Wahlen Mit welcher Partei könnt ihr euch am besten identifizieren?

Mit welcher Partei könnt ihr euch am besten identifizieren?

  • Bündnis 90/Die Grünen

    Stimmen: 10 16,7%
  • CDU/CSU

    Stimmen: 15 25,0%
  • Die Linke.PDS

    Stimmen: 9 15,0%
  • FDP

    Stimmen: 18 30,0%
  • SPD

    Stimmen: 8 13,3%

  • Umfrageteilnehmer
    60
@Hotwave: Das Problem ist mir durchaus bewusst. Aber es gibt auch ein Problem, wenn die zwei großen Parteien nur ganz wenig Stimmen haben und viel-Parteien-Koalitionen gebildet werden müssen, um eine regierungsfähige Mehrheit zu bekommen. Das gibt auf Dauer Probleme und ist auch nicht wünschenswert. Das ist daher ein riesiges Dilemma.
 
Fast wie erwartet:
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Meine Stimme bekommt trotzdem die FDP.


Champ
 
[...] ich frage mal in die Runde, wie man sich angesichts des aufkommenden Überwachungs-, Kontrolls- und Verbotswahns noch mit der CDU/CSU oder der SPD identifizieren kann.
Diese Aktionen gehen ja vor allem von der CDU aus und da natürlich von Wolfgang Schäuble. Und die Vorschläge stoßen immer wieder auf herbe Kritik von allen Seiten.

Ich finde es im Moment ziemlich schwer, mich für eine Partei zu entscheiden. Irgendwo ist immer ein ziemlich großer Makel. Am ehesten würde ich aber noch zur Union oder zur FDP tendieren, nicht zuletzt weil Angela Merkel gar keine schlechte Figur macht - gerade auf internationaler Ebene.

Aber zum Glück müssen wir uns im Moment auf Bundesebene nicht entscheiden.
 
Also meine Stimme hat laut dem Wahl-O-Mat die SPD ... :roll: Aber dass die FDP so weit vorne ist, wundert mich 8O
 
[...] wie man sich angesichts des aufkommenden Überwachungs-, Kontrolls- und Verbotswahns noch mit der CDU/CSU oder der SPD identifizieren kann. Das sind Dinge, die gehen für mich gar nicht [...]

Extrem geht ja in diesem Punkt nur Schäuble vor - und dass heißt auch noch lange nicht dass die ganze CDU dahinter steht.

Ein gesundes Maß an Überwachung und Kontrolle ist trotzdem nicht verkehrt. Ich hab zum Beispiel kein Problem wenn meine biometrischen Daten (sicher!) gespeichert werden oder wenn öffentliche Plätze stärker überwacht werden.
 
Ziemlich auf den Sack geht mir auch die Rechteverwursterei, wie im anderen Thread schon geschrieben. Find' ich nicht wirklich gut von Angela Merkel, ein "Anliegen" von 200 Künstlern (bzw. der Musikmafia) zur Chefsache zur erklären und 20.000 Stimmen des Volkes (Vorratsdatenspeicherung) geflissentlich zu ignorieren...
 
Beim Rauchverbot waren es deutlich mehr als 20.000 ( ;) ) und es wurde auch ignoriert - wie auch in vielen anderen Ländern wo dies eingeführt wurde.
Bei bestimmten Themen läßt sich die Politik halt nichts sagen. (Manchmal auch auf der Druck der EU)
 
Eben, manchmal weiß das Volk halt nicht was gut für es ist. Da sollten wir froh sein das wir standhafte Politiker haben die machen was gemacht werden muss, auch wenn sie sich damit den Unmut eines gewissen weniger gebildeten Bevölkerungsteils zuzieht (oder im Fall des Rauchverbots den Süchtigen aller Schichten nicht nachgibt).
 
Erstmal: ich denke, dass bei der Wahl-O-Mat-Geschichte mancher vielleicht eine Überraschung erlebt hat und Dinge rauskamen, die man nicht für möglich hielt und die sich mit manchen Dingen aus dem Leben widersprechen (Laut Wahl-O-Mat wäre ich eines der wenigen Gewerkschaftsmitglieder, die CDU bzw. in meinem Fall CSU wählen würden...)

Was mich an den Wahlgeschichten zur Zeit am meisten ärgert und das Vertrauen in die Parteien zerstört, ist die Tatsache, dass Aussagen, die vor der Wahl gemacht werden (um Wähler zu ködern) nach der Wahl mitunter einfach überfahren werden.
 
Was mich an den Wahlgeschichten zur Zeit am meisten ärgert und das Vertrauen in die Parteien zerstört, ist die Tatsache, dass Aussagen, die vor der Wahl gemacht werden (um Wähler zu ködern) nach der Wahl mitunter einfach überfahren werden.
Dann musste die FDP wählen. Die verzichten lieber auf Posten bevor sie ihre Position preisgeben. 8)
 
Irgendwie vermisse ich bei der Frage den Hintergrund. Soll es um Bundes oder Landespolitik oder gar Komunalpolitik gehen?

Ferner ist der Wahlomat von Bundestagswahl 2005 wohl auch schon mehr als überholt und stimmt oft nicht mehr mit den Parteiprogrammen überein.
 
...und stimmt oft nicht mehr mit den Parteiprogrammen überein.
Bei einigen Parteien ist es besonders interessant mal zu vergleichen, für was die Früher standen und wofür sie heute stehen. Manchmal glaubt man gar nicht mehr, dass es die gleiche Partei ist.
 
Ich habe garnicht veraten welche Partei ich wähle, FDP.

Boahhh da stauen alle wahhh.:roll:
 
Am liebsten würde ich gar nicht wählen gehen, weil letztlich jede Partei etwas macht, was ich nicht vertreten kann.

Mal ein kleiner Kommentar hierzu.

Es ist doch völlig unmöglich, dass sich das Programm einer Partei 100% mit der eigenen Meinung deckt. Da müsste man schon seine eigene Partei gründen.
Ich finde, bei Wahlen geht es grundsätzlich darum, "das kleinere Übel" herauszupicken. Deshalb nicht wählen gehen (zu wollen) kann ich nicht nachvollziehen.
 
Wenn man nicht wählen geht, darf man sich dann aber nicht beschweren dass solche Populisten wie die "Links Partei" oder verbrannte NPD´ler im Land/Bundestag sitzen. :roll:
 
@cygnus: es geht nicht nur um Linkspartei etc... Nichtwähler stützen die zersplitterung der Parteienlandschaft und es wird immer schwerer, stabile Mehrheitsverhältnisse zu bilden. Und dann gibt es irgendwann italienische Verhältnisse.
Eine Koalition mit mehr als 2 Parteien kann auf Dauer genauso wenig gut sein wie eine große Koalition.
 
Also es fällt mir sogar schwer, aus allen Parteien eine Auswahl zu treffen, der ich zu wenigstens 75% zustimmen könnte. Zumal man ja gedanklich von allen Wahlversprechen ohnehin schon mehr als 50% wegstreicht, dann kommt es kaum noch auf insgesamt 50% :LOL:

Naja, vielleicht wäre ich ein Fan der DDP, (bzw. später dann DStP) aber wahrscheinlich auch nur deshalb, weil ich sie noch nicht in Aktion erlebt habe.

Gruß,
Photon
 
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