Für sehr viele Dauerarbeitslose ist das erste Problem das fehlende Geld, direkt danach kommt das von mir geschilderte Problem. Das hört man ständig von den Arbeitswilligen. Du brauchst das nicht zu glauben, es ist aber so und mein voller Ernst.das ist doch nicht dein ernst, oder? man geht doch in erster linie dafür arbeiten, um seinen lebensunterhalt zu bestreiten, oder du etwa nicht?
Hast Du einen Dauerarbeitslosen in der Bekanntschaft, der händeringend Arbeit sucht und unbedingt arbeiten will? Dann frag ihn doch mal, was ihn so an seinem Leben stört. Er wird Dir was von "fehlenden Aufgaben", "vertaner Zeit", "Langeweile" etc. sagen...
https://www.haffapartner.de/html/prservice/eca/171105eca.htmRichtig lustig, besonders die Vergleiche mit den USA.
Das Leben ist den USA wesendlich billiger, als das in Deutschland.
Deutschland Platz 11, USA Platz 20... "wesentlich" ist dafür wohl nicht das richtige Wort.
Ach so, in den USA muss man nichts anmelden, keine Steuern zahlen etc.? Da kann man ganz legal in die City gehen, sich irgendwo hinhocken, den Leuten die Schuhe putzen und muss das nicht anmelden, keine Platzmieten zahlen und keine Steuern? Wenn man das legal betreibt, versteht sich. Das kann ich nicht glauben.Macht das mal. Der Erste Besucher ist dann von der Polizei oder vom Ordnungsamt, der will dann erst mal den Gewerbeschein sehen.
Solche aufgeblähten Umstände gibt es in den USA nicht
Wo fängt für Dich "vernünftig" an? Kannst Du das an einem Stundelohn festmachen? Kann ein Frisör mit 3,50€/Stunde schon "vernünftig" leben? Kann ein Geschäftsführer mit 30€/Stunde "vernünftig" leben?Der Irrtum besteht einfach darin, das es heisst, es gibt Arbeiten die nicht es nicht Wert sind anständig bezahlt zu werden. Jemand der 40Std/Woche regulär arbeitet, der muss auch von der Arbeit einigermaßen vernünftig Leben können, ganz egal was er auch immer für eine Arbeit macht.
Ich kenne welche, die "leben" von deutlich weniger.Wenn eine Friseurin jetzt 6€ oder 7€/Std, verdient, dann kann sie da kaum von Leben.
Mit 12€ ginge es ihr dann noch besser. Problem:Würde sie 9€ verdienen, dann ginge es schon besser.
Bei uns unterbieten sich die Frisöre. Ein Trockenhaarschnitt für 6€ ist keine Seltenheit. Waschen, Schneiden, Fönen 9,50€. Und die Leute gehen da hin, wo es billig ist, das wird sich nicht ändern.Dann kostet der Haarschnitt eben 2€ mehr, ja und?
Wären dann 24 Euro Mehrkosten im Jahr. Dazu dann bei allen anderen, die zuwenig bekommen, auch noch mal die Mehrkosten, Bäckereriverkäuferinnen müssen ja auch mehr haben, Regaleinräumer im Supermarkt etc... dann wird das schon teuer.Wie oft geht man zum Friseur? Alle 3 oder 4 Wochen?
Marty