Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Hi,
nja, ich finde, dass eine solche Steuer nahe zu absurd ist.
Atomkraftwerke müssen ja noch ein "paar" Jahre bestehen, und da es sehr teuer ist neue Solaranlagen etc. zubauen wäre soetwas ja mehr als unfair^^

Auch wenn ich gegen AKWs bin und will, dass sie schnell beseitigt werden, ist diese Steuer nicht sinnvoll.

Soweit meine Meinung...
MfG :)
 
So, gemäß den aktuellen Nachrichten wird uns unser großes AKW Vorbild Frankreich diesen Winter zeigen, wie schön es sich im Dunkeln friert, wenn man einseitig auf die ach-so-günstige Atomenergie setzt.

Ich hoffe die deutschen Stromkonzerne verkaufen denen die kWh für 1 €, wenn die Franzmänner bettelnd vor der Tür stehen...

gruss kelle!
 
DAS hoffe ich nicht.

Naja, das blöde ist, die europäischen Hochspannungsnetze sind etwas komplex vermascht.

Da kann es durchaus passieren, dass durch einen Kraftwerksausfall an Punkt A am Punkt B, x-tausend Kilometer entfernt, auf Grund von Schwankungen im Stromnetz ein Bereich von der Versorgung getrennt werden muss.

So, und Kelle will nun nicht in Braunschweig im Dunkeln sitzen, weil die Baguettefresser zu blöd sind.

Also genug zur Stabilisierung reinpumpen, für nen fairen Preis.
Und die Emissionen der dreckigsten Kraftwerke Deutschlands an die französische Regierung zwangsverkaufen.

gruss kelle!
 
Habe mich angesichts des im Januar 2010 steigenden Strompreises für meine Wohnung in Berlin und Hamburg auch mal wieder etwas mit dem Thema beschäftigt. Bin ja auch ein großer Fan der Umwelt - sie sieht gut aus und riecht gut. Offenbar ist ja Ökostrom gar nicht teurer als konventionell produzierter Strom.

Die Politik scheint, willentlich oder unfreiwillig, allemal aber wieder ganz offensichtlich, hilflos zu sein, wenn es gegen die Stromkonzerne geht. Es gibt absolut keinen Grund für eine Preiserhöhung des Stroms, er wird trotzdem weitestgehend willkürlich realisiert. Hilft mir jetzt nur noch das Erwerben von Aktien eines Energiekonzerns, damit ich einen Teil meiner Mehrkosten wiederbekomme?
 
Atomstrom JA? Nein?

Also ich bin generell auch gegen Atomstrom und würde gerne 100% aus erneuerbaren Energien bekommen.
Aber es wird ja schon viel getan um erneuerbare Energien zu fördern.
Ich hoffe,dass in einigen Jahren der komplette Bedarf von erneuerbaren Energien gedeckt wird.:D

LG
DJ-SUB
 
Das kommt davon wenn man alles auf Atomstrom setzt und dabei lieber den Profit in die Tasche steckt als in die Netze, Sicherheit und Wartung der Meiler, oder besser in Alternativen, zu investieren.
 
Notlösung beim Klimaschutz in Kopenhagen

Folgende News wurde am 19.12.2009 um 11:46:23 Uhr veröffentlicht:
Notlösung beim Klimaschutz in Kopenhagen
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Kopenhagen (dpa) - Notlösung für den Klimaschutz: Ein komplettes Scheitern ist bei der Weltklimakonferenz gerade noch einmal abgewendet worden. Der Gipfel erkannte am Samstag die Kopenhagen- Vereinbarung nach einer chaotischen Marathon-Debatte an - aber auch mehr nicht. Jedes Land kann nun einzeln überlegen, ob es den Text annimmt oder nicht. Die Vereinbarung war im Wesentlichen von US-Präsident Barack Obama mit China, Indien, Südafrika und der EU ausgehandelt worden. 25 Länder mit Vertretern der Industriestatten, der Schwellen- und der Entwicklungsländer hatten diesem Kompromiss Freitagnacht hinter verschlossenen Türen zugestimmt. Später wurde der Entwurf und der Mini-Gipfel aber im großen Plenum von einer Gruppe besonders armer Länder heftig kritisiert. Die Gruppe der Entwicklungsländer bezeichnete das Verfahren als undemokratisch. Der dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hatte daraufhin am Samstagvormittag die Konferenzleitung abgegeben. Die 193 Staaten des Klimagipfels brachten den Kompromissvorschlag dann offiziell in den weiteren Verhandlungsprozess für das kommende Jahr ein. Damit ist eine Blockade aufgelöst, die durch mehrere Länder wie Sudan, Kuba, Venezuela und Bolivien entstanden war. Die Delegierten verzichteten darauf, wie sonst üblich über alle Punkte einzeln abzustimmen. Mit dieser Notlösung ist der Vertrag international drastisch abgeschwächt worden. Schon kurz vor der Klimakonferenz war statt eines ursprünglich geplanten rechtlich bindenden Vertrags ohnehin nur eine politische Vereinbarung angestrebt worden. Der neue Kompromiss ist nun jedoch nicht einmal politisch bindend. Die Kopenhagen-Vereinbarung enthält nur sehr vage Klimaschutzziele. Die Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad, die Wissenschaftler für dringend notwendig halten, soll lediglich «berücksichtigt» werden. Die Industrieländer sollen nationale Klimaschutzziele vorlegen. Kurz- und langfristige Finanzhilfen der reicheren Staaten für die Entwicklungsländer sind vorgesehen, bindende Verpflichtungen für aufstrebende Staaten wie China oder Indien aber nicht. Weitere Details sollen im kommenden Jahr bei Konferenzen in Bonn und Mexiko geklärt werden. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte nur eine gemischte Bilanz des Klimagipfels gezogen. Sie räumte vor ihrem Abflug am frühen Samstagmorgen ein, sie hätte sich weitergehende Schritte gewünscht, aber mit der Vereinbarung ein Scheitern abwenden wollen. US-Präsident Obama erklärte, es sei «noch ein weiter Weg» beim Kampf gegen den Klimawandel zurückzulegen. Die EU*hatte angeboten, den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 20 Prozent zu senken und dies auf 30 Prozent zu erhöhen, wenn andere Länder vergleichbare Anstrengungen unternehmen. *Dies war bisher aus Sicht der Europäer nicht der Fall.
 
Der Berg kreiste und gebar eine Maus. Wie bei jedem Klima-"Gipfel" seit Kyoto.

Der eigentliche Gipfel ist doch, dass man es seit 1991 nicht geschafft hat, sich auf verbindliche Ziele zu einigen.
honk.gif
 
Ich denke, dass dieser verpatzte Gipfel eine große Chance für den "Umwelttechnik" - Export Deutschlands ist.
Einige Länder werden sich jetzt wieder von der Thematik abwenden. Aber die Umwelttechnik wird trotzdem gebraucht.
Das Öl wird nun mal teurer: Ob in Kopenhagen entschieden wird oder nicht.

Aber ich denke, dass durch das Kyotoprotokoll in Deutschland doch gewltige Dinge angestoßen wurden.
Wir müssen erst einmal die EnEV 2009 praktisch bewältigen !
 
Urananlage Gronau: Schwerer Strahlenunfall - Mitarbeiter in Klinik

Folgende News wurde am 22.01.2010 um 14:16:00 Uhr veröffentlicht:
Urananlage Gronau: Schwerer Strahlenunfall - Mitarbeiter in Klinik
Shortnews

Nach einem Strahlenunfall in der deutschen Anlage Gronau wurde ein Mitarbeiter zur Beobachtung in das Klinikum Münster eingeliefert. Über die Schwere des Strahlenunfalls wurde bisher keine Aussage getroffen. Das "Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen" bezeichnet den Störfall als schwer. Die Anlage dient der Uranaufbereitung für den Einsatz in Kernkraftwerken. Das hier vorkommende Uranhexafluorid mutiert in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit zu Flusssäure, die tödliche Wirkung entfalten kann. Eine körperliche Berührung mit diesem Stoff kann tödlich enden. "Urenco", der Betreiber der Anlage, äußerte, dass für die Bevölkerung keine Bedrohung bestanden habe. Der Unfall habe sich im Werk selbst in der Behältervorbereitung ereignet, ein Ausdringen der verstrahlten Raumluft sei durch Filter abgefangen worden.
 
@1: Sehr lustig Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß die Beschwerden des Verletzten erst in 1 oder 2 Wochen beginnen. Bis dahin ist es der reinste Nerventerror, weil man nicht weiß, ob und in welchem Ausmaß der Körper geschädigt ist. Ich hoffe, die Verstrahlung war nicht so stark, dass er ernsthafte Schäden davon trägt. Unsere Ärzte sind für diese Art von Unfällen nicht geschult und auch wenn sie wollten, könnten sie leider nicht helfen

Dies war mein Kommentar zu dieser News-Zeile.

Dass der Arbeiter ins Klinikum gebracht wurde und der Vorfall nicht vertuscht wird, ist schon mal lobenswert. In den Radio-Nachrichten heißt es, der Arbeiter ist wohlauf und hätte keine Beschwerden. Solch Aussagen finde ich unmöglich.
Wenn man sich ein bisschen mit dieser Materie befasst, weiß man, dass die Beschwerden nicht sofort auftreten. Es kann durchaus einige Tage bis hin zu 2 Wochen dauern, bis sich erste Anzeichen bilden.

Dass eine Bedrohung für die Bevölkerung ausgeschlossen ist, halte ich auch für ein Gerücht, denn zwischenzeitlich hieß es bei verschiedenen Nachrichtensendungen, dass doch radioaktive Raumluft nach Außen getreten ist. Warum halten die Verantwortlichen die Menschen für so dumm und naiv??? Es ärgert mich, wenn ich solche Aussagen lese oder höre, weil allgemein bekannt ist, dass Radioaktivität nicht ungefährlich ist.

Ich wünsche dem Verunfallten Nerven aus Drahtseilen und hoffe, die Verstrahlung ist nicht so hoch, dass er körperliche oder geistige Schäden davon trägt. Gute Besserung