News Macht Schule krank? - Legastheniker reicht Klage ein

ich hatte auch nen Test auf dem IQ 130 stand, aber mein eigentlicher Fehler war das ich in der 5. oder 6. Klasse in der Mathekreisolympiade den ersten Platz geholt habe --> deshalb kamen meine Eltern erst auf die ganze Luftnummer
Du wirst deinen Eltern aber sicher nicht vorwerfen, sie hätten nicht versucht, dich zu fördern, oder?
 
Was bitte ist so schlimm daran, wenn ein 8-jähriger die Schule wechselt? :roll:
Dazu müßt ich jetzt seine - und zum Teil meine - Lebensgeschichte ausbreiten. Mach ich sicher nicht öffentlich. Nur mal als Stichworte: Verlustängste, Scheidung.
ich hatte auch nen Test auf dem IQ 130 stand, aber mein eigentlicher Fehler war das ich in der 5. oder 6. Klasse in der Mathekreisolympiade den ersten Platz geholt habe --> deshalb kamen meine Eltern erst auf die ganze Luftnummer
Hut ab! 130 is nich übel.
 
Dazu müßt ich jetzt seine - und zum Teil meine - Lebensgeschichte ausbreiten. Mach ich sicher nicht öffentlich. Nur mal als Stichworte: Verlustängste, Scheidung.
Aber wenn es um dein Kind geht, dann mußt du einfach zurückstecken. Kinder sind unsere Zukunft, auch deine!

ganz im Gegenteil, ich werfe Ihnen vor das sie es mit der Förderung stets übertrieben haben ;)
Besser als nicht gefördert zu werden ist das allemal. In meinen Augen zumindest.
 
Das kommt doch auch aufs Kind an, oder wollt ihr mir jetzt erzählen, daß alle Kinder, die mal im Internat waren, einen an der Klatsche haben?

Laß das doch das Kind entscheiden.

Also ich habe jede Menge Kinder eines Internats kennengelernt (wohnts knapp 15 Jahre gegenüber von einem) und das einzige, was ich da feststellen konnte war, das der Drogenkonsum überdurchschnittlich war (im Vergleich mit allem, was ich bisher auf staatlichen Schulen gesehen habe :ugly:)..

LG
 
Nochmal meine Frage, birnchen: Hast du Kinder? Obwohl, ich glaube, ich kenn die Antwort schon.

Wenn man für seine Kinder "zurücksteckt" nimmt man sich genau die finanziellen Möglichkeiten, die man braucht, um seine Kinder adäquat zu fördern. Außer man ist 1. Lehrer(in) und 2. verheiratet mit jemandem, der/die genug Geld verdient, daß er/sie die Familie allein versorgen kann.
 
Besser als nicht gefördert zu werden ist das allemal. In meinen Augen zumindest.

wie Du schon mit Deinen Augen andeutest, besser heißt nur besser weil die persönlichen Prioritäten es Dich so einordnen lassen

Für mich hatte es zumindest die Folge das ich jahrelang keine Lust mehr auf die verlogende Leistungsgesellschaft hatte und allen mathematischen und technischen Fähigkeiten zum trotze erstmal Heilerziehungspfleger gelernt habe ;)
 
Das hat sehr viel damit zu tun, denn jemand der keine Kinder hat, hat einfach keinen Plan von den Problematiken, die da auftreten können. Theorie und Praxis sind immer zwei Paar Schuhe.
Oh ja richtig, das typische Totschlagargument. :roll:
Ich war auch mal ein Kind und hab da sehr wohl Ahnung.

Dann darf also auch keiner mehr über Politik diskutieren, der nicht Politik studiert hat. Niemand darf über Fußball reden, der nicht selbst spielt und wehe jemand lästert über Schauspieler, der selbst keiner ist. :roll:

So kann man Diskussionen natürlich auch ersticken. :yawn:
 
Oh ja richtig, das typische Totschlagargument. :roll:
Ich war auch mal ein Kind und hab da sehr wohl Ahnung.

Dann darf also auch keiner mehr über Politik diskutieren, der nicht Politik studiert hat. Niemand darf über Fußball reden, der nicht selbst spielt und wehe jemand lästert über Schauspieler, der selbst keiner ist. :roll:

So kann man Diskussionen natürlich auch ersticken. :yawn:

Naja dürfen sicherlich schon. Aber du wirst mir doch sicher zustimmen, dass jemand der Politik studiert hat, in den meisten Fällen (natürlich nicht allen) doch mehr Wissen besitzt, als jemand der es nicht studiert hat.

Oder dass jemand der Fußball spielt besser einschätzen kann ob das Tor nun schwer zu machen war als jemand der noch nie in seinem Leben Fußball gespielt hat.
 
Dazu müßt ich jetzt seine - und zum Teil meine - Lebensgeschichte ausbreiten. Mach ich sicher nicht öffentlich. Nur mal als Stichworte: Verlustängste, Scheidung.

Nur weil du schlechte Erfahrungen mit einem Schulwechsel gemacht hast, ist das nicht bei jedem anderen auch so.
Ich bin nach der 1. Klasse auf eine andere Schule gewechselt und es hat mir nicht geschadet. Ich weiß sogar noch, dass ich es nicht mal irgendwie schlimm fand oder so.

Außerdem denke ich, muss man in Bezug auf solche Sachen Kinder nicht unnötig in Watte packen. Die können mehr ab als man denkt, wenn nicht wie bei dir eine Scheidung o.ä dahinter steckt, denn das ist an sich der Knackpunkt und der Schulwechsel verschlimmert es nur.
Aber ausschließlich ein Schulwechsel sollte für kein Kind ein Problem darstellen.
 
Aber du wirst mir doch sicher zustimmen, dass jemand der Politik studiert hat, in den meisten Fällen (natürlich nicht allen) doch mehr Wissen besitzt, als jemand der es nicht studiert hat.

es ist doch nun aber wirklich schlechter Stil hier in nem offenen Forum auf einmal nach ner Qualifikation in Form eigener praktischer Erfahrungen zu fragen... das hier alle möglichen Leute mit unterschiedlichen Erfahrungen und Bildungsstand ihren Senf beitragen macht doch grade den Reiz aus, das man das dann selbst bewerten und einordnen muss iss klar

mal ganz davon abgesehen würde ich vermuten das birnchen auch ganz praktisch ne gute Mutter abgäbe ;)
 
Nur weil du schlechte Erfahrungen mit einem Schulwechsel gemacht hast, ist das nicht bei jedem anderen auch so.
Ich bin nach der 1. Klasse auf eine andere Schule gewechselt und es hat mir nicht geschadet. Ich weiß sogar noch, dass ich es nicht mal irgendwie schlimm fand oder so.

Außerdem denke ich, muss man in Bezug auf solche Sachen Kinder nicht unnötig in Watte packen. Die können mehr ab als man denkt, wenn nicht wie bei dir eine Scheidung o.ä dahinter steckt, denn das ist an sich der Knackpunkt und der Schulwechsel verschlimmert es nur.
Aber ausschließlich ein Schulwechsel sollte für kein Kind ein Problem darstellen.

Wenn ein Schulwechsel gemacht werden soll, dann möglichst in frühen Jahren. Ich glaube je älter man wird, desto schwieriger. Ich vermute dass es in der Grundschule noch leichter ist viele Freunde zu finden als an weiterführenden Schulen in der Pubertät. (Wo manche ziemlich assozial sind :p) Ich habe in der 4. Klasse die Schule gewechselt und kann mich auch nicht beschweren. War eigentlich gut dass ich das gemacht habe. Wurde gut aufgenommen und war eigentlich nur am ersten Tag auf der neuen Schule aufgeregt.
 
Oh ja richtig, das typische Totschlagargument. :roll:
Ich war auch mal ein Kind und hab da sehr wohl Ahnung.

Dann darf also auch keiner mehr über Politik diskutieren, der nicht Politik studiert hat. Niemand darf über Fußball reden, der nicht selbst spielt und wehe jemand lästert über Schauspieler, der selbst keiner ist. :roll:

Du wirst wohl nicht bestreiten können, das die Erfahrungen von jemandem, der direkt involviert ist sich grundlegend von denen eines "Theoretikers" unterscheiden.

Und bei nichts anderem ist das so deutlich (und so schwerwiegend) wie bei Kindern. Und erfahrungsgemäß ist es die dümmste Idee, als Kinderloser Eltern Tipps geben zu wollen... Wenn man nämlich in Kontakt bleibt, bekommt bei den eigenen dann alles postwendend zurück...:ugly:
 
Ich hab nach der 1., 4. und 5. Klasse die Schule gewechselt und mich überall gut eingefunden. Außerdem war ich an mittlerweile 5 verschiedenen Unis. Erzählt mir also nichts davon, daß ich nicht wüßte wie es ist, wenn man umziehen oder die Schule wechseln muß. Kinder gehen damit viel leichter um als Erwachsene, bei denen sich der Freundeskreis schon richtig gefestigt hat.

Ich gebe außerdem keine Erziehungstips, ich finde es nur anmaßend, dem Staat vorzuwerfen, er würde die Kinder nicht fördern, wenn man als Vater nicht mal gewillt ist, sich 2 Nachmittage für sein Kind Zeit zu nehmen.
 
Naja. 2 Nachmittage freinehmen bedeutet im Normalfall 1/4 Einkommensverlust. Nicht jede Familie kann das kompensieren^^
 
Zeit nehmen ungleich freinehmen!

In der regel ist man als Arbeitnehmer doch spätestens um 17 oder 18Uhr zuhause und da kann man dann mit seinem Kind was für die Schule machen.

Aber ist ja so einfach, immer erstmal dagegen reden und vllt nichtmal richtig lesen, was andere schreiben.
 
Irgendwie rechnest du komisch.

Jemand arbeitet von 8-17 (incl. 1 h Mittagspause) Uhr und das an 5 Tagen die Woche. An zwei Tagen arbeitet er nur von 8-14 Uhr.

Dh, anstatt der gewohnten 40 Stunden arbeitet er dann 34 Stunden. Arbeitet er dann an den 3 "langen" Tagen beispielsweise jeweils 1 Stunde länger, dann arbeitet er pro Woche genau 3 Stunden weniger. Das sind nur 7.5 Prozent weniger!

Also machbar wäre das theoretisch schon. Kommt natürlich auch immer auf den Job an.
 
Zeit nehmen ungleich freinehmen!

In der regel ist man als Arbeitnehmer doch spätestens um 17 oder 18Uhr zuhause und da kann man dann mit seinem Kind was für die Schule machen
Es gibt genügend Arbeitnehmer, bei denen das nicht so ist. Jeder Außendienstler wird ein Lied davon singen können.

Also immer langsam mit die junge Pferde.

@birnchen: Das erinnert mich an den tollen Spruch "Meine Eltern haben mir auch öfter mal einen Klapps auf den Hintern gegeben, und es hat mir nicht geschadet...". Du bist nun mal nicht der Durchschnittsfall oder das relevante Maß, aber wenn du das gut verkraftet hast - Glückwunsch! Mein Bruder hat es bei 2 Wechseln nicht, musste ohne (Haupt!!!-)Schulabschluss abgehen und jahrelang buckeln, um seinen jetzigen Status (Handwerksmeister) zu erreichen - und er ist weiß Gott kein "Persönchen".

Und aus eigener Erfahrung weiß ich (um mal wieder aufs Thema zurück zu kommen), das es bei LRS nicht damit getan ist, mit seinen Kindern zu üben. Leider. Meine Tochter ist seit geraumer zeit in Therapie, eben WEIL unser Engagement mangels Wissen und Qualifikation nicht ausreicht.