Kauft ihr Bioprodukte?

Bio? Nein, danke! :hand:

Mich schreckt dieses grüne Symbol ab.
Bio

  • kostet enorm mehr
  • sieht schlechter aus (natürliche Schönheit von Obst/Gemüse kommt schließlich von innen der Chemie)
  • ... und wenn man den Medien folgt, ists auch nicht gesünder :roll:
Warum soll ich das kaufen?

Neulich hab ich mir ne Hose gekauft und war zu Hause erschrocken, dass da n "irgendwas BIO"-Etikett dran war. Mann, das is ne Hose! Da is mir egal, ob das Schaf vorher premium-special-zertifiziertes Futter bekommen hat, bevor es zu Wolle verarbeitet wurde 8O :think:

Fazit:
Bio sehe ich nur als Newage-Bewegung und gut organisierte Geldmacherei. Und da mach ich nicht mit :nö:
 
Zuletzt bearbeitet:
Da isses auch egal, mit was der "Baum" "gefüttert" wurde. Da macht BIO also noch weniger Sinn als bei Lebensmitteln.
 
In meiner alten Heimat gab's in der gesamten Stadt einen wirklichen Bio-Laden, da ging ich öfter mal rein. Hier muss ich noch schauen, wo ich einen finde.

Sehr gerne und häufig habe ich dort gekauft:
Frischen Käse, meist junger Gouda
Schokocookies
Apfelsaft in Glasflasche - Der geschmackliche Unterschied war enorm
Streich von Zwergenwiese in der Geschmacksrichtung Kräuter-Tomate oder Sonnentomate - gibt's eben nur im Bio-Laden und ist einfach KÖSTLICH (vegetarischer Brotaufstrich)

Da ich sowieso gemerkt habe, dass die Lebensmittel nicht viel teurer sind als im normalen Supermarkt, bin ich dort gerne mal hingegangen, war nur ein ganzes Stückchen weiter von meiner Wohnung weg.
Ich habe selbst verglichen und konnte diese Erfahrung sammeln.

Auf Bio-Angaben in der Kaufhalle vertraue ich sowieso schon lange nicht mehr. Und DA sind Bio-Produkte auch wesentlich teurer, als die "normalen". Im Bioladen war das nicht der Fall.
Sogar Bionade war dort sehr viel günstiger (inkl. Pfand).

...Sandra
 
Bei Milch(-produkten), Eiern, Fleisch und Wurstwaren sowie Obst und Gemüse achte ich schon darauf, dass alles bio und wenn möglich regionalen Ursprungs ist. Bei Kleidung könnte man das ja in der Tat auch tun (z.B. bei H&M nur die "Organic Cotton"-Sachen kaufen), aber das wäre mir dann doch zu mühsam, der Markt muss sich einfach noch entwickeln.
 
Leider bin ich noch Student und verdiene neben dem Studium nichts. Mir fällt es also schwer, mehr Geld für Bio-Produkte auszugeben. Falls ich Geld übrig habe, gebe ich es aber gerne für Bioprodukte aus der Region aus. 8)
 
Eigentlich nicht, allerdings bei gewissen Produkten tendiere ich mehr und mehr zur Bio-Abteilung... bei Fleisch zum Beispiel, aber auch bestimmte Gemüsesorten, einfach, weil sie mehr Geschmack haben! Kommt eben darauf an, in welchen Supermarkt ich gehe..
 
Ich hab mir vor kurzem mein erstes Bioprodukt gekauft: Eine einzelne Karotte für nen kleinen italienschen Salat, den ich gemacht habe... Leider kann man die anderen Karotten nur in 500g Packungen kaufen...
 
also ich kaufe nicht bewusst Bio-Produkte. Zum einen sind die zum Teil sündhaft teuer...was ja bei entsprechender Qualität nicht mal sooo targisch wäre, aber zum anderen sind die Bio-Gesetze dermaßen lasch, dass man sowieso den gleichen Rotz kauft, den man auch ohne Biosiegel bekommt.

Wenn man nur mal sieht, wie überall getrickst wird.
Da hat man zum Beispiel genmanipuliertes Fleisch, das nicht als genmanipuliert ausgewiesen werden muss. Und zwar nur deswegen, weil am Tier selbst nicht manipuliert wurde, sondern nur am Futter.

So lange es solche Gesetzeslücken gibt, glaube ich keinem dieser sogenannten Bio-Siegel.
 
Da ist sicher noch Handlungsbedarf, aber im Großen und Ganzen kann man sich schon verlassen auf das Bio-Siegel!
 
Ich kaufe ganz nach Lust, Laune, Geschmack und Geldbeutel ein.
Mal landet ein Bioprodukt im Einkaufskorb, mal ein Markenprodukt und mal der billige Discountartikel.
Mir gehts weniger um die Produktion, auch wenn ich ebenfalls Käfighaltung etc. moralisch ablehne (Tiere wollen auch glücklich leben^^), als vielmehr um den Geschmack.
Und was solls schon, da düngt der eine Bauer mit Chemie, wodurch sich möglicherweise Gifte ablagern und der andere düngt natürlich mit Gülle und der Endverbraucher bekommt EHEC :mrgreen:
Und wieder andere ernähren sich aus Mülltonnen (bekannt unter "containern") und scheinen gesünder als andere zu sein.
 
Den Bericht habe ich gestern auch gesehen :)

Auch? Öhm, ja lief glaub ich was auf Galileo^^ Aber die Praktik selbst wird ja schon länger betrieben/ist schon länger bekannt.
Ich selbst finds "ekelerregend", aber im Grunde kann ich den Gedanken dahinter verstehen. Vor allem Supermärkte und Discounter schmeissen viel weg (auch teure Bioprodukte, nebenbei erwähnt) was an sich noch geniessbar ist.
 
Genau den Gallileo Bericht meine ich...

Aber nicht nur das.
Es ging letztens noch durch die Medien, dass die Produkte, die jährlich allein in Deutschland weg geworfen werden, ausreichen würden, um sämtliche hungernde Bevölkerung der Erde zu Fettleibigkeit zu verhelfen.
 
Es ging letztens noch durch die Medien, dass die Produkte, die jährlich allein in Deutschland weg geworfen werden, ausreichen würden, um sämtliche hungernde Bevölkerung der Erde zu Fettleibigkeit zu verhelfen.

Als ob ein Mensch weniger hungern würde, wenn weniger weggeworfen würde... Bevor Lebensmittel an Hungernde verschenkt werden, werden sie verfeuert oder wie Milch einfach weggeschüttet weil die Preise zu niedrig sind... ^^
 
Als ob ein Mensch weniger hungern würde, wenn weniger weggeworfen würde... Bevor Lebensmittel an Hungernde verschenkt werden, werden sie verfeuert oder wie Milch einfach weggeschüttet weil die Preise zu niedrig sind... ^^

Also das muss man schon ein wenig differenzierter sehen.
1.) Ist dort ein rechtlicher Aspekt, die Discounter, Supermärkte etc. haben "Angst" verklagt zu werden. Wenn sie Waren verkaufen, die noch geniessbar, aber laut Datum abgelaufen sind, verkaufen und jemand wird nach dem Genuss dieser Lebensmittel krank, dann sind die Geschäfte erstmal am A****.
2.) Viele Lebensmittel, die nicht verkauft wurden bzw. werden konnten, werden an die Tafel gespendet, wovon Hungerleidende dann verköstigt werden.
3.) Ist es wirtschaftlich günstiger hier in Deutschland Lebensmittelrestbestände, die kurz vor dem Verfall stehen, weg zu werfen, statt sie teuer, aufwendig und langwierig in die dritte Welt (zurück, in manchen Fällen) zu verschiffen.
 
Das mit dem wegwerfen geht aber schon auf dem Acker los. Tomaten die Oval sind Kartoffeln zu gross oder zu klein werden schon dort entsorgt wo sie produziert werden. Auf jedes Kg Nahrungsmittel die wir kaufen können kommt noch ein Kg das nicht in den Handel kommt.