S.a.N.d.R.a
Back to the roots?
- 22 April 2006
- 3.986
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Hallo liebe Klammuser,
vor einigen Monaten hatte ich schon einmal vor einen solchen Thread zu eröffnen, aber heute ist es nun wahrlich so weit, dass ich es tue.
Vor 14 Jahren zog meine Familie in diesem Wohnblock hier ein. Ein ganz normaler Wohnblock in einem recht schönen Viertel. Um uns herum viele Einfamilienhäuser usw., da ich im 6. Stock wohne, kann ich in ihre Gärten gucken.
Darum gehts aber nicht.
Früher wohnten hier viele Familien, nette Leute, selbstverständlich, dass so einige auch wegziehen.
Mittlerweile jedoch leben in diesem Aufgang nur noch junge Leute, die Drogen nehmen, gewalttätig sind, nicht klar kommende Mütter und der Rest besteht aus Ausländern.
Was ist nun mein Problem?
Ich kann Abends oft nicht einschlafen, weil auf all möglichen Sprachen umhergeschrien wird, sie brüllen sich an und ich liege wach.
Gut, kann ich ertragen.
Was mich seit geraumer Zeit jedoch sehr stört, ist die junge Mutter. Ist ja oft normal, dass Mütter auch andere frisch gebackene Mamas kennen und sich treffen. Die Folge davon ist, dass im Aufgang unten im Eingangsbereich nicht nur EIN Kinderwagen steht, sondern 2-3 manchmal. Was daran verwerflich ist? Man kriegt die Tür nicht mehr auf. Fahrrad reintragen sowieso unmöglich.
A propos Fahrrad. Seit ein paar Monaten haben wir im Keller irgendwie kein Türschloss mehr, fand jemand wohl so hübsch und hats geklaut. Irgendwelche Möbel und alte Matratzen meinen manche Familien auch da unten einfach ablegen zu dürfen. Als wenn so viel Platz dort wäre.
Es ist ja eingebürgert, dass die Jüngeren den Älteren zuerst Guten Tag sagen, wobei ich das als unsinnig empfinde, da man meist eh gleichzeitig grüßt, beziehungsweise es auch nicht schlimm ist, wenn der andere mal zuerst grüßt. Ist es eine überhaupt unnormale Denkensweise meinerseits, wenn ich behaupte, dass man sich im Aufgang grüßen sollte?
Denn ich tue das immer, nur kommt meist nichts zurück von den liebevollen Nachbarn.
Wir hatten auch schonmal einen Nachbarn, der öfter mal Besuch bekam und wenn man durch den Spion blickte, sah man ihn mit einem Gewehr auf seinen Besuch zielen. Ganz große Klasse.
Der Anlass, warum ich nun schreibe - Ich kam eben wieder heim und auf dem Briefkasten lagen doch tatsächlich benutzte Tücher für den Babyhintern, sowie Taschentücher und sonstiger Müll. Es kam auch schon vor, dass alte Möbel vor unserer Tür lagen.
Da es sonst niemand tun würde, räume ich so etwas meist weg. Immerhin muss ich auch hier leben.
Ich komm mir hier langsam vor wie im letzten Hinterhof dieser Stadt.
Unfreundliche Nachbarn, die nicht grüßen, die einem nicht die Tür aufhalten, ihren Müll überall ablagern, als würden sie allein wohnen.
Bin ich in meinen jungen Jahren zu altmodisch oder wieso erwarte nur ich anscheinend hier, dass man sich grüßt oder wie in guten alten Zeiten sich sogar mal unterhält.
Früher mochte ich die Gegend und diese Straße hier, mit der Zeit hat sich das geändert, es wird mir nicht mehr schwer fallen hier bald wegzuziehen.
So, das wollte ich einfach mal loswerden.
Liebe Grüße,
...Sandra.
vor einigen Monaten hatte ich schon einmal vor einen solchen Thread zu eröffnen, aber heute ist es nun wahrlich so weit, dass ich es tue.
Vor 14 Jahren zog meine Familie in diesem Wohnblock hier ein. Ein ganz normaler Wohnblock in einem recht schönen Viertel. Um uns herum viele Einfamilienhäuser usw., da ich im 6. Stock wohne, kann ich in ihre Gärten gucken.
Darum gehts aber nicht.
Früher wohnten hier viele Familien, nette Leute, selbstverständlich, dass so einige auch wegziehen.
Mittlerweile jedoch leben in diesem Aufgang nur noch junge Leute, die Drogen nehmen, gewalttätig sind, nicht klar kommende Mütter und der Rest besteht aus Ausländern.
Was ist nun mein Problem?
Ich kann Abends oft nicht einschlafen, weil auf all möglichen Sprachen umhergeschrien wird, sie brüllen sich an und ich liege wach.
Gut, kann ich ertragen.
Was mich seit geraumer Zeit jedoch sehr stört, ist die junge Mutter. Ist ja oft normal, dass Mütter auch andere frisch gebackene Mamas kennen und sich treffen. Die Folge davon ist, dass im Aufgang unten im Eingangsbereich nicht nur EIN Kinderwagen steht, sondern 2-3 manchmal. Was daran verwerflich ist? Man kriegt die Tür nicht mehr auf. Fahrrad reintragen sowieso unmöglich.
A propos Fahrrad. Seit ein paar Monaten haben wir im Keller irgendwie kein Türschloss mehr, fand jemand wohl so hübsch und hats geklaut. Irgendwelche Möbel und alte Matratzen meinen manche Familien auch da unten einfach ablegen zu dürfen. Als wenn so viel Platz dort wäre.
Es ist ja eingebürgert, dass die Jüngeren den Älteren zuerst Guten Tag sagen, wobei ich das als unsinnig empfinde, da man meist eh gleichzeitig grüßt, beziehungsweise es auch nicht schlimm ist, wenn der andere mal zuerst grüßt. Ist es eine überhaupt unnormale Denkensweise meinerseits, wenn ich behaupte, dass man sich im Aufgang grüßen sollte?
Denn ich tue das immer, nur kommt meist nichts zurück von den liebevollen Nachbarn.
Wir hatten auch schonmal einen Nachbarn, der öfter mal Besuch bekam und wenn man durch den Spion blickte, sah man ihn mit einem Gewehr auf seinen Besuch zielen. Ganz große Klasse.
Der Anlass, warum ich nun schreibe - Ich kam eben wieder heim und auf dem Briefkasten lagen doch tatsächlich benutzte Tücher für den Babyhintern, sowie Taschentücher und sonstiger Müll. Es kam auch schon vor, dass alte Möbel vor unserer Tür lagen.
Ich komm mir hier langsam vor wie im letzten Hinterhof dieser Stadt.
Unfreundliche Nachbarn, die nicht grüßen, die einem nicht die Tür aufhalten, ihren Müll überall ablagern, als würden sie allein wohnen.
Bin ich in meinen jungen Jahren zu altmodisch oder wieso erwarte nur ich anscheinend hier, dass man sich grüßt oder wie in guten alten Zeiten sich sogar mal unterhält.
Früher mochte ich die Gegend und diese Straße hier, mit der Zeit hat sich das geändert, es wird mir nicht mehr schwer fallen hier bald wegzuziehen.
So, das wollte ich einfach mal loswerden.
Liebe Grüße,
...Sandra.
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