News Macht Schule krank? - Legastheniker reicht Klage ein

Zeit nehmen ungleich freinehmen!

In der regel ist man als Arbeitnehmer doch spätestens um 17 oder 18Uhr zuhause und da kann man dann mit seinem Kind was für die Schule machen.

Aber ist ja so einfach, immer erstmal dagegen reden und vllt nichtmal richtig lesen, was andere schreiben.

Das kann man machen. Das ist dann aber kein Nachmittag den man mit dem Kind verbracht hat, sondern ein Abend ;)
 
Das kann man machen. Das ist dann aber kein Nachmittag den man mit dem Kind verbracht hat, sondern ein Abend ;)

Jap, wie gesagt, immer erstmal dagegen reden.
Findest das nicht ein bißchen kindisch und kontraproduktiv in dieser Diskussion?
Was bringt dir dir dieser Satz mit dem Abend? Macht es irgendeinen Unterschied, ob ich mich mit meinem Kind von 16 bis 18 Uhr oder von 18 bis 20 Uhr hinsetze und was tue?
 
Ja, in welchem Alter denn?
Mit einem Kind im Kindergarten-Alter brauch ich nicht für die Schule lernen :roll: ...

edit: Ihr seid echt nervig heute, bin raus aus der Diskussion, wenn man mit euch nicht vernünftig reden kann , denn anscheinend wollt ihr das gar nicht...
 
Das macht auch so einen Unterschied. Irgendwann muss auch zu Abend gegessen werden. Und ab einer bestimmten Zeit ist das Gehirn auch nicht mehr so aufnahmefähig. Oder lernst du müde besser lernst als wenn du wach bist?!

Desweiteren sollte man (laut mehreren Studien) für einen ruhigen und erholsamen Schlaf ca. 1-2 Stunden vor dem zu Bett gehen entspannen. Ansonten schlafen manche Menschen unruhig und sind am nächsten Morgen müde.

Noch noch ein Problem gibt es:
Auch der Vater muss sich mal enstpannen können. Wenn man Abends mit dem Kind lernt kostet das sehr viel Kraft und je nach dem was für einen Job man hat ist das bei manchen nicht möglich.
 
Und aus eigener Erfahrung weiß ich (um mal wieder aufs Thema zurück zu kommen), das es bei LRS nicht damit getan ist, mit seinen Kindern zu üben. Leider. Meine Tochter ist seit geraumer zeit in Therapie, eben WEIL unser Engagement mangels Wissen und Qualifikation nicht ausreicht.
Das find ich auch super von euch. Mir gings hier darum, daß man nicht wettern kann, die Schulen würden nichts tun, wenn man selbst nicht bereit ist, etwas zu machen. Das ist bei dir ja nicht der Fall.
 
Das letzte was ich dazu schreibe:

@mc-beam:
Wenn man nicht will, kann man sich alle Argumente so zurecht legen, dass es nicht passt. Aber, wenn man es wirklich will, dann kriegt man es auch anders hin. Dann eben nicht 2 x 2 Std., sondern jeden Tag ne halbe Stunde zum Beispiel.
Aber ich vermute mal, irgendwie wirst du auch dieses Argument wieder totschlagen, dass du eine Ausrede hast, dich nicht um dein Kind kümmern zu müssen. Ausreden sind ja soviel leichter als Lösungen :roll: ...
 
@eisfee: Ein guter Anfang wäre es, das du akzeptierst, dass auch das beste Argument das eine oder andere Mal an der Realität scheitert... :roll:

Aber wenn du Gegenargumente als "Totschlagsversuch" deutest, sollte die Diskussion wirklich beendet werden. ;)
 
Ich bin selber noch eins (bzw. noch nicht ganz Erwachsen) aber ich verstehe Väter und auch Mütter die nicht jeden Tag mit ihren Kindern üben können und schon gar nicht mit Kindern die LRS o.Ä. haben, da diese (wie schon darkkurt erwähnt) wesentlich mehr Hilfe brauchen als ihnen die meisten Eltern geben können. Und wenn man sein Kind dann auch noch 50Km rumfahren muss und keine staatl. Gelder oder sonstige Förderungen erhält, würde ich mich auch ein bisschen verlassen fühlen ;)
 
Bist du Lehrer? Nein, dann urteile nicht.
Nein, ich bin VATER, und als solcher kann ich mein Kind beurteilen - wenn auch subjektiv.
Dann darf also auch keiner mehr über Politik diskutieren, der nicht Politik studiert hat. Niemand darf über Fußball reden, der nicht selbst spielt und wehe jemand lästert über Schauspieler, der selbst keiner ist. :roll:
Die Qualität eines Diskussionsbeitrages steigt mit der Betroffenheit vom Diskussionsthema. Bei Politik reicht es, zu sagen: "Ich fühle mich von Partei XY verarscht", statt: "Partei XY verarscht uns alle". Beim Fußball find ich die "Experten" vorm Fernseher mit der Chipstüte und der Bierbüchse immer höchst amüsant, aber mehr auch nicht. Und bei Schauspieler ist ne sinnvolle Kritik: "Mich hat sein/ihr Spiel nicht angesprochen, weil ...". Aber so tun, als könnte/wüßte man es besser, sollte mal zur Folge haben, es wirklich besser machen zu müssen. Dann würde den "Experten"/Kritikern ihr Gelästere nämlich schnellstens vergehen.
Was bringt dir dir dieser Satz mit dem Abend? Macht es irgendeinen Unterschied, ob ich mich mit meinem Kind von 16 bis 18 Uhr oder von 18 bis 20 Uhr hinsetze und was tue?
Es macht einen Unterschied, ob ich 2mal pro Woche nen ganzen Nachmittag mit meinem Kind unterwegs bin, nur weil es nicht möglich ist, vernünftige Hilfe vor Ort zu haben. Um 20 Uhr gehen nicht nur Kindergarten-Kinder schlafen. Es gibt Schüler, die morgens um halb 7 ausstehen müssen. Und die "normalen" Hausaufgaben müssen schließlich auch noch erledigt werden. Wann? Während der Fahrt zum Förder-Untericht? Oder sollen die 2mal pro Woche ausfallen?
 
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