:
Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.
Ergebnis haben wir dann gesehen.
Israel sagte, laut Dir, wir führen einen Krieg gegen die Hisbollah Ergebnis haben wir dann ja gesehen.
Israel mag man den Vorsatz zivile Opfer zu maximieren durch aus nehmen, keine Frage, aber was bleibt ist, dass Israel kein hehl daraus macht ob zivile Opfer die Terroristen übersteigen und dass ist das was ich anprangere.


[...]

[edit by darkkurt]
 
[...]

[edit by darkkurt]

Du magst ja nach wie vor den Eindruck haben, bennsenson würde mit Dir diskutieren (wollen) oder Dich gar für voll nehmen. Fakt ist, dass er sich nur Textpassagen herauskopiert, diese dann plakativ vorführt, um seinen Gegenüber öffentlich zu diffarmieren und bloßzustellen. Mir werden pausenlos Dinge angedichtet und jeder Versuch einer halbwegs fruchtbaren Diskussion verläuft unmittelbar im Sande, weil bennsenson nur darauf bedacht ist, ein neues Negativwort für mich zu (er-)finden.

In diesem Zusammenhang finde ich das Wort [...]
wirklich sehr schmeichelhaft und überaus vorsichtig ausgedrückt. Wenn ich könnte, wie ich wollte, würden mir für die Personalie "bennsenson" ganz ganz andere Worte einfallen, die die Grenzen des guten Geschmacks bei Weitem stürmen...

EDIT: Aber nochmal zum Thema:
Reddogg schrieb:
[...] Ähnlich dem Vorfall während der Dmemonstration, wo auf einen augenverbunden und gefesselten Demonstrant geschossen wird. Zum Glück kann man sagen hat es "nur" den Zeh getroffen. Aber so wie komerzhasi das runterspielte, könnte man auch die Raketenangriffe abtun, zum Glück wurde meist niemand verletzt... [...]
Hier finde ich den Vergleich nicht stimmig. Die Terroristen schießen nicht mit Gummigeschossen auf israelische Siedlungen. Die Raketenangriffe finden immer nur statt, um zu verletzen oder (im Idealfall) zu töten. Es ist in der Sichtweise eher ein Versehen, wenn niemand stirbt. Der Demonstrant wurde nur und bewusst verletzt. Der sollte nicht getötet werden, dann hätten die Israelis ganz andere Möglichkeiten gehabt. Vergleich mal lieber die Raketenangriffe mit israelischem Artelleriefeuer...

Gruß,
Photon
 
Zuletzt bearbeitet:
Reddogg Du schlägst mir immer Kriegspannen der Israelis um die Ohren und vergleicht sie indirekt mit dem systematischen Massenmord der Nazis, sags doch endlich offen: Du unterstellst den Israelis gezielten Massenmord an Zivilisten. Wenn nicht, hör endlich mit den saudummen Vergleichen auf. Wir können gerne über die Möglichkeiten eines "sauberen" Krieges ohne jede Menschenrechtsverletzungen sprechen, vielleicht auch zur Abwechslung mal im Kaukasus-Thread oder anderswo. Meinetwegen aber auch hier. Aber nicht immer im Vergleich mit den NS-Verbrechen, denn meiner Darstellung der grundsätzlichen Andersartigkeit dieser beiden Themen hast Du absolut nichts entgegenzusetzen.

Und Photon, wenn Du es nicht ertragen kannst, dass ich Deine unsäglichen Vergleiche und Thesen wiedergebe und kommentiere, dann sei halt still. Das ist wirklich herrlich, solche wahnwitzigen Dinge rauszuhauen wie H****r hätte genauso gut sagen können, der Massenmord sein ein Unfall gewesen, das wär das gleiche wie wenn Israelis Kollateralschäden bedauern - und dann mir Hetze zu unterstellen, weil ich das nicht so stehenlasse. :mrgreen::ugly::mrgreen::ugly:
 
EDIT: Aber nochmal zum Thema:

Hier finde ich den Vergleich nicht stimmig. Die Terroristen schießen nicht mit Gummigeschossen auf israelische Siedlungen. Die Raketenangriffe finden immer nur statt, um zu verletzen oder (im Idealfall) zu töten. Es ist in der Sichtweise eher ein Versehen, wenn niemand stirbt. Der Demonstrant wurde nur und bewusst verletzt. Der sollte nicht getötet werden, dann hätten die Israelis ganz andere Möglichkeiten gehabt. Vergleich mal lieber die Raketenangriffe mit israelischem Artelleriefeuer...

Gruß,
Photon
Jepp etwas falsch verbunden, mir ging es eigentlich um die These von bennsenson:
Die Absicht ist zur Beurteilung einer Tat entscheidend, strafrechtlich und moralisch.
Und die weiteren Thesen, wie das Israel gegen seine Soldaten oder aggressiven Siedler vorgeht, wenn sie strafrechtlich was unternehmen. Und dem ist nun mal nicht so.

bennsenson schrieb:
Reddogg Du schlägst mir immer Kriegspannen der Israelis um die Ohren und vergleicht sie indirekt mit dem systematischen Massenmord der Nazis, sags doch endlich offen: Du unterstellst den Israelis gezielten Massenmord an Zivilisten. Wenn nicht, hör endlich mit den saudummen Vergleichen auf. Wir können gerne über die Möglichkeiten eines "sauberen" Krieges ohne jede Menschenrechtsverletzungen sprechen, vielleicht auch zur Abwechslung mal im Kaukasus-Thread oder anderswo. Meinetwegen aber auch hier. Aber nicht immer im Vergleich mit den NS-Verbrechen, denn meiner Darstellung der grundsätzlichen Andersartigkeit dieser beiden Themen hast Du absolut nichts entgegenzusetzen.

Hä? NS-Vergleich? Den hast Du doch ins Spiel gebracht, bzw. über Umwege durch Photon. Ich habe nur darauf reagiert. Das Du aber immer gleich alles in ein NS-Israel-Vergleich stecken willst finde ich schon etwas fraglich. Kannst Du nicht den Vergleich Menschenrechte/Genfer Konvention/UN-Gesetze-Verordnungen-Israel's Aktionen-Vergleich aufmachen?
 
[...] Und Photon, wenn Du es nicht ertragen kannst, dass ich Deine unsäglichen Vergleiche und Thesen wiedergebe und kommentiere, dann sei halt still. Das ist wirklich herrlich, solche wahnwitzigen Dinge rauszuhauen wie H****r hätte genauso gut sagen können, der Massenmord sein ein Unfall gewesen, das wär das gleiche wie wenn Israelis Kollateralschäden bedauern - und dann mir Hetze zu unterstellen, weil ich das nicht so stehenlasse. :mrgreen::ugly::mrgreen::ugly:
Schätzken, lies' doch einfach nochmal, was ich geschrieben habe. Ich schrieb sinngemäß, dass sich Dein geheucheltes Bedauern ebenso anhört, als hätte H****r damals gesagt ....

Übrigens ist das genau der Punkt, den ich meinte. Statt Dich mal inhaltlich mit dem zu befassen, was ich schreibe, verwendest Du Deine gesamte Kraft darauf, mich zum Idioten machen zu wollen. Schade um die Energie, [...]. Vor allem war der gesamte Rest meines Postings viel wichtiger für das Thema, als diese Darstellung meines persönlichen Eindrucks von Dir. Von mir aus brauchst Du zukünftig auch nichts mehr bedauern, keine Toten Zivilisten beklagen, nichts - wenn Du endlich damit aufhörst, die inzwischen tausenden von toten unschuldigen Zivilisten, die Israel zu verantworten hat, zynisch als Kollaterale abzutun. Und es aber dennoch unverfroren fertig bringst, mich als "menschenverachtend" zu bezeichnen, wenn mir die Galle an einem Mahnmal hoch kommt...

[edit by darkkurt]
 
Schätzken, lies' doch einfach nochmal, was ich geschrieben habe. Ich schrieb sinngemäß, dass sich Dein geheucheltes Bedauern ebenso anhört, als hätte H****r damals gesagt ....

Ja, nur das meine Äußerungen des Bedauerns und meine Argumentation in diesem Punkt der der israelischen Regierung und Armee entspricht. Dass diese geheuchelt ist, ist die eigentliche Diffamierung. Der H****r-Vergleich bleibt bestehen und wurde explizit so getätigt. Unter den beschriebenen, völlig verqueren Vergleichen. Daraus kannst Du Dich nicht herauswinden.
 
@Photon: :biggrin::biggrin::biggrin:

Die "Wahrheit" zählt in diesem Forum nicht.
Hier kommt es auf die Dicke des Fells jedes Einzelnen an.

Wenn Dir bensennson das Wort [...] nicht übel nimmt und nicht die Mods in Tränen versinken lässt, ist das scheinbar nur seine Sache.

Wenn man andere User im Klamm-Forum virtuell schief anschaut heulen die sich bei den Mods aus ...
Genau deshalb wird meine Ignore-Liste immer grösser weil ich ignoranten Schrott aus meinem Leben verbannt habe und mich nicht wieder infizieren will. :biggrin:

Aber ich komme mal auf Deine "Vorhersage" zurück.
Wenn Du klare Antworten willst sollst Du sie bekommen.

Ich hatte schon einmal den Vergleich geschrieben, dass der Pali-Israel-Konflikt in der letztendlichen Ausprägung mich stark an Deutschland 1944 erinnert.

Welche Wahl hatten die Alliierten [und damit meine ich nicht nur UK, USA und Frankreich] den Weltbösewicht in die Knie zu zwingen?
Flächenbombardements ohne Rücksicht auf Verluste und Artillerieangriffe vom Feinsten.

Im Nachhinein betrachtet haben die Angriffe ihre Wirkung nicht verfehlt nämlich die Moral der deutschen Zivilbevölkerung als auch der Truppen gebrochen und Hitlerdeutschland zur bedingungslosen Kapitulation getrieben.
Der Zweck heiligte die Mittel.

Heute bombardiert man nicht mehr wahllos [Gegenbehauptungen bitte eindeutig belegen].

5 Terroristen mit abschussbereiten Raketen in einer Wohnsiedlung?
Feuer frei! Bombe drauf.

Ein Typ auf einer Brücke mit geschultertem "Etwas" in mehreren Meilen Entfernung während eines Gefechts mit Terroristen?
Feuer frei! Granate los.

4 bewaffnete Terroristen in einem Auto auf ihrem Weg durch Gazas Rushour zum Raketenschiessen?
Feuer frei! Rakete ab.

Was Du mit Deinen "1000 tote Zivilisten - 200 tote Terroristen"-Vergleich ins Verhältnis setzt reicht mir nicht.
Denn das Verhältnis muss um die Grösse erweitert werden, wieviel potentielle Opfer es auf der anderen Seite durch erfolgreich ausgeführten Raketenbeschuss gegeben hätte wenn man die Terroristen unbehelligt liesse.

Ich persönlich hätte kein schlechtes Gewissen gehabt, am 11.09.2001 Flug UA93 abschiessen zu lassen, 20,30,40 Zivilisten und 5 Terroristen in den Tod zu schicken um möglicherweise 5 oder 500 Zivilistenleben zu schützen.

Solch eine Aussage schreibt sich sicherlich extrem leicht wenn man nicht am Abzug sitzt und das weiss ich auch.

Nur geht die Frage zurück an Dich ...
Nimmst Du lieber einem Terroristen die Chance, Dich und Deine Familie auszulöschen wenn Du dabei möglicherweise selbst ziviles Leben gefährdest oder lässt Du ihn gewähren ?

[edit by darkkurt]
 
Ja, nur das meine Äußerungen des Bedauerns und meine Argumentation in diesem Punkt der der israelischen Regierung und Armee entspricht.
Darf ich jetzt sagen: "Fein nachgeplappert!"? Gibt es eigentlich Handbücher für extremistische Juden, wie sie vorbildlich zu heucheln haben? :LOL:

[...] Der H****r-Vergleich bleibt bestehen und wurde explizit so getätigt. Unter den beschriebenen, völlig verqueren Vergleichen. Daraus kannst Du Dich nicht herauswinden.
Ich versuche mich gar nicht herauszuwinden, verehrter[...] . Ich zitiere mich gern so oft wieder neu, bis selbst Du es verstanden hast. Immer unermüdlich, wie das Duracell-Häschen, weißt Du doch ;)

[...] Wenn Du klare Antworten willst sollst Du sie bekommen.

Ich hatte schon einmal den Vergleich geschrieben, dass der Pali-Israel-Konflikt in der letztendlichen Ausprägung mich stark an Deutschland 1944 erinnert.
Das hätte ich nicht sagen dürfen... :LOL: Egal, weiter im Text...

[...] Welche Wahl hatten die Alliierten [und damit meine ich nicht nur UK, USA und Frankreich] den Weltbösewicht in die Knie zu zwingen? Flächenbombardements ohne Rücksicht auf Verluste und Artillerieangriffe vom Feinsten.
Stimmt. Oder stimmt zum Teil, nämlich nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Als man davon ausgehen musste, dass H****r seine Armeen notfalls rund um den Erdball befohlen hätte, da blieb kaum eine andere Wahl als einen Genozid zu veranstalten. Eine gezielte Tötung der wichtigsten Personen des Dritten Reiches wäre unmöglich gewesen. 3 mal ist ein Putsch fehlgeschlagen, also konnte man auch kaum mehr auf eine Variante hoffen, dass die Deutschen sich des Problems selbstständig entledigten.

Was ist mit den US-Bombardements Dresdens, als Deutschland faktisch handlungsunfähig war? Der rücksichtslosen Flächenbombardements, als das Dritte Reich zu Boden gerungen worden war und die Führung nicht einmal mehr Berlin effektiv befehligen konnte? Da ist nur noch Rache und Zorn vom Himmel gekommen, von Taktik oder gar notwendigen Militärschlägen war keine Spur mehr.

Wenn Du den Vergleich anbringst: In welchem Stadium des "Krieges" befindet sich Israel Deiner Ansicht nach?

[...] Heute bombardiert man nicht mehr wahllos [Gegenbehauptungen bitte eindeutig belegen].
Stimmt, man bombariert gezielt Terroristenstellungen und scheißt auf Zivilisten. Auch wenn die Terroristen eine Basis unter einer dicht besiedelten Stadt hätten, würde man drauf halten. Aus der Sicht hat sogar bennsenson recht: Man beschießt natürlich die Zivilisten nicht gezielt. Man behandelt sie nur wie nutzloses Vieh. Scheint völlig egal zu sein, ob vor der Zielperson 100 Kühe oder 100 Zivilisten stehen...

[...] Nur geht die Frage zurück an Dich ...
Nimmst Du lieber einem Terroristen die Chance, Dich und Deine Familie auszulöschen wenn Du dabei möglicherweise selbst ziviles Leben gefährdest oder lässt Du ihn gewähren ?
Die Frage ist falsch gestellt. Wenn der Terrorist vor mir allein auf der Straße mit einem Bombengürtel angerannt käme: Sofort Feuer frei! Was aber, wenn ich nicht wüßte, wer der Terrorist in der Gruppe von Zivilisten vor mir ist? Und nehmen wir an, ich wüßte, wer der Terrorist ist und er kennt mich ebenso gut. Ich sehe ihn im gut besuchten Einkaufszentrum. Wenn ich ihm hinterher laufe, um ihn gezielt mit einem Genickschuss zu richten, gehe ich die Gefahr ein, dass er mich sieht und sofort die Flucht ergreift - was dann bedeuten würde, dass falls ich ihn nicht schnappe, meine Familie erneut gefährdet ist. Würde ich also das gesamte Einkaufszentrum sprengen oder nicht?

Wenn man bennsenson zuhörte, so kommt man schnell auf die Antwort: "Man kann einem israelischen Scharfschützen nicht zumuten, sein Leben zu riskieren, um einen Terroristen zu erschießen." Meine freie Interpretation dazu: "Ein israelisches Leben ist weit mehr wert, als irgendein anderes". Ich bin da anderer Ansicht. Zivilisten müssen auf jeden Fall geschützt werden. Dass es in jedem Krieg immer auch unschuldige Opfer gibt, steht außer Frage. Aber Israel befindet sich nicht im Krieg mit dem "souveränen Staat Palästina". Nach offizieller Version auch nicht mit dem souveränen Staat Libanon (der wenigstens ein Staat war). Obwohl ich kaum Unterschiede ausmachen konnte zwischen dem und der vermuteten Verhaltensweise, wenn sie Libanon den Krieg erklärt hätten - egal.

Fakt ist und bleibt, dass Israel voller Hass ist und sich in diesem Punkt kein Stück von den Terroristen unterscheidet. Inzwischen auch kaum noch in der Wahl der Mittel. Wenn jemand in diesem Konflikt Partei ergreift für Israel, ist er keinen Deut besser als jener, der die Terroristen als "ehrenvolle Freiheitskämpfer" bezeichnet. Das ist meine Ansicht dazu.

Gruß,
Photon

[edit by darkkurt]
 
@komerzhasi
Belege? Streubomben-Einsatz in Südlibanon, Beschuss von Wohnsiedlungen (allgemein als "Terroristen-Hochburg" klassifiziert) in Beirut. Alles nachzulesen bei HRW und anderen NGO's.

5 Terroristen mit abschussbereiten Raketen in einer Wohnsiedlung?
Feuer frei! Bombe drauf.
Unverhältnismäßig, und gegen die GK. Aber die Interessieren Dich ja nur wenn es um Israel geht.

Ein Typ auf einer Brücke mit geschultertem "Etwas" in mehreren Meilen Entfernung während eines Gefechts mit Terroristen?
Feuer frei! Granate los.
Dann hoffe ich nicht das Du mal wegen Deiner vielleicht vorhandenen Kamera erschossen wirst. Hättest halt Pech gehabt. Des weiteren waren die Autos klar mit weißem TV-Aufkleber als neutral bezeichnet. Aber bennsenson interessiert jedoch nur die Festnahme und Folterung eines ARD-Reporters durch die Executive Force.

:LOL:

4 bewaffnete Terroristen in einem Auto auf ihrem Weg durch Gazas Rushour zum Raketenschiessen?
Feuer frei! Rakete ab.
Aber keine Raketen die die Sprengkraft hat mehr als wenige Centimeter neben den Auto mit in die Luft zu jagen. So dass die Opferzahl von getöteten Zivilisten dominiert wird.

Was Du mit Deinen "1000 tote Zivilisten - 200 tote Terroristen"-Vergleich ins Verhältnis setzt reicht mir nicht.
Denn das Verhältnis muss um die Grösse erweitert werden, wieviel potentielle Opfer es auf der anderen Seite durch erfolgreich ausgeführten Raketenbeschuss gegeben hätte wenn man die Terroristen unbehelligt liesse.
Das war ich nicht Photon ;).

Die Frage ist falsch gestellt. Wenn der Terrorist vor mir allein auf der Straße mit einem Bombengürtel angerannt käme: Sofort Feuer frei! Was aber, wenn ich nicht wüßte, wer der Terrorist in der Gruppe von Zivilisten vor mir ist? Und nehmen wir an, ich wüßte, wer der Terrorist ist und er kennt mich ebenso gut. Ich sehe ihn im gut besuchten Einkaufszentrum. Wenn ich ihm hinterher laufe, um ihn gezielt mit einem Genickschuss zu richten, gehe ich die Gefahr ein, dass er mich sieht und sofort die Flucht ergreift - was dann bedeuten würde, dass falls ich ihn nicht schnappe, meine Familie erneut gefährdet ist. Würde ich also das gesamte Einkaufszentrum sprengen oder nicht?
Und Du fragst Dich warum paläst. Extremisten die Talmud-Schule angriffen. Welch Heuchelei in Deinen Worten. Vorher sollen diesen Gruppen wissen, wer aus dieser Schule der nächste Soldat ist, der ne Panzergranate losläßt, Zielübungen auf Demonstranten oder gar Zivilisten vornimmt? Nur mal so zum drüber nachdenken. Aber das wäre wieder einmal Relativierung von terrorist. Aktionen richtig? Genauso nehme ich Deine Worte auf.

Der Zweck heiligte die Mittel.
Der gEwinner schreibt die Geschichte und kritisiert sich meist nicht selbst.:roll:

Das ist echt krank wie hier die bewusste Inkaufnahme von zivilen Opfern indirekt sogar gefordert wird. Und dann regst Du Dich auf, dass ich Dich immer wieder darauf anspreche.:ugly:
 
Reine Diffamierung. Einem Land und seinen Bürgern wird pauschal angelastet, dass sie voller Hass sind. Nicht belegbar und offensichtlich eine Projektion wie alles, was aus Photons virulentem Israelhass erwächst.
Ja, benutz' den Melden-Button, aber spamme hier nicht den Thread zu. Oder geh' zu Deiner Erzieherin und heule Dich da aus :LOL:

EDIT:
Reddogg schrieb:
[...] Und Du fragst Dich warum paläst. Extremisten die Talmud-Schule angriffen. Welch Heuchelei in Deinen Worten. Vorher sollen diesen Gruppen wissen, wer aus dieser Schule der nächste Soldat ist, der ne Panzergranate losläßt, Zielübungen auf Demonstranten oder gar Zivilisten vornimmt? Nur mal so zum drüber nachdenken. Aber das wäre wieder einmal Relativierung von terrorist. Aktionen richtig? Genauso nehme ich Deine Worte auf.
Keine Ahnung, wie Du bei diesem Zitat von mir auf diese Schlussfolgerung kommst, aber mal die Gegenfrage: Geht's noch?
 
Du brauchst nicht so süffisant auf den Meldebutton hinweisen. Der hat sich in Bezug auf Dich - und diese Beobachtung teilen hier sehr viele User - als unbrauchbar erwiesen. Deshalb werde ich den mühevollen Weg weitergehen, Deinen ungekürzten Unsinn weiterzubeleuchten.