News Merkel lehnt SPD-Pläne zur Kinderbetreuung ab

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25 April 2006
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[N] Merkel lehnt SPD-Pläne zur Kinderbetreuung ab

Folgende News wurde am 26.02.2007 um 19:17:06 Uhr veröffentlicht:
Merkel lehnt SPD-Pläne zur Kinderbetreuung ab
DPA-News

Berlin (dpa) - Die große Koalition streitet grundsätzlich über die Finanzierung von mehr Kinderbetreuungsangeboten. Während die SPD Milliarden umschichten und dafür auch das Kindergeld vorübergehend einfrieren will, tendiert die Union dazu, die geplante Verdreifachung der Krippenplätze über zusätzliche Finanzmittel zu erreichen.Die Koalitionsspitzen wollen am kommenden Montag erstmals über Lösungen des Konflikts beraten. Zusätzlich soll ein Spitzentreffen der zuständigen Länderminister mit ...
 
Das ganze wird immer lächerlicher! Die Länder streichen die Zuschüsse zu den Betreuungsbeiträgen zu 100% und stellen die Kommunen unweigerlich vor die Wahl, die früheren Zuschüsse zu 100% an die Eltern weiter zu geben. Da die Kommunen heute fast alle pleite sind, haben sie durch die Haushaltskonsulidierung überhaupt keine Wahl mehr, da freiwillige Kosten nicht weiter ausgedehnt, bzw. gestrichen werden müssen. In NRW z.B. werden die Eltern mit mehr als 50% mehr belastet, die Regierung will mehr Plätze, die keiner mehr finanzieren kann und die Geburtenrate nimmt ständig ab, so dass die Betreuer und die Mehrplätze schneller überfällig werden, als sie geschaffen sind. Gleichzeitig kündigt man neue Unterhaltsgesetze an, auf die man sich nicht einigen kann und die Diskussion zum Kindergeld wird auch nicht beendet!

Ich gehöre zu denen, die über Unterhalt und "Kindernebenkosten" beraten müssen. Ich weiß nicht mehr, was ich den Ratfragenden noch mitteilen soll, sondern kann nur noch auf bestehende Gesetze verweisen. Die Zukunft in diesen Fragen ist noch nie so ungewiss gewesen, wie es heute ist.

Einen ganz herzlichen Glückwunsch an Frau Zypries, Frau v.d. Leyen, Frau Merkel und deren Mitstreiter, die die Familenplanung und somit die Zukunft unseres Landes so ungewiss gestalten, wie es kaum einer in der Vergangenheit hinbekommen hat!
 
Das Hauptproblem in dieser Republik ist halt, dass sie von "geballter Inkompetenz" und Ignoranz regiert wird. Bildlich gesprochen stellt sich die parlamentarische Demokratie in Deutschland inetwa so dar:

3 Löwen und eine Antilope stimmen über die nächste Mahlzeit ab :ugly:
 
Mit der kleinen Feinheit, dass die Löwen von den Antilopen gewählt werden und sich die Löwen von den Antilopen nicht beeinflussen lassen und deren wirklichen Anliegen nicht annehemen. Stattdessen zerfleischen sie sich selbst :ugly:
 
Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, dass sich die Antilopen mal zusammentuen, und die Löwen zurück in die Wüste jagen, wo sie auch hergekommen sind.... :mrgreen:

Frage: Sind Prolopen das Gegenteil von Antilopen ?????
 
Frage: Sind Prolopen das Gegenteil von Antilopen ?????
Würde politisch einen Sinn hergeben, aber nicht Biologisch!

Politisch würde ich mir am liebsten eine Klarheit wünschen und nicht viele Versprechen, die keiner hält und die Bevölkerung in immer mehr Missverständnisse treibt.

Den medien kann ich nicht böse sein! Trotzdem bekomme ich täglich 20 Anrufe, dass sich das Unterhaltsrecht zum 01.04. geändert hat und dass das Kindergeld seit 01.07. geändert wurde!

Alles Schmarn, weil sie sich icht einig werden. Nichts ist schlimmer, als wenn sich die "Oberen" nicht einig sind. Und nichts ist schlimmer, als die "große Koalition"! Lieber Pest oder Kolera, als beides gemischt!:evil:
 
Fakt ist: Die Kinderbetreung in Deutschland ist eine Farce. Einerseits sollen auch Mütter arbeiten gehen - andererseits wissen sie nicht wohin mit dem Kind/er.
Das was manche Mütter verdienen geht doch fast für Tagesmütter drauf und eine Recht auf einen KIGA- Platz wird zum grössenteil verwehrt. Wenn ich heute schwanger wäre hätte ich schon vor 3 Jahren einen KIGA-Platz beantragen müssen. 8O Das ist eine Aussage von vielen Müttern. :-?
Solange man in Deutschland Geld fliessen lassen muss um einen KIGA-Platz oder Schulhort-Platz zu bekommen ist was faul. So und nicht anders sieht es aus und ganz ehrlich: Hat man da noch Lust Kinder zu bekommen?
Es gibt aber auch noch Mitmenschen die helfen in ihren Ämtern - das muss auch erwähnt werden. Sie fragen nicht nach dem Stand und Bankkonto sondern helfen. :) Aber es sind deren zu wenig. Leider.
 
Hat man da noch Lust Kinder zu bekommen?

Richtig!
Eltern, die beide arbeiten wollen müssen dies auch tun dürfen, wenn man unseren Sozialstaat am leben halten möchte. Von daher ist ein Anspruch auf Kindertagesstätten ganz klar von Nöten, auch wenn ich der Meinung bin, dass ein Kind eine familäre Bezugsperson(Vater oder Mutter) braucht, die sich zumindest in den Anfangsjahren stänmdig um sie kümmert, jedoch ist diese Möglichkeit vielen Paaren finanziell verwehrt.
Von daher finde ich das System der Spd eigentlich gut...
 

Das sehe ich auch so! Nur Praxis un Theorie klaffen mal wieder völlig auseinander!

Durch die Neuordnung des SGB VIII (nannte sich KICK) wurde die Kinderbetreuung jaschon völlig neu geregelt. Die Erfahrungen und Nordseehexe sind deshalb (theoretisch) völlig unwahrscheinlich. Da jedem Kind unter drei Jahren beim Vorliegen einer Erwerbstätigkeit ein Betreuungsplatz sichergestellt werden muss. Theorie!

Bei den Kosten arbeiten die erwerbstätigen Mütter fast nur für die Betreuung! Fakt! Und macht keinen Sinn! Gerade beim neuen Elterngeld ->Widerpruch!

Weiterhin macht es doch keinen Sinn, wenn vom Land die Zuschüsse gestrichen werden und somit die Elterbeiträge verdoppelt werden. -> Widerspruch.

Dann will man allen Eltern die Kindergelderhöhung nehmen, obwohl Kinder auch älter als 7 Jahre werden? -> Widerspruch

Und dann lässt die Geburtenrate immer mehr nach, was ja zu der Erkenntnis passt:
Hat man da noch Lust Kinder zu bekommen?

Ich, als Vater und Mitarbeiter eines Jugendamtes sage "Nein", weil ich mir ein zweites Kind nicht leisten kann und damit am sozialen Abgrund stehen würde.

Wer bekommt heute noch Kinder? Entweder die Gesellschaft, die sich um die Betreuung keinen Kopf machen muss, oder die Gesellschaft, die daraus Kapital schlägt.

207€ Hartz IV + 154.-€ Kindergeld + 127.-€ Unterhaltsvorschuss ist verdammt viel Geld, wenn man das Kind den ganzen Tag von anderen kostenlos betreuen lässt.

Dahin führt die Kinderbetreuung, wenn nicht endlich ein klarer Schnitt gemacht wird. Der verdienende Bürger der BRD wird sich nach den derzeitigen Vorhaben der Regierung lieber ein privates Kindermädchen holen, bevor er dem staatlichen Angebot nachkommt! Und wenn sich 5 Mütter zusammentun, dann ist es finanzierbarer, als das staatliche Angebot :ugly:
 
Die wirkliche familienpolitische Sensation wäre, wenn einfach wieder ein Einkommen ausreichen würde, eine Familie zu ernähren, wie es eigentlich sein sollte.
Ob das das der Mutter oder des Vaters wäre, sei dahingestellt. Aber ich denke, die Familien, in denen wirklich beide Elternteile zwingend ohne Unterbrechung der Karriere zu liebe arbeiten wollen, sind die Minderheit...
 
Unter drei Jahren sichergestellt? Lächel, darum geht es doch im grössten Sinne nicht. Es geht um die Jahre nach dem 3. Geburtstag des Kindes. Und da kann man als Erwerbstätige hundertmal alles vorlegen - der KIGA - Platz ist nicht zwingend dann sicher. Ich rede noch nicht mal von mir alleine sondern aus jahrelanger Erfahrung. Mütter müssen doch dazu verdienen sonst ist zappenduster im Haushaltssäckle der meisten Familien. Die Politiker haben soviel neues getan und geändert, aber in keiner Weise im guten Sinne für die Familien. Im Endeffekt zucken auch die Mitarbeiter in den betreffenden Behörden mit den Schultern und wissen nicht weiter wenn eine Mutter einen KIGA-Platz braucht.Ich war drei Jahre für meine Kinder jeweils da und anschliessend musste ich mit Anwälten dahin arbeiten das die Kinder das "Recht" auf ihren Platz im KIGA haben. Und ich bin da kein Einzelfall die das Recht einfordert. Letztendlich bleibt aber die Frage: Warum gibt es Zusagen die keiner einhält? Ein Gesetz ist solang ein Gesetz bis jemand eine Lücke findet .... ;) Und dieses machen sich einige zu nutze in dem Bereich Kinderbetreuung.
 
Sorry wenn ich das so brutal sage.

Wenn ich das Gejammer in Deutschland sehe frage ich mich immer wie meine Eltern (beide waren berufstätig) und die Eltern vieler meiner Freunde das nur geschafft haben.

Ohne Kita

Ohne bzw. mit sehr wenig Kindergeld

Ohne ....

Ohne ....

Hm, Fragen über Fragen.

Könnte natürlich daran liegen:

Das

- nicht jedes Kind die neusten Klamotten brauchte.

- nicht jedes Kind nen Computer, Handy und anderen Schnick schnack hatte

- die Ansprüche bei weitem nicht so hoch waren wie heute. Denn vieles was heute als "normal und dringend erforderlich" angesehen wird ist es anscheindend nicht - denn wir leben auch noch.

Vielleicht sollten wir dieses Gejammere auf allerhöchstem Niveau mal sein lassen - jetzt nicht in den falschen Hals bekommen - es gibt durchaus auch Familien denen es wirklich dreckig geht, aber die meisten haben durchaus geregelte Verhältnisse und jammern trotzdem. Und das geht mir allmählich etwas auf den Keks. Jeder fordert, fordert und fordert, aber keiner will etwas geben - das das irgendwann nicht mehr geht müsste doch klar sein, oder?

Davon abgesehen ist für mich das dümmste überhaupt zu sagen: "Ich will ein Kind, aber kann es mir nicht leisten". Wenn man wirklich ein Kind will, dann leistet man es sich auch - auch wenn man selbst dann entsprechend zurückstecken muss - das machen mir viele meiner Freunde, die auch nicht unbedingt auf Rosen gebettet waren und sind, vor.

So und jetzt könnt ihr wieder eure roten Dinger verteilen (ist ja eh so wenn man nicht der Mainstream-Meinung folgt.)

Punkt aus aus ;)
 
Meine Mutter ist arbeiten gegangen und konnte alleine 2 Kinder grossziehen. Wieso sollte das heute nicht mehr gehen?

Ich mache meinen Wunsch nach Kindern nicht an aktueller Gesetzgebung fest. Entweder ich will Kinder, dann muss ich selber verzichten können (nicht nur auf Geld, auch auf Zeit und Freiheit), oder ich möchte keine.

Aber es ist doch kein Argument zu sagen, ich möchte nur deshalb keine Kinder, weil der Staat zuwenig zahlt und mir die Kinder nicht ab dem ersten Tag mit Vollversorgung abnimmt...

Marty
 
Aber es ist doch kein Argument zu sagen, ich möchte nur deshalb keine Kinder, weil der Staat zuwenig zahlt und mir die Kinder nicht ab dem ersten Tag mit Vollversorgung abnimmt...

Aber es ist ein Argument zu sagen, dass ein Sozialstaat sich nur reproduzieren kann, wenn ein Paar(=2 Menschen) auch 2 neue Menschen in die Welt setzen. Da natürlich auch viele alleinstehend bleiben ist die Anzahl der Kinder, die ein Paar bekommen muss sogar etwas höher.
Also muss das Kinderbekommen attraktiver gestaltet werden und es ist Fakt, dass Paare mit Kindern finanziell komplett benachteiligt sind. Und wenn deine Mutter das geschafft hat find ich das schön und toll, bei mir arbeiten beide Eltern, ich kenn viele, bei denen das auch so ist, also solltest du nicht von dem Einzelfall auf alle schließen.
Nunja, die Aufgabe der Regierung ist es, die Gesellschaft zu erhalten und um das zu erreichen müssen neue Anreize geschaffen werden, wie z.B. die Möglichkeit, dass beide Elternteile arbeiten können, obwohl sie ein Kind haben. Somit wären sie finanziell nicht benachteiligt.

Übrigens ist in anderen Ländern, wie z.B. Frankreich, die Geburtenrate enorm höher und dort gibt es einen gesicherten Krippenplatz für jedes Neugeborene.
Aber Deutschland schneidet sich ja ungern Scheiben am Erfolg ab, leider.
Von daher ist das SPD'sche Konzept erstens sinnvoll, zweitens längst überfällig und drittens ganz klar notwenig, um unseren Sozialstaat zu erhalten. Ansonsten wird eine Rente mit 67, steigende KV Beiträge sinkende Renten, sinkende Sozialleistungen etc folgen.
 
Also muss das Kinderbekommen attraktiver gestaltet werden und es ist Fakt, dass Paare mit Kindern finanziell komplett benachteiligt sind.

Gegenüber wem werden den Paare mit Kindern benachteiligt - das würde ich jetzt gerne wissen? Sprichst du hier von den paar Leuten die mit Hilfe von sehr guten Steuerberatern ganz vorne liegen oder meinst du hier wirklich den "normalen" Durchschnittsverdiener ohne Kinder der hier so gandenlos bevorzugt wird?

Denn das ist der typische Neidfaktor den viele Paare mit Kinder heute anscheinend haben - nach dem Motto : Ich habe Kinder und tue was für die Gesellschaft und die da haben keine Kinder und können jetzt schon das 2. mal diese Jahr in urlaub fahren - Oh wir werden so benachteiligt....
 
Aber es ist ein Argument zu sagen, dass ein Sozialstaat sich nur reproduzieren kann, wenn ein Paar(=2 Menschen) auch 2 neue Menschen in die Welt setzen.
Da stimme ich mal uneingeschränkt zu.
Also muss das Kinderbekommen attraktiver gestaltet werden und es ist Fakt, dass Paare mit Kindern finanziell komplett benachteiligt sind.
Könntest Du für diese Benachteiligung einmal Beispiele nennen. Ich kenne einige Vorteile, aber keine gravierenden Nachteile. Elterngeld, Kindergeld, kostenlose Schulbildung, Familienermässigungen etc...

Und wenn deine Mutter das geschafft hat find ich das schön und toll, bei mir arbeiten beide Eltern, ich kenn viele, bei denen das auch so ist, also solltest du nicht von dem Einzelfall auf alle schließen.
Mache ich nicht, ich nenne nur Beispiele.
Nunja, die Aufgabe der Regierung ist es, die Gesellschaft zu erhalten und um das zu erreichen müssen neue Anreize geschaffen werden, wie z.B. die Möglichkeit, dass beide Elternteile arbeiten können, obwohl sie ein Kind haben.
Siehst Du, das sehe ich völlig anders. Kinder bekommt man nicht, um sie danach halb- oder ganztags abzugeben und weiter arbeiten zu gehen. Kinder sollten von einem Elternteil versorgt werden, zumindest in den ersten Jahren. Und ein finanzieller Anreiz, Kinder in der Welt zu setzen, ist z.B. das Elterngeld. Und damit werden genau die motiviert, die bisher sehr wenige Kinder bekommen haben, die Besserverdienenden. Bisher wurden finanzielle Anreize gerade für schlechtverdienende oder Erwerbslose gemacht und auf von denen aufgegriffen.

Übrigens ist in anderen Ländern, wie z.B. Frankreich, die Geburtenrate enorm höher und dort gibt es einen gesicherten Krippenplatz für jedes Neugeborene.
Dann können wir ja demnächst junge Frauen einfach für das Kinderkriegen bezahlen, ihnen nach der Geburt das Kind abnehmen und bis zum Ende der Ausbildung in staatliche Obhut geben. Wofür taugt dann noch Familienanschluss, wenn die Familie nie da ist, weil sie lieber für ihren Luxus sorgt.

Marty
 
Agroschx schrieb:
Denn das ist der typische Neidfaktor den viele Paare mit Kinder heute anscheinend haben - nach dem Motto : Ich habe Kinder und tue was für die Gesellschaft und die da haben keine Kinder und können jetzt schon das 2. mal diese Jahr in urlaub fahren - Oh wir werden so benachteiligt....

Es kann nicht sien, dass Paare, die etwas für die Gesellschaft tun sozial benachteiligter sind, als Paare, die nur ihren Eigennutz ausleben, denn die Steuervergünstigung gibt es für jedes Ehepaar, ob Kindelros, oder mit Kindern. Daher haben Kinderlose Paare Vergünstigungen, obwohl sie die Gesellschaft mehr schädigen als stärken. Das darf nicht der Fall sein, denn sonst ist Deutschland bald ausgestorben.



Könntest Du für diese Benachteiligung einmal Beispiele nennen. Ich kenne einige Vorteile, aber keine gravierenden Nachteile. Elterngeld, Kindergeld, kostenlose Schulbildung, Familienermässigungen etc...


Das Kindergeld reicht nicht aus, um einem kind ahrung, Kleidung und Verpflegung zu bezahlen, ergo zahle ich mehr Geld, wenn ich ein Kind habe, als wenn ich keins habe. Außerdem kann ich nicht mehr so viel arbeiten, es sei denn, das Kind ist in einer Krippe.

MartyMcFly schrieb:
Dann können wir ja demnächst junge Frauen einfach für das Kinderkriegen bezahlen, ihnen nach der Geburt das Kind abnehmen und bis zum Ende der Ausbildung in staatliche Obhut geben. Wofür taugt dann noch Familienanschluss, wenn die Familie nie da ist, weil sie lieber für ihren Luxus sorgt.

Marty


Die Familie sorgt nicht für ihren Luxus, sondern für ihren Unterhalt. Und selbst wenn sie das tun würde, dann gäbe es immer noch das Leben nach den 8 Stunden, ein Tag hat ganze 24 solch kostbarer Stunden. D.h. wenn wir davon ausgehen, dass jede Person an einem Werktag 8h schläft und 8h arbeitet, dann bleiben 8h mit dem Kind pro Tag. Und die Wochenenden gibt es auch noch, an denen man Ausflüge machen kann. Davon abgesehen gab es viele Studien, die alle bewiesen haben, dass Kinder aus Kindergarten/Grippen deutlich weniger Vorurteile und deutlich mehr soziale Kompetenzen haben.
Ich finde auch, dass die Familie wichtig für Kinder ist, aber sie wird dadurch nicht allzusehr in den Schatten gestellt ;)
 
Das Kindergeld reicht nicht aus, um einem kind ahrung, Kleidung und Verpflegung zu bezahlen, ergo zahle ich mehr Geld, wenn ich ein Kind habe, als wenn ich keins habe.
Und? Muss der Staat sämtliche Kosten für das Kind übernehmen? Wieso sollte das so sein?

Die Familie sorgt nicht für ihren Luxus, sondern für ihren Unterhalt.
Sehr viele Doppelverdienerhaushalte finanzieren mit dem zweiten Gehalt Luxus, nichts anderes. Dinge, die es vor 30 Jahren fast in keiner Familie gab, sind heute Standard. Jeder ist der Meinung, das sind Grundbedürfnisse. Und dafür braucht man zwei Einkommen. In vielen Fällen dürften solche Familien aber auch mit einem Gehalt auskommen. Dafür müsste man aber verzichten können. Und für ein Kind verzichten wollen halt viele nicht. So einfach ist das. Und deshalb wird als Sündenbock der Staat gesucht.

Mal abgesehen davon, dass man viele andere Probleme mitlösen könnte, wenn ein Elternteil einfach mal zu Hause bleibt. Der Arbeitslosenquote täte das auch gut.

Und selbst wenn sie das tun würde, dann gäbe es immer noch das Leben nach den 8 Stunden, ein Tag hat ganze 24 solch kostbarer Stunden.
Ach, und der normale Deutsche hat dann nach 8 Stunden Schlaf und 8 Stunden Arbeit (in welcher Zeit kommt er da eigentlich hin und zurück?) 8 Stunden Freizeit, die er mit den Kindern verbringen kann? Wer macht denn dann den Haushalt und alles andere?

Ich würde mir wünschen, ein Elternteil bleibt, wenn das finanziell halbwegs machbar ist (und das sollte mit Kinder- und Elterngeld bei sehr vielen gehen), zu Hause und kümmert sich um die Erziehung der Kinder. Das würde wesentlich mehr bringen als Kinderverwahranstalten. Ich sehe einen direkten Zusammenhang in dem Egoismus der Eltern und der Entwicklung von Kindern in Deutschland.

Marty
 
Es kann nicht sien, dass Paare, die etwas für die Gesellschaft tun sozial benachteiligter sind, als Paare, die nur ihren Eigennutz ausleben, denn die Steuervergünstigung gibt es für jedes Ehepaar, ob Kindelros, oder mit Kindern. Daher haben Kinderlose Paare Vergünstigungen, obwohl sie die Gesellschaft mehr schädigen als stärken. Das darf nicht der Fall sein, denn sonst ist Deutschland bald ausgestorben.

Und das ist was mich an der Diskussion wahnsinnig stört. Der Hinweis das Paare mit Kindern etwas für die Gesellschaft tun.

Man bekommt Kinder (bis auf wenige Aussnahmen) aus 2 Gründen.

1.) Weil man zu dumm war beim po**** zu verhüten

2.) Weil man ein Kind haben will !


Den 1. Punkt lass ich jetzt mal raus. Ein Kind zu haben ist eine rein egoistische Angelegenheit - und das ist jetzt noch nicht mal negativ gemeint. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Paar abends bei Tisch sitzt und die Frau dann meint: "Du mein Lieber, wir gehen jetzt ins Bett - ich will ein Kind damit wir was für die Gesellschaft tun". Das ist schlichtweg Unsinn der uns im Moment von der Politik und den Medien um die Ohren geschalgen wird bis zum geht nicht mehr.
Nach dem Motto:
Kind in die Welt gesetzt --> gesellschaftlich wertvoll
Kein Kind --> Schmarotzer und nicht wertvoll für die Gesellschaft.

Ein Paar mit Kind ist für mich erst wertvoll für die Gesellschaft wenn sie aus dem Kind ein anständiges (was man immer darunter versteht) und wertvolles Mitglied der Gesellschaft durch Liebe und Erziehung geformt haben, ohne es zu unetrdrücken. Und nicht durch das gebären eines Kindes. Ein Kind zeugen und ein Kind gebären kann jeder Idiot/jede Idiotin.

Ausserdem finde ich es eine Frechheit zu sagen, dass kinderlose Paare die Gesellschaft schädigen. Ich bin mir sicher das ich die Gesellschaft keineswegs schädige. Ich zahle Steuern, ich bin Mitglied beim ASB, ich bin jahrelang Blutspender (genau wie meien Frau), ich bin aktiver Förderer von SOS-Kinderdörfern. Und nur weil jemand ein Kind in die Welt wirft ist er/sie gesellschaftlich wertvoller? SCHWACHSINN! Sorry, das ich da so brutal sage.

Achja und das letzte - dieses ewige Gejammere das Deutschland dann ausstirbt. Na Und? Wir haben Milliarden Menschen auf der Welt, dann lebt hier irgendwann eine andere Gesellschaft. Tausende und abertausende Kulturen und Gesellschaften sind schon untergegangen. Oder sollen wir einem "Volksakt" die Frau zur Gebärmaschiene bestimmen oder wenn ein Paar keine Kinder will (oder keine Kinder haben kann) bestrafen - am besten mit sofortiger Ausweisung?


Das Kindergeld reicht nicht aus, um einem kind ahrung, Kleidung und Verpflegung zu bezahlen, ergo zahle ich mehr Geld, wenn ich ein Kind habe, als wenn ich keins habe. Außerdem kann ich nicht mehr so viel arbeiten, es sei denn, das Kind ist in einer Krippe.

Das hört sich so an, als ob du ein Kind willst um geld zu erhalten! Das Kindergeld ist ein Zuschuss und das ein Kind mehr Geld kostet als du da erhälst weisst du (hoffentlich) auch vorher. Ein Kind kann man finanziell nicht aufrechnen - und das man zu zweit mehr Geld zur Verfügung hat wie wenn man zu dritt ist, sollte logisch sein. Wenn man dich so hört liegen überall in den Städten halbnackte, hungrige Kinder rum - ich sehe aber wesentlich mehr Kinder in den neusten Klamotten mit Handy am Ohr rumlaufen. Was bei uns teilweise als Armut angesehen wird ist lächerlich.
Das Argument Krippe weil ich sonst nicht arbeiten kann ist in meinen Augen auch lahm. Wie wäre es denn mal selbst den Arsch hochzubekommen? Nee, ist ja einfacher zu warten das andere das Regelen, man hat ja einen Anspruch, schließlich ist man ja gesellschaftlich wertvoll. Wie hat es denn die vorherige Generation geschafft? Ganz einfach, durch gegenseitige Hilfe, es wurden Gemeinschaften gebildet in den Großeltern auf Kinder der Nachbarschaft aufgepasst haben - ich war ein Einzelkind und hatte trotzdem viele "Brüder und Schwestern". Aber es ist ja wesentlich einfacher zu jammern.

Davon abgesehen gab es viele Studien, die alle bewiesen haben, dass Kinder aus Kindergarten/Grippen deutlich weniger Vorurteile und deutlich mehr soziale Kompetenzen haben.
Ich finde auch, dass die Familie wichtig für Kinder ist, aber sie wird dadurch nicht allzusehr in den Schatten gestellt ;)

Das einzige was ich soweit unterschreiben kann ist das Kinder die mit mehreren Kindern zusammen sind bessere soziale Kompetenzen haben (sollten). Aber das muss ja nicht alles staatlich geregelt sein - oder ich muss annehmen das die Eltern die sozialen Kompetenzen selbst was mit anderen "Betroffenen" zu planen nicht haben.

So long
Agroschx
 
Und? Muss der Staat sämtliche Kosten für das Kind übernehmen? Wieso sollte das so sein?

Nicht sämtliche, aber viele, denn er bekommt eine Gegenleistung. Nehmen ohne Geben bezeichnet man im Volksmund auch als Parasitentum und der Sozialstaat soll kein Parasit werden.

Sehr viele Doppelverdienerhaushalte finanzieren mit dem zweiten Gehalt Luxus, nichts anderes. Dinge, die es vor 30 Jahren fast in keiner Familie gab, sind heute Standard. Jeder ist der Meinung, das sind Grundbedürfnisse. Und dafür braucht man zwei Einkommen. In vielen Fällen dürften solche Familien aber auch mit einem Gehalt auskommen. Dafür müsste man aber verzichten können. Und für ein Kind verzichten wollen halt viele nicht. So einfach ist das. Und deshalb wird als Sündenbock der Staat gesucht.

Da Frag ich mich:
Muss ich, wiel ich ein Kind hab auf einen Fernseher verzichten, muss ich, wiel ich ein Kind habe die Bild lesen, wiel ich mir keine andere Tageszeitung leisten könnte? Darf ich nicht mehr ins Theater gehen und nur noch Fertiggerichte essen?
NEIN! Wenn ich zwei Kinder habe, dann möchte ich auch die Möglichkeit haben, mich objektiv zu informieren und meine Kulturbedürfnisse stillen zu können. Wenn meine Mutter ihre Halbtagesarbeit aufgeben würde, dann hätten wir hier weder ein Fernseher, noch ein Computer, noch nahrhaftes Essen und das obwohl meine Eltern beide Abitur gemacht haben und studiert haben ;)

Mal abgesehen davon, dass man viele andere Probleme mitlösen könnte, wenn ein Elternteil einfach mal zu Hause bleibt. Der Arbeitslosenquote täte das auch gut.

Warte. Nicht das ich das jetzt falsch verstehe.
Elternlose Paare dürfen beidseitig beschäftigt sein und ein doppeltes Gehalt absahnen, während bei Eltern, die sowieso Mehrausgaben durch ihre Kinder haben nur ein Teil arbeiten darf? Was wäre die Folge?
Eltern verarmen zunehmend, während kindelrose reicher werden. Ja, das macht das Kinderbekommen richtig attraktiv...



Ach, und der normale Deutsche hat dann nach 8 Stunden Schlaf und 8 Stunden Arbeit (in welcher Zeit kommt er da eigentlich hin und zurück?) 8 Stunden Freizeit, die er mit den Kindern verbringen kann? Wer macht denn dann den Haushalt und alles andere?

Rechnen wir mal eine Stunde fahrt zur Arbeit und eine weitere Stunde für den Haushalt ein(ja, so schnell kann das gehen, wenn man sichs aufteilt) ein, dann bleiben weitere 6 Stunden.

Ich würde mir wünschen, ein Elternteil bleibt, wenn das finanziell halbwegs machbar ist (und das sollte mit Kinder- und Elterngeld bei sehr vielen gehen), zu Hause und kümmert sich um die Erziehung der Kinder. Das würde wesentlich mehr bringen als Kinderverwahranstalten.

Kinder werden nicht verwahrt, sondern dort gepflegt und erzogen und das auch nur während der Arbeit, danach und an WOchenenden ist es zu Hause.
Ich hasse diese Übertreibung, von wegen die Kinder hätten keine Eltern mehr, denn ich glaube kaum, dass sich die Eltern wirklich die 8h, die sie arbeiten auch um das Kind kümmern würden.

Ich sehe einen direkten Zusammenhang in dem Egoismus der Eltern und der Entwicklung von Kindern in Deutschland.

Ich sehe einen direkten Zusammenhang in dem Egoismus der kinderlosen Paare und der steigenden Kassen-/Rentenbeiträge und damit verbunden auch in der Arbeitslosigkeit ;)

Und das ist was mich an der Diskussion wahnsinnig stört. Der Hinweis das Paare mit Kindern etwas für die Gesellschaft tun.

Nun, wenn du der Tatsache nicht ins Auge blicken willst, dass jedes Kind eine Bereicherung der Gesellschaft ist, da das Sozialsystem sonst nicht aufgeht.


Ein Kind zu haben ist eine rein egoistische Angelegenheit - und das ist jetzt noch nicht mal negativ gemeint. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Paar abends bei Tisch sitzt und die Frau dann meint: "Du mein Lieber, wir gehen jetzt ins Bett - ich will ein Kind damit wir was für die Gesellschaft tun". Das ist schlichtweg Unsinn der uns im Moment von der Politik und den Medien um die Ohren geschalgen wird bis zum geht nicht mehr.

Ich weiß nicht, wie es so mit Deinem Textverständnis steht, aber ich habe nie behauptet, Eltern wollen Kinder, um etwas für die Gesellschaft zu tun, sondern ich habe gesagt, dass Eltern Kinder bekommen und damit etwas für die Gesellschaft tun.
Ob sie wollen oder nicht, das steht außer Frage und ich kenne doch die ein oder andere person, bei der die Notwendigkeit der Gesellschaft, endlich Nachwuchs zu bekommen auch ein Faktor für ihre neuen Kinder war, auch wenn es nicht der Hauptgrund war.


Nach dem Motto:
Kind in die Welt gesetzt --> gesellschaftlich wertvoll
Kein Kind --> Schmarotzer und nicht wertvoll für die Gesellschaft.

Stimmt aber.
Wer kein Kind bekommt, obwohl er es biologisch und psychisch könnte, der schädigt die Gesellschaft, indem er nicht dafür sorgt, dass die Gesellschaft erhalten bleibt und dadurch müssen dann alle Mitglieder der Gesellschaft leiden und höhere Steuern etc. zahlen. Wer kein Kind bekommt verursacht das Problem, dass es weniger junge(Gesunde) Arbeiter gibt, während es immer mehr (anfälligere) Rentner gibt. Das führt dazu, dass die wenigen Gesunden für die vielen Kranken die Krankenkassengebühren zahlen müssen und außerdem die wenigen Jungen den vielen Alten die Rentenbeiträge erarbeiten müssen. Dies schädigt gleichzeitig auch die Arbeitgeber, da sie bekanntlichermaßen auch einen Anteil dieser Beiträge erbringen müssen, was wiederum zu steigender Arbeitslosigkeit führt. Von daher schädigt derjenige, der keine Kinder bekommt ganz klar unseren Sozialstaat und ist durchaus als ein Schmarotzer zu bezeichnen.

Ein Paar mit Kind ist für mich erst wertvoll für die Gesellschaft wenn sie aus dem Kind ein anständiges (was man immer darunter versteht) und wertvolles Mitglied der Gesellschaft durch Liebe und Erziehung geformt haben, ohne es zu unetrdrücken. Und nicht durch das gebären eines Kindes. Ein Kind zeugen und ein Kind gebären kann jeder Idiot/jede Idiotin.

Wer unterdrückt sein Kind?
Und auch davon abgesehen ist jedes Kind wichtig für die Gesellschaft, denn auch schlechter erzogene arbeiten zum Großteil und zahlen Steuern ;).
Viel eher geht es um die Bildung und die erfolgt sowieso über die Schulen, wo wir bei einem weiterem Aspekt wären:
Wenn ein Kind in die Krippe gegeben wird lernt es dort erstens Deutsch und zweitens bekommt es Wissen vermittelt, d.h. sie haben bessere Bildungschancen als manch anderes Kind, das heutzutage zu Hause bleibt ;).

Ausserdem finde ich es eine Frechheit zu sagen, dass kinderlose Paare die Gesellschaft schädigen. Ich bin mir sicher das ich die Gesellschaft keineswegs schädige. Ich zahle Steuern, ich bin Mitglied beim ASB, ich bin jahrelang Blutspender (genau wie meien Frau), ich bin aktiver Förderer von SOS-Kinderdörfern. Und nur weil jemand ein Kind in die Welt wirft ist er/sie gesellschaftlich wertvoller? SCHWACHSINN! Sorry, das ich da so brutal sage

Nun, ich finde es toll, dass du dich für die Gesellschaft einsetzt, aber deine Aussage ist schlichtweg Schwachsinn, denn:
Was bringt gespendetes Blut, wenn es keinen Abnehmer gibt, weil niemand mehr lebt, weil keine Kinder zur Welt gebracht wurden?
Gesellschaftlich wichtiger sind Eltern, da sie die Garantie der Erhaltung der Gesellschaft weitergeben.

Achja und das letzte - dieses ewige Gejammere das Deutschland dann ausstirbt. Na Und? Wir haben Milliarden Menschen auf der Welt, dann lebt hier irgendwann eine andere Gesellschaft. Tausende und abertausende Kulturen und Gesellschaften sind schon untergegangen. Oder sollen wir einem "Volksakt" die Frau zur Gebärmaschiene bestimmen oder wenn ein Paar keine Kinder will (oder keine Kinder haben kann) bestrafen - am besten mit sofortiger Ausweisung?

Wenn Deutschland ausstirbt, dann bricht vorher alles zusammen und ich hoffe, dass ich vorher tot bin, denn dann wird hier Armut pur existieren, da nichts mehr funktioniert und alle Systeme zusammen gebrochen sind. Dann sind wir in Deutschland beim "Everyone for himself"-Prinzip angekommen.
Die Frau wird keine Gebärmaschiene, denn es wird immer noch ein Mann zum Zeugen benutzt, der sie liebt. Von daher ist das Kind auf freiwilliger Basis entsanden, während Maschienen unfreiwillig und ohne Denkvermögen sind.
Ausweisung? Wohin? Wer redet hier davon?
Ich finde nur, dass Kinderlose Paare, wie MartyMcFly es sagte auf Luxusbedürfnisse verzichten sollten, denn sie sind nicht diejenigen, die die Gesellschaft am Leben erhalten.

Das hört sich so an, als ob du ein Kind willst um geld zu erhalten! Das Kindergeld ist ein Zuschuss und das ein Kind mehr Geld kostet als du da erhälst weisst du (hoffentlich) auch vorher. Ein Kind kann man finanziell nicht aufrechnen - und das man zu zweit mehr Geld zur Verfügung hat wie wenn man zu dritt ist, sollte logisch sein.


Aber warum soll eine person, die weniger für die Gesellschaft macht mehr bekommen? Das ist ein Paradoxon pur.
Mit Kindern soll man nicht verdienen, man soll aber auch wegen Kindern nicht verarmen und das ist das Problem.

Wenn man dich so hört liegen überall in den Städten halbnackte, hungrige Kinder rum - ich sehe aber wesentlich mehr Kinder in den neusten Klamotten mit Handy am Ohr rumlaufen. Was bei uns teilweise als Armut angesehen wird ist lächerlich.

Armut bedeutet nicht Obdachlosigkeit. Verhungern muss niemand in Deutschland, wenn er sein Geld richtig verwendet, jedoch ist es trotzdem oft so, dass Eltern kürzer treten müssen und auf eine tageszeitung, einen Fernseher, ein Auto etc. verzichten müssen. Ohne Auto lässts sich wiederum schlecht zur Arbeit fahren ;)
Als Arm wird man bezeichnet, wenn man 60% des mittleren Einkommens bekommt und als lächerlich seh ich das nicht an.

Wie wäre es denn mal selbst den Arsch hochzubekommen? Nee, ist ja einfacher zu warten das andere das Regelen, man hat ja einen Anspruch, schließlich ist man ja gesellschaftlich wertvoll. Wie hat es denn die vorherige Generation geschafft? Ganz einfach, durch gegenseitige Hilfe, es wurden Gemeinschaften gebildet in den Großeltern auf Kinder der Nachbarschaft aufgepasst haben - ich war ein Einzelkind und hatte trotzdem viele "Brüder und Schwestern". Aber es ist ja wesentlich einfacher zu jammern.

Kinderlos lässt sich sowas leichter sagen, stimmts? ;)
Ich kenne kaum Eltern, die beim ersten Versuch, einen kindergartenplatz für ihr Kind zu bekommen erfolgreich waren. Es gibt schlicht und ergreifend zu wenig Plätze und die müssen garantiert sein, weil man sonst in soziale Schwierigkeiten geraten kann.

Aber das muss ja nicht alles staatlich geregelt sein - oder ich muss annehmen das die Eltern die sozialen Kompetenzen selbst was mit anderen "Betroffenen" zu planen nicht haben.

Dann plane mir mal einen Kindergarten und eine Krippe...
Wie soll das sonst gehen?
Soll jede Kommune für sich selbst entscheiden, ob sie Krippen anbieten wollen, oder nicht? Nein, das muss jedem Bundesbürger gleich zugänglich sein, nicht zuletzt um eine egalitäre Bildung zu gewährleisten.