komerzhasi
Krieg & Krawall
- 24 April 2006
- 3.400
- 221
Der in etwa genau die gleiche Höhe hat, wie der in Deutschland von einigen favorisierten...
Von daher ist es relativ Wurst, ob ein Bitburger für 9 € Mindestlohn sich ne deutsche Putzfrau kommen lässt, oder eine für 9 € aus Luxemburg.
Ich wollte eigentlich auf die derzeitig umgekehrte Situation hinaus ...
Demnach müssten ja etliche Deutsche in Richtung Benelux pendeln und entsprechend den dortigen Verhältnissen entlohnt werden weil sich die dortigen Einwohner lieber die billigen Deutschen einkaufen als die teuren Einheimischen.
Meines Wissens gibt es keinen solchen Trend.
Wenn diese 95% der Polen das dreifache des Mindestlohns bekommen, kriegen sie trotzdem nur die Hälfte des deutschen Mindestlohnes.
... und haben aber dafür um einiges geringere Lebenshaltungskosten in Polen ...
Es gleicht sich aus.
Und das ist nun mal ein Fakt, mit dem die anderen Länder der alten EU nix zu tun haben, da sie von "Hochlohn"ländern umgeben sind.
Oder nur von Wasser...
Auch hier der Verweis auf das "Billiglohnland" Deutschland ...
Fast 2 Millionen Empfänger von ausgleichendem ALG2 zum Job ...
Es hat weniger etwas mit den Löhnen sondern mehr mit dem Preisgefüge der Lebenshaltungskosten zu tun.
Deutsche an der Ostgrenze fahren nach Polen oder Tschechien und decken sich billig mit Lebensmitteln usw. ein und erzielen somit eine extreme Kaufkraft in diesen Gebieten.
Allerdings auch nur ausschliesslich in diesen Gebieten.
Weiterhin sollte man die Preisentwicklungen der östlichen Nachbarstaaten nicht vergessen (wie schon oben geschrieben).
Vor allem bei den bei Deutschen so beliebten Gütern wie Zigaretten und Alkohol.
Bsp. Zigaretten aus Tschechien
2004 - 1 Stange 540 KC ~ 18 Euro
2007 - 1 Stange 740 KC ~ 25 Euro
Für Einheimische wurde es teuer aber noch bezahlbar jedoch ist der Preisvorteil für die Menschen aus dem angeblichen Hochlohnland Deutschland nicht mehr so exorbitant.