Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Die Frage ist doch auch, ob man weiterhin Geld in die Atomkraft pumpen sollte, welches offensichtlich (sagst du ja auch) besser in der Erforschung von Alternativen aufgehoben ist.

UND man sollte beachten - die großen Stromkonzerne investieren (laut eigenen Aussagen) lächerliche Beiträge in die Erforschung von alternativen Energiequellen bzw. in die Erschließung von bereits bestehenden Anlagen durch die nötige Infrastruktur. So sind die Überlandleitungen, die die Windparks im Norden mit den Zentren im Süden verbinden, gerade mal projektiert - gefordert werden sie seit 10 Jahren!

Das Geld, was die Stromkonzerne erwirtschaften, dient zum großen Teil dem Shareholder Value - und nicht der Nutzbarmachung neuer Energieformen...

Edit: mal kurz 'rausgesucht auf den Seiten der RWE:

Unsere Unternehmensstruktur
Um die erneuerbaren Energien massiv auszubauen, nahm die RWE Innogy GmbH, Essen, zum
1. Februar 2008 ihre Tätigkeiten auf. Sie wird jährlich über eine Mrd. Euro in erneuerbare
Energien investieren
Quelle: https://www.rwe.com/web/cms/mediablob/de/225278/data/36780/Vorweggehen-mit-Verantwortung-2008.pdf Seite 2

RWE investiert von 2008 bis 2012 ungefähr 16 Mrd. Euro (jährlich 4 mrd.) allein in die Modernisierung und Weiterentwicklung seines Kraftwerksparks. Dies ist Teil unseres insgesamt über 30 Mrd. Euro umfassenden Investitionsprogramms für den Zeitraum 2008-2012 (jährlich 7,5 mrd). Das größte Einzelprojekt ist mit einer Investitionssumme von 2,2 Mrd. Euro der Bau des Braunkohle-Kraftwerks mit optimierter Anlagentechnik (BoA 2&3) in Neurath

Quelle: https://www.rwe.com/web/cms/de/8807...a/versorgungssicherheit/investitionsprojekte/

Investitionen in die NetzeVon 2008 bis 2017 will RWE annähernd 3 Mrd. Euro (jährlich 0,33 mrd) in den Ausbau des Höchstspannungsnetzes in Deutschland investieren. Wir werden damit unser Netz mit neuen Leitungen in einer Gesamtlänge von 800 Kilometern sowie mehr als 25 neuen Umspannanlagen und Stationen verstärken.

Quelle: https://www.rwe.com/web/cms/de/17942/rwe/verantwortung/energie-klima/versorgungssicherheit/netze/
 
@SeelenQuell da man mit dir ja scheinbar wirklich mal vernünftig diskutieren kann lasse ich mich da auch mal gerne drauf ein.
Womit könnte man denn deiner Meinung nach den Energiebedarf decken der entstehem würde wenn die AKW´s denn mal ageschaltet werden, bzw. wie könnte man denn bestehende Verfahren optimieren? Solarenergie hat ein noch hohes Potential da der Wirkungsgrad da noch mehr als bescheiden ist. Aber was gibt es außer dem?
Ich bin nicht fixiert auf Atomenergie und bin da auch offen für fundierte Argumente.

Der Energiebedarf ist doch im Moment sogar kleiner, als das was erzeugt wird, sonst könnte man ja nicht solche großen Mengen ins Ausland verkaufen.
Das heisst aber auch, das es keinesfalls zu Engpässen kommt, wenn die Reaktoren, die so störanfällig wie Krümel sind, abgeschaltet werden.
Ein paar Jahre Laufzeit haben die anderen Reaktoren ja noch.
Diese Zeit muss man nutzen um eben die Effektivität von Wind- und Sonnenenergie soweit zu steigern, das sie uns auf Dauer unabhängig von fossilen Brennstoffen aller Art macht.
Das Erforschen von Speichermedien, welche in der Lage sind zuviel produzierten Strom zu speichern und in Mangelzeiten wieder abzugeben, wäre auch sehr wünschenswert.
Ich könnte mir auch vorstellen, das es irgendwann Windräder geben wird, die so klein sind, das sie auf ein Hausdach passen und dann jeder seinen Strom individuell erzeugt. Das heisst es wird nur für den Eigenbedarf produziert und nicht in ein bestehendes Netz eingespeist. Allerdings bedarf es dazu eben auch geeigneter Speichermöglichkeiten.
Wenn sich Industrien zusammen in Industrieparks ansiedeln würden, dann könnten die verschiedenen Unternehmen auch zusammen ein paar Winräder, Sonnenkollektoren, oder was auch immer unterhalten und so ihren Strombedarf decken.
Das alles ist natürlich ein Horrorszenario für Energiekonzerne, das ist klar, aber es geht ja nicht darum, das Überleben von ein paar Monopolisten zu sichern, sondern darum, mit möglichst wenig Umweltbelastung genug Strom für Unternehmen und Haushalte zu erzeugen.
Dazu bedarf es aber auch dem politischen Willen und den sehe ich nicht. Alles was in dieser Beziehung beschlossen wird ist nur halbherzig, weil sich kein Politiker traut, den Stromkonzernen ans Leder zu gehen.
Es hat aber zu allen Zeiten Industrien, Produktionen oder auch nur Handwerksbetriebe gegeben, die vom Fortschritt überrollt worden sind.
Ein paar waren weitsichtig genug sich rechtzeitig umzustellen und die meisten haben am Alten, um des ungebremsten Gewinns willen, festgehalten und sind dann irgendwann sang und klanglos verschwunden.
 
Kernkraft ja oder nein

Sollte sich lediglich nach den Kosten entschieden werden. Und da es im Moment kein Kernkraftwerk von alleine trägt. Sollte der Steuerzahler nicht noch für etwas Bezahlen müssen das er nicht haben will.
 
Das würde den Ausbau von Kohlekraft nach sich ziehen. Hier ein Bericht der Bundesregierung zur Versorgungssicherheit der zwar vom letzten Jahr ist, aber immer noch nichts an Bedeutung verloren hat:

https://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=262826.html

An der Unsicherheit der Versorgung durch erneuerbare Energien hat sich in der zwischenzeit nichts geändert.
Selbst wenn wir wie hier im Thread behauptet wurde insgesamt pro Jahr mehr Strom ex- als importiert wird was ich nicht beurteilen kann da mir dazu Zahlenmaterial fehlt gibt es dennoch Spitzenlastzeiten die wir aktuell noch (!!) nur durch Kernkraft decken können und selbt derzeit mit allen AKW´s am Netz kommt es immer wieder dazu das wir Strom aus z.B. Polen und Co. importieren müssen. Also aus Ländern in denen deutlich geringere Sicherheitsstandards üblich sind wie hier.
Und da bringt es auch nix wenn man am Tag zuvor zig MWh verkauft hat. Trotzdem hat man dann eine Versorgungslücke.
 
Selbst wenn wir wie hier im Thread behauptet wurde insgesamt pro Jahr mehr Strom ex- als importiert wird was ich nicht beurteilen kann da mir dazu Zahlenmaterial fehlt gibt es dennoch Spitzenlastzeiten die wir aktuell noch (!!) nur durch Kernkraft decken können und selbt derzeit mit allen AKW´s am Netz kommt es immer wieder dazu das wir Strom aus z.B. Polen und Co. importieren müssen.
Vielleicht habe ich eine falsche Vorstellung, aber sowohl Stromimport als auch -export hat weniger was mit Bedarf zu tun, sondern vielmehr ist das eine Folge des Marktes. Strom wird (an der Börse) gehandelt und dabei geht mal ein Teil ins Ausland und mal wird Strom aus dem Ausland gekauft. Ist zumindest meine Vorstellung eines (liberalisierten) Strommarktes, in den die Versorgung komplett (?) in den den Händen von Unternehmen liegt.
Übrigens, von "allen AKWs am Netz" konnte in den letzten zwei Jahren keine Rede sein (momentan sind sogar zwei AKWs abgeschalten), von Versorgungsengpässen hörte man aber nix.
 
von Versorgungsengpässen hörte man aber nix.

Ja, weil ja wie du selbst festgestellt hast der Strom unabhängig von Ländergrenzen verschoben wird.
Aber was meinst du wo der Strom da herkommt? Da sitzt kein fröhlicher Eon Mitarbeiter jenseits der Grenzen der die armen Ladungsträger in die Leitungen schubst.
Bsp Frankreich: Hier wird unter anderem Atomstrom produziert, die Sicherheitstandards sind ähnlich den unseren. Bei einem Gau der ja laut Gegner der Atomkraft nur eine Frage der Zeit ist wären wir bei ungünstigem Windstand auch betroffen. Vielleicht noch stärker wie es bei Tchernobyl der Fall war.
Anderes Beispiel Ostblock: Dort wird ebenfalls Atomstrom produziert aber die Sicherheitsstandards entsprechen teilweise noch nicht mal ansatzweise dem was hier üblich ist. Also hier die Gefahr eines Gaus noch höher. Da würde es doch eher Sinn machen eigene AKW´s am Netz zu behalten erneuerbare Energien auszubauen um uns von unsicheren Reaktoren unabhängig zu machen. Natürlich existieren die dann immer noch weiter, aber je weniger Strom aus diesen Kraftwerken exportiert wird, desto unrentabler werden sie.
 
Sollte sich lediglich nach den Kosten entschieden werden.

Hier empfehle ich allen Interessierten [wohlweislich den Atomkraft-Befürwortern] den gestrigen Beitrag bei Monitor.

Die Mär vom "billigen" Atomstrom und dem "teuren" Ausstieg sind hundertfach widerlegt. Je früher der Ausstieg kommt um so "günstiger" wird er für den Steuerzahler. Die Energiekonzerne zahlen nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten und verdienen sich dabei dumm und dämlich.

Je länger AKW laufen um so mehr Müll produzieren sie. Bis heute hat kein Land der Welt ein atomares Endlager und die Atomlobby schwafelt immer noch von der "billigen", "sauberen" und "sicheren" Atomkraft.
 
Je länger AKW laufen um so mehr Müll produzieren sie. Bis heute hat kein Land der Welt ein atomares Endlager und die Atomlobby schwafelt immer noch von der "billigen", "sauberen" und "sicheren" Atomkraft.

Ach, bei Kohlekraft ist das anders? Das als sauber zu bezeichnen wäre schon sehr verwegen.
Oder willst du behaupten der Energiebedarf kann nur mit erneuerbaren Energien gedeckt werden?
 
Ach, bei Kohlekraft ist das anders? Das als sauber zu bezeichnen wäre schon sehr verwegen.

Was ist Dir persönlich lieber? CO2 und Stickoxide in der Luft oder Jahrtausende lang strahlende Abfälle in unsicheren Bergwerken [oder alternativ bei Dir vor der Haustür]?

Oder willst du behaupten der Energiebedarf kann nur mit erneuerbaren Energien gedeckt werden.

"Kann" noch nicht, aber er könnte schon längst gedeckt werden, wären die Subventionen statt in die Kernkraft in alternative Energien geflossen.
Der Zwang der Politik fehlt immer noch oder warum glaubst Du, beteiligen sich die grossen Energiekonzerne mittlerweile massenhaft an Öko-Energie-Projekten?

Es geht auch nicht um den sofortigen Ausstieg und die Abschaltung aller AKW. Es geht um die Abschaltung alter AKW, deren Unsicherheitsfaktoren Tag für Tag grösser werden.
Zum anderen sollte man sich vor Augen halten, dass trotz 5 [!!!] abgeschalteter AKW zwischen 2006 und 2008 Deutschland immer noch Stromexportweltmeister wurde. Diese 5 AKW sind überflüssig und können vom Netz.
 
Was ist Dir persönlich lieber? CO2 und Stickoxide in der Luft oder Jahrtausende lang strahlende Abfälle in unsicheren Bergwerken [oder alternativ bei Dir vor der Haustür]?

Ganz ehrlich? Dann doch lieber die Variante 2. Das kann man wenigstens Vergraben im Gegensatz zu CO2. Das die Endlagerung derzeit gelinde gesagt Mangelhaft ist ist unbestritten, aber das ließe sich ändern.

Zum anderen sollte man sich vor Augen halten, dass trotz 5 [!!!] abgeschalteter AKW zwischen 2006 und 2008 Deutschland immer noch Stromexportweltmeister wurde. Diese 5 AKW sind überflüssig und können vom Netz.

Export bedeutet aber nicht gleichzeitig das in absoluten Spitzenlastzeiten die Versorgung aus eigener Kraft sichergestellt ist oder ob man im Zweifelsfall auf der Börse hundsteure Kontingente einkaufen muss.
Das ändert dann nämlich auch ganz schnell wieder die Wirtschaftlichkeit von Kraftwerken.

Edit: Mir gefällt der sachliche Argumentationsstil in diesem Thread. Das ist bei diesem Thema nicht selbstverständlich.
 
Ganz ehrlich? Dann doch lieber die Variante 2. Das kann man wenigstens Vergraben im Gegensatz zu CO2.

Fein! Dann schick mir doch grad mal Deine Adresse. Die würde ich dann weitergeben damit sich die Experten bei Dir mal nach nem Endlager umsehen.

Aus den Augen aus dem Sinn? :ugly: Du bist wirklich um Deine Naivität zu beneiden. Aber macht ja nix. Die Strahlung schädigt Deine Erbanlagen so schnell, dass Du erst gar keinen Nachwuchs mehr produzieren kannst der Deine Einstellung ausbaden muss.
 
Aus den Augen aus dem Sinn? :ugly: Du bist wirklich um Deine Naivität zu beneiden. Aber macht ja nix. Die Strahlung schädigt Deine Erbanlagen so schnell, dass Du erst gar keinen Nachwuchs mehr produzieren kannst der Deine Einstellung ausbaden muss.

Hab ich nie behauptet. Du vergisst glaube ich das die Brennmaterialien zum einen vorher schon Radioaktiv waren und wir zum 2. permanent von Strahlung umgeben sind. Es gibt noch keine verwertbaren Studien dazu das vernünftig Eingelagerte Abfälle das Hintergrundstrahlen der Erde wirklich übertreffen würden. Das gepfusche wie in Asse nicht zu tolerieren ist ist unbestritten.

Was ist auf der anderen Seite mit den von Kohlekraftwerken ausgestoßenen Feinstäuben und anderen Substanzen die im harmlosesten Falle nur Asthma auslösen bis hin zu Krebs? Dem bist du überall ausgesetzt. Ob du nun in der Nähe eines Kohlekraftwerks lebst oder was weich ich wieviele Kilometer entfernt. Da ist auch nix mit Abschirmen.
 
Es gibt noch keine verwertbaren Studien dazu das vernünftig Eingelagerte Abfälle das Hintergrundstrahlen der Erde wirklich übertreffen würden.
Es gibt auch noch keine Studie, daß Aids gefährlicher ist als Schnupfen. :roll:
Wenn "vernünftig Eingelagerte Abfälle" kein Problem darstellen, dann stellt sich die Frage, warum es noch keine Lösung für die Endlagerung gibt.

Ist nicht auf dich bezogen (kannst dich aber angesprochen fühlen, wenn du willst), aber ich finde es amüsant, wie von Atomstrombefürworter, die sich meist nicht für Umweltthemen interessieren, für ihre Argumentation (grüne) Umweltthemen wie Feinstaub und CO2-Ausstoß genutzt werden.
 
Jupp, das ist aber eben auch umgekehrt der Fall wenn AKW Gegner ach so tolle Kohlekraftwerke lieber haben, aber wehe es soll dann mal eins in der Nachbarschaft gebaut werden.

Alle wollen Strom aber es will niemand die Verantwortung übernehmen.

Atomkraft? Bäh die verstrahlt doch alles.
Kohlekraft? Um Himmels willen, da wird ja die Fassade von meinem Haus so schmutzig.
Windkraft? Bist du deppert, weißt du was die Dinger lärm machen?
Votovoltaikanlagen? Nein Danke, das verschandelt die Landschaft.

Das sind doch die Argumente die einem um die Ohren fliegen wenn mal was gebaut werden soll. Aber wehe der Strom fällt mal für eine Minute aus. Dann kann man sehen was Hysterie bedeutet.

Wer Zynismus findet darf ihn gerne behalten
 
Jupp, das ist aber eben auch umgekehrt der Fall wenn AKW Gegner ach so tolle Kohlekraftwerke lieber haben, aber wehe es soll dann mal eins in der Nachbarschaft gebaut werden.
Meiner Einschätzung nach ist der Großteil der AKW-Gegner auch gegen Kohlekraftwerke. Die setzen komplett auf dezentrale neue Energieformen auf der einen und Stromeinsparungen auf der anderen Seite. Der Vergleich hinkt also.
Man kann auch den Strom aus einem schweizerischen Wasserkraftwerk "importiert". :mrgreen:
 
Man kann auch den Strom aus einem schweizerischen Wasserkraftwerk "importiert". :mrgreen:

Bringt vergleichsweise soviel wie ein Fahrraddynamo *g*

Aber prinzipiell bin ich ja auch nicht dafür das wir unseren Energiebedarf noch Jahrzehntelang per Atomkraft decken, nur sehe ich aktuell einfach noch den Bedarf und da muss man einfach realistisch bleiben solange die erneuerbaren Energien noch nicht alleine den Bedarf decken können.
 
Bringt vergleichsweise soviel wie ein Fahrraddynamo *g*
Was kennst du denn für Fahrraddynamos!? Also ich hab keinerlei Stromprobleme.
Aber prinzipiell bin ich ja auch nicht dafür das wir unseren Energiebedarf noch Jahrzehntelang per Atomkraft decken, nur sehe ich aktuell einfach noch den Bedarf und da muss man einfach realistisch bleiben solange die erneuerbaren Energien noch nicht alleine den Bedarf decken können.
"Aktuell" sicherlich nicht, aber die AKWs laufen noch ca. 10 Jahre. Und wenn die (Energie)Wirtschaft die 400 Milliarden, die sie in die Solaranlage in Afrika investieren wollen, in Europa nutzen würden, dann wären wir schon einen großen Schritt weiter. Nur hier läßt sich solch eine zentrale Anlage schwierig realisieren, da liegt der Schwerpunkt auf dezentralen Anlagen. Da mit läßt sich natürlich nicht solch ein gutes Geschäft machen.
 
Die Idee klingt ja nicht schlecht. Solar Strom dort zu erzeugen wo es genug Sonnenenegie gibt. Aber beim Goggeln habe ich folgenden Experten Beitrag gefunden. Den kann ich nur empfehlen sich mal durchzulesen.

https://blog.newsxl.com/Thomas-Schw...aus-afrika-–-die-zukunft-oder-milliardengrab/

Sollte das Projekt wirklich realisiert werden, würden nicht auf einen Schlag 400 Mrd Euro reingebuttert werden. Das Projekt würde nach und nach realisiert werden, in kleinen Schritten bei denen das (finanzielle) Risiko jeweils hinnehmbar ist. Die 400 Milliarden beziehen sich auf die gesamten Investitionen die bis 2050(!) fällig sein würden.

Artikel dazu auf Welt.de
 
Eins der größten Probleme bei dem Projekt wird der Stromtransport werden. Leitungen die für den Transport nach Europa benötigt werden würden immense Verlustleistungen mit sich bringen.
Ein zentrales Projekt dieser Größenordnung ist daher in meinen Augen ein reines Prestigeobjekt da bei den angegebenen möglichen Leistungsdaten und der Angabe wieviel Prozent unseres Bedarfs damit gedeckt werden könnte eben die Verluste nicht berücksichtigt wurden.
Für den Fortschritt im Umgang mit erneuerbaren Energien ist dieses Projekt aber dennoch nicht ganz uninteressant.