Der in etwa genau die gleiche Höhe hat, wie der in Deutschland von einigen favorisierten...
Von daher ist es relativ Wurst, ob ein Bitburger für 9 € Mindestlohn sich ne deutsche Putzfrau kommen lässt, oder eine für 9 € aus Luxemburg.

Ich wollte eigentlich auf die derzeitig umgekehrte Situation hinaus ...

Demnach müssten ja etliche Deutsche in Richtung Benelux pendeln und entsprechend den dortigen Verhältnissen entlohnt werden weil sich die dortigen Einwohner lieber die billigen Deutschen einkaufen als die teuren Einheimischen.

Meines Wissens gibt es keinen solchen Trend.

Wenn diese 95% der Polen das dreifache des Mindestlohns bekommen, kriegen sie trotzdem nur die Hälfte des deutschen Mindestlohnes.

... und haben aber dafür um einiges geringere Lebenshaltungskosten in Polen ... ;)
Es gleicht sich aus.

Und das ist nun mal ein Fakt, mit dem die anderen Länder der alten EU nix zu tun haben, da sie von "Hochlohn"ländern umgeben sind.
Oder nur von Wasser...

Auch hier der Verweis auf das "Billiglohnland" Deutschland ...
Fast 2 Millionen Empfänger von ausgleichendem ALG2 zum Job ...

Es hat weniger etwas mit den Löhnen sondern mehr mit dem Preisgefüge der Lebenshaltungskosten zu tun.
Deutsche an der Ostgrenze fahren nach Polen oder Tschechien und decken sich billig mit Lebensmitteln usw. ein und erzielen somit eine extreme Kaufkraft in diesen Gebieten.
Allerdings auch nur ausschliesslich in diesen Gebieten.

Weiterhin sollte man die Preisentwicklungen der östlichen Nachbarstaaten nicht vergessen (wie schon oben geschrieben).
Vor allem bei den bei Deutschen so beliebten Gütern wie Zigaretten und Alkohol.

Bsp. Zigaretten aus Tschechien

2004 - 1 Stange 540 KC ~ 18 Euro
2007 - 1 Stange 740 KC ~ 25 Euro

Für Einheimische wurde es teuer aber noch bezahlbar jedoch ist der Preisvorteil für die Menschen aus dem angeblichen Hochlohnland Deutschland nicht mehr so exorbitant.
 
Ein Kollege hat schon bei jetzigen Gehaltsgefällen einen Zaun in Polen fertigen lassen, der trotz Transport etc. weniger gekostet hat, als einer in Braunschweig.
Diese Beispiele liebe ich. Und dieser Kollege wird der Erste sein, der jammern am Stammtisch sitzt und auf die bösen Polen schimpft, wenn sein Arbeitgeber seine Produktion komplett nach Polen verlagert. Da täte es mir um den nicht mal leid, der hat sich sein Grab selber geschaufelt...

Aber so ist das: Alles schön billig kaufen, alles in China produziert, ist doch super, man spart doch soviel... Die ganzen Klamotten aus Ostasien, Kindersachen, Spielzeug (das bisschen Chemie ist doch egal)... und am Ende jammern sie alle, weil die deutsche Textilindustrie zugrunde gegangen ist und schieben die Schuld auf die Politiker, die nichts unternommen haben...

Das regt mich auf... Genauso wie die Leute, die mal eben über die Oderbrücke zum Friseur gehen, weil ja die Polin für 10 Euro die Haare schneidet, die Deutsche will ja 20 Euro... aber dann auf die arbeitslose deutsche Friseurin schimpfen, für die man ja soviele Sozialbeiträge zahlen muss...

Ein Mindestlohn, so wie in Photon beschrieben hat, ist gut und wichtig. Wer seine Klamotten lieber aus China kauft, weil dort Kinder für 0,30 Euro die Stunde arbeiten, der wird das auch ohne deutschen Mindestlohn machen. Und wer heute schon zur polnischen Friseurin läuft (wo viele deutsche Friseurinnen nicht mal 4 Euro verdienen pro Stunde), der wird da soweiso hinlaufen.

Marty
 
Demnach müssten ja etliche Deutsche in Richtung Benelux pendeln und entsprechend den dortigen Verhältnissen entlohnt werden weil sich die dortigen Einwohner lieber die billigen Deutschen einkaufen als die teuren Einheimischen.

Meines Wissens gibt es keinen solchen Trend.

Der regelmäßig gezahlte Bruttostundenverdienst von Voll- und Teilzeitbeschäftigten im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich liegt in den neuen Bundesländern mit durchschnittlich 13,02 Euro bei 71,5% der Stunden*verdienste im Westen (18,21 Euro). Dies zeigen vorläufige Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes für das zweite Quartal 2007 aus der neuen vierteljährlichen Verdienst*erhebung.
Quelle: https://www.destatis.de/jetspeed/po...kosten/Bruttoverdienste/Bruttoverdienste.psml

Wenn der Luxemburgische Mindestlohn die Hälfte des deutschen Durchschnittslohnes beträgt, wird es so einen Trend nie geben.
Weil eben das Gehaltsgefälle bei weiten nicht so stark ist wie z.B. Richtung Polen.

In folgender Quelle sind 3 € Durchschnittsgehalt in Polen angegeben (Stand 2003) https://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/539671.html?eid=539362

... und haben aber dafür um einiges geringere Lebenshaltungskosten in Polen ... ;)
Es gleicht sich aus.

Zweifelsohne, so lange Du die Volkswirtschaft im abgeschlossenen Raum betrachtest.
Nur frag mal die Tankstellenpächter im 50 km Gürtel um die polnische Grenze.
Wir haben Regionen, die durch bereits vorhandene Differenzen ihr Geld im Nachbarland ausgeben und somit die heimische Wirtschaft schwächen.

Diese Regionen werden sich mit einer breiten Einführung des Mindestlohnes gen Westen verbreitern.

Auch hier der Verweis auf das "Billiglohnland" Deutschland ...
Fast 2 Millionen Empfänger von ausgleichendem ALG2 zum Job ...

Der Begriff Billiglohnland passt irgendwie nicht zur Aussage von durchschnittlich 18 € Stundengehalt.

gruss kelle!
 
ich habe gestern den äußerungen vom Bundestag "gelauscht"

was fakt ist und auch so wiedergegeben wurde ist die tatsache das es ARBEITGEBER gibt die sagen:


"wir zahlen halt nicht mehr" .... "den rest kannst Du beim Staat beantragen"

sorry, das kann es doch nicht sein.

Der Begriff Billiglohnland passt irgendwie nicht zur Aussage von durchschnittlich 18 € Stundengehalt.

gruss kelle!

wo kommst Du auf 18 Euro ?
Bitte mit Quellenangabe.
 
was fakt ist und auch so wiedergegeben wurde ist die tatsache das es ARBEITGEBER gibt die sagen:


"wir zahlen halt nicht mehr" .... "den rest kannst Du beim Staat beantragen"

sorry, das kann es doch nicht sein.

Wie viele sind das denn?
Und aus welchen Gründen denn?
Wie viele machen es denn aus purer Bereicherung, wie viele denn, weil sie keine besseren Preise für Dienstleistungen/Produkte am Markt erzielen können?

Wenn der allgemeine Deutsche beim Geld ausgeben das Recht hat, "Geiz ist Geil!" zu sagen, dann ist es dem Arbeitgeber bei der Ausgabenseite auch billig, zu sagen "Geiz ist geil!".

gruss kelle!
 
Wie viele sind das denn?
Und aus welchen Gründen denn?


gruss kelle!

aus reiner habgier !

Lese oben das Beispiel mit den "selber geschaffenen Zeitarbeitsfirmen"

Du sagst selber, durchschnitt 18 Euro, nundann, da dürfte es auch kein Problem sein den Menschen einen Mindestlohn zu zahlen der bei Vollzeit über dem liegt was ALGII "hergibt" !

Komme mir nun jetzt ja nicht mit der "Pin AG" und deren "bankrott" !

Beantworte mir bitte folgendes:

Wenn jeder Arbeiter so wenig bekommt das er anspruch auf ALG II hat und die Chef´s sich die Taschen vollstopfen, woher bitte soll dann das ALG II bezahlt werden ?

Will D-Land denn die "Vollbeschäftigung" gleichzeitig aber auch die "Vollunterstützung aller Arbeitnehmer" ?

Sehe es doch mal ein, es ist pervers wenn ein Arbeitgeber zu Dir sagt " den rest hole Dir gefälligst vom Amt"
 
aus reiner habgier !

Reine Behauptung Deinerseits.

Einmal die Quellen bitte.

Seltsamerweise erzielen nämlich die Firmen die größten Gewinne, die auch Tarifverträge im Hause haben.
Adecco und Audi haben eine Übereinkunft, dass die Zeitarbeiter bei Adecco das gleiche Gehalt bekommen wie die Audi Mitarbeiter.

Im niedersächsischen Metalltarif ist geregelt, dass Arbeitnehmer die via Arbeitnehmerüberlassung von einer Drittfirma kommen, das gleiche Grundgehalt bekommen müssen, wie Festangestellte.

Wenn jeder Arbeiter so wenig bekommt das er anspruch auf ALG II hat und die Chef´s sich die Taschen vollstopfen, woher bitte soll dann das ALG II bezahlt werden ?

Wennwennwenn...
Beleg doch mal Deine Aussage an repräsentativen Beispielen.
Wer stopft sich denn die Taschen wo voll?

Sehe es doch mal ein, es ist pervers wenn ein Arbeitgeber zu Dir sagt " den rest hole Dir gefälligst vom Amt"

Wenn, wie Du behauptest, dies nur der Bereicherung der Chefs dienen würde, warum machen sich denn die armen Angestellten sich nicht selbstständig, um sich ihrerseits die Taschen vollzustopfen?
Weil es die Marktpreise nicht hergeben?
Weil man durch zu große Konkurrenz einen extremen Preiskampf gegenübersteht?

gruss kelle!
 
Ich sage mal so: Kein Mindestlohn = Böser, böser AG sagt AN 400 Euro, den rest hohle vom Staat.
Mit Mindestlohn = Böser, böser AG sagt deutschem AN "Adieu" und Produzierrt in Osteuropa.
Was die guten nicht habgierigen machen entscheidet selber, aber zieht auch Pleite in betracht.
 
Seltsamerweise erzielen nämlich die Firmen die größten Gewinne, die auch Tarifverträge im Hause haben.
Adecco und Audi haben eine Übereinkunft, dass die Zeitarbeiter bei Adecco das gleiche Gehalt bekommen wie die Audi Mitarbeiter.

Im niedersächsischen Metalltarif ist geregelt, dass Arbeitnehmer die via Arbeitnehmerüberlassung von einer Drittfirma kommen, das gleiche Grundgehalt bekommen müssen, wie Festangestellte.



Wennwennwenn...
Beleg doch mal Deine Aussage an repräsentativen Beispielen.
Wer stopft sich denn die Taschen wo voll?





gruss kelle!

Da gibt es aber ganz andere Beispiele, da müssen die leute für 40% weniger als die "kollegen" arbeiten.


"Im niedersächsischen Metalltarif"
Erstens gild der nicht Bundesweit, zweitens in Niedersachsen auch nur für das Metallgewerbe.


z.B. Blechwarenfabrik Limburg, "tochtergesellschaft" in der Zeitarbeitsbranche gegründet, die eigenen Arbeitnehmer entlassen und über die Tochterfirma wieder eingestellt, selbstredent zu schlechteren konditionen für die Arbeitnehmer.

sehr interesannt:

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/747/145415/

@Oberst18, viele die Billiglöhne bezahlen können garnicht nach Osteuropa.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich ist alles, was gegen den Mindestlohn angebracht wird, reine Propaganda von Arbeitgeberverbänden, Wirtschaftsverbänden und diversen "Wirtschaftsforschungsinstituten" .

Bin ja in der Theorie auch dafür, dass Tarifautonomie eine gute Sache ist. Aber bei Marktversagen ist die Politik gefragt.

http: // www. mindestlohn.de/argument/arm_trotz_arbeit/ schrieb:
Aber selbst Vollzeitbeschäftigung und Bezahlung nach Tarifvertrag sind keine Garantie gegen Armut, wenn wie im sächsischen Friseurhandwerk Lohn-Negativrekorde nach Tarif ausbezahlt werden. Die unterste Tarifgruppe für Waschen, Schneiden und Legen liegt dort bei € 3,06 in der Stunde.

Man sollte einen Plebiszit durchführen, da wäre die Mehrheit für den Mindestlohn unbezweifelt.
 
Da gibt es aber ganz andere Beispiele, da müssen die leute für 40% weniger als die "kollegen" arbeiten.

Zweifelsohne.

Nur warum?
Das ist doch die entscheidende Frage.

Weil auf dem Markt ein Preiskampf ausgebrochen ist, oder weil es um den Titel des höchsten Gewinnes geht?

Wenn man als deutscher Unternehmen gegen eine polnische Fabrik antritt, dann kann man nicht mit 20 €/h rechnen, das geht gar nicht.

gruss kelle!
 
Die ganzen Argumente, Firmen würden wegen billigerer Produktionsmöglichkeiten ins Ausland gehen, sind schlicht eine Bankrotterklärung der Politik.
Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Dem Druck der Wirtschaft wird ohne zu zögern nachgegeben, sobald das Totschlagsargument "Dann gehen wir halt ins Ausland" auf den Tisch kommt.

Es will zwar niemand die gleichen Arbeitsbedingungen, die in China herrschen, die gleichen sozialen Standards wie in Bulgarien, Rumänien oder Indien.
Aber im Lohnniveau soll es nur einen Weg geben, nach unten?
Nur um im internationalen Vergleich besser dazustehen?

Es wird Zeit, dass sich die politische Kaste wieder auf diejenigen besinnt, die sie gewählt haben, wobei es auch immer weniger werden, die an diesem pseudodemokratischen Schauspiel teilnehmen.

Wer behauptet denn, dass Waren, welche aus Ländern mit miesesten Sozialstandards, unmenschlichen Arbeitsbedingungen, verbrecherischen Umweltbedingungen oder Ländern, welche die Menschenrechte mit Füssen treten, ungefiltert den EU-Markt überschwemmen dürfen?
 
Wer behauptet denn, dass Waren, welche aus Ländern mit miesesten Sozialstandards, unmenschlichen Arbeitsbedingungen, verbrecherischen Umweltbedingungen oder Ländern, welche die Menschenrechte mit Füssen treten, ungefiltert den EU-Markt überschwemmen dürfen?

Leute wie Du und ich.

Setz Dich mal in eine Ecke und rechne nach, was ein VW Golf kosten würde, wenn ALLE Teile in Deutschland gefertigt werden und die Arbeiter nach VW-Haustarifvertrag bezahlt werden.

So ein Auto ist hier nicht mehr verkaufsfähig.

gruss kelle!
 
Natürlich wäre die Mehrheit dafür, nur hat die Mehrheit sich von der Linkspartei einseifen lassen.

Und wer den Mindestlohn ablehnt, hat sich von einer neoliberalen Riege aus Politik und Wirtschaft einseifen lassen. Von den Linkspopulisten kommt ja so einiges, was hinterfragt werden muss, aber so einiges lässt sich nicht so billig von der Hand weisen.

Wenn niedrigere Löhne das Allheilmittel wären, warum blüht denn der Osten Deutschlands nicht (wenn dort der Durchschnittsverdienst deutlich geringer ist als im Westen?)

Und irgendwie sind die Leute, die am lautesten schreien, man müsste bei den Personalkosten sparen, auch die Leute, die horrende Gehälter/Abfindungen/Pensionsansprüche von Vorstandschefs mit einem Pseudomarkt für Spitzenmanger begründen, wo Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, lächerlich.

Der momentane Aufschwung macht es doch deutlich. Wirtschaftlicher Aufschwung ist da, kommt aber bei der Mehrheit der Menschen nicht an. Einkünfte aus Vermögen, Immobilien, Zinsen steigen. Löhne und Gehälter stagnieren (Spitzenpersonal mal ausgenommen). Und das schon seit Jahren.

Über die Mindestlohndebatte wird wohl der nächste Wahlkampf geführt und entschieden werden.

Es lebe die soziale Gerechtigkeit!
 
Leute wie Du und ich.

Setz Dich mal in eine Ecke und rechne nach, was ein VW Golf kosten würde, wenn ALLE Teile in Deutschland gefertigt werden und die Arbeiter nach VW-Haustarifvertrag bezahlt werden.

So ein Auto ist hier nicht mehr verkaufsfähig.

gruss kelle!


Dann sollte man dafür sorgen, dass sich unsere Bürger solch ein Auto wieder leisten können ;)

Geht allerdings nicht mit der "Geiz ist geil" und "Löhne runter" Einstellung.
 
Zweifelsohne.

Nur warum?
Das ist doch die entscheidende Frage.

Wie das beispiel in Limburg zeigt, nur aus Profitgier.

Mal was für alle gegner.
Gestern kahmen die Zahlen von Metall und Elekrtohandwerk.
Wie Ihr sicherlich wisst gibt es seit längerem im Elektrohandwerk einen Mindestlohn.
Wurden Arbeitsplätze abgeschafft ? NEIN !
Es sind vom Januar bis Oktober 103.000 NEUE hinzugekommen.
TROTZ Mindestlohn !

Das zeigt doch das keine Arbeitsplätze abgebaut werden.

Was mich an dem ganzen Mindestlohn stört ( überall wo wir schon einen haben )
Ist der Unterschied zwischen ost und west.

Die aus dem osten leisten das gleiche, folglich sollen die auch das gleiche bekommen.
 
Und wer den Mindestlohn ablehnt, hat sich von einer neoliberalen Riege aus Politik und Wirtschaft einseifen lassen. V

Es wäre sehr Hilfreich wenn du Lernen würdest was Neoliberalismus überhaupt ist.
Midnestlohn klingt so wie "Freibier für alle". Bin ich dafür. Und wo kommt das Bier her? Würdest du für einen Haarschnitt das Doppelte Zahlen? Bei Mindestlohn wird es so kommen. Ok, du würdest wahrscheinlich etwas seltener gehen. Oder wer in Grenznähe zu Polen oder Tschechien wohnt einfach mal rüber fahren. Lohnt sich dann ja wieder.

Die aus dem osten leisten das gleiche, folglich sollen die auch das gleiche bekommen.
Tja, durschnittslohn im Westen 15 Euro/Stunde, im Osten 10 Euro/Stunde. 7,50 Euro/Stunde wären also im Westen tatsächlich schlecht, im Osten ganz Ok. Wiederum wäre da aber die Ostflanke.

Mal was für alle gegner.
Gestern kahmen die Zahlen von Metall und Elekrtohandwerk.
Wie Ihr sicherlich wisst gibt es seit längerem im Elektrohandwerk einen Mindestlohn.
Wurden Arbeitsplätze abgeschafft ? NEIN !
Es sind vom Januar bis Oktober 103.000 NEUE hinzugekommen.
TROTZ Mindestlohn !
Moment, wir reden von 2007, ein Jahr in dem es eine gute Konjuktur gab/gibt. Die negativen Auswirkungen wird man weniger im Aufschwung spüren, erst wenn es wieder eine Flaute gibt, dann wird der Mindestlohn voll durchschlagen. Da gebe ich Florian Gerster voll recht, dann können wir usn auf 5 Mio. Arbeitslose laut geschönter Statistik gefasst machen.
 
Moment, wir reden von 2007, ein Jahr in dem es eine gute Konjuktur gab/gibt.

Die gute Konjuktur ist seit mitte des Jahres vorbei, trotzdem wurden im Metall & Elektro alleine im Oktober über 13.000 Neue Menschen eingestellt, trotz Mindestlohn.

Erklähre mir mal bitte weswegen in anderen Ländern der Mindestlohn nicht zu Massenentlassungen geführt hat und weswegen ausgerechnet in D-Land sowas geschehen sollte !

Versuche doch mal zu verstehen, wenn menschen den ganzen Monat Arbeiten und trotzdem noch aufstockendes ALG II benötigen, woher sollen Steuereinnahmen kommen, von diesen Menschen mal auf jeden fall nicht ! Zumindenst keine Einkommenssteuer.
 
Versuche doch mal zu verstehen, wenn menschen den ganzen Monat Arbeiten und trotzdem noch aufstockendes ALG II benötigen, woher sollen Steuereinnahmen kommen, von diesen Menschen mal auf jeden fall nicht ! Zumindenst keine Einkommenssteuer.

Das ist so ziemlich das sinnfreiste Argument was ich in der Debatte gehört habe.

Es gibt eine begrenzte Menge Geld die im Umlauf ist.
Somit ist auch die Höhe der Steuern in Summe begrenzt.

Oder ganz einfach gesagt:
Wenn das Bier in der Kneipe statt 3 € 3,50 € kostet gebe ich weiterhin 21 Euro aus.
Da hat dann zwar die Bedienung mehr Kohle und kann mehr Steuern zahlen, aber die Brauerei hat weniger Umsatz, weniger Arbeit ... und zahlt damit weniger Steuern.

gruss kelle!