Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Wieviel würden sie sonst für das Dach bekommen? Auch wenn es wenig ist, für ungenutzte Fläche überhaupt etwas zu bekommen, ist doch schon gut.

Ich bin kein Esoteriker und komme auch aus der Energiebranche... ich würde aber 2 mal überlegen, mir weitere Strahlung ins Haus zu holen. Zudem ich ja mit dem Modell 'nur' Pacht erhalte und keine Vergütung durch das EEG.
 
Mein letzter Stand war, dass sie es mit Gleichstrom-Leitungen versuchen wollen. Angeblich nur 10% Verlust auf der Strecke. Aber ich bin kein Elektrotechniker :)

Interessant, wieder was gelernt. Danke auch an die anderen für die Links. Grad noch bisschen gelesen zu HVDC, ganz interessant. Hätte nicht gedacht, dass sich das trotz der Verluste in den Wechselrichtern am Ende noch rechnet, aber scheinbar schon.
 
die idee sit doch net schlecht die pralle sonne in der wüste zu nutzen..aber ob das vorhaben wirklich in die tat umegsetzt wird bezweifel..ich hohe kosten und aufwand^^
 
Nun ja, ich glaube nicht, dass Solarbomben hochtrabend geföhrlich sind...;)
Nein, aber keinen Strom mehr zu haben, dürfte uns erpressbar machen. Und das Geld sollte man wohl auch nicht verschenken. Und worauf Du anpielst, das meinte ich gar nicht, ein Atomkraftwerk ist auch nicht zwangsläufig umbaubar in eine Atombombe.

Marty
 
elektromagnetische Strahlung / 'Elektrosmog'


Hier steht einiges dazu:

https://www.sfv.de/lokal/mails/kd/eleksmog.htm

[FONT=Arial,Helvetica]Bei üblichen Modulen kommt es bei Abständen über 10 cm zu einer Abschwächung. Sind die Module auf einem Schrägdach montiert, unter dem sich ein Wohnraum befindet, sind die Feldstärken in etwa 50 cm Entfernung deutlich kleiner als das natürliche Magnetfeld.

[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica] Auch die Kabel zwischen Modulen und Wechselrichter sind vergleichsweise unkritisch, da zumindest theoretisch nur Gleichspannungen und Gleichströme vorkommen. Bei der Verlegung sollte darauf geachtet werden, dass die beiden Leitungen dicht beieinander liegen und möglichst miteinander verdrillt sind. Dadurch heben sich die Magnetfelder beider Leitungen weitestgehend auf und das elektrische Feld konzentriert sich auf den kleinen Bereich zwischen den Leitungen.[/FONT]

Klingt wirklich furchtbar kritisch...
 
Ich glaube über das Handy, in unmittelbarer Nähe zu den primären Geschlechtsorganen, sollte man sich deutlich mehr Sorgen machen ;)

Nein, aber keinen Strom mehr zu haben, dürfte uns erpressbar machen.

Wenn ich mir die Öl- und Gas-Importe so angucke, sind wir jetzt auch nicht wirklich von vertrauenswürdigen Ländern abhängig. Also, was solls :roll:
 
Nein, aber keinen Strom mehr zu haben, dürfte uns erpressbar machen.

ja wäre für mich auch das größte Gegenargument, aber um die 15 % des Strom der EU ließe sich im Fall der Fälle wohl irgendwie überbrücken so daß es durchaus auch ne gute Beimischung im Mix sein könnte

Wenn ich mir die Öl- und Gas-Importe so angucke, sind wir jetzt auch nicht wirklich von vertrauenswürdigen Ländern abhängig. Also, was solls :roll:

aber Strom kann man auch hier gewinnen, 400 Mrd dafür ausgeben ebenfalls
 
Wenn ich mir die Öl- und Gas-Importe so angucke, sind wir jetzt auch nicht wirklich von vertrauenswürdigen Ländern abhängig. Also, was solls :roll:
Du bist wirklich der Meinung, wir lösen das Problem der Erpressbarkeit von Öl- und Gasfördernden Ländern dadurch, dass wir mit dem nächsten Land einen Deal machen, dass uns dann erpressen könnte?

Wäre es nicht einfacher, den Strom einfach da zu produzieren, wo er verbraucht wird?

Marty
 
Zu der Abhängigkeit:

Es sollen auf wirklich lange Sicht 15% des Stroms aus der Region rund um das Mittelmeer kommen. Dazu gehören auch Spanien, Süditalien, usw. Das ist zum also auch EU-Gebiet. Die großen Anlagen in der Wüste sollen ja auch der Versorgung der Staaten in Afrika mit sauberem Strom dienen und verhindern, dass dort noch mehr Kohle- und Atomkraftwerke gebaut werden.

Klar, bei Importen ist man immer abhängig. Aber es gibt dafür Verträge und wenn diese für beide Seiten tragbar sind, wird es schon gehen.

Zusätzlich muss natürlich in Deutschland einiges an der Energieversorgung geändert werden. Geothermie, Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und Restmüllverbrennung müssen ihren Teil beitragen und dies stärker als bisher.

Ich halte das Vorhaben auf jeden Fall für einen richtigen Schritt. Die Amis werden es in den nächsten Jahren auch forcieren und wenn wir nicht mitziehen wird deren Technik für solche Anlagen in Afrika eingesetzt.... Oder gar chinesische. Da ist es mir lieber Siemens und Co. bauen die Teile!!
 
Du bist wirklich der Meinung, wir lösen das Problem der Erpressbarkeit von Öl- und Gasfördernden Ländern dadurch, dass wir mit dem nächsten Land einen Deal machen, dass uns dann erpressen könnte?

Wäre es nicht einfacher, den Strom einfach da zu produzieren, wo er verbraucht wird?

Marty

Man verteilt die Abhängigkeit auf mehrere Länder und macht sich vom Einzelnen weniger abhängig. Komplett autark kann Deutschland sich nicht versorgen... Brennstäbe, Kohle etc. alles wird importiert.

Und die Idee den Strom dezentral zu erzeugen gibt es ja schon lange. Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen im Haus... Alles entwickelt und einsatzbereit. Aber entweder nicht so effizient oder es wird genauso Gas oder Öl gebraucht.

Eine andere Idee wäre die Energieerzeugung in Deutschland auf Brennstoffzellen umzustellen und nur noch Wasserstoff zu importieren. Der könnte dann sowohl in der Wüste abgespalten werden, als auch auf Island, oder wo man sonst große Mengen sauberer Energie hat. Dann wäre man von einem Stoff abhängig, dessen Hersteller/Herkunft allerdings austauschbar wäre...
 
Es kann durchaus sein, dass ich deutlich zu naiv bin bei diesem Thema und falsche Vorstellungen habe. Vielleicht möchte ich ja auch nur ein wenig optimistisch sein.

Vielleicht ist ja jemand Fachmann hier für das Thema: Ist es denn wirklich sogar in der Theorie unmöglich, dass sich die EU autark mit Strom versorgen kann, nach Möglichkeit sogar regenerativ?

Und ich möchte damit nicht in Diskussionen einsteigen "Windräder verschandeln die Umwelt" oder "Für Sonnenkollektoren reicht der Platz nicht".

Nehmen wir doch mal an: Die EU baut riesige Windrad-Parks in Nordeuropa, riesiege Solaranlagen in Südeuropa, dazu werden flächendeckend Solarenergieerzeugende Materialen eingesetzt, ich habe von Dachziegeln und Glasscheiben gehört, die Sonnenenergie umwandeln können z.B.

Wasserkraftwerke, Windräder, Sonnenenergie, dazu Speicher, die Energie auch speichen können, um sie zu Spitzenzeiten verfügbar zu haben... ist das denn so utopisch?

Sind wir auf alle Zeit auf Gedei und Verderb russischem Gas, iranischem Öl und afrikanischer Sonne ausgeliefert?

Marty
 
Sind wir auf alle Zeit auf Gedei und Verderb russischem Gas, iranischem Öl und afrikanischer Sonne ausgeliefert?

Marty

sind wir nicht, das Problem ist nur das uns die einheimischen Möglichkeiten zu teuer sind und für das sagenumwobene Fusionskraftwerk noch die entscheidenen Ideen fehlen

wir wollen ökologisch, 100 % zuverlässig (Abhängigkeit hier dazu zählen ) , große Mengen Strom erzeugen und das auch noch billig und auf mindestens eins von den vier Attributen muss man zur Zeit immernoch verzichten
 
wir wollen ökologisch, 100 % zuverlässig (Abhängigkeit hier dazu zählen ) , große Mengen Strom erzeugen und das auch noch billig und auf mindestens eins von den vier Attributen muss man zur Zeit immernoch verzichten
Ich möchte den Strom nicht "billig". Fair bespreister, ökologisch erzeugter Strom ist mir deutlich mehr wert als Kohlestrom.

Gibt es Studien zu den realen Kosten von Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie?

Gruss
Marty
 
Super, danke. Zur Zeit kostet regenerativer Strom also ca. 9 Cent pro kw/h mehr konventioneller Strom. Damit könnte ich durchaus leben. Problematisch sehe ich die Kosten für Phtovoltaik-Strom, der ja sehr teuer zu sein scheint. Ich hoffe, dass durch eine massive Erweiterung der Kapazitäten dort die Preise sinken würden.

Gruss
Marty
 
Zur Zeit kostet regenerativer Strom also ca. 9 Cent pro kw/h mehr konventioneller Strom.

naja das auf Deiner Stromrechnung dann mehr als diese + 9 Cent auftauchen versteht sich glaub ich von selbst

ich persönlich würd dann mal ganz grob mit 35 Cent Strompreis rechnen, wäre für Privat aber in Ordnung...da lohnt das Stromsparen dann auch wenigstens nen bisschen :mrgreen:

wirklich problematisch wird es dann aber in den stromfressenden Industriebetrieben, die zahlen jetzt vielleicht 12-13 Cent/Kwh (ändert sich schnell weiß nicht genau) pro Kwh und jammern jetzt schon - lass das dann mal eben 70 oder 80 % mehr werden na dann uiuiui