Komplettverbot der Benutzung von Handys, MP3-Playern etc. in meiner Schule

Also Punkt 1: Die hälfte hier scheint nicht lesen zu können und sollte vielleicht mal ein Buch lesen statt Musik zu hören :)

In dem Quelltext steht doch garnichts von einem generellen Verbot, die Geräte mitzunehmen, außer bei Prüfungen. Aber viele hier tun ja so als ob das immer da Fall ist. Und diese Regelung gibt es eigentlich schon seit ewigkeiten, das sind Prüfungsbestimmungen. Man wird aber auch nicht kontrolliert, aber wenn durch einen dummen Zufall ein Lehrer mitbekommt das man dennoch Geräte bei sich trägt kann dies halt ärger geben. Wir mußten bei der Abiturprüfung alles ausgeschaltet in die Schultaschen tun und die Schultaschen dann nach vorne stellen wo der Lehrer saß.

Ansonsten find ich die Regelungen nun auch nicht schlimm. Ist zwar schön und gut in den Freistunden Musik zu hören, aber wenn man es dann nicht kann geht die Welt auch nicht unter. Man könnte ja dann vielleicht was produktives tun, wie Hausaufgaben oder so. Vielleicht sich auch untereinander unterhalten, weil speziell die Unterstufe soll ja noch das soziale Verhalten der Kinder prägen *g*

Also im großen und ganzen brauch man keine technischen Geräte in der Schule, hab auf Arbeit auch seltenst wen mit MP3-Player gesehen und dennoch überleben die meisten einen 8 - 9 Stunden Tag.
 
Also Punkt 1: Die hälfte hier scheint nicht lesen zu können und sollte vielleicht mal ein Buch lesen statt Musik zu hören :)

In dem Quelltext steht doch garnichts von einem generellen Verbot, die Geräte mitzunehmen, außer bei Prüfungen. Aber viele hier tun ja so als ob das immer da Fall ist. ...

Ach, ist das so?

Quelltext schrieb:
...
Zum anderen wurden einige Änderungen der Hausordnung beschlossen. Die wichtigste ist, dass die Benutzung von Mobiltelefonen und Audio- oder Videoplayern außer zu unterrichtlichen Zwecken während der allgemeinen Unterrichtszeit (also auch in den Pausen) auf dem beaufsichtigen Schulgelände des Nepomucenums nicht gestattet ist. Bei Zuwiderhandlung wird das Gerät vorrübergehend in Verwahrung genommen und kann gegen schriftliche Anerkenntnis der Erziehungsberechtigten abgeholt werden.
...

Hast recht, hier sollten einige wirklich lesen lernen ;)
 
Moin.

Ich lese etwas von "die Schulkonferenz hat beschlossen" - und zumindest in den Bildungseinrichtungen, die ich im Laufe der Jahre besucht habe, saßen da nicht nur Lehrer drin. Sondern vielmehr auch Vertreter der Eltern- und Schülerschaft.

Wenn die Entschlüsse nun nicht begründet verbreitet werden, würde ich schlicht mal bei den betreffenden Teilnehmern der letzten beiden Gruppen nachfragen...

Ansonsten finde ich gerade für die Freistunden ein komplettes Verbot (mit Rückblick auf meine Freistunden in der Oberstufe) für etwas sinnfrei.


Kopiergeld - eh, auch wenn ich ungern als Pfennigfuchser gelten mag, aber das wär' der Punkt, an dem ich als (zahlendes) Elternteil eine möglichst genaue Aufstellung der Kosten verlangen würde. Zudem kann ich mich nicht erinnern, dass "damals" für Unterrichtsmaterial Geld eingesammelt wurde. Frage an unsere Juristen, ist so eine Methode eigentlich zulässig?...

Grüße,
Markus
 
also, das das Gym das Hausrecht auf dem Gelände durchsetzt, ist vollkommen in Ordnung. Es wird lediglich verboten diese Geräte in den Zeiten zu benutzten, in denen die Lehrer die Aufsichtspflicht für die Schüler haben. Von einem generellen Verbot der Mitnahme dieser Geräte wird im normalen Schulbetrieb nichts geschrieben. Was also jemand auf dem Weg zur oder von der Schule macht, interessiert niemanden.

Ich selber finde dieses Verbot sinnvoll. Scheinbar hat nämlich der menschliche Verstand der Schüler nicht dafür ausgereicht die Dinger komplett auszuschalten im Unterricht, sonst wäre es nie Thema einer Konferenz geworden.
 
Zudem kann ich mich nicht erinnern, dass "damals" für Unterrichtsmaterial Geld eingesammelt wurde. Frage an unsere Juristen, ist so eine Methode eigentlich zulässig?...
Habt ihr die Kopien hinterhergeworfen bekommen oder wie? Ist doch ganz normal, dass die Lehrer sich das Kopiergeld wiederholen.
 
Habt ihr die Kopien hinterhergeworfen bekommen oder wie? Ist doch ganz normal, dass die Lehrer sich das Kopiergeld wiederholen.


Also ich hab damals auch alle Kopien umsonst bekommen. Die Kommunen zahlen soweit ich weiß die Kosten bis zu einem Gewissen Satz. Im zweiten Bildungsweg (den ich auch besucht habe) haben die Lehrer dann auch Kopiergeld eingesammelt und gemeint das die Freikopien nicht reichen würden. Wenn man aber mal den Mist gesehen hat den die Kopiert haben, dann weiß ich auch wieso :)
 
Also ich hab damals auch alle Kopien umsonst bekommen. Die Kommunen zahlen soweit ich weiß die Kosten bis zu einem Gewissen Satz. Im zweiten Bildungsweg (den ich auch besucht habe) haben die Lehrer dann auch Kopiergeld eingesammelt und gemeint das die Freikopien nicht reichen würden. Wenn man aber mal den Mist gesehen hat den die Kopiert haben, dann weiß ich auch wieso :)
Was die Lehrer kopieren liegt ja in ihrem eigenen Ermessen, allerdings kann ich dir zustimmen, dass teilweise ziemlich viel Geld für riesige Ansammlungen gepresster kanadischer Fichte mit unnützem Inhalt ausgegeben wird.

Freikopien oder sowas gibt es bei uns gar nicht, ist aber auch eine private Schule, vllt. ist das bei den staatlichen noch anders.
 
Also das mit der Kopiergeldpauschale finde ich schwachsinnig denn in miener alten Schule wurde alles auf Klassenkopierkarten kopiert am Schluss die Summe durch dieSchüleranzahl geteilt und fertig. Bei uns wurde viel kopiert aber wir kamen nie über die 3€ Grenze pro Person.

mfg bernhard
 
Wenn man bedenkt, dass wir über >1000 Schüler an unserer Schule sind, kommt da was nettes an Kopierpauschale zusammen....
 
Solche Schwachsinnsentscheidungen passen perfekt in das Bild der momentanen deutschen Schullandschaft. Schule ist nur ein von den Lehrern organsisiertes Kasperletheater, das man als Schüler bis zu 13 Jahre lang absitzen darf.
Bei dem verzweifelten Ringen nach Autorität der Lehrkörper kommt dann so eine geistige Grütze dabei raus. Wenn ich in den Pausen das dringende Bedürfnis hatte, zu telefonieren, dann habe ich das auch getan. Wenn die Schule etwas dagegen hat, ist es deren (wenn auch total idiotisches) Hausrecht, dann verlasse ich das Schulgelände eben zum Telefonieren. DAs Mitführen von Handys und MP3-Playern wird mir wohl kein Lehrer verbieten können, dafür hätten sie mich schon von der Schule schmeißen müssen.
Ich bin immer wieder froh, mit der Schule fertig zu sein. Saftladen.
 
Wenn die Schule etwas dagegen hat, ist es deren (wenn auch total idiotisches) Hausrecht, dann verlasse ich das Schulgelände eben zum Telefonieren.
Von einer Pfütze in die nächste...:ugly: Das Verlassen des Schulgeländes z.B. ist laut Schulordnung bei uns verboten, angeblich wegen der Versicherung...:ugly: Auf Verlassen des Schulgeländes um mal eben zum Bäcker zu gehen, weil unser Kiosk dank Monopol an seinen Preisen schraubt wie er will, stehen 4 Nachmittage nachsitzen.
 
Das Verlassen des Schulgeländes z.B. ist laut Schulordnung bei uns verboten, angeblich wegen der Versicherung...

Ja, das stimmt aber.

Denn wenn Du die außerhalb des Schulgeländes ein Bein brichst, während Du eigentlich in der Schule zu sein hast, dann darfst Du (oder besser gesagt, Deine Eltern) die Behandlung selber zahlen.

Denn dann will Deine Krankenversicherung ja wissen, wo das passiert ist, da muss man einen Unfallbogen ausfüllen. Du und auch die Schule. Und dann rechnen die nach. Und wenn Du dann nicht glaubhaft versichern kannst, warum Du Dich nicht auf dem Schulgelände befunden hast, dann geht die Krankenversicherung gegenüber Deinen Eltern in Regress.
 
Von einer Pfütze in die nächste...:ugly: Das Verlassen des Schulgeländes z.B. ist laut Schulordnung bei uns verboten, angeblich wegen der Versicherung...:ugly:
Zum Glück kann man einem Volljährigen Oberstufenschüler nicht mehr vorschreiben, wann er das Schulgelände zu verlassen hat. Aber das ist an der Schule auch so die einzige Sache, in der man nicht bevormundet wird. Womit sich die Schule ein Armutszeugnis ausstellt; die Schule hat neben dem Bildungsauftrag noch den Erziehungsauftrag, dem sie nachkommen sollte. Dieser enthält natürlich auch das Beibringen von Verantwortungsbewusstsein und Respekt. Wenn Schulen einem 19-jährigen Mann nicht zutrauen, sein Handy während der Unterrichtszeit nicht zu benutzen, und es deshalb komplett verbieten, hat die Schule auf merheren Gebieten wohl versagt...
 
Ja, das stimmt aber.

Denn wenn Du die außerhalb des Schulgeländes ein Bein brichst, während Du eigentlich in der Schule zu sein hast, dann darfst Du (oder besser gesagt, Deine Eltern) die Behandlung selber zahlen.

Denn dann will Deine Krankenversicherung ja wissen, wo das passiert ist, da muss man einen Unfallbogen ausfüllen. Du und auch die Schule. Und dann rechnen die nach. Und wenn Du dann nicht glaubhaft versichern kannst, warum Du Dich nicht auf dem Schulgelände befunden hast, dann geht die Krankenversicherung gegenüber Deinen Eltern in Regress.


ganz so schlimm ist es nicht ;-)

Es geht nur drum welche Versicherung zahlt. Die Schülerunfallversicherung oder die normale Krankenversicherung. Selbst zahlen müssen die Eltern die Behandlung nicht.
 
alles quark.
handy und mp3 player habe einfach nix in der schule zu suchen. (außer ausgeschaltet in der tasche)
versicherungsschutz außerhalb des schulgeländes?
--> wer hat denn da von den schülern was zu suchen.( während der schulzeit)
 
Im Zuge des NRW-Zentralabiturs gibt es jetzt eine neue Bestimmung, die wohl alles bisher dagewesene toppt.

Zu den Prüfungen darf kein Speichermedium mitgenommen werden. Also weder Handy, noch mp3-Player, noch iPod sind erlaubt.

Soweit ganz verständlich, aber man darf sie auch ausgeschaltet nicht in der Tasche haben. Die Spitze ist dann damit erreicht, dass sie auch nicht in der Schultasche sein dürfen, die wiederum nach vorne gebracht werden müssen, also weit weg vom Schüler sind.

Ich bin mal gespannt ob wir vor Prüfungsbeginn erst durchleuchtet werden. :ugly:
 
also, Kopiergeld für das ganze Jahr zu sammeln, find ich eigentlich in Ordnung. Früher bei mir in der Schule gab es das noch nicht. Aber als Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern halte ich diese Regelung für sehr sinnvoll. Grade bei meinem Sohn (dritte Klasse), der vergisst schon mal ganz gerne solche Sachen zu sagen und irgendwann bekomm ich dann einen netten Anruf von der Schule "Sie haben dieses und jenes noch nicht bezahlt, geht es Ihnen finanziell nicht so gut?". Da bezahl ich lieber einmal im Jahr 4 Euro und gut ist.

Zum Thema Handy & Co bin ich ehrlich gesagt geteilter Meinung. Das Handys im Unterricht ausgeschaltet sein sollten, versteht sich von selbst, denn da stören die nun wirklich. Eine generelles Nutzungsverbot während des Schultages halte ich aber nicht für praktikabel. Bei jüngeren Schülern find ich das noch okay, da viele von denen noch so kleine "Klingelton-Junkies" sind, die sich gegenseitig die neuesten Klingeltöne vorführen müssen und evt. auch noch runterladen. Die Eltern zuhause verbieten das häufig (bis zu 4 Euro für nen Klingelton oder Spiel ist ja auch sehr teuer) und dann macht man es eben heimlich in der Schule und kann zuhaus sagen, "den hat mir aber der xy umsonst rübergeschickt". Und als Pausenaufsicht oder auch als Schüler während der Pause von allen Seiten damit zugedudelt zu werden kann auch ganz schön nervig sein.
Oberstufenschüler sollte man aber soviel Vernunft zugestehen, dass sie ein "normales" Verhältnis zu ihrem Handy haben, und das auch wirklich nur benutzen, wenn es angebracht ist.

Gleichzeitig sollte man aber auch den Neidfaktor nicht ausser acht lassen. Wie viele Eltern können sich nicht ein Handy der neusten Generation oder auch nen ipod leisten. Wenn die Teile auf dem Schulgelände nicht benutzt werden dürfen, ist der Reiz kleiner, es aus der Tasche zu holen und so kann es (zumindest in der Schule) nicht von so vielen gesehen werden und die Gefahr, dass das teure Etwas entwendet wird, ist auch wieder kleiner.

Ich bin sowohl bei meinem Sohn als auch bei meiner Tochter in der Schulplegschaft und auch bei uns gab es Diskussionen, ob die generelle Nutzung verboten werden sollte. Wir sind aber überein gekommen, dass dadurch nichts wirklich gelöst und das Problem nur nach ausserhalb der Schule gelagert wird
 
Also Kopiergeld gab es bei mir damals um die Jahrtausendwende auch schon ;)

Das mit dem Elektronik-Verbot finde ich pädagogisch durchaus sinnvoll. Pausen sind insbesondere bei den Jüngeren dazu da, sich auch mal "auszupowern" und ich denke über alle Altersklassen hinweg auch, um soziale Fähigkeiten zu schulen, d.h. sich auch mal zu unterhalten (und nicht nur über das Fernsehprogramm oder Klingeltöne).
Da kann diese Konsumscheiße ruhig mal bis zu hause warten...

Aber ich denke, was wirklich bezweckt ist: Nicht zuletzt ist das ja auch Aktionismus, der bundesweit gefordert wude, um die Verbreitung von "Gewaltvideos" u.ä. per Handy bzw. das Filmen von Prügelszenen usw. zu unterbinden. Ob da das Verbot wirklich hilft, wage ich zu bezweifeln, aber ich denke, das ist der Grund dahinter.
 
... bei uns gilt das selbe Verbot.

Musste mein Handy letzte Woche von meiner Mutter abholen lassen, ging flott und "unproblematisch".

Das einzige Problem, irgendwer muss meine Mutter benachrichtigen und ich zur Direktorin "Schön, ich würde sie gerne anrufen, aber ich bin leider nicht mehr im Besitz eines Handys!" :mrgreen:

... durft dann vom Telefon aus, aber naja, mir egal. :ugly:
 
Bei uns in der Berufsschule gilt ein absolutes Handyverbot. Ich betone nochmal "in der Berufsschule". Auf dem Schulhof dagegen, wird es nicht ganz so eng gesehen.

Ich persönlich finde es völlig Ok von den Schülern zu verlangen, die Handys während des Unterrichts ausgeschaltet zu haben. In meiner Klasse würde selbst bei einem kleinsten Surren (Handy auf Lautlos aber Vibration) die hellste Freude ausbrechen. :ugly:

Hier noch ein netter Artikel dazu: jetzt.de