News Musikvideo zeigt Amoklauf in Schule - Polizei ermittelt

Solche Texte gehören in keinen Song, der in Deutschland oder sonstwo veröffentlicht wird. Das ist einfach verwerflich, egal in welchem Zusammenhang und darf meiner Meinung nach nicht verkauft werden.


Man kann zwar über den künstlerischen Gehalt solcher Texte streiten (in meinen Augen ist es vom sprachlich-stilistischen her z.B. absoluter Schrott - was aber nichts daran ändert, dass es Kunst ist), nicht aber darüber, dass sie Kunst sind, und wenn schon alle anderen Bereiche sich unterordnen müssen, so sollte doch wenigstens die Kunst ihre Freiheit bewahren können. Kunst steht über Moral, Rücksichtnahme, und anderen, ähnliche Dingen, dergestalt, dass sie es ist, die uns solche Dinge lehren kann (aber nicht muss)...
 
Kunst steht über Moral, Rücksichtnahme, und anderen, ähnliche Dingen, dergestalt, dass sie es ist, die uns solche Dinge lehren kann (aber nicht muss)...
Das bedeutet, wenn ich Dich bedrohe und das zur Kunst erkläre, dann würdest Du das tolerieren?

Jeder hat eine andere Vorstellung von Kunst, deshalb sollte man der künstlerischen Freiheit eine Menge Gestaltungsspielraum einräumen, aber hier sieht ausser dem Künstler selber wohl niemand künstlerisches Schaffen.

Marty
 
[...] wenn schon alle anderen Bereiche sich unterordnen müssen, so sollte doch wenigstens die Kunst ihre Freiheit bewahren können.
Gegen künstlerische Freiheit habe ich nichts, obwohl ich mit Kunst generell eher wenig anfangen kann.

Nur darf die berühmte Grenze mal wieder nicht überschritten werden. Denn den Gesetzen und Dingen wie Moral und Anstand darf sich auch Kunst nicht überordnen, um es mit deinen Worten zu sagen.

Und bitte werd jetzt nicht zu philosophisch, weil ich da immer so schnell aussteigen muss. ;)
 
Das bedeutet, wenn ich Dich bedrohe und das zur Kunst erkläre, dann würdest Du das tolerieren?

Diese Zeilen bedrohen niemanden. Kunstwerke sprechen keine ernstgemeinten, wirklichen Bedrohungen aus.

Jeder hat eine andere Vorstellung von Kunst, deshalb sollte man der künstlerischen Freiheit eine Menge Gestaltungsspielraum einräumen, aber hier sieht ausser dem Künstler selber wohl niemand künstlerisches Schaffen.

Die Frage ist, ob man Musik, die unterhält, und Musik, die Kunst ist unterscheiden kann und will. Wenn dem so ist, wenn man unterscheiden kann, dann ist es keine Kunst sondern minderwertige Unterhaltung, weil's niveauloses plattes Geholze ist; wenn dem nicht so ist, dann ist es Kunst und nicht zu beanstanden.


Gegen künstlerische Freiheit habe ich nichts, obwohl ich mit Kunst generell eher wenig anfangen kann.

Nur darf die berühmte Grenze mal wieder nicht überschritten werden. Denn den Gesetzen und Dingen wie Moral und Anstand darf sich auch Kunst nicht überordnen, um es mit deinen Worten zu sagen.

Und bitte werd jetzt nicht zu philosophisch, weil ich da immer so schnell aussteigen muss. ;)

Wann werde ich denn philosophisch? :biggrin:
Dass sich die Kunst im Staat nicht dem Gesetz überordnen darf - geschenkt. Damit bin ich zwar nicht einverstanden, aber solange die Dinge sind, wie sie sind, liegt beim Staat die letzte Gewalt.
Aber wieso sollte sie sich Moral und Anstand unterordnen, wenn sie es doch ist, die diese Werte in erheblichem Ausmaße vermittelt und propagiert? Kunst hat die Möglichkeit, als einziges Mittel übrigens, vollkommen ungehindert mit Hypothesen umzugehen: was wissenschaftlich nicht prüfbar oder denkbar ist, kann die Kunst prüfen und denken, was gesellschaftlich untragbar ist, kann sie ausprobieren; ohne Kunst kein Fortschritt im Denken, und ohne Fortschritt keine Verbesserung. Nur, wenn Kunst sich über der Moral befindet, also keinen ethischen Regeln unterworfen ist, kann sie dazu beitragen, diese Dinge zu verbessern.
Und zum Anstand: abgesehen davon, dass niemand Kunst rezipieren muss, der das nicht will: ich fand es noch nie verkehrt, gerade dann besonders "polemisch" zu reagieren, wenn die Gemüter ohnehin erhitzt sind. Das mag den einen oder anderen verletzen, aber vor allem intensiviert es das Denken der Menschen...
 
Aber wieso sollte sie sich Moral und Anstand unterordnen, wenn sie es doch ist, die diese Werte in erheblichem Ausmaße vermittelt und propagiert?
Wo vermittelt mir denn Kunst Moral und Anstand? Verstehe ich jetzt nicht.

Kunst hat die Möglichkeit, als einziges Mittel übrigens, vollkommen ungehindert mit Hypothesen umzugehen: was wissenschaftlich nicht prüfbar oder denkbar ist, kann die Kunst prüfen und denken, was gesellschaftlich untragbar ist, kann sie ausprobieren [...]
Ich habe kein Problem damit wenn Kunst neue Wege geht und irgendwelche wissenschaftlich nicht belegbaren Dinge darstellt, überhaupt kein Thema.

Das hast aber mit Moral und Anstand nichts zu tun. Wenn in einem Song Ausdrücke weit unter der Gürtellinie benutzt werden und der Song dann auch noch öffentlich verkauft und für alle Altersgruppen der Gesellschaft zugänglich gemacht wird, dann hat das für mich persönlich auch mit Kunst nicht mehr allzu viel zu tun.

Völlig egal was der Song aussagen will, man kann alles sagen was gesagt werden muss ohne dabei irgendwie schmierig, schlüpfrig oder anrüchig zu werden. Mir geht sowas schlicht und ergreifend zu weit.
 
Das hast aber mit Moral und Anstand nichts zu tun. Wenn in einem Song Ausdrücke weit unter der Gürtellinie benutzt werden und der Song dann auch noch öffentlich verkauft und für alle Altersgruppen der Gesellschaft zugänglich gemacht wird, dann hat das für mich persönlich auch mit Kunst nicht mehr allzu viel zu tun.

In erster Linie sollte man erstmal verstehen was hinter dem Song überhaupt steckt.
Die etwas provokanten Bilder mögen brutal sein, aber ist das nicht grade ein sehr erfolgreiches Stilmittel? :ugly:


aber hier sieht ausser dem Künstler selber wohl niemand künstlerisches Schaffen.

Ich. :ugly:

In erster Linie verarbeitet hier einMobbingopfer seine Gedanken und seine Erlebnisse, schlimm nicht?! Am besten alles runterschlucken und in sich hineinfressen und bloß das Familienbild wahren, denn dann läuft man wirklich Amok.

Meinermeinung nach hat jeder das Recht sein erlebtes so zu verarbeiten und das ist besser als nach der Waffe zu greifen.
Das Musikvideo war niemals Gegenstand einer Viva oder MTV Sendung, wo das Publikum bekanntlich 5-20 ist.
Es war niemals die Rede das Video zu "Kinderfreundlichen" Zeiten, überhaupt im Fernsehen auszustrahlen.

Da mache ich mir mehr Sorgen um die Tagesnachrichten, wo dann echte Menschen sterben.
 
Wo vermittelt mir denn Kunst Moral und Anstand? Verstehe ich jetzt nicht.

Hast du zufällig in der Schule Schillers "Wilhelm Tell" gelesen? (Ich weiß, das Beispiel ist etwas abgegriffen, aber es bietet sich ungemein an). Falls es irgendwo bei dir noch rumfliegt, lies mal rein und achte mal drauf, welche Aussagen Schiller da macht. Recht auf Freiheit, Unrecht der Tyrannei, Stärke und Nutzen der Gemeinschaft etc.

Das hast aber mit Moral und Anstand nichts zu tun. Wenn in einem Song Ausdrücke weit unter der Gürtellinie benutzt werden und der Song dann auch noch öffentlich verkauft und für alle Altersgruppen der Gesellschaft zugänglich gemacht wird, dann hat das für mich persönlich auch mit Kunst nicht mehr allzu viel zu tun.

Sprachliche Kunst bedient sich nunmal nicht immer einer hohen Sprache. Es zeichnet sie ja eben aus, dass sie keine festgesetzte Regelpoetik ist, also kein starres Aneinanderreihen zuvor definierter Dinge, die dann den Gesetzen der Ästhetik entsprechen, sondern in ihren Ausformungen frei und individuell ist.

Völlig egal was der Song aussagen will, man kann alles sagen was gesagt werden muss ohne dabei irgendwie schmierig, schlüpfrig oder anrüchig zu werden. Mir geht sowas schlicht und ergreifend zu weit.

Wenn man die Dinge so sagt, dass man niemandem auf die Füße tritt, dann sagt man nichts aus. Man sieht doch auch an dieser Diskussion, dass eine polemische Darstellung viel größere Resonanz erfährt (weswegen z.B. auch ich gerne polemisch schreibe). Zwar dreht sich diese Diskussion meistens nur um das Formelle, aber die Chance ist doch größer, dass der ein oder andere wenigstens mal ansatzweise über den Inhalt nachdenkt, als wenn es irgendein konformistisches, politisch korrektes Allerweltsgewäsch wäre, dass eintönig und deswegen schnell vergessen ist.
 
In erster Linie sollte man erstmal verstehen was hinter dem Song überhaupt steckt.
Darum geht es mir gar nicht. Jeder kann mit seinem Song die Botschaft vermitteln die er vermitteln möchte. Nur wie er das tut ist hier die Frage. Und mit mit diesem Stilmittel, wie du es nennst, kann ich mich halt nicht anfreunden.

Hast du zufällig in der Schule Schillers "Wilhelm Tell" gelesen?
Leider nein. Und da ich auf diesem Gebiet trotz ehemals Deutsch-LK auch nicht besonders bewandert bin kann ich leider nicht mitreden. Tut mir leid.

Wenn man die Dinge so sagt, dass man niemandem auf die Füße tritt, dann sagt man nichts aus.
Man soll nicht niemandem auf die Füße treten.

Kein so gutes Beispiel, aber zufällig fällt es mir gerade ein: Pink hatte vor einigen Monaten z. B. einen Hit mit "Dear Mr. President". Dieser Song war auch auf den dort noch amtierenden US-Präsidenten Bush bezogen. Dabei wurde Kritik geübt ohne irgendwie ins niveaulose abzurutschen. Es geht also wenn man will.

Gucken wir uns doch noch mal zwei Formulierungen aus dem Song von Kaas an:
dem Rapper Kaas schrieb:
Ich bin hier, um das Scheiß-Blatt zu wenden, eure scheiß verf...ten Existenzen zu beenden. [...] Du hast gesagt, dass ich nie etwas Besonderes schaffe. Guck, was ich grad mache, du Schlampe, stirb, du Scheiß-Schlampe.
Geht's noch?
 
Leider nein. Und da ich auf diesem Gebiet trotz ehemals Deutsch-LK auch nicht besonders bewandert bin kann ich leider nicht mitreden. Tut mir leid.

Okay...dann bleibt nur die Möglichkeit, dass du mir glaubst, dass Kunst solche Aussagen trifft, oder du setzt dich damit auseinander. ^^

Kein so gutes Beispiel, aber zufällig fällt es mir gerade ein: Pink hatte vor einigen Monaten z. B. einen Hit mit "Dear Mr. President". Dieser Song war auch auf den dort noch amtierenden US-Präsidenten Bush bezogen. Dabei wurde Kritik geübt ohne irgendwie ins niveaulose abzurutschen. Es geht also wenn man will.

Es geht, na und? Muss deswegen jeder diesen Weg nehmen?

Gucken wir uns doch noch mal zwei Formulierungen aus dem Song von Kaas an [...] Geht's noch?

Kein sprachliches Highlight, aber wenn der Mensch eben so arbeitet, kann ihm das keiner nehmen...
 
Solche Texte gehören in keinen Song, der in Deutschland oder sonstwo veröffentlicht wird. Das ist einfach verwerflich, egal in welchem Zusammenhang und darf meiner Meinung nach nicht verkauft werden.

Wenn du den Duetsch LK hattest, dann solltest du auch irgendwann über Dinge wie:
Oh ich möchte den Ozean vergiften, daß sie den Tod aus allen Quellen saufen! Oh daß ich durch die ganze Natur das Horn des Aufruhrs blasen könnte, Luft, Erde und Meer wider das Hyänengezücht ins Treffen zu führen! - Ich habe ihn so unaussprechlich geliebt! so liebte kein Sohn; ich hätte tausend Leben für ihn - Ha! - wer mir jetzt ein Schwert in die Hand gäb', dieser Brut eine brennende Wunde zu versetzen! wer mir sagte, wo ich das Herz ihres Lebens erzielen, zermalmen, zernichten! - Er sei mein Freund, mein Engel, mein Gott -!

gelesen haben. Wobei hier sogar noch eine krassere Verallgemeinerung eintritt, wie in dem Lied!
Ehrlich gesagt brauchen wir doch solche Szenen, damit wir mögliche Szenarien erst durchspielen können und damit sie verurteilen können.


Übrigens verherrlicht der Künstler nichts, er lässt seinen Protagonisten sein eigenes Scheitern bemerken...
 
Oh ich möchte den Ozean vergiften, daß sie den Tod aus allen Quellen saufen! Oh daß ich durch die ganze Natur das Horn des Aufruhrs blasen könnte, Luft, Erde und Meer wider das Hyänengezücht ins Treffen zu führen! - Ich habe ihn so unaussprechlich geliebt! so liebte kein Sohn; ich hätte tausend Leben für ihn - Ha! - wer mir jetzt ein Schwert in die Hand gäb', dieser Brut eine brennende Wunde zu versetzen! wer mir sagte, wo ich das Herz ihres Lebens erzielen, zermalmen, zernichten! - Er sei mein Freund, mein Engel, mein Gott -!

Da sind aber verschiedene Dinge ausgelassen....Karls "Anfall" ist ja noch einiges ausführlicher und wilder...^^
 
Kein so gutes Beispiel, aber zufällig fällt es mir gerade ein: Pink hatte vor einigen Monaten z. B. einen Hit mit "Dear Mr. President". Dieser Song war auch auf den dort noch amtierenden US-Präsidenten Bush bezogen. Dabei wurde Kritik geübt ohne irgendwie ins niveaulose abzurutschen.

Man kann das nicht miteinander vergleichen.
Im Musikbusiness - grade im Mainstream - ist es gern mal Gang und Gebe Songwriter und Produzenten zu engagieren, die einem ein Image zurechttüddeln und genau das ist hier passiert.
Ich stelle mal die Behauptung auf das Pink in dem Song nicht eine Zeile verfasst hat.

Pink kann sich nicht beschweren, die hat ihre Millionen und verdient ironischerweise noch mehr durch den Song. :ugly:
Kaas jedoch hat die erwähnten Sachen selbst erlebt und hat damit das Recht das zu thematisieren und zu verarbeiten. Und wie er das tut ist ganz seine Sache. Punkt aus Ende.
Ausserdem verherrlicht er ganz und gar überhaupt nichts. Warum meint er sonst am Ende des Songs, er könne mit der begangenen Tat nicht mehr weiterleben?
 
Hab mir das Video mal angesehn und bin positiv überrascht! 8O
Hier wird (mit den typischen Rappervokabular) deutlich darauf hingewiesen, dass es eben nicht die pöse Musik- oder Spieleindustrie ist, sondern das Umfeld. Typisch, dass sich alle wieder drüber aufregen :roll:
 
Kein sprachliches Highlight, aber wenn der Mensch eben so arbeitet, kann ihm das keiner nehmen.
Soll er machen, aber damit bitte in einem stillen Kämmerlein bleiben und nicht an die Öffentlichkeit gehen.

Wenn du den Duetsch LK hattest, dann solltest du auch irgendwann über Dinge wie [...] gelesen haben.
Leider nein.
Ich würde das aber auch nicht mit dem hier thematisierten Song vergleichen wollen. Sprachlich ist das ein ganz anderes Niveau.
 
Soll er machen, aber damit bitte in einem stillen Kämmerlein bleiben und nicht an die Öffentlichkeit gehen.

[...]

Leider nein.
Ich würde das aber auch nicht mit dem hier thematisierten Song vergleichen wollen. Sprachlich ist das ein ganz anderes Niveau.

Dann findest du den Song also nur unangebracht, weil er sprachlich so tief unten angesiedelt ist? Dagegen kann man keine Argumente bringen, dass ist eine Geschmacksfrage...der Geschmack entscheidet aber nicht über den Wert ^^
 
Dann findest du den Song also nur unangebracht, weil er sprachlich so tief unten angesiedelt ist?
So ist es. Das versuche ich ja schon seit Ewigkeiten klar zu stellen, aber es hat irgendwie nicht geklappt.

Also noch mal: Jeder kann mit seiner Musik aussagen was er will, Dinge kritisieren, jemandem auf die Füße treten, auf Missstände aufmerksam machen, ... Nur muss es nicht sein, dass da Sätze tief unter der Gürtellinie vorkommen, wenn die Musik einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden soll.
 
Nur muss es nicht sein, dass da Sätze tief unter der Gürtellinie vorkommen, wenn die Musik einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden soll.

Vielleicht soll aber diese Musik nur eine bestimmten Bevölkerung erreichen?

Über den Slang/Sprachgebrauch heutzutage rege ich mich auch auf, aber ist die "Aussage" nicht wichtiger?
Kurze Zeit habe ich mich damals über den die Rapperzeit aufgeregt, dann legte mir meine Tochter die Übersetzungen vor und fragte: "was ist an der Aussage denn falsch? Abgesehen davon, dass man Bitch mit Miststück oder ähnliches hätte austauschen können, damit Mami das gefällt?"
 
Vielleicht soll aber diese Musik nur eine bestimmten Bevölkerung erreichen?
Nee nee, der Song sollte ja ganz normal veröffentlicht werden, wird es jetzt angesichts der Ereignisse in Winnenden aber doch nicht.

Über den Slang/Sprachgebrauch heutzutage rege ich mich auch auf, aber ist die "Aussage" nicht wichtiger?
Wie gesagt, kann man alles auch mit einer vernünftigen Artikulation aussagen und überspitzt darstellen.
 
Also noch mal: Jeder kann mit seiner Musik aussagen was er will, Dinge kritisieren, jemandem auf die Füße treten, auf Missstände aufmerksam machen, ... Nur muss es nicht sein, dass da Sätze tief unter der Gürtellinie vorkommen, wenn die Musik einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden soll.


Es muss nicht so sein, aber es kann und darf so sein ;)

Außerdem wird diese Musik keiner breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht, sondern nur jenen, die ohnehin solche Musik hören und überdies diesen Künstler kennen. Man kann hier wohl kaum davon ausgehen, dass der Song bundesweit rauf und runter gespielt wird und Platz 1 der Charts erreicht....