Kinderpornografie - der "Fall Edathy"

Wenn aber der Besitz solcher Bilder/Filme für illegal erklärt wird, gilt das das ja ab sofort. Und wer es dann immer noch besitzt, macht sich strafbar, egal wann er es erworben hat. Die VERkäufer bleiben straffrei, wenn sie aufhören zu verkaufen. Rückwirkend dürfen ihre Verkäufe ja nicht kriminalisiert werden.

Nur wird der Besitz nie für illegal erklärt werden, so lang es sich "nur" um Nacktfotos handelt, weil sonst jeder in Teufels Küche kommt, der am Strand nen Foto macht.

Wenn dann kann nur der Handel verboten werden, somit hätte Edathy sogar Bestandsschutz.

Nur geht dass dann aus wie das Hornberger Schießen, da das kostenfreie Tauschen ja dann immer noch ne Möglichkeit bietet.
Bzw. muss man halt in einem Verein Mitglied werden, Mitgliedsgebühr zahlen, dann gibts halt die Nacktfotos frei.

gruss kelle!
 
Nur wird der Besitz nie für illegal erklärt werden, so lang es sich "nur" um Nacktfotos handelt, weil sonst jeder in Teufels Küche kommt, der am Strand nen Foto macht.

Wenn dann kann nur der Handel verboten werden, somit hätte Edathy sogar Bestandsschutz.

Nur geht dass dann aus wie das Hornberger Schießen, da das kostenfreie Tauschen ja dann immer noch ne Möglichkeit bietet.
Bzw. muss man halt in einem Verein Mitglied werden, Mitgliedsgebühr zahlen, dann gibts halt die Nacktfotos frei.

gruss kelle!

Du bist also der Ansicht, weil es deiner Meinung nach nicht möglich ist, dass ganze so zu verbieten, dass es wirklich unterbunden wird und nicht beispielsweise durch Gesetzeslücken wie Vereine oder kostenfreies tauschen sollte es weiterhin legal bleiben, sich Nacktfotos von kleinen Kindern zu kaufen?

Demnach könnte man auch den Kokainhandel legalisieren, denn unterbinden wird man ihn nie können. Oder Geschwindigkeitsverbote aufheben. Man kann eh nicht unterbinden, dass der Mercedes E63 AMG schneller als 30 in der 30er Zone fährt.
 
Kinderporno mit Drogen zu vergleichen hinkt nicht nur, das fährt Rollstuhl. Bei der Herstellung legaler Drogen wird niemand geschädigt. Bei der Herstellung von Kinderpornos schon.
 
Du bist also der Ansicht, weil es deiner Meinung nach nicht möglich ist, dass ganze so zu verbieten, dass es wirklich unterbunden wird und nicht beispielsweise durch Gesetzeslücken wie Vereine oder kostenfreies tauschen sollte es weiterhin legal bleiben, sich Nacktfotos von kleinen Kindern zu kaufen?

Ich bin der Meinung dass es schwachsinnig ist, einen von n Vertriebskanälen zu verbieten, wenn der Besitz der Ware weiterhin legal bleibt.

Die Staatsanwaltschaft müsste dann nämlich pro Bild nachweisen, wie es zum Konsumenten gelangt ist.

Im Gegensatz zu Kinderpornos und illegalen Drogen, da ist der Besitz strafbar, egal wie man dazu gekommen ist.

gruss kelle!
 
Kinderporno mit Drogen zu vergleichen hinkt nicht nur, das fährt Rollstuhl. Bei der Herstellung legaler Drogen wird niemand geschädigt. Bei der Herstellung von Kinderpornos schon.

Legale Drogen sind ja auch nicht verboten :ugly: :roll:

@ Bierkelle
Daher ganz einfach den Besitz von Nacktfotos von Kindern verbieten. Ganz einfach. Was haben auf dem PC von Hans Müller (männlich, 51 Jahre, Hamburg) Nacktfotos von Max Mustermann (männlich, 8 Jahre, München) oder Sabrina Muster (weiblich, 11 Jahre, Berlin) zu suchen?

Richtig, nix.
 
Bei der Herstellung von Kinderpornos würden die Kinder auch dann geschädigt, wenn Kinderpornos legal wären. Also, was willst du? außer flamen
 
@ Bierkelle
Daher ganz einfach den Besitz von Nacktfotos von Kindern verbieten. Ganz einfach.

Also, wenn der Bierkelle im Sommer dann ein Foto wie dieses macht https://www.flickr.com/photos/georgkellner/12415615115/in/set-72157640640636893, dabei Sabrina Müller, 11 Jahre aus Hamburg, nackig durch Bild flitzt, hat er ein Problem, da er ein Nacktfoto eines Kindes besitzt.
Sehr sinnvoll so ein Verbot.

Einfach mal das Thema von allen Seiten beleuchten, und dann erkennt man, dass dieser Aktionismus mehr Schwachsinn als alles andere ist.

gruss kelle!
 
Edathy spricht von Morddrohungen gegen sich

Folgende News wurde am 23.02.2014 um 14:57:27 Uhr veröffentlicht:
Edathy spricht von Morddrohungen gegen sich
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Berlin (dpa) - Die Berliner Staatsanwaltschaft will im Fall Edathy Ermittlungen gegen Ex-Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) einleiten. Es besteht der Anfangsverdacht, dass der frühere Bundesinnenminister ein Dienstgeheimnis verraten hat, als er SPD-Chef Sigmar Gabriel im Oktober in der Sache informierte.
Die Informationen der «Welt am Sonntag» wurden der Nachrichtenagentur dpa aus CSU-Kreisen bestätigt. Der SPD-Politiker Sebastian Edathy selbst erklärte am Wochenende, Morddrohungen erhalten zu haben und nicht nach Deutschland zurückkehren zu können.
Friedrich war als Bundesminister am 14. Februar zurückgetreten, weil er Gabriel als damaliger Innenminister im Oktober über das Auftauchen von Edathys Namen bei internationalen Ermittlungen informiert hatte. Gabriel gab die Information an Politiker der SPD-Spitze - darunter den heutigen SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann - weiter. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover offiziell gegen Edathy wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie.
Eine Bestätigung der Berliner Staatsanwaltschaft gab es am Wochenende nicht. Ein Sprecher sagte: «Es gibt bislang kein Ermittlungsverfahren.» Die Frage, ob in der kommenden Woche eines eingeleitet werde, wollte er nicht beantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits in der vorigen Woche Vorermittlungen begonnen, um zu prüfen, ob der Anfangsverdacht einer Straftat vorliegt.
Friedrich ist auch Bundestagsabgeordneter und Vizevorsitzender der Unionsfraktion. Im Falle von Ermittlungen gegen einen Abgeordneten muss die Staatsanwaltschaft Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) 48 Stunden vor der Einleitung des Verfahrens unterrichten; ein Wochenende wird nicht mitgerechnet. Danach verliert der Parlamentarier seine Immunität. Ein Bundestagssprecher wollte am Samstag nicht sagen, ob ein solches Schreiben der Staatsanwaltschaft eingegangen ist. Zu Immunitätsangelegenheiten gebe es grundsätzlich keine öffentlichen Erklärungen des Bundestages.
Edathy, der im Ausland abgetaucht ist, sagte dem «Spiegel», die Drohungen gegen ihn seien telefonisch erfolgt. Er könne daher weder in seine Heimat Niedersachsen noch nach Berlin zurückkommen. Er widersprach Vermutungen, dass er über den Inhalt eines vertraulichen Briefs der Staatsanwaltschaft Hannover an den Bundestag vorab informiert gewesen sein könnte, in dem es um das Ende seiner Immunität ging. Edathy hatte sein Bundestagsmandat aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt, kurz bevor Ermittler mehrere Wohnungen und Büroräume von ihm durchsuchten. Der SPD-Politiker bestreitet, im Besitz von illegalen Fotos nackter Kinder zu sein.
Unruhe gibt es wegen des Falls weiterhin in der Union: Im Raum steht nach wie vor der Verdacht, Edathy könnte vor Ermittlungen gegen ihn gewarnt worden sein. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) kritisierte Gabriel im SWR indirekt. Nach der «Informationskaskade» von Friedrich zu Gabriel hätte eigentlich niemand mehr von dem Fall erfahren dürfen, sagte er. Stattdessen seien mindestens drei weitere Personen informiert worden. Als herausgehobene Persönlichkeit müsse man es aber aushalten, mit solchen Informationen allein zu sein.
Die CSU attackierte die SPD erneut. «Ich bin die Doppelzüngigkeit aufseiten der SPD leid», sagte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt dem «Spiegel». «Intern reumütig, nach außen den starken Max machen: Das hat mit Vertrauensbildung nichts zu tun», sagte sie mit Blick auf das Verhalten von SPD-Fraktionschef Oppermann.
Die Linke forderte die Berufung eines Sonderermittlers. «Wir sind sehr unzufrieden mit dem Stand der Aufklärung», sagte Parteichefin Katja Kipping der «Rheinischen Post». Eine Sondersitzung des Innenausschusses am Freitag hatte kaum mehr Licht in die Affäre gebracht. Die Grünen lehnten einen solchen Sonderermittler ab, behielten sich aber die Einberufung eines Untersuchungsausschusses vor, sagte Fraktionsvize Konstantin von Notz «Handelsblatt Online».
 
Wenn Herr Edathy endlich aufhören würde, sich ständig an die Presse zu wenden, würde sich der öffentliche Unmut auch allmählich beruhigen. Die Aufmerksamkeitsspanne der meisten Menschen ist nur gering. Der nächste Tag, der nächste Skandal ....

Aber leider scheint Herr Edathy nicht ohne öffentliche Aufmerksamkeit leben zu können, obwohl auch ihm klar sein dürfte, dass seine politische Karriere vorbei ist.
 
Na toll. Der Mob marodiert mal wieder... :yawn:
Ich weiß nicht was ich schlimmer finde: Die Tatsache, dass sich offenbar niemand mehr für die Ergebnisse rechtsstaatlicher Instanzen interessiert, oder der ekelerregende Versuch aus dem Fall Edathy politisches Kapital zu schlagen, indem man möglichst viel Scheisse auf möglichst viele Absätze verteilt.
 
Edathy: Bin nicht pädophil und Gegner von Kinderpornografie

Folgende News wurde am 16.03.2014 um 12:33:58 Uhr veröffentlicht:
Edathy: Bin nicht pädophil und Gegner von Kinderpornografie
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Berlin (dpa) - Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy bestreitet, pädophil zu sein. Nach eigenen Worten ist er ein Gegner von Kinderpornografie. «Kindesmissbrauch ist verwerflich und ist zu bestrafen. Diesen habe ich weder begangen noch unterstützt», sagte der 44-Jährige dem «Spiegel».
Sein Fall hatte im Februar die erste große Krise in der schwarz-roten Koalition ausgelöst.
Edathy verteidigte zugleich, dass er Nacktaufnahmen von Kindern und Jugendlichen gekauft hat. «Man muss daran keinen Gefallen finden, man darf es aber.» Wenn jemand das nicht gut finde, «kann ich das verstehen», sagte er. In der Kunstgeschichte habe der männliche Akt aber eine lange Tradition, auch der Kinder- und Jugendakt.
Der Innenpolitiker, gegen den wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie ermittelt wird, hält sich laut «Spiegel» an einem geheimen Ort in Südeuropa auf.
Edathy lehnte eine Entschuldigung ab. Die gekauften Nacktbilder seien nicht illegal. «Ich muss und werde mich für mein Privatleben nicht entschuldigen oder rechtfertigen. Niemand, der sich im privaten Bereich rechtskonform verhält, muss das.» Der Schutz der Privatsphäre sei elementar für einen Rechtsstaat.
Edathy beklagte, er sei in Deutschland gewissermaßen verfemt. «Es ist eine völlig surreale Lage, in der ich bin: Meine Arbeit, meine Privatsphäre und mein Zuhause - alles das ist erst mal weg.» Ihm fehle gegenwärtig die Fantasie zu sagen, «was ich wann aus meinem Leben machen kann».
Der Soziologe und Sprachwissenschaftler, dessen Vater in den 60er Jahren aus Indien nach Deutschland kam, hatte Anfang Februar aus gesundheitlichen Gründen nach 15 Jahren sein Bundestagsmandat niedergelegt. Er ist unverheiratet und hat keine Kinder. Bekannt wurde der Innenpolitiker als Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses.
Im Zusammenhang mit der Edathy-Affäre ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft inzwischen gegen den als Bundesminister zurückgetretenen CSU-Politiker Hans-Peter Friedrich. Es geht um möglichen Geheimnisverrat. Er hatte im Oktober 2013 während der Koalitionsverhandlungen - als damaliger Innenminister - SPD-Chef Sigmar Gabriel darüber informiert, dass der Name Edathy bei Ermittlungen im Ausland aufgetaucht war.
Darüberhinaus gibt es auch massive Kritik an der niedersächsischen Justiz und am Bundeskriminalamt. Den Behörden wird vorgehalten, die Ermittlungen monatelang verschleppt zu haben.
Ziercke und das BKA waren in dem Fall unter anderem in die Kritik geraten, weil die Behörde den Namen des früheren SPD-Abgeordneten zunächst nicht auf der Kundenliste eines kanadischen Anbieters von Kinderporno-Material erkannt hatte.
Im «Spiegel»-Gespräch machte der Ex-Abgeordnete deutlich, dass er gern nach Deutschland zurückkehren würde. Ein Versuch sei aber bereits gescheitert. Er habe nach Hause reisen wollen, um einige persönliche Angelegenheiten zu regeln. «Ein Nachbar wies mich darauf hin, dass sich vor dem Haus drei Autos mit Journalisten und zwei mit Neonazis befinden würden. Ich habe auf die Fahrt dann verzichtet», sagte Edathy.
Vorwürfe erhob er auch gegen seine Partei. Das von SPD-Chef Sigmar Gabriel angestrebte Ordnungsverfahren sei unhaltbar, bevor die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover abgeschlossen seien. Er halte es für problematisch, «wenn die Kategorie des moralischen Verhaltens im privaten Bereich für ein Ausschlussverfahren leitend sein soll».
Edathy bedauerte, dass die SPD-Parteiführung bislang nicht in einem Satz seine Arbeit im Bundestag gewürdigt habe. «Das ist taktisch unproblematisch, wenn man hinreichend skrupellos ist.»
Erneut bestritt er, Beweismittel beiseite geschafft zu haben. Sein verschwundener Bundestags-Laptop, von dem er nach seiner Erinnerung auch die fraglichen Nacktbilder bestellt habe, sei gestohlen worden - auf einer privaten Zugreise aus Nordrhein-Westfalen nach Amsterdam bei einem längeren Aufenthalt in Bad Bentheim.
 
Je öfter sich Herr Edathy öffentlich äussert, umso deutlicher wird, wie krank der Mann ist. Psychiater würden jahrelang ihren "Spass" an ihm haben.